1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Trotz Verlusten: Musk will…

Musks Kommunikationsprobleme

  1. Thema

Neues Thema


  1. Musks Kommunikationsprobleme

    Autor: Fudanti 16.10.22 - 12:54

    Die guten Absichten scheinen ja da zu sein. Das hatte er auch in der Vergangenheit und mit seinen Strategien für Tesla und Space X schon gezeigt. Zudem besteht Space X ja nicht nur aus Musk sondern auch Gwynne Shotwell, die hier einiges dazu beigetragen hat. Von den größeren Konzernen gibt es außer Space X aktuell kaum Firmen, die hier höhere Invests auf eigene Kosten in die Hand genommen haben. Amazon hat auch einige Hilfsaktionen gestartet, jedoch gehört Space X mit zu den höchsten Sponsoren der Ukraine.

    Aber an der Kommunikation muss er dringend arbeiten.

    Im Prinzip wird jetzt die teilweise Finanzierung durch die US/Polen etc. als "Skandal" durch die Medien getrieben weil es ja doch keine so selbstlose Aktion war, dabei war schon im März klar dass Finanzpartner gesucht, gefunden und gebraucht werden.
    https://www.cnbc.com/2022/03/22/elon-musk-spacex-thousands-of-starlink-satellite-dishes-sent-to-ukraine.html

    Das hatte damals jedoch Gwynne Shotwell ausgesagt, und nicht Musk, weshalb das medial wohl auch weniger Beachtung fand.
    Auch sind die Starlink Systeme damals sofort geliefert worden und die Ukraine hatte bereits wenige Tage später den Erhalt der Starlink Systeme bestätigt. Ohne Bürokratie und Verzögerung.

    Dass nun trotz der vielen Negativpresse und auch den Beleidigungen (F*ck off) seitens der Ukraine weiter geliefert wird finde ich gut, wie auch immer und wer auch immer bei der Finanzierung hilft.

    Würde Musk aber mal die doppeldeutigen, wechselseitigen und undurchsichtigen Tweets verzichten, hätte das letzten Endes einiges an Ärger erspart.

    Im Prinzip ist es nun egal was macht:
    Liefert er doch Starlink, knickt er je nach Auslegung der Medien vor der US ein, ist unberechenbar oder es wird als Hype für sein Produkt/Aufmerksamkeitsdefizit interpretiert.
    Liefert er kein Starlink, ist er ein Russen Sympathisant und Verräter
    Liefert er Starlink und lässt es sich bezahlen, ist er ein Conman der sich in den Medien als Retter gibt aber andere zahlen lässt.

    Die Schuld dafür muss er sich aber selbst zuweisen, denn er bietet ja allzu oft Vorlagen für diese Kritiken, auch wenn diese in vielen Fällen genauso undurchdacht, übertrieben und oft ungerechtfertigt ist.

    Ein gutes Beispiel dafür wie schlechte Kommunikation ein gutes Projekt je nach Auffassung der Leute schlecht dastehen lässt.
    Hätte Musk von Anfang an klar kommuniziert hätte man sich das Drama sparen können.

  2. Re: Musks Kommunikationsprobleme

    Autor: g0r3 16.10.22 - 14:36

    Fudanti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die guten Absichten scheinen ja da zu sein.

    Musk hat so lange gute Absichten, so lange er das Gefühl hat dafür ausreichend gefeiert zu werden. Wenn ihn einer aber nicht mehr feiert oder aber ihn sogar kritisiert, dann ist Schluss mit lustig und er reagiert wie die kindischste schmollende Leberwurst, die man sich nur irgendwie ausmalen kann.

    Dann wird ein Taucher, der in Thailand eingeschlossenen Kindern wirklich hilft, und Musks Tauchglockenpläne kritisiert, vor einem Weltpublikum als Pädophiler beschimpft.

    Oder Musk als Tesla-CEO geht höchstpersonlich Meilen, um zu verhindern, dass ein Journalist, der Musk kritisierte, keinen Tesla kaufen kann.

    Oder er droht eben einem Land, das gerade überfallen wird, aus absolut kleinlichsten Gründen Starlink abzudrehen, weil die ihm offenbar nicht die gebührende Dankbarkeit zukommen lassen, die er für sich für diese "selbstlose" Tat verlangt.

    Musk ist wohl das reichste charakterliche Kleinkind, das wir auf diesem Planeten derzeit haben.

  3. Re: Musks Kommunikationsprobleme

    Autor: Muhaha 17.10.22 - 09:09

    g0r3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Musk ist wohl das reichste charakterliche Kleinkind, das wir auf diesem
    > Planeten derzeit haben.

    Musk hat bipolare Züge, er ist teilweise Autist und hat enorm Mühe menschliche Emotionen richtig zu erkennen und dann einzuordnen. ZUSÄTZLICH ist er dann noch ein verwöhnter, verzogener Narzist.

    Der Mann dürfte in seiner Position, wo jeder Bullshit gleich heftige Kursschwankungen auslösen kann, und inzwischen sogar Leben gefährdet, in der Öffentlichkeit eigentlich gar nicht mehr frei kommunzieren.

  4. Re: Musks Kommunikationsprobleme

    Autor: Dwalinn 17.10.22 - 12:39

    Jede spende hilft aber man sollte halt auch ehrlich sein.

    Kann ja sein das Space X an irgendeiner Stelle kosten von 20 Millionen Dollar im Monat entstehen (beispielweise Personenschutz oder bei der Cybersicherheit) aber da Starlink eigentlich nur 100¤/Monat kostet (Mobile Nutzung) dürften das ja nur 2 Millionen (10 Millionen im Business Tarif) pro Monat sein selbst wenn man entgangenen Gewinn als kosten sieht und Space X überhaupt kein Geld bekommt.

  5. Re: Musks Kommunikationsprobleme

    Autor: Hamsterrer 17.10.22 - 23:44

    Berichten zufolge hat Musk ja neulich mit Vlady telefoniert. Da wundert es nicht, dass sein... ähm... "Friedensplan" aussieht, als ob RT-Deutsch das geschrieben hätte. Voll mit Kreml-Propaganda und... nun... Bullshit.

    Interessant ist hier, dass er das sehr spezifische und irrelevante Detail nennt, dass die Krim seit 1783 blablabla, und das Khrushchev blublublub. Coole Details, die wohl kaum ein "Westler" kennt, und die auch nicht wirklich relevant ist. Auch verdächtig, dass er "Khrushchev mistake" sagt, ein rhetorisches Mittel, welches man nur in bestimmter Propaganda hört...

    Keine Ahnung, was Musk sich von unserem großen kleinen Mann erhofft hat... Aber sein PR-Gag ist ordentlich in die Hose gegangen. Selbst ein großer Teil der Musk-Fans konnte seine konzentrierte Dummheit nicht aushalten, während er von einem Fettnäppchen ins nächste gestolpert ist, und von einem Politiker nach dem anderen getriGGert wurde.

    Ich befürchte, die Geschichte wird hier nicht zu Ende sein. Vielleicht nennt er Zelenskyy einen "Pedo-Guy". Oder schießt sein StarLink mit seiner neuen HyperBlastGun vom Orbit :D

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Leiter*in des Rechenzentrums
    Hochschule Heilbronn, Heilbronn
  2. IT-Referentin/IT-Referent (w/m/d)
    Bundeskartellamt, Bonn
  3. Chief Information Security Officer (CISO) (m/w/d)
    SachsenEnergie AG, Dresden
  4. IT System Engineer (m/w/d)
    Hannover Rück SE, Hannover

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de