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Bringt mehr Nachteile

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  1. Bringt mehr Nachteile

    Autor: vomfach 26.02.14 - 09:39

    Klar unterhalten sich hier eher Leute, denen die Einrichtung z.B. eines SIP-Accounts auf einem Endgerät keine Porobleme bereitet.
    Ich stelle mir vor, wie Lieschen Müller (Name frei erfunden) vor Ihrem No-Name-Gerät aus Taiwan mit englischsprachiger Konfigurationsoberfläche sitzt und sich mit Begriffen wir sip-registrar, proxy usw. auseinandersetzt. Auch die durchaus übliche Trennung der Dienste mittels VLAN dürfte nicht nur die Masse der User, sondern auch die Endgeräte selbst teilweise schnell an die Grenzen führen.
    Die grundlegende Konfiguration kann und vor allem will der durchschnittliche User nicht leisten. Anstecken und loslegen mit surfen und telefonieren, so soll es gehen.
    Der Einsatz eines x-beliebigen Endgerätes war zu Zeiten von ADSL kein Thema. Da gab es in der Regel nur einen Dienst, nähmlich Internet zu verwalten. Heute, in Zeiten von VDSL und FTTx mit eine vielzahl an Diensten (Internet, Telefon, IP-TV, usw.) sieht das ganz anders aus.
    Die geziehlte Autokonfiguration durch den Anbieter ist nur möglich, wenn das eingesetzte Endgerät genau bekannt ist. Einheitliche Standards gibt es nicht. Prtokolle, wie TR069 sagen nur, was eingerichtet werden kann, jeder Hersteller entscheidet aber am Ende an welcher Stelle der Konfiguration, mit welchen Details.
    Eine Unterstützung aller möglichen Endgeräte kann kein Provider leisten.
    Das Ganze ist ein Schritt zurück zu den Zeiten, als nur wenige Spezialisten sich an das Internet herangetraut hatten, weil die technische Einrichtung dem Laien zu kompliziert war.
    Am Ende werden auf den Endkunden einfach Mehrkosten zukommen, weil er entweder die Konfiguration von einem Fachmann ausführen lassen muss oder die Anbieter eine entsprechende Dienstleistung anbieten müssen.

  2. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: robinx999 26.02.14 - 10:03

    > Am Ende werden auf den Endkunden einfach Mehrkosten zukommen, weil er
    > entweder die Konfiguration von einem Fachmann ausführen lassen muss oder
    > die Anbieter eine entsprechende Dienstleistung anbieten müssen.

    Denkbar das am Ende mehr Bezahlt werden muss. Aber das ein Fachmann nötig ist erwarte ich nur in den Seltensten Fällen. Die Daten wird man schon eingeben können. Da wird es vieleicht sogar einen Standard geben nachdem man die Infos relativ leicht einpflegen kann. Und zumindest die Geräte die Deutschland verkauft werden, die werden schon einen Ersteinrichtungsassistenten für die Einzelnen Provider haben (wo die ganzen Server die ja bei jedem Gleich sind schon eingetragen sind)

    Persönlich erwarte ich das die Provider das Selbe Machen wie die Telekom 2001 mit ihren DSL Modems http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-verschenkt-DSL-Modems-55956.html
    Würde Bedeuten für Altkunden die Bisherigen Router werden einfach den Kunden Geschenkt und 2 Jahre lang wird Support geleistet. Sollte der Router nach 2 Jahren Defekt werden muss der Kunde sich selber um Ersatz bemühen.
    Neukunden bekommen die Wahl ihre Eigene Hardware zu verwenden, einen Router beim Provider zu Mieten oder direkt einen zu Kaufen. Somit würde der Kunde mehr zahlen genau wie damals bei der Telekom, hat aber dafür die Wahl der Hardware,

  3. Mal wieder jemand, ders nicht rafft...

    Autor: sacridex 26.02.14 - 10:05

    Du gehst also davon aus, den Routerzwang abzuschaffen bedeutet vorkonfigurierte Router, die man dann nur einstöpseln muss und loslegen kann, mitzuliefern wird verboten.

    Na dann schon mal gute Nacht...

  4. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: timoS 26.02.14 - 10:09

    Tut mir leid, ganz so einfach ist das nicht. Ich habe mehrere Jahre nebenbei die Rechte Hand von einem AOL und später dann 1&1 Vertriebler (Stand im Media Markt & Co an einem Stand und hat den Leuten DSL Verträge angedreht) gespielt und den Leuten bei der Einrichtung ihrer Anschlüsse geholfen. Die sind dann nach ein paar Tage bei dem Vertriebler am Stand aufgetaucht und haben um Hilfe gebeten - da sogar die Telefon-Hotline mit solchen Leuten überfordert war.

    Dabei habe ich zwei Phasen erlebt, die mit "Bitte geben Sie einfach nur den Start-Code ein" und die "Tippen Sie bitte alle 99 Zeichen exakt ein und achten sie auf die richtigen Felder".

    In beiden Fällen gab es völlig überforderte Leute, die teilweise nicht mal wussten wie man die Geräte richtig verkabelt - auf die Weboberfläche sind dann noch die wenigsten gekommen.

    Es gibt eben leider nicht nur (Hobby)Experten, sondern eben doch Lieschen Müller von nebenan

  5. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: robinx999 26.02.14 - 10:14

    > Es gibt eben leider nicht nur (Hobby)Experten, sondern eben doch Lieschen
    > Müller von nebenan

    Viele von denen Dürften wen kennen der es für sie einrichtet (Bekannte, Enkel etc.)

    Wobei vernünftige Anleitungne heute ja auch oft leider nicht mehr die Regel sind. Letztendlich währe es für die Router Hersteller auch kein Problem direkt auf die Weboberfläche umzuleiten, wenn noch kein Provider Konfiguriert wurde.
    Aber ich sage eh vorraus das die Meisten leute die keine Ahnung haben, das machen, was sie jetzt auch bei der Telekom machen, einfach einen Router dazu mieten

  6. Schwachsinn!

    Autor: markus.badberg 26.02.14 - 10:48

    vomfach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar unterhalten sich hier eher Leute, denen die Einrichtung z.B. eines
    > SIP-Accounts auf einem Endgerät keine Porobleme bereitet.
    > Ich stelle mir vor, wie Lieschen Müller (Name frei erfunden) vor Ihrem
    > No-Name-Gerät aus Taiwan mit englischsprachiger Konfigurationsoberfläche
    > sitzt und sich mit Begriffen wir sip-registrar, proxy usw.
    > auseinandersetzt. Auch die durchaus übliche Trennung der Dienste mittels
    > VLAN dürfte nicht nur die Masse der User, sondern auch die Endgeräte selbst
    > teilweise schnell an die Grenzen führen.
    > Die grundlegende Konfiguration kann und vor allem will der
    > durchschnittliche User nicht leisten. Anstecken und loslegen mit surfen und
    > telefonieren, so soll es gehen.
    > Der Einsatz eines x-beliebigen Endgerätes war zu Zeiten von ADSL kein
    > Thema. Da gab es in der Regel nur einen Dienst, nähmlich Internet zu
    > verwalten. Heute, in Zeiten von VDSL und FTTx mit eine vielzahl an Diensten
    > (Internet, Telefon, IP-TV, usw.) sieht das ganz anders aus.
    > Die geziehlte Autokonfiguration durch den Anbieter ist nur möglich, wenn
    > das eingesetzte Endgerät genau bekannt ist. Einheitliche Standards gibt es
    > nicht. Prtokolle, wie TR069 sagen nur, was eingerichtet werden kann, jeder
    > Hersteller entscheidet aber am Ende an welcher Stelle der Konfiguration,
    > mit welchen Details.
    > Eine Unterstützung aller möglichen Endgeräte kann kein Provider leisten.
    > Das Ganze ist ein Schritt zurück zu den Zeiten, als nur wenige Spezialisten
    > sich an das Internet herangetraut hatten, weil die technische Einrichtung
    > dem Laien zu kompliziert war.
    > Am Ende werden auf den Endkunden einfach Mehrkosten zukommen, weil er
    > entweder die Konfiguration von einem Fachmann ausführen lassen muss oder
    > die Anbieter eine entsprechende Dienstleistung anbieten müssen.


    Es geht hier nicht darum, dass die Betreiber keine Router mehr mitverkaufen dürfen und verwalten dürfen!

    Hier geht es darum, dass die Betreiber die Zugangs Daten herausgeben müssen! So dass jeder die Möglichkeit hätte, einen anderen Router zu nehmen!

    Meinetwegen kann doch alles so bleiben...

    1und1 hat es jetzt schon prima gelöst.

    Ich habe meine Zugangs Daten und kann jeden Router nutzen wie ich möchte.

    Und für Lieschen Müller gibt es eine Fritzbox mit Startcode... *BÄM* Und jetzt hör auf zu jammern... geht mir aufn Sack!

  7. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: Wiggy 26.02.14 - 11:17

    vomfach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar unterhalten sich hier eher Leute, denen die Einrichtung z.B. eines
    > SIP-Accounts auf einem Endgerät keine Porobleme bereitet.
    > Ich stelle mir vor, wie Lieschen Müller (Name frei erfunden) vor Ihrem
    > No-Name-Gerät aus Taiwan mit englischsprachiger Konfigurationsoberfläche
    > sitzt und sich mit Begriffen wir sip-registrar, proxy usw.
    > auseinandersetzt. Auch die durchaus übliche Trennung der Dienste mittels
    > VLAN dürfte nicht nur die Masse der User, sondern auch die Endgeräte selbst
    > teilweise schnell an die Grenzen führen.
    > Die grundlegende Konfiguration kann und vor allem will der
    > durchschnittliche User nicht leisten. Anstecken und loslegen mit surfen und
    > telefonieren, so soll es gehen.
    > Der Einsatz eines x-beliebigen Endgerätes war zu Zeiten von ADSL kein
    > Thema. Da gab es in der Regel nur einen Dienst, nähmlich Internet zu
    > verwalten. Heute, in Zeiten von VDSL und FTTx mit eine vielzahl an Diensten
    > (Internet, Telefon, IP-TV, usw.) sieht das ganz anders aus.
    > Die geziehlte Autokonfiguration durch den Anbieter ist nur möglich, wenn
    > das eingesetzte Endgerät genau bekannt ist. Einheitliche Standards gibt es
    > nicht. Prtokolle, wie TR069 sagen nur, was eingerichtet werden kann, jeder
    > Hersteller entscheidet aber am Ende an welcher Stelle der Konfiguration,
    > mit welchen Details.
    > Eine Unterstützung aller möglichen Endgeräte kann kein Provider leisten.
    > Das Ganze ist ein Schritt zurück zu den Zeiten, als nur wenige Spezialisten
    > sich an das Internet herangetraut hatten, weil die technische Einrichtung
    > dem Laien zu kompliziert war.
    > Am Ende werden auf den Endkunden einfach Mehrkosten zukommen, weil er
    > entweder die Konfiguration von einem Fachmann ausführen lassen muss oder
    > die Anbieter eine entsprechende Dienstleistung anbieten müssen.

    Ich verstehe das Problem nicht. Es geht doch hier nicht darum, dass der Provider keine vorkonfigurierten Router mehr anbieten darf, um den Leuten die Einrichtung abzunehmen.
    Das darf er und das wird er auch in Zukunft als Service weiterhin tun. Es geht doch lediglich darum, dass bei den teilweise üblichen Knebelverträgen nichtmal ein technisch versierter Kunde einen anderen, möglicherweise besseren Router verwenden DARF (oder einen, den er sowieso noch zuhause rumstehen hat), wenn er das denn möchte, sondern er muss zwingend genau das Gerät verwenden, das ihm der Anbieter zwangsweise mitliefert. Und durchgedrückt wird diese Einschränkung dann dadurch, dass Zugangsdaten für DSL/VoIP geheim gehalten werden, man also einen möglichen Alternativrouter garnicht passend einstellen könnte, selbst wenn man ihn verwenden dürfte, weil einem eben die Zugangsdaten unbekannt sind.

    Grüße,
    Wiggy

  8. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: Komischer_Phreak 26.02.14 - 11:42

    vomfach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar unterhalten sich hier eher Leute, denen die Einrichtung z.B. eines
    > SIP-Accounts auf einem Endgerät keine Porobleme bereitet.
    > Ich stelle mir vor, wie Lieschen Müller (Name frei erfunden) vor Ihrem
    > No-Name-Gerät aus Taiwan mit englischsprachiger Konfigurationsoberfläche
    > sitzt und sich mit Begriffen wir sip-registrar, proxy usw.
    > auseinandersetzt. Auch die durchaus übliche Trennung der Dienste mittels
    > VLAN dürfte nicht nur die Masse der User, sondern auch die Endgeräte selbst
    > teilweise schnell an die Grenzen führen.
    > Die grundlegende Konfiguration kann und vor allem will der
    > durchschnittliche User nicht leisten. Anstecken und loslegen mit surfen und
    > telefonieren, so soll es gehen.
    > Der Einsatz eines x-beliebigen Endgerätes war zu Zeiten von ADSL kein
    > Thema. Da gab es in der Regel nur einen Dienst, nähmlich Internet zu
    > verwalten. Heute, in Zeiten von VDSL und FTTx mit eine vielzahl an Diensten
    > (Internet, Telefon, IP-TV, usw.) sieht das ganz anders aus.
    > Die geziehlte Autokonfiguration durch den Anbieter ist nur möglich, wenn
    > das eingesetzte Endgerät genau bekannt ist. Einheitliche Standards gibt es
    > nicht. Prtokolle, wie TR069 sagen nur, was eingerichtet werden kann, jeder
    > Hersteller entscheidet aber am Ende an welcher Stelle der Konfiguration,
    > mit welchen Details.
    > Eine Unterstützung aller möglichen Endgeräte kann kein Provider leisten.
    > Das Ganze ist ein Schritt zurück zu den Zeiten, als nur wenige Spezialisten
    > sich an das Internet herangetraut hatten, weil die technische Einrichtung
    > dem Laien zu kompliziert war.
    > Am Ende werden auf den Endkunden einfach Mehrkosten zukommen, weil er
    > entweder die Konfiguration von einem Fachmann ausführen lassen muss oder
    > die Anbieter eine entsprechende Dienstleistung anbieten müssen.

    Ich habe selten so einen Bullshit gelesen. Router können sich ganz alleine konfigurieren. Lieschen Müller kann also weiterhin wie gewohnt surfen und telefonieren. Dadurch, das diese Daten jetzt einsehbar werden, besteht eine zusätzliche Option, nämlich, sich selbst auszusuchen, welchen Router man nimmt. Im Notfall kann also auch Lieschen Müller zum Mediamarkt und sich ihren Wunsch-Router aussuchen.

    Aber ist klar, zusätzliche Optionen, die niemanden stören, sind was gaaaaaanz schlimmes. Was erzählst Du für einen Blödsinn?

  9. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: vomfach 26.02.14 - 12:12

    Hatte nicht erwartet, dass hier auf diesem Niveau diskutiert wird.
    aber der Inhalt spricht ja bekanntlich für den Verfasser.

  10. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: Prypjat 26.02.14 - 13:44

    Warum sollte es keine Vorkonfigurierten Geräte mehr geben?
    Warum sollte es keine Freien Router geben, die Profile zum Automatischen Konfigurieren haben? Man wählt den ISP aus und Zack stellt sich der Router darauf ein.
    Vorrausgesetzt, dass die ISPs mal mit den Herstellern zusammen arbeiten.

    Es wurde auch nirgends geschrieben, dass die ISPs keine Eigenen Router mehr anbieten dürfen. Was spricht dagegen den Kunden zu fragen, ob es ein Vorkonfiguriertes Gerät aus dem eigenen Hause sein soll oder ein eigener Router.

    Jedenfalls möchte ich mich nicht diesen Zwang unterwerfen ein 08/15 Router nehmen zu müssen, den mir mein ISP vor die Nase setzt.

    Wenn ich schon die schlechten Menüs für Port Forwarding bei den Telekomroutern sehe, dann wird mir schlecht. So mühselig und umständlich.

    Aber Du kannst gerne den Rest der Bevölkerung für Dumm halten und darauf setzen, nur Lumpenrouter von ISPs zu erhalten.
    Ach und übrigens! Die meisten Router sind mittlerweile in Deutsch und wenn man den Verkäufer fragt, bekommt man zumindest eine 50/50 Antwort. :D

  11. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: byteslam 26.02.14 - 13:54

    vomfach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatte nicht erwartet, dass hier auf diesem Niveau diskutiert wird.
    > aber der Inhalt spricht ja bekanntlich für den Verfasser.

    Im Credo hast du aber nicht Recht. Es gibt viele Vorteile und die von Dir aufgeführten Nachteile sind wirklich komplett an den Haaren herbeigezogen.

    Der Fall Lieschen Müller also der DAU:
    Der Provider kann doch weiterhin die Installation durchführen, wie auch jetzt und das Gerät einrichten.
    Desweiteren gibt es TR-096 http://de.wikipedia.org/wiki/TR-069, was genau das Problem löst und ja auch wie bei 1+1 oder KD funktioniert.

    Theoretisch könnte der Provider sogar einen Service anbieten wo ich meine MAC eintrage und dann wird mir meine Konfig via TR-96 gepushed, wäre für die Halb-Techniker, wohingegen Lieschenmüller mit Installationsservice und provisionierung des gemieteten Gerätes besser fährt.

    Der Profi kann wiederum die Zugangsdaten beliebig in das Gerät eintragen das er mag, verzichtet aber eben dafür auf ein gemietetes Gerät und der Support hört eben bei Layer 2 bzw Layer 3 auf.

    Zu den Vorteilen:
    - Herstellervielfalt, Konkurrenz belebt das Geschäft und treibt Innovation vorran
    - Sicherheit, Vielfalt verhindert das eine Sicherheitslücke Grpssflächig ausgenutzt werden kann (siehe AVM Problem der letzten Tage)
    - Stromsparen, ich kann einen Router nutzen der alles kann und nicht einen der schon 4 Jahre alt ist und an den ich dann hinten noch einen 1GB Switch oder ein WLAN Router hängen muss...

    - Support reduziert sich im Idealfall, was beim Provider Geld spart, bzw man kann es in besser qualifizierte Mitarbeiter investieren...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.14 13:55 durch byteslam.

  12. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: robinx999 26.02.14 - 13:55

    > Es wurde auch nirgends geschrieben, dass die ISPs keine Eigenen Router mehr
    > anbieten dürfen. Was spricht dagegen den Kunden zu fragen, ob es ein
    > Vorkonfiguriertes Gerät aus dem eigenen Hause sein soll oder ein eigener
    > Router.
    >
    Der Wunsch mehr Geld zu verdienen, wie schon mehrmals geschrieben waren die Modems bei der Telekom auch mal Gratis zur Miete im Vertrag enthalten, dann wurden sie allen Kunden geschenkt (mit 2 Jahre Wartung durch die Telekom bzw. Austausch bei Defekt) danach mußte man halt eigene Hardware Anschaffen bzw. Kostenpflichtig welche dazu mieten

  13. Re: Bringt mehr Nachteile

    Autor: vomfach 26.02.14 - 15:02

    > Im Credo hast du aber nicht Recht. Es gibt viele Vorteile und die von Dir
    > aufgeführten Nachteile sind wirklich komplett an den Haaren herbeigezogen.
    Ein gewaltiger Vorwurf gegenüber jemanden, der den ganzen Tag genau damit arbeitet.
    Und deine Einschätzung beruht auf welchen Erfahrungen?
    >
    > Der Fall Lieschen Müller also der DAU:
    > Der Provider kann doch weiterhin die Installation durchführen, wie auch
    > jetzt und das Gerät einrichten.
    > Desweiteren gibt es TR-096 de.wikipedia.org was genau das Problem löst und
    > ja auch wie bei 1+1 oder KD funktioniert.
    >
    Hatte ich ja schon angedeutet, dass das mit TR-069 eben nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Hier muss eine Anpassung für jeden(!) denkbaren Gerätettyp erfolgen.
    Wir bieten für unsere Kundenanschlüsse alleine 5 verschiedene FritzBoxtypen an. Für jede ist eine eigene, angepasste Autokonfiguration nötig. Das gleiche gilt für Lancom, D-Link usw.

    > Theoretisch könnte der Provider sogar einen Service anbieten wo ich meine
    > MAC eintrage und dann wird mir meine Konfig via TR-96 gepushed, wäre für
    > die Halb-Techniker, wohingegen Lieschenmüller mit Installationsservice und
    > provisionierung des gemieteten Gerätes besser fährt.

    Das entspricht wie oben beschrieben nicht der Realität. Es ist nicht absehbar, dass es eine automatisierte Konfigurationslösung, passend für jedes erdenkliche Endgerät von jedem Hersteller gibt.
    >
    > Der Profi kann wiederum die Zugangsdaten beliebig in das Gerät eintragen
    > das er mag, verzichtet aber eben dafür auf ein gemietetes Gerät und der
    > Support hört eben bei Layer 2 bzw Layer 3 auf.
    Dann stehen dem Profi aber, wie unten beschrieben bestimmte Dienste, Produkte, Merkmale oder Funktionen nicht zur Verfügung.

    Man muss vielleicht für Leser, die nicht aus der Branche kommen und nur die blanke Routertechnik sehen etwas weiter ausholen.
    Es gibt Zugangsdaten und Konfigurationsdetails, die über normale Konfigurationsroutinen gar nicht, sondern nur per Autoconfiguration eingerichtet werden können. Z.B. bei SIP-Accounts mit zugeordneten Alias-Rufnummern und zwei oder mehr Sprachkanälen. Hier ist die Angabe einer sog alias-headnumber erforderlich. Ist nichts Ausergewöhnliches, aber auch vom sogenannten Profi nicht ohne Weiteres zu leisten.
    >
    > - Support reduziert sich im Idealfall, was beim Provider Geld spart, bzw
    > man kann es in besser qualifizierte Mitarbeiter investieren...
    Zu glauben, dass sich der Support reduziert, weil der Kunde eigene Geräte aussucht und einsetzt ist vollkommen an der Wirklichkeit vorbeigedacht.
    Unser Support kann ein Lied davon singen, dass die größere Hälfte der Support-Anfragen jetzt schon, trotz Autokonfiguration auf fehlerhafte Bedienung beim Endanwender zurückzuführen sind. Schließlich geben wir nur die Grundkonfiguration weiter. Persönliche Einstellungen, wie die Zuordnung bestimmter Rufnummern auf bestimmte Telefonendgeräte oder die Anpassung des WLAN-Schlüssels können, wollen und teilweise dürfen wir gar nicht wissen.
    Natürlich wird das Support-Aufkommen steigen, weil sich die Anwender, die in ihrer Endgeräteeinrichtung Fehler machen erst mal hilfesuchend an den Provider wenden.
    Der soll dann Support für ein Gerät leisten, dass er nicht kennt.

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