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  5. › Tintenpatronensperre: HP hält dem…

Ich kann HP verstehen...

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  1. Ich kann HP verstehen...

    Autor: tomacs 30.09.16 - 09:54

    ...wenn ich Unternehmer wäre und in einem Markt nur über Zubehör Gewinn machen kann. Mich würden da auch alle Trittbrettfahrer auch nerven die meinen Erfolg ausnutzen. HP ist ja nicht wirklich Monopolist und knickt nur ein, weil es der Markt so will.

    Aber als Konsument kann ich das begrüßen, obwohl ich selbst nur Originale kaufe, auch wenn mein Satz für meinen Pagewide 400¤ gekostet hat. Ich komme damit 10000 Seiten weit, ist mir lieber als wenn er schmiert bzw. sogar kaputt geht und ich am falschen Ende gespart habe. Denn wer billig kauft, kauft zweimal...

    Ich hatte einfach zu viele schlechte Erfahrungen mit Billigpatronen gemacht. Aber gut das jeder selbst entscheiden kann.

  2. Re: Ich kann HP verstehen...

    Autor: laoladabamba 30.09.16 - 10:01

    Langfristig werden sich Tintenstrahldrucker mit Tank durchsetzen. Epson hat bereits einige Modelle im Angebot.

    Zwei Dinge sind denke ich entscheidend: Geiz ist geil, und Hersteller die dies bedienen. Das ein teurer haltbarer Drucker und günstige Tinte wesentlich ökonomischer wären interessiert hier leider niemanden.

  3. Re: Ich kann HP verstehen...

    Autor: velo 30.09.16 - 10:01

    > Denn wer billig kauft, kauft zweimal...

    nicht immer. Manchmal ist es halt einfach zu teuer. Siehe Rasierklingen.

    Ich selbst kaufe für einen Laserdrucker seit Jahren alternative Toner (ca. 50% des Preises) und bin damit sehr zufrieden. Kann man also nicht pauschalisieren. Ich bin auch bereit einmal mehr für das Gerät zu bezahlen, wenn dann die laufenden Kosten niedrig bleiben.

  4. Re: Ich kann HP verstehen...

    Autor: bofhl 30.09.16 - 10:08

    Ich verstehe aber die Hersteller auch nicht ganz - warum nicht einen billigen Drucker herausbringen, alle notwendigen Definitionen für Schächte oder Toner bekannt geben und aus! Keine eigenen Toner umständlich herstellen, keine teuren Zusatzgeräte (Netzwerkanschluss, USB, WLAN, etc.)

    Aber nein - man muss alles selbst anbieten! So werden sauteure Entwicklungen gestartet um alle möglichen Anwendungsgebiete abzudecken und dazu noch alles vom Toner bis hin zum Papier muss angeboten werden...

  5. Re: Ich kann HP verstehen...

    Autor: BPF 30.09.16 - 10:43

    tomacs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber als Konsument kann ich das begrüßen, obwohl ich selbst nur Originale
    > kaufe, auch wenn mein Satz für meinen Pagewide 400¤ gekostet hat. Ich komme
    > damit 10000 Seiten weit, ist mir lieber als wenn er schmiert bzw. sogar
    > kaputt geht und ich am falschen Ende gespart habe. Denn wer billig kauft,
    > kauft zweimal...

    Wie toll das ist habe ich bei meinem Neukauf, einem Dell C1760nw gesehen. Ein Farblaserdrucker in diesem Fall. Dell bewirbt, dass die Erstbefüllung ca. 700 Seiten pro Kartusche liefert. Nach knapp 190 gedruckten Seiten wollte das Gerät aber nicht weiterdrucken, denn angeblich sei der Toner leer. Schütteln des Toners hat da auch nichtsgeändert. Erst das umstellen des Gerätes auf "Nicht-Dell-Kartuschen" brachte das Gerät wieder zum laufen und es druckt bis heute noch einwandfrei (ca.450 Seiten bisher). Nur zeigt er mir jetzt den Tonerfüllstand nicht mehr an... o_O

    Originalware ist schön und gut aber wenn offensichtlich betrogen wird, dann nicht. Ich bezweifel dabei, dass Dell der einzige Hersteller ist der den Kunden so an der Nase herumführt. Wenn ich mir überlege wieviel Toner durch sowas einfach im Müll landet...

  6. Re: Ich kann HP verstehen...

    Autor: luzipha 30.09.16 - 11:20

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe aber die Hersteller auch nicht ganz - warum nicht einen
    > billigen Drucker herausbringen, alle notwendigen Definitionen für Schächte
    > oder Toner bekannt geben und aus! Keine eigenen Toner umständlich
    > herstellen, keine teuren Zusatzgeräte (Netzwerkanschluss, USB, WLAN, etc.)
    >
    > Aber nein - man muss alles selbst anbieten! So werden sauteure
    > Entwicklungen gestartet um alle möglichen Anwendungsgebiete abzudecken und
    > dazu noch alles vom Toner bis hin zum Papier muss angeboten werden...

    Die Hersteller verkaufen die billigen Drucker ohne Gewinn. Die dicke Kohle soll dann eben das überteuerte Verbrauchsmaterial einbringen.

    Genau so läuft deren Kalkulation. Und nun beschwert sich HP, dass diese Kundenverarsche nicht zu deren Zufriedenheit läuft und will per Firmware nachhelfen.

  7. Re: Ich kann HP verstehen...

    Autor: velo 30.09.16 - 12:02

    Was wäre denn, wenn es jeden Drucker in 2 Varianten gäbe?:

    1. Kann nur eigene Patronen verwenden
    2. Kann alle verwenden (zb + 50 Euro teuer)

    Und nach X Jahren/ Patronen dann free für alle. Das ist dann ähnlich zu SIM-Locks bei Handys.

  8. Re: Ich kann HP verstehen...

    Autor: Vanger 30.09.16 - 13:14

    Weil die "nur eigene Patronen"-Variante trotzdem innerhalb kürzester Zeit geknackt wird. DRM-Systeme sind verschwendete Entwicklungskosten, das waren sie schon immer und werden sie immer sein - egal ob es um Software oder um Hardware geht. Das Geschäftsmodell Hardware unter Selbstkosten zu verkaufen und dann Geld mit Originalzubehör verdienen zu wollen funktioniert einfach nicht. Anbieter die auf dieses Geschäftsmodell setzen haben es nicht besser verdient als damit auf die Nase zu fallen, der Markt reguliert dieses Geschäftsmodell mit der Zeit von selbst weg.

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