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  5. › Threadripper 3990X im Test: AMDs 64…

"teure Mainboards für Epyc"

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  1. "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: Ext3h 07.02.20 - 15:23

    Ausgerechnet der Teil stimmt nicht. Die Mainboards für die Threadripper sind sogar teuerer als die Einstiegsmodelle für die Epycs.

    Müssen sie ja auch sein, schließlich beginnen die Epycs auch in der 300-400¤ Region, da kann das Mainboard nicht viel mehr kosten.

    Beim RAM ist dann auch kein so großer Unterschied.

    Der Hauptunterschied zu den Epycs ist eher die L3-Gröẞe, die ist bei den aktuellen Threadrippern unterdimensioniert. Hilft aber nichts, die sind halt eher auf Takt als auf Größe getrimmt. Je größer der Cache, desto niedriger sind bei den Epycs die einzelnen Kerne getaktet.

    Wenn's um Arithmetik geht sind die Threadripper super, sobald es auf den Speicher geht hilft nur noch Epyc.

  2. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: ms (Golem.de) 07.02.20 - 15:40

    Boards haste Recht, ist geändert.

    Der L3§ fasst bei den 64C jeweils 256MB - weil 32MB per Chiplet, hier haben die Epycs keinen Vorteil.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  3. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: Ach 07.02.20 - 22:51

    Neben dem verfügbaren Lanes macht der Ram den größten Unterschied. TR ist auf 256 GB begrenzt, Epic auf, glaub, 2TB Ram. Gerade in wissenschaftlichen Manycore Simulationen ist das eine wirklich schmerzliche Einschränkung. 265GB sind da eher sowas wie der Minimaleinstieg.

  4. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: tommihommi1 08.02.20 - 11:29

    theoretisch gehen bei Epyc 4TB RAM pro Sockel, mit den 256GB RDIMMs. Ist halt sündhaft teuer.

    Für wissenschaftliche Simulationen, die selbst auf 64 Kernen stunden- oder tagelang laufen, nimmt man doch lieber nen Epyc-Server. Die ganzen blingbling-Features der Threadripper-Boards, übertakten usw. braucht man da einfach nicht.

    Die Epyc-Boards mit PCIe 4.0 und ansonsten guten Features sind jetzt aber auch nicht mehr im 400¤-Bereich. Und wenn der RAM schon tausende Euro kostet, kann man auch die 20% extra für die Server-CPU zahlen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.20 11:30 durch tommihommi1.

  5. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: Ach 09.02.20 - 11:48

    tommihommi1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theoretisch gehen bei Epyc 4TB RAM pro Sockel, mit den 256GB RDIMMs. Ist
    > halt sündhaft teuer.
    >
    > Für wissenschaftliche Simulationen, die selbst auf 64 Kernen stunden- oder
    > tagelang laufen, nimmt man doch lieber nen Epyc-Server. Die ganzen
    > blingbling-Features der Threadripper-Boards, übertakten usw. braucht man da
    > einfach nicht.
    >
    > Die Epyc-Boards mit PCIe 4.0 und ansonsten guten Features sind jetzt aber
    > auch nicht mehr im 400¤-Bereich. Und wenn der RAM schon tausende Euro
    > kostet, kann man auch die 20% extra für die Server-CPU zahlen.

    Wobei dann wieder die Taktrate fällt. Ist ja schon richtig, dass es nicht ums Spielen geht, aber ums flotte Arbeiten mit allerlei 3d Anwendungen schon, sprich : um typische Workstationanwendungen, Entweder mit Schwerpunkt in der Konstruktion oder im VFX Bereich, und die profitieren durchaus von reaktiven und hoch getakteten CPUs, mit zu spielen in gewisser Weise vergleichbaren Ansprüchen an die Performance und Reaktivität des 3d Interfaces.

    Wobei gepufferter Ram seinen Vorteile der nahezu unbegrenzten Verfügbarkeit hier nicht wirklich ausspielen kann. Für Server mag das eine entscheidende Rolle spielen, jene Einzelplatzrechner startet man dagegen im schlimmsten aller Fälle einfach mal neu, wobei ja schon die verwendete Software zu gelegentlichen Abstürzen neigt, und da hilft dann auch kein gepufferter Ram weiter. Warum sollte man also unerhört mehr Geld für gepufferten Ram ausgeben, wenn man dessen Goodys kaum nutzen kann und man sich aber andererseits eine schlechtere Latenz einhandelt?

    Es gibt das glücklicher Weise eine Weiterentwicklung bei den Rammodulen, die wohl vorerst für etwas Luft sorgen wird, und zwar Ram Kits mit 32GB DDR4 Riegeln. Die ermöglichen es immerhin schon mal den TR mit 512GB zu bestücken, siehe :

    => Gigabyte's Designare DDR4 RAM Kit Offers 64GB With Sleek Looks

  6. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: tommihommi1 09.02.20 - 16:48

    nein, mit den aktuell verfügbaren 32GB sticks gehen eben nur 256GB für Threadripper. 64GB Sticks gibt's noch nicht.

    Demnächst könnte Samsung welche rausbringen, die werden dann allerdings sündteuer. https://www.anandtech.com/show/14341/samsung-samples-32-gb-ddr4-memory-chips

    Was pure CPU-Leistung angeht ist ja ein Threadripper 3970x quasi gleichauf mit nem 7702p, der 3990x ist meilenweit vorne.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.20 16:52 durch tommihommi1.

  7. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: Ach 09.02.20 - 19:54

    tommihommi1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nein, mit den aktuell verfügbaren 32GB sticks gehen eben nur 256GB für Threadripper. 64GB Sticks gibt's noch nicht.
    ....Kopf-Tisch, Kopf-Tisch, Kopf-Tisch... Sry, aber ja natürlich hast du recht : 8x32.

    > Demnächst könnte Samsung welche rausbringen,
    Ja von den optionalen 64GB Sticks war auch im jüngsten Level One Podcast die Rede. Wäre ja noch eine nette Ergänzung kurz vor EOL des DDR4 Standards.

    > die werden dann allerdings sündteuer.
    Den Preis muss man wohl eher ins Verhältnis zu den buffered Riegeln setzen, mit denen konkurrieren sie ja.

    > Was pure CPU-Leistung angeht ist ja ein Threadripper 3970x quasi gleichauf mit nem 7702p, der 3990x ist meilenweit vorne.
    Rein theoretische Rechenleistung, ja. Nahezu vollständig kann man von dem Mehr aber so gut wie nur beim reinen Rendern Gebrauch machen. So gut wie alle anderen (Workstation-)Bereiche skalieren spätestens ab 32 Cores deutlich nach unten, wegen zu vielen Abhängigkeiten : Video Codieren, CDF(fluiddynamische Simulation von Gasen und Flüssigkeiten mit Festkörpern), magnetische Kräfte, Strom, etc., sowie komplexe cinematische Physikanimation. Zudem arbeitet der 3990X mit einem niedrigeren Takt als der 3970X und 3960X. So hoch wird die Zeiteinsparung in nicht wenigen Fällen also gar nicht ausfallen. Würde ich mir dann gut überlegen, ob das eventuell doch sehr überschaubare Performance + den 2000¤ Aufpreis wert wäre.

  8. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: Quantium40 10.02.20 - 13:09

    Ach schrieb:
    > gepufferter Ram
    Bei gepuffertem RAM bzw. inzwischen eher anzutreffen als registered DIMM/ LR-DIMM geht es nicht darum, dessen Inhalt gegen Stromverlust zu schützen, sondern die elektrische Last für den Speichercontroller der CPU zu senken.

    > Es gibt das glücklicher Weise eine Weiterentwicklung bei den Rammodulen,
    > die wohl vorerst für etwas Luft sorgen wird, und zwar Ram Kits mit 32GB
    > DDR4 Riegeln. Die ermöglichen es immerhin schon mal den TR mit 512GB zu
    > bestücken, siehe :

    8 x 32GB sind leider immer noch nur 256GB.

  9. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: Ach 10.02.20 - 15:17

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei gepuffertem RAM bzw. inzwischen eher anzutreffen als registered DIMM/ LR-DIMM geht es nicht darum, dessen Inhalt gegen Stromverlust zu schützen, sondern die elektrische Last für den Speichercontroller der CPU zu senken.
    "Registered DIMM" ist nur eine weitere Bezeichnung für "Buffered Dimm", kurz : LR-Dimm. Die beiden sind also identisch. Bei LR-Dimms werden die Ausgangssignale von vier Ram Chips in jeweils einem "Register" oder "Data Buffer" direkt auf dem Riegel zusammengefasst. Am Bus liegen dann nur noch die Loads von den Registern an anstatt den vier mal so vielen Loads direkt von den Speicherchips, wie das beim unbuffered Memory, bzw. RD-Dimm der Fall ist. Neben der geringeren elektrischen Last verbessern LR-Dimms auch die Datenintegrität.

    > 8 x 32GB sind leider immer noch nur 256GB.
    Ist doch längst beantwortet :], einfach mal ein paar Zeilen darunter schauen.

  10. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: Quantium40 10.02.20 - 18:55

    Ach schrieb:
    > "Registered DIMM" ist nur eine weitere Bezeichnung für "Buffered Dimm",
    > kurz : LR-Dimm. Die beiden sind also identisch.

    Es gibt schon Unterschiede zwischen FB-DIMMs, Registered DIMMs und LR-DIMMs.
    Bei FB-DIMMs sind RAM und CPU komplett durch den AMB entkoppelt.
    Registered DIMMs puffern die Adressen, LR-DIMMs puffern Adressen und Daten.
    Zuzsätzlich ist ECC bei FBDIMMs und LRDIMMs standardmäßig dabei, während es bei RDIMMs optional ist (wobei meistens reg. ECC DIMMs eingesetzt werden).

  11. Re: "teure Mainboards für Epyc"

    Autor: Ach 10.02.20 - 19:59

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > > "Registered DIMM" ist nur eine weitere Bezeichnung für "Buffered Dimm",
    > > kurz : LR-Dimm. Die beiden sind also identisch.
    >
    > Es gibt schon Unterschiede zwischen FB-DIMMs, Registered DIMMs und
    > LR-DIMMs.
    > Bei FB-DIMMs sind RAM und CPU komplett durch den AMB entkoppelt.
    > Registered DIMMs puffern die Adressen, LR-DIMMs puffern Adressen und
    > Daten.
    > Zuzsätzlich ist ECC bei FBDIMMs und LRDIMMs standardmäßig dabei, während es
    > bei RDIMMs optional ist (wobei meistens reg. ECC DIMMs eingesetzt werden).

    Ok, schön :]. Denke spätestens jetzt sind alle wesentlichen Details ausreichend ausgeleuchtet und ein bisschen darüber hinaus. Beim kommenden DDR5 Standard wird sich dann eh wieder ein Viertel verändern und ein weiteres Viertel technische Neuentwicklungen werden Einzug halten :].

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