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VMware und Virtualbox

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  1. VMware und Virtualbox

    Autor: LordRayden 06.08.18 - 16:30

    @golem.de
    Hallo,

    mich würde es interessieren wie sich der Prozessor mit VMware Workstation und oder VirtualBox verhält.
    Damit meine ich das bei dem einem oder anderen Programm mindest. zwei Guests gleichzeitig laufen mit jeweils mind. 4 Cores pro VM zugewiesen und mind 4gb Speicher zugewiesen, 3D ein. Ein Guest sollte Windows 10 sein einer sollte Linux sein (echtes Linux wie Suse, CentOS, Fedora, Debian, KEIN UBUNTU). Beide VMs gleichzeitig am laufen, Linux mit normalen LAMP aufbau, Windows 10 als Insider Preview.

    Wie verhält sich der Host? Kann man damit noch arbeiten (Photoshop, Dreamweaver, Word, Outlook, Notepadd++ sollten gleichzeitig offen sein). Lässt sich bei so einer Konfiguration mit 16GB Ram was anfangen oder sollte man besser auf 32 gehen? Profitiert der Prozessor von dem mehr RAM. Kann der Prozessor dann die 8 Kerne die denn VMs zugewiesen sind voll auslasten ohne denn Host zu verlangsamen und umgekehrt.

    Die alten AMDs aber auch die 7th gen. Intel versagen alle kläglich...


    Danke

    P. S. Als Hardcore Test, die zwei VMs laufen lassen und dann The Witcher 3 starten. Von der Theoretischen Leistung her müsste alles flüssig laufen und noch Reserven vorhanden sein aber wie sieht es praktisch aus.

  2. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: bloody 06.08.18 - 17:21

    vCPU != Physikalischer CPU-Kern

  3. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: ldlx 06.08.18 - 17:41

    Am Virtualisierungsserver kannst du mehr virtuelle Kerne an verschiedene VMs verteilen, als der Host selbst hat. Heißt: mehrere virtuelle Kerne teilen sich im Zweifel einen echten Kern (Hyperthreading vernachlässigen wir mal). Und: der Hypervisor entscheidet, welcher CPU-Kern für die Laufzeit der VM als "virtueller Kern" bereitgestellt wird - also so ein bisschen wie mit den Prozessen im Task-Manager. Es können also mehrere VMs mit rechenintensiven Anwendungen "zufällig" auf einem Kern laufen, während sich ein anderer Kern langweilt.

    Bei einem Multiprozessorsystem kommt dann noch NUMA dazu (falls eine VM Daten "im RAM des anderen Prozessors" speichert, müssen die RAM-Daten erst über die Verbindungen der Prozessoren geschaufelt werden), z. B. bei Dual-Xeon-Setups. So wie es im Artikel klingt, besteht jeder Prozessor "eigentlich" aus vier Chips, die untereinander verbunden sind, das kann sich - mit aktiviertem NUMA - auch nochmal auswirken. (Weiß einer, ob der Threadripper dem Hypervisor mehrere NUMA-Knoten meldet?)

  4. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.18 - 17:43

    bloody schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vCPU != Physikalischer CPU-Kern

    Hast Dich wohl bei der Antwort vertan. vCPU wurde nicht einmal in dem Beitrag erwähnt.

    Apfel != Birne

  5. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: 0x8100 06.08.18 - 17:49

    kann man alles einstellen -> cpu pinning

  6. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: ChrisE 06.08.18 - 18:10

    LordRayden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die alten AMDs aber auch die 7th gen. Intel versagen alle kläglich...
    Also entweder hab ichs überlesen oder du hast es vergessen: Was läuft denn in den VMs?

    Habe hier ein Win 7 mit 16 GB RAM. Da hab ich dann manchmal zwei VMs (VirtualBox) laufen, einmal Ubuntu oder Debian (je nach Bedarf) und nochmal Win 7 oder Win 10. Je VM 4 GB RAM.
    1) VM macht gar nix, läuft nur im Hintergrund -> am Host merke ich keinen Unterschied
    2) VM kompiliert fleißig ne Software -> Host lässt sich noch gut bedienen, Dateien herumkopieren dauert etwas länger (VMs laufen auf einer HDD).

  7. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: LordRayden 06.08.18 - 18:30

    Hi Leute,

    darum geht es mir nicht. Mir ist es sehr wohl bewusst das man dann im weiteren vieles im feinen einstellen kann. Mir ist auch bewusst das es vorkommt das sich zwei VMs einen Kern teilen (daran ist aber nicht die CPU sondern Windows Schuld). Kenne ich alles, aber darum ging es mir nicht, darum ging es auch im ganzen Artikel nicht,

    Mir geht es darum, dass man ein Setup wie oben beschrieben aufsetzt (oder ein ähnliches) ohne sich viel mit dem Einstellen und Feintuning zu beschäftigen und es einfach laufen lässt um zu sehen wie die CPU mir Ihren 32 Kernen und 64 Threads mit der Arbeit zurechtkommt (Speziell wenn man sowohl auf dem Host als auch auf dem Guests arbeitet).

    Mir ist natürlich bewusst das in so einem Fall auch viel von der Festplatte abhängt aber ich nehme mal an das golem.de denn Grundsatz kennt "nie eine VM auf dem Systemlaufwerk einrichten" und alles andere ist egal. Es ist klar das die VMs besser auf einer SSD mit NVMe laufen werden als auf einer normalen Platte aber auch darum geht es nicht, hier soll rein die Leistung der CPU gemessen werden. Kommt sie damit zurecht, kommt Windows überhaupt damit zurecht und verteilt es wirklich die Aufgaben auf die 32 Cores oder wird Core 0 verstopft womit dann die restliche Verteilung ziemlich egal ist....

    Allgemeine Frage:
    Bei 32 Kernen, ist es nicht vielleicht besser stattdessen anders vorzugehen. Es gibt eine Software (mir fällt jetzt leider der Name nicht ein, wer sie kennt bitte denn Namen schreiben) die zwar Virtualisierung macht aber nur mit den „Echt“ verfügbaren Ressourcen. Soll heißen, man kann nicht einer VM 8 Cores zuweisen, wenn man nur 4 zu Verfügung hat, desweiteren kann man mit der Software strikt einstellen welche Cores welche VM ansprechen darf. Das Problem dabei ist aber das die Software selbst der Host ist (ähnlich wie beim VMware ESXi aber eben doch anders da beim ESXi eine „Überbuchung“ problemlos möglich ist).

    Danke

    LordRayden
    P.S. Hat jemand Erfahrung mit dem ESXi 6.5? Ich kenne die 5er Version du war nicht begeistert… Wie schwer ist es mittlerweile die RealTek Treiber eizubinden?

  8. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: Scr 06.08.18 - 18:31

    LordRayden schrieb:
    -----------------------------------------------------------------------------
    > einer sollte Linux sein (echtes Linux wie Suse, CentOS, Fedora, Debian,
    > KEIN UBUNTU).

    Warum denn bitte kein Ubuntu? Bzw. warum sollte Ubuntu kein "echtes" Linux sein?

  9. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: Mr Miyagi 06.08.18 - 18:41

    LordRayden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @golem.de
    > Hallo,
    >
    > einer sollte Linux sein (echtes Linux wie Suse, CentOS, Fedora, Debian,
    > KEIN UBUNTU).

    Du solltest Dich schon entscheiden. Ist Debian nun ein "echtes" Linux, oder nicht ;)

  10. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: olus87 06.08.18 - 18:53

    Also ich nutze nen 8-Core XEON aus 2012 mit 128GB RAM, Windows 10 und VMware Workstation.

    OS auf ner 950 Pro, plus 2* 960 Pro PCIe SSD für VMs (kein JBOD oder RAID).

    Darauf läuft eine isolierte Testumgebung mit:

    Domain Controller 2016
    OPNsense Firewall
    Win10 Client
    SLES SAP System

    und manchmal weitere neben meinem normalen Office Tätigkeiten: SAP, Visio, Chrome mit drölf Tabs, O365, Teams, usw. inkl Antivirus.

    Das ganze hakt merklich nur beim inkrementellen Veeam Endpoint Backup auf interne HDDs (RAID1). Sonst kann ich mit den 8-Cores schon gut arbeiten. RAM wird so genutzt das noch ~16GB fürs OS bleiben mind.

    Teilweise vergesse ich die Umgebung im Backend sogar, was mir erst bei nem Shutdown der Workstation auffällt, da Windows dies anprangert. Sprich ich merke nicht mal, dass die Dinger weiter im Hintergrund laufen.

    Lediglich Nested Virtualization mit mehr als zwei Ebenen zerlegt alles xD

  11. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: ldlx 06.08.18 - 20:04

    schade, dass es laut Projektseite nur KVM unterstützt... es mag ja Zeitgenossen geben, die Hypervisoren anderer Unternehmen einsetzen wie z. B. Hyper-V oder ESX.

  12. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: 486dx4-160 06.08.18 - 21:50

    LordRayden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @golem.de
    > Hallo,
    >
    > mich würde es interessieren wie sich der Prozessor mit VMware Workstation
    > und oder VirtualBox verhält.
    > Damit meine ich das bei dem einem oder anderen Programm mindest. zwei
    > Guests gleichzeitig laufen mit jeweils mind. 4 Cores pro VM zugewiesen und
    > mind 4gb Speicher zugewiesen, 3D ein. Ein Guest sollte Windows 10 sein
    > einer sollte Linux sein (echtes Linux wie Suse, CentOS, Fedora, Debian,
    > KEIN UBUNTU). Beide VMs gleichzeitig am laufen, Linux mit normalen LAMP
    > aufbau, Windows 10 als Insider Preview.
    >
    > Wie verhält sich der Host? Kann man damit noch arbeiten (Photoshop,
    > Dreamweaver, Word, Outlook, Notepadd++ sollten gleichzeitig offen sein).
    > Lässt sich bei so einer Konfiguration mit 16GB Ram was anfangen oder sollte
    > man besser auf 32 gehen? Profitiert der Prozessor von dem mehr RAM. Kann
    > der Prozessor dann die 8 Kerne die denn VMs zugewiesen sind voll auslasten
    > ohne denn Host zu verlangsamen und umgekehrt.
    >
    > Die alten AMDs aber auch die 7th gen. Intel versagen alle kläglich...
    >
    > Danke
    >
    > P. S. Als Hardcore Test, die zwei VMs laufen lassen und dann The Witcher 3
    > starten. Von der Theoretischen Leistung her müsste alles flüssig laufen und
    > noch Reserven vorhanden sein aber wie sieht es praktisch aus.

    Ich hatte früher ein ähnliches Setup auf einem Phenom X6 (12 GByte RAM) laufen, allerdings mit Debian als Host und mit libvirt/KVM. Ich konnte nebenbei durchaus noch Skyrim unter Wine spielen während irgendwer per RDP im Windows unterwegs war und nebenbe 2-3 kleine Linux-VMs liefen. Ich sehe auch keinen Grund, warum man bei deinem Setup einen Threadripper mit zig GByte RAM brauchen würde. LAMP, Word, Photoshop, Witcher 3, das sollte doch mit jedem halbwegs aktuellen Desktop-PC ruckelfrei möglich sein.

  13. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: derdiedas 07.08.18 - 07:51

    Meine Erfahrung ist aber wenn die CPU mehr cores hat läuft der ESXi Rechner besser, als mit einer schnelleren CPU die weniger Kerne hat.

    Virtualisierung = Cores, Cores und nochmal Cores. Vor allem wenn man wie ich viele Maschinen laufen hat die eigentlich meist nichts machen, da es alles Testsysteme sind.

    Gruß H.
    P.S. VMWare ESXi ist kostenfrei für den privaten gebrauch, da muss man nicht mit Virtualbox oder XEN rumdandeln

  14. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: darktux 07.08.18 - 09:16

    Grundsaetzlich kommt es erstmal drauf an, was du in deinen VMs so laufen laesst. Auf meiner mobilen Workstation mit einen i7-6700HQ und 32 GB RAM habe ich ein kleines Linux-Cluster und eine Windows 10 Maschine in KVM virtualisiert. Alles auf der verbauten HDD statt der NVMe des Hosts. Auf den openSUSE Host nutze ich dann ab und zu auch mal Exposure X3 in Wine waehrend die VMs laufen. Das ist vergleichbar mit Photoshop als Workload. Im Windows 10 Guest ebenfalls Exposure und diverse Tethered Shooting Anwendungen und RAW Konvertierer. Auf den Cluster hauptsaechlich ein ganzer SUSE Cloud Stack. Admin Node und Windows VM haben jeweils 4 vCPUs und die Minions/Clients jeweil 1 bis 2 vCPUs. Der RAM ist auch overprovisioned.

    Der Workload beeinflusst meinen Host nur marginal, da ich nicht wirklich intensive Arbeiten im Cluster durchfuehre (ausser Deployment-Automatisierung). Ich bezweifle, dass du mit einen LAMP-Stack fuer Entwicklungszwecke ueberhaupt einen aelteren Vierkerner auslasten kannst. Falls du den LAMP-Stack nur zur Entwicklung verwendest waere vielleicht auch ein Docker-Container ueber Hyper-V interessant (oder auf einen Linux-Host mit echter Containerisierung)?

  15. Re: VMware und Virtualbox

    Autor: nexes 07.08.18 - 09:44

    Für Virtualisierung ist dieses Teil meiner Meinung nach nicht wirklich gedacht.
    Die CPU ist in der heutigen Zeit doch kaum noch ein limitierender Faktor bei VMs. Eher Ramgröße oder GPU-Leistung (bei 3D-Virtualisierung).
    Ich selbst habe eine Intel Nuc Skull Canyon mit einem i7 6770HQ vierkerner und 32GB RAM. Darauf läuft eine komplette Citrix-Umgebung auf einem XenServer mit insgesamt 8 VMs und die CPU gähnt bei 20-25% Last vor sich hin. Klar: Wenn jemand anfängt innerhalb einer VM große RAR-Archive zu entpacken oder Windows-Updates einzuspielen, dann ist die CPU auch gut dabei. Aber wie oft kommt das vor? Und vor allem gleichzeitig? Auch die GPU-Virtualisierung (Gvt-G in meinem Fall) lässt bis zu 2-3 Spieler Borderlands gleichzeitig zocken - Hierbei ist aber die GPU-Leistung das Problem, nicht CPU. Und wenn man bedenkt, dass die TDP von meinem alten i7-6770HQ bei 45Watt liegt, ist das schon echt erstaunlich. Jetzt schaut mal auf die 250 Watt von diesem Monster... Die Stromrechnung will ich nicht haben und das bei dem Anschaffungspreis - Nein Danke.

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