Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Trådfri: Smarte Beleuchtung von Ikea

Probleme, die man nicht hat

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Probleme, die man nicht hat

    Autor: HerrLich 28.09.16 - 16:46

    Ich bilde mir ein, in Sachen Smart Home mitreden zu können, war ein "early adopter". Das RWE SmartHome Kit hatte es mir trotz des steilen Preises angetan. Also wurden sämtliche Fenster mit Öffnungssensoren verschönert, wurden Rauchmelder angeschafft, smarte Lichtschalter und Steckdosen angeschafft.

    Mein Resümee lautet jedoch: das RWE SmartHome Kit hat mehr Probleme geschaffen als gelöst. Da waren ein paar hausgemachte Mängel dabei (kein API, Basisstation mit Windows CE, grottenschlechtes Silverlight UI, unbenutzbare iOS-App, langer zeitlicher Verzug zwischen Signalauslösung und Aktion). Aber es gab auch grundsätzliche Fragen. Etwa die, nach dem Nutzwert, also etwa: Wie viele Geräte kann man über eine simple Funksteckdose denn sinnvoll ansteuern? Wie viel Zeit wird der Normalbürger mit der Konfiguration und Überwachung seiner Einzelsensoren/-aktoren verbringen wollen?

    Ich habe jedenfalls festgestellt, dass ich mehr Zeit opfere als spare. Das macht am Anfang Spaß, irgendwann aber nicht mehr. Und wirklich viele Vorteile gegenüber "dummen", unvernetzten Alternativen gab es auch nicht. Wer auch immer SmartHome Kits auf den Markt wirft, wird jedenfalls einiges besser machen müssen, als RWE. Vor allem müssen konkrete Vorteile her.

  2. Re: Probleme, die man nicht hat

    Autor: Squirrelchen 28.09.16 - 17:07

    Gegenbeispiel Philips:

    Einstecken, konfigurieren, fertig.

    Ich komme nach Hause, mein Licht geht an. Ich geh aus dem Haus, mein Licht geht aus.

    Ich stehe frühs auf, dass Licht blendet mich Dank Dimmen nicht, ich möchte arbeiten, stelle ich auf entsprechende Stärke um, um die Müdigkeit zu vertreiben. Abends kann ich dann noch den Sonnenuntergang simulieren.
    Die von mir verwendeten Apps (IOS und Windows) funktionieren tadellos.

    So einfach wünsche ich mir dies eigentlich auch bei anderen Dingen aus diesem Bereich. Was RWE dabei produziert, kann ich jedoch nicht beurteilen, den Preis finde ich übrigens sehr frech, was ebenfalls dazu beitrug, dass ich mir dies nicht "antun" wollte.

  3. Re: Probleme, die man nicht hat

    Autor: HerrLich 29.09.16 - 00:25

    OK, das sind ein paar (IMHO kleinere) Vorzüge. Aber mal im Ernst: ob man den Lichtschalter drückt, oder das Licht geht automatisch an, ist (fast) egal. Was ich sehen würde, wären größere Vorteile wie: Die Elektroinstallation beim Hausbau fällt drastisch einfacher (=billiger) aus, weil keine Lichtschalter mehr installiert werden müssen bzw. weniger Unterputz-Kabel notwendig werden. Die smarte Beleuchtung hilft nennenswert beim Stromsparen (vielleicht bei Kindern, die den Lichtschalter gerne vergessen). Ältere Mitbürger haben es irgendwie leichter (wie?). Es hilft beim Einbruchsschutz.

  4. Re: Probleme, die man nicht hat

    Autor: Berner Rösti 29.09.16 - 08:19

    HerrLich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OK, das sind ein paar (IMHO kleinere) Vorzüge. Aber mal im Ernst: ob man
    > den Lichtschalter drückt, oder das Licht geht automatisch an, ist (fast)
    > egal.

    Das ist die Frage, wie viele Lichtschalter du eben immer drücken möchtest und wo sie sich befinden. Es ist eine Komfort-Funktion. Komfort bedeutet Zeitersparnis.

    Kleines Beispiel aus meiner kleinen Heimautomatisierung: Wenn ich z.B. den Fernseher einschalte, dann wird das Deckenlicht aus- und die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet. Schalte ich den Fernseher aus, dann wird (abhängig von der Uhrzeit), dann wieder alles aus- und das Deckenlicht eingeschaltet.

    Nebenbei wird dann auch noch die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung an die Uhrzeit angepasst, und das ganze Spiel selbstverständlich läuft natürlich nur, wenn es draußen dunkel ist.

    Ohne Automatisierung müsste ich folgendes tun: Raum betreten, Deckenlicht einschalten (sehe ja sonst nix), in die beiden Zimmerecken gehen, dort die kleinen Lampen für die Hintergrundbeleuchtung einschalten, wieder zurück zur Zimmertüre, dort dann das Deckenlicht ausschalten und dann zum Sofa.
    Wenn ich fertig bin, dann wieder aufstehen und zur Türe gehen, dort das Deckenlicht einschalten (ich will ja gleich nicht im Dunkeln stehen), dann wieder in die Zimmerecken, die kleinen Lampen ausknipsen, und schließlich raus.

    Klar, alles kein Problem, kann man machen. Muss man aber nicht, wenn man es halbwegs logisch automatisiert. Es ist Komfort. Und wenn man diesen Komfort haben möchte, um damit Zeit zu sparen, warum sollte man das nicht tun?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg
  2. Bureau Veritas Certification Germany GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  3. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  4. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 139,00€
  2. 111,00€
  3. 149,90€
  4. (u. a. Tales of Vesperia: Definitive Edition für 21,99€, Tropico 5: Complete Collection für 6...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
    Projektmanagement
    An der falschen Stelle automatisiert

    Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
      WD Blue SN500 ausprobiert
      Die flotte günstige Blaue

      Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
      Von Marc Sauter

      1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
      2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
      3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

      1. Musikstreaming: Apple wirft Spotify falsche Angaben vor
        Musikstreaming
        Apple wirft Spotify falsche Angaben vor

        Im Streit mit Spotify über Provisionen im App Store hat der US-Konzern Apple die Vorwürfe zurückgewiesen. Der Streamingdienst habe überhöhte Zahlen genannt.

      2. Steam: Valve will Ubuntu-Unterstützung beenden
        Steam
        Valve will Ubuntu-Unterstützung beenden

        Die Steam-Plattform wird offenbar auf künftigen Versionen von Ubuntu nicht mehr durch Valve unterstützt. Der Grund dafür ist wohl das Ende des 32-Bit-Supports. Die Ubuntu-Entwickler entdecken derweil selbst die Probleme ihrer Idee.

      3. Samsung: Galaxy S10 5G kostet 1.200 Euro
        Samsung
        Galaxy S10 5G kostet 1.200 Euro

        Samsungs 5G-Smartphone ist in Deutschland verfügbar: Das Gerät ist bei der Telekom bereits erhältlich, in Kürze soll auch Vodafone folgen. Das Modell hat ein größeres Display, mehr Kameras und einen größeren Akku als das Galaxy S10+.


      1. 15:35

      2. 15:19

      3. 14:54

      4. 14:30

      5. 14:00

      6. 12:05

      7. 11:56

      8. 11:50