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Grund für Preisunterschied für Festplatten-Upgrade und anderes

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  1. Grund für Preisunterschied für Festplatten-Upgrade und anderes

    Autor: Zoom 02.08.16 - 14:04

    Die hohen Upgrade-Preise für das Festplatten-Upgrade kommen daher, dass es sich bei der 192er-Samsung-SSD um eine Billig-Lösung für Käufer handelt, die an der Festplatte sparen wollen. Der Preissprung zu den eher für den Business-Bereich gedachten Festplatten, z. B. von Toshiba mit MLC-NAND und Hardware-Verschlüsselung oder einer der viel schnelleren Samsung-PCIe-SSDs, ist entsprechend hoch.

    Ähnlich verhält es sich beim Full-HD-Panel, das wiederum die billigste Option darstellt. Es stimmt zwar, dass Lenovo aktuell oft ziemlich miserable Panels verbaut. Erwähnenswert ist aber auch, dass die Panels von unterschiedlichen Herstellern zugeliefert werden und man erst beim Auspacken weiß, was man bekommen hat. Man kann aber natürlich auch Glück haben.

    Die Argumentation gegen höhere Auflösungen kann ich nicht so recht nachvollziehen, aber das mag Geschmackssache sein. Der Unterschied beim Akkuverbrauch ist zwar vorhanden, aber hält sich in Grenzen, wie man bei Tests auf einschlägigen Seiten (z. B. Notebookcheck) auch nachlesen kann. Angesichts der sehr langen Akkulaufzeit des X1 Carbon würde ich sagen, dass er in der Praxis kaum ins Gewicht fällt.

    Auch die Kritik am HDMI-Port ist sehr subjektiv. Innerhalb der Produktpalette von Lenovo ist das X1 kein typisches Business-Notebook, dafür gibt es die T-Serie. Das X1 war immer schon eher eine Art ultraportables "Chef-Notebook" in Richtung Macbook Air. Das Verbauen eines HDMI-Ports ist nur konsequent, weil HDMI im Multimedia-Bereich Standard ist und sich das Notebook ohne Adapter und mit den vor Ort vorhandenen Kabeln an fast jeden Fernseher anschließen lässt. Das kann bei Hotelübernachtungen definitiv von Vorteil sein.

    Auch das teure Upgrade von 8 auf 16 GB Arbeitsspeicher ist der Ausrichtung des Notebooks innerhalb der Produktpalette geschuldet. Beim aktuellen X1 ist der RAM nämlich fest verbaut, was u. a. Vorteile beim Akkuverbrauch haben soll. Hätte sich der Autor für ein Modell aus der mehr auf den Business-Bereich zugeschnittenen T-Serie entschieden, bei der individuelle Konfiguration ein größerer Schwerpunkt ist als beim X1, wäre ein RAM-Upgrade deutlich günstiger zu haben gewesen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.16 14:15 durch Zoom.

  2. Re: Grund für Preisunterschied für Festplatten-Upgrade und anderes

    Autor: kvoram 02.08.16 - 15:18

    Die Kritik an den Aufpreisen ist sehr wohl gerechtfertigt, denn es geht eben darum, daß die Mehrkosten für das Upgrade für den Hersteller nur einen Bruchteil dessen sind, was vom Kunden verlangt wird.
    Das ist einfach nur der Versuch bei höherwertigen Ausstattungen einen höheren Profit zu erwirtschaften.

    Das unterschiedliche Hersteller für eine Komponente innerhalb eines Modells und Jahrgang verwendet wird, ist auch ein Unding, da man sich so auf Tests nur bedingt verlassen kann.

    Leider ist dieses Fehlverhalten bei allen anderen Herstellern auch gang und gäbe.

  3. Re: Grund für Preisunterschied für Festplatten-Upgrade und anderes

    Autor: Zoom 02.08.16 - 16:00

    Nehmen wir die Preise für Endverbraucher als Richtschnur:

    - Die 192er-SSD dürfte eine Samsung CM871 oder ähnliches für um die 60 Euro sein.
    - Die 256er-PCIe-SSD ist vermutlich eine SM951 für ca. 130 Euro.

    Das sind aktuelle Preise, die SM951 kostete zu Jahresbeginn sogar noch mehr, ist aber im Preis gefallen, seit es mit der Samsung SSD 950 (ca. 175 Euro) eine neuere Alternative gibt und Konkurrenten von Samsung sich stärker im Markt für PCIe-SSDs etablieren.

    Ein Aufschlag von 120 Euro für etwas, was normalerweise nur ca. 70 Euro mehr kosten würde ist immer noch recht hoch, aber von Mehrkosten, die nur "ein Bruchteil dessen sind was vom Kunden verlangt wird" kann man IMHO nicht sprechen.

    Man sollte auch bedenken, dass das Anbieten von zahlreichen alternativen Konfigurationen die Support-Kosten für den Hersteller in die Höhe treibt. Gerade Lenovo bietet für Business Notebooks i. d. R. einen 3-jährigen Vor-Ort-Service binnen eines Geschäftstages an.

  4. Re: Grund für Preisunterschied für Festplatten-Upgrade und anderes

    Autor: ms (Golem.de) 02.08.16 - 16:15

    Ja, die Vorteile wie Verschlüsselung und MLC bzw NVMe-PCIe sind korrekt, dennoch ist der Aufpreis IMHO zu hoch gemessen am Einkauf. Gleiches Spielchen wie bei Smartphones.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  5. Re: Grund für Preisunterschied für Festplatten-Upgrade und anderes

    Autor: cubei 02.08.16 - 20:16

    Zoom schrieb:
    > Auch das teure Upgrade von 8 auf 16 GB Arbeitsspeicher ist der Ausrichtung
    > des Notebooks innerhalb der Produktpalette geschuldet. Beim aktuellen X1
    > ist der RAM nämlich fest verbaut

    Genau das wollte ich auch schreiben.
    RAM und CPU sind fest mit dem Mainboard verlötet. Das heißt wenn Lenovo 4 verschiedene CPUs anbietet und bei jedem nochmal sowohl 8 als auch 16 GB RAM, hätten sie 8 verschiedene Mainboards im Lager. Wenn es die 16 GB Option nur für einen speziellen i7 gibt dann sind es bloß 5 verschiedene Varianten.

    Was mich auch noch am Artikel gestört hat ist folgende Aussage:
    > Mit maximal 314 statt 277 cd\qm tut sich kaum etwas, bei greller Xenon-Deckenbeleuchtung muss ich die Helligkeit daher weiterhin voll aufdrehen - zulasten der Akkulaufzeit, versteht sich.
    Wenn das Display jetzt maximal 600 cd/m² leisten würde und man es entsprechend bei 50% Helligkeit laufen lassen kann, heißt dies doch nicht, dass es nur noch halb so viel Akku verbraucht wie das Display das 300 cd/m² bei 100% Helligkeit ausgibt.
    Es ist doch eher so, dass 50% von 600cd/m² genau so wie Strom benötigt wie 100% von 300 cd/m². Natürlich ist es trotzdem gut, wenn man die Möglichkeit auf mehr hat, dann mit eingeschränkter Akkulaufzeit.

  6. Re: Grund für Preisunterschied für Festplatten-Upgrade und anderes

    Autor: ms (Golem.de) 03.08.16 - 00:12

    Bei jeweils jeweils voller Helligkeit verbrät das neue X1 im idle mehr Strom :-/

    Die 8 bzw 16 GB gibt's übrigens mit i5-6300U oder i7-6600U, aber nur mit 256er PCIe-SSD oder 512 Sata (noch teurer).

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.16 00:16 durch ms (Golem.de).

  7. Re: Grund für Preisunterschied für Festplatten-Upgrade und anderes

    Autor: cubei 03.08.16 - 07:02

    ms (Golem.de) schrieb:
    > Bei jeweils jeweils voller Helligkeit verbrät das neue X1 im idle mehr
    > Strom :-/
    Das war im Prinzip meine Aussage:
    Bei voller Helligkeit verbraucht das Display mit 314 cd/m² mehr Strom als das mit 277 cd/m². Wenn das hellere jetzt auf ~90% regelt wird, so dass beide die selbe Helligkeit ausstrahlen, wird vermutlich der Stromverbrauch ähnlich sein. Natürlich nicht exakt, denn hier sind es ja zwei verschiedene Techniken (IPS vs TN) und auch andere Aspekte werden da mit reinspielen (Zulieferer, PWM, usw.).
    Aber im Artikel wird suggeriert (zumindest hört es sich für mich so an), dass ein Display auf 100% Helligkeit mehr Strom verbraucht als ein anderes gedimmtes Display, ungeachtet der Helligkeit.

    > Die 8 bzw 16 GB gibt's übrigens mit i5-6300U oder i7-6600U
    So hatte ich es auch in Erinnerung, dass 16 GB für die vPro Modelle möglich sind, aber auf der Webseite konnte man es scheinbar nur für den i7 konfigurieren.

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