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in nem Polizeistaat wie der USA...

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  1. Re: in nem Polizeistaat wie der USA...

    Autor: quineloe 04.08.15 - 11:29

    Razor1945 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland gibt es 60.000 Inhaftierte (Stand 2011)
    > Das sind 0,07 % von 80,62 Millionen Einwohnern in Deutschland (Stand 2013)
    > Es gibt 2000 Morde, was 0,002% der Bevölkerung entspricht
    >
    > In der USA gibt es 2.239.800 Inhaftierte (Stand 2011)
    > Das sind 0,70 % von 318,90 Millionen Einwohnern in der USA (Stand 2014)
    > Es gibt 12000 Morde, was 0,004 % der Bevölkerung entspricht
    >
    > 0,07% vs 0,70% = 10 mal mehr Inhaftierte in der USA
    > 0,002% vs 0,004% = 2 mal mehr Morde in der USA


    Jetzt bitte noch berücksichtigen, das was bei uns unter Totschlag bestraft wird in den USA als "Stand your ground" Heldentat gefeiert wird.

  2. Re: in nem Polizeistaat wie der USA...

    Autor: spiderbit 04.08.15 - 15:51

    ja stimmt ne generelle Toetungsfreiheit hat in der USA ja nicht nur die Militaerpolizei (also rede von der normalen polizei die wie Militaer rum laeuft).

  3. Re: in nem Polizeistaat wie der USA...

    Autor: Hanswurst1234 04.08.15 - 17:08

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt bitte noch berücksichtigen, das was bei uns unter Totschlag bestraft
    > wird in den USA als "Stand your ground" Heldentat gefeiert wird.

    Das deutsche Notwehrrecht geht sogar weiter als das amerikanische "Stand your ground", dies wird in der meist unsachlichen Berichterstattung gern vergessen. "Notwehrfähig" ist bei uns nicht nur das Leben, und Verhältnismäßigkeit ist im Notwehrrecht auch nicht vorgesehen. Lediglich das geringste zur Verfügung stehenede Mittel, das ausreicht, um den Angriff sofort zu beenden. Wenn dies nunmal eine Schusswaffe ist, feuer frei.
    Leider wird Selbstschutz in Deutschland nicht als Bedürfnisgrund für den legalen Erwerb einer Schusswaffe anerkannt, so dass man eben andere Wege finden muss.

  4. Re: in nem Polizeistaat wie der USA...

    Autor: spiderbit 04.08.15 - 17:36

    aehh wie kommst du auf die idee das eine konkrete gefahr fuer das leben aus gehen muss in usa, da reicht doch schon wenn dich einer schief an schaut und schwarz ist dann war dein leben aufs schaerfste bedroht.

    Das waere hier vielleicht auch ein skandal wenn jeder 2. mit ner pistole rum rennt und den anderen bei kleinen konflikten sofort tot schiesst, daher mag das theoretisch nicht so weit auseinander liegen in der praxis siehts halt dann anders aus.

    """
    Dunn erklärte, er habe gemeint, im Auto eine Waffe auf ihn gerichtet gesehen zu haben. Deswegen plädierte er auf Notwehr.
    """

    sowas seh ich nicht das das hier als Notwehr durch ginge:
    http://www.taz.de/!5048423/

    und dann wird er auch noch zu 3 fachem Mordversuch verurteilt, wie was verrueckter gehts kaum. Und soweit ich weiss gibts da auch in anderen Bundesstaaten Gesetze wo man nicht mit dem leben bedroht sein muss um legal jemand umzubringen.

    Hier auch das ware hier definitiv keine Notwehr:

    Wenn jemand unbewaffnetter weg rennt ihm 2x in den ruecken zu schiessen:
    http://www.shortnews.de/id/1099515/usa-80-jaehriger-mann-erschiesst-unbewaffnete-und-wohl-schwangere-einbrecherin

    das spiel koennen wir wahrscheinlich nochmal mit 1000 aehnlichen faellen und links dazu fortsetzen.

  5. Re: in nem Polizeistaat wie der USA...

    Autor: Hanswurst1234 04.08.15 - 18:03

    Ich versuche nicht, irgendwelche Gerichtsurteile für richtig oder falsch zu erklären. Dafür sind Richter (oder Geschworene?) zuständig, die haben, so die Hoffnung, auch ein besseres Bild vom Geschehen und vom Gesetz als ein Zeitungsschreiberlein oder tausende Kilometer entfernte Forenschreiber.

    Und ein anständiges Notwehrrecht, inklusive dem Zusatz, dass das Recht dem Unrecht nicht weichen muss, halte ich für enorm wichtig für eine zivilisierte, verantwortungsvolle Gesellschaft.

    Der Fall des Einbrechers in Hamburg-Jenfeld geht in die Richtung die ich meine. Wäre der Renter bloss zusammengeschlagen und ausgeraubt worden, hätte es höchstens für die Lokalzeitung gereicht.

  6. Re: in nem Polizeistaat wie der USA...

    Autor: spiderbit 04.08.15 - 18:11

    ja das ist dann aber ein skandal und offenbar war die notwehrsituation laengst beendet als die schuesse vielen.

    Normal rennt hier halt nur die Polizei mit Pistolen durch die gegend da gibts hoechstens alle zig jahre mal ein Fall in USA passiert das woechentlich, und fuer Polizei im Dienst gilt dann ein anderes Recht, die koennen nicht ohne Warnung einfach wild um sich ballern nur weil sie abstrakt ihr leben irgendwie theoretisch gefaerdet sehen oder weil ihnen sonst jemand entkommt, sofern er nicht grad unter terrorverdacht oder aehnliches steht.

  7. Re: in nem Polizeistaat wie der USA...

    Autor: quineloe 05.08.15 - 12:46

    Hanswurst1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jetzt bitte noch berücksichtigen, das was bei uns unter Totschlag
    > bestraft
    > > wird in den USA als "Stand your ground" Heldentat gefeiert wird.
    >
    > Das deutsche Notwehrrecht geht sogar weiter als das amerikanische "Stand
    > your ground", dies wird in der meist unsachlichen Berichterstattung gern
    > vergessen. "Notwehrfähig" ist bei uns nicht nur das Leben, und
    > Verhältnismäßigkeit ist im Notwehrrecht auch nicht vorgesehen. Lediglich
    > das geringste zur Verfügung stehenede Mittel, das ausreicht, um den Angriff
    > sofort zu beenden. Wenn dies nunmal eine Schusswaffe ist, feuer frei.
    > Leider wird Selbstschutz in Deutschland nicht als Bedürfnisgrund für den
    > legalen Erwerb einer Schusswaffe anerkannt, so dass man eben andere Wege
    > finden muss.

    So ein Unsinn, was bei uns alles an Notwehr verweigert wird geht auf keine Kuhhaut. George Zimmerman wäre bei uns eingefahren.

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