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Was für Verrenkungen da gemacht werden...
Autor: JouMxyzptlk 03.06.23 - 18:26
Bei O-LED und Micro-LED überflüssig. Die sind von Natur aus jetzt schon fähig ohne Schmierereien ein guten Bild zu bringen.
Der einzige Grund das zu machen kann doch nur das Geld sein: Noch sind die O-LEDs oder Micro-LEDs teurer, und man nimmt immer mehr skurrile Verrenkungen in Kauf...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.23 18:27 durch JouMxyzptlk. -
Re: Was für Verrenkungen da gemacht werden...
Autor: Slamy 03.06.23 - 20:03
So einfach ist das leider nicht. Selbst ein OLED Monitor mit 0.1ms Reaktionszeit hat extremen Sample & Hold Blur. Die aktuellen OLED Monitore werden bis 170 Hz getrieben und haben immer noch mit Schmier zu kämpfen. Das Problem wird dadurch verursacht, weil ein Frame zu lange gehalten wird, während unsere Augen bereits weiter wandern.
Der OLED Monitor müsste 1000 Hz haben, damit das Problem verschwindet.
Ich darf hier leider noch keine Links posten, weil ich noch nicht lange auf Golem bin, aber bitte Google einmal "Blur Busters Law: The Amazing Journey To Future 1000Hz Displays". Dort findest du etwas Literatur darüber. -
Re: Was für Verrenkungen da gemacht werden...
Autor: JouMxyzptlk 03.06.23 - 20:11
Das was du ansprichst hat irgendwie mit dem im Artikel, meiner Meinung nach, wenig zu tun. Bei OLED gibt es auch schon black-frame-insertion. Selbst mein C1 macht es, wenn auch ausschließlich im Gaming Mode. Selbst bei 120 Hz.
Das was du ansprichst ist was anderes. Die OLED an sich könnten jetzt schon 1000 Hz, das Problem ist noch die Ansteuerung. Aber selbst bei 1000 Hz, als hypothetisches Maximum, könnten wir die einzelnen Schritte bei passenden Bewegungen noch sehen, welche es eben keine echte flüssige Bewegung ist.
Aber selbst bei 120 Hz zeigt sich schon dass das Auge träger ist als der Monitor. Wenn ich mit der Maus über den Bildschirm fahre sehe ich diese nachleuchten. Aber das ist nicht der Monitor, das ist mein Auge was nun mal so träge ist. Habe das mal nachgeprüft und mit dem Smartphone in 240 Hz und 960 Hz aufgenommen (letzteres geht leider nur für eine Sekunde Film). Ist es das worauf du ansprichst?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.23 20:14 durch JouMxyzptlk. -
Re: Was für Verrenkungen da gemacht werden...
Autor: Slamy 03.06.23 - 22:17
Ich habe einen PG279Q als meinen aktuellen Monitor und selbst bei 144 Hz sehe ich immer noch Schlieren. Das Auge an sich schafft die Framerate nicht, allerdings ist das Signal trotzdem verschliffen, weil wir versuchen das Objekt zu verfolgen.
Mach ein Experiment mit dem TestUFO der Blurbusters.
Ich habe hier noch einen Commodore 1084 rumstehen. Wenn ich da einen Mauszeiger auf dem Bildschirm verfolge, schliert da gar nichts. Deswegen bin ich überzeugt, dass das Auge nicht am Limit ist, sondern der Monitor. Meine Erwartung ist es ein Fenster über den Screen zu bewegen und trotzdem noch den Text lesen zu können. -
Re: Was für Verrenkungen da gemacht werden...
Autor: JouMxyzptlk 03.06.23 - 23:17
Jup, so sind IPS Panels nun mal. Selbst mit Overdrive und dem ganzen anderen Scheiß.
OLED: Nope, der ganze Scheiß nicht nötig. UFO und LAGOM ( http://www.lagom.nl/lcd-test/ ) Tests zeigen perfektes Bild ohne Delays. -
Re: Was für Verrenkungen da gemacht werden...
Autor: DX12forWin311 04.06.23 - 00:58
JouMxyzptlk schrieb:
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> Bei O-LED und Micro-LED überflüssig. Die sind von Natur aus jetzt schon
> fähig ohne Schmierereien ein guten Bild zu bringen.
> Der einzige Grund das zu machen kann doch nur das Geld sein: Noch sind die
> O-LEDs oder Micro-LEDs teurer, und man nimmt immer mehr skurrile
> Verrenkungen in Kauf...
MicroLED wird zZ ja nur als Hintergrundbeleuchtung genutzt. Die schlieren leider auch hart. -
Re: Was für Verrenkungen da gemacht werden...
Autor: Arnison 04.06.23 - 07:57
Nee, Mini-LEDs. Micro-LEDs sollen ja dann leuchtende Pixel, ähnlich wie OLED, werden.



