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Nein, eigentlich nicht.
Autor: Sharra 20.02.24 - 09:29
Sie haben nachgewiesen, dass da ETWAS sein muss.
Dunkle Materie an sich ist ja nur ein Platzhalter für "wir wissen dass es mit baryonischer Materie die wir kennen, alleine nicht hinkommt, als muss da mehr sein".
Und jedes Jahr wird die nötige angenommene Masse an dunkler Materie wieder ein Stück kleiner, weil man andere Vorgänge besser versteht oder neue Beobachtungen macht. So wurde z.B. vor ein paar Jahren die Anzahl von superschweren Schwarzen Löchern massiv nach oben korrigiert. Mitunter findet man mit neuerem Gerät dann auch dunkle Galaxien, die wieder Gravitationsverschiebungen erklären, die man vorher "dunkler Materie" zugeschrieben hat.
Was die Forscher also definitiv sagen können ist, dass im beobachteten Raum ETWAS sein muss, was sich in Form von Gravitation auswirkt.
Da man aber bis heute nicht sicher weiss, ob es das "Graviton" als Ursache für Gravitation wirklich gibt, oder woher Gravitation eigentlich kommt, kann es alles mögliche sein.
Theoretisch wäre auch denkbar, dass diese "Fäden" aus reinen Gravitonen bestehen. Das wäre dann zwar dunkel, aber eigentlich keine Materie, sondern nur reine Gravitation.
Aber ist doch schön, dass es was zum forschen gibt. Nichts wäre langweiliger, als wenn wir alles wüssten. -
Re: Nein, eigentlich nicht.
Autor: Das Osterschnabeltier 20.02.24 - 10:08
Sharra schrieb:
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> Sie haben nachgewiesen, dass da ETWAS sein muss.
> Dunkle Materie an sich ist ja nur ein Platzhalter für "wir wissen dass es
> mit baryonischer Materie die wir kennen, alleine nicht hinkommt, als muss
> da mehr sein".
>
> Und jedes Jahr wird die nötige angenommene Masse an dunkler Materie wieder
> ein Stück kleiner, weil man andere Vorgänge besser versteht oder neue
> Beobachtungen macht. So wurde z.B. vor ein paar Jahren die Anzahl von
> superschweren Schwarzen Löchern massiv nach oben korrigiert. Mitunter
> findet man mit neuerem Gerät dann auch dunkle Galaxien, die wieder
> Gravitationsverschiebungen erklären, die man vorher "dunkler Materie"
> zugeschrieben hat.
>
> Was die Forscher also definitiv sagen können ist, dass im beobachteten Raum
> ETWAS sein muss, was sich in Form von Gravitation auswirkt.
>
> Da man aber bis heute nicht sicher weiss, ob es das "Graviton" als Ursache
> für Gravitation wirklich gibt, oder woher Gravitation eigentlich kommt,
> kann es alles mögliche sein.
> Theoretisch wäre auch denkbar, dass diese "Fäden" aus reinen Gravitonen
> bestehen. Das wäre dann zwar dunkel, aber eigentlich keine Materie, sondern
> nur reine Gravitation.
>
> Aber ist doch schön, dass es was zum forschen gibt. Nichts wäre
> langweiliger, als wenn wir alles wüssten.
+1 -
Eigentlich doch
Autor: GwhE 20.02.24 - 10:21
Warum sind manche Leute nicht in der Lage einfach mal bei Wikipedia nachzulesen.
So viel Halbwahrheiten ...
-1 -
Re: Eigentlich doch
Autor: $(username) 20.02.24 - 13:44
GwhE schrieb:
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> Warum sind manche Leute nicht in der Lage einfach mal bei Wikipedia
> nachzulesen.
>
> So viel Halbwahrheiten ...
>
> -1
Dann kannst Du ja sicher die Stelle anführen, wo der eindeutige Beweis dafür steht, das Teilchenansammlungen die Ursache für die gravitativen Effekte sind.
Und da sollte dann bitte etwas mehr stehen als "wir kennen halt nichts anderes". -
könnten auch
Autor: Kaiser Ming 20.02.24 - 13:50
die Formeln falsch sein
siehe MOND
https://de.wikipedia.org/wiki/Modifizierte_Newtonsche_Dynamik
Sharra schrieb:
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> Sie haben nachgewiesen, dass da ETWAS sein muss.
> Dunkle Materie an sich ist ja nur ein Platzhalter für "wir wissen dass es
> mit baryonischer Materie die wir kennen, alleine nicht hinkommt, als muss
> da mehr sein".
>
> Und jedes Jahr wird die nötige angenommene Masse an dunkler Materie wieder
> ein Stück kleiner, weil man andere Vorgänge besser versteht oder neue
> Beobachtungen macht. So wurde z.B. vor ein paar Jahren die Anzahl von
> superschweren Schwarzen Löchern massiv nach oben korrigiert. Mitunter
> findet man mit neuerem Gerät dann auch dunkle Galaxien, die wieder
> Gravitationsverschiebungen erklären, die man vorher "dunkler Materie"
> zugeschrieben hat.
jedes Jahr wird btw auch die Anzahl der möglichen Teilchen die DM darstellen kleiner
weil man immer mehr ausschliesst
> Was die Forscher also definitiv sagen können ist, dass im beobachteten Raum
> ETWAS sein muss, was sich in Form von Gravitation auswirkt.
>
> Da man aber bis heute nicht sicher weiss, ob es das "Graviton" als Ursache
> für Gravitation wirklich gibt, oder woher Gravitation eigentlich kommt,
> kann es alles mögliche sein.
> Theoretisch wäre auch denkbar, dass diese "Fäden" aus reinen Gravitonen
> bestehen. Das wäre dann zwar dunkel, aber eigentlich keine Materie, sondern
> nur reine Gravitation.
Gravitonen kanns eigentlich nicht geben
sonst wären schwarze Löcher unmöglich
da sie denen entkommen können müssten
oder die wären schneller als Licht
was sie aber nicht sind
da sich Gravitation mit c ausbreitet
tja
>
> Aber ist doch schön, dass es was zum forschen gibt. Nichts wäre
> langweiliger, als wenn wir alles wüssten.
yup -
Re: Eigentlich doch
Autor: GwhE 20.02.24 - 14:42
$(username) schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> GwhE schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Warum sind manche Leute nicht in der Lage einfach mal bei Wikipedia
> > nachzulesen.
> >
> > So viel Halbwahrheiten ...
> >
> > -1
>
> Dann kannst Du ja sicher die Stelle anführen, wo der eindeutige Beweis
> dafür steht, das Teilchenansammlungen die Ursache für die gravitativen
> Effekte sind.
>
> Und da sollte dann bitte etwas mehr stehen als "wir kennen halt nichts
> anderes".
Gravitation (von lateinisch gravitas für „Schwere“),[1] auch Massenanziehung oder Gravitationskraft, ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie äußert sich in der gegenseitigen Anziehung von Massen. Sie nimmt mit zunehmender Entfernung der Massen ab, besitzt aber unbegrenzte Reichweite. Im Gegensatz zu elektrischen oder magnetischen Kräften lässt sie sich nicht abschirmen.
Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gravitation
Äquivalenz von Masse und Energie ist ein 1905 von Albert Einstein im Rahmen der speziellen Relativitätstheorie entdecktes Naturgesetz.[1] Es besagt in heutiger Formulierung, dass die Masse
�
{\displaystyle m} und die Ruheenergie
�
{\displaystyle E} eines Objekts zueinander proportional sind:
Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenz_von_Masse_und_Energie -
Re: Eigentlich doch
Autor: pythoneer 20.02.24 - 14:55
GwhE schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Gravitation (von lateinisch gravitas für „Schwere“),[1] auch
> Massenanziehung oder Gravitationskraft, ist eine der vier Grundkräfte der
> Physik. Sie äußert sich in der gegenseitigen Anziehung von Massen. Sie
> nimmt mit zunehmender Entfernung der Massen ab, besitzt aber unbegrenzte
> Reichweite. Im Gegensatz zu elektrischen oder magnetischen Kräften lässt
> sie sich nicht abschirmen.
> Quelle: de.m.wikipedia.org
>
> Äquivalenz von Masse und Energie ist ein 1905 von Albert Einstein im Rahmen
> der speziellen Relativitätstheorie entdecktes Naturgesetz.[1] Es besagt in
> heutiger Formulierung, dass die Masse
> �
> {\displaystyle m} und die Ruheenergie
> �
> {\displaystyle E} eines Objekts zueinander proportional sind:
> Quelle: de.m.wikipedia.org
Ich verehre ja den Versuch, aber das war leider ein Schuss in den Ofen. Zumal man hier natürlich zugute halten muss, dass in den empirischen (Natur)Wissenschaften eh nichts bewiesen werden kann. Darum war das auch eher eine Fangfrage des Kommentars über dir. Aber deine Argumentation ist einfach von Grund auf falsch. Warum?
Du argumentierst mit der Theorie die ja eben genau an dem Phänomen scheitert. Es ist allen bekannt, dass die speziellen Relativitätstheorie ihre Grenzen hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die letzte Antwort ist. Warum wissen wir das? Weil die Relativitätstheorie eben in sehr wenigen Fällen doch Unsinn ergibt. Also wenn wir sie mit dem Standardmodell der Teilchenphysik (Quanten Zeugs) verbinden wollen (wo ist die Gravitation eines Teilchens das sich gleichzeitig an vielen Orten aufhalten kann) oder dem Umstand das es Singularitäten (Schwarze Löcher) geben kann mit einer unendlichen Krümmung (Unendlichkeit weißt hier auf ein Problem hin, da wir in der "Wirklichkeit" keine Unendlichkeit kennen) UND VOR ALLEM in der Problematik die die Umlaufgeschwindigkeit von Sternen um ihren Galaxienkern, Bildung von Galaxienhaufen etc. betrifft. Die Relativitätstheorie ist gerade nicht dazu in der Lage dies zu erklären und benötigt ein Hilfmittel (Die dunkle Materie) damit überhaupt einigermaßen Sinnvolle Voraussagen gemacht werden können wie wir dann auch beobachten können.
Leider stellt sich aber raus, dass wir immer mehr zusätzliche Annahmen treffen müssen damit dieses Konstrukt hält. Das macht es als Theorie immer unvorteilhafter, da immer mehr Annahmen getroffen werden müssen. Das Beispiel von MOND zeigt sehr gut, dass es eben auch anders geht und dieses halt nicht benötigt. Dein Versuch dunkle Materie mit der Relativitätstheorie zu zementieren ist zum scheitern verurteilt, weil die Relativitätstheorie gerade bei den Vorgängen scheitert zu denen man die dunkle Materie ja überhaupt "erfunden" hat.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.24 14:57 durch pythoneer. -
Re: Eigentlich doch
Autor: GwhE 20.02.24 - 15:37
pythoneer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> GwhE schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> >
> > Gravitation (von lateinisch gravitas für „Schwere“),[1]
> auch
> > Massenanziehung oder Gravitationskraft, ist eine der vier Grundkräfte
> der
> > Physik. Sie äußert sich in der gegenseitigen Anziehung von Massen. Sie
> > nimmt mit zunehmender Entfernung der Massen ab, besitzt aber unbegrenzte
> > Reichweite. Im Gegensatz zu elektrischen oder magnetischen Kräften lässt
> > sie sich nicht abschirmen.
> > Quelle: de.m.wikipedia.org
> >
> >
> > Äquivalenz von Masse und Energie ist ein 1905 von Albert Einstein im
> Rahmen
> > der speziellen Relativitätstheorie entdecktes Naturgesetz.[1] Es besagt
> in
> > heutiger Formulierung, dass die Masse
> > �
> > {\displaystyle m} und die Ruheenergie
> > �
> > {\displaystyle E} eines Objekts zueinander proportional sind:
> > Quelle: de.m.wikipedia.org
>
> Ich verehre ja den Versuch, aber das war leider ein Schuss in den Ofen.
> Zumal man hier natürlich zugute halten muss, dass in den empirischen
> (Natur)Wissenschaften eh nichts bewiesen werden kann. Darum war das auch
> eher eine Fangfrage des Kommentars über dir. Aber deine Argumentation ist
> einfach von Grund auf falsch. Warum?
Erstmal danke, und ja allgemein kann ich nur meine eigene Existenz beweisen.
Aber als tip nochmal ganz genau überlegen. Gravitation ist ein Phänomen das durch Masse beschrieben wird. Und Masse ist eine Eigenschaften eines Teilchens, was für ein Teilchen es auch immer sein mag. Und deswegen sind Teilchen Ansammlung Ursache für die Gravitation. Die Erde dreht sich um die Sonne ( bzw um den gemeinsamen Schwerpunkt von Erde und Sonne). Das hat noch nichts direkt mit Relativitätstheorie zu tun. Emc2 geht eher in die Richtung was Teilchen sind, sprich auch ein Photon das selbst keine Ruhe Masse hat nimmt an der Gravitation teil.
>
> Du argumentierst mit der Theorie die ja eben genau an dem Phänomen
> scheitert. Es ist allen bekannt, dass die speziellen Relativitätstheorie
> ihre Grenzen hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die letzte Antwort
> ist. Warum wissen wir das? Weil die Relativitätstheorie eben in sehr
> wenigen Fällen doch Unsinn ergibt. Also wenn wir sie mit dem Standardmodell
> der Teilchenphysik (Quanten Zeugs) verbinden wollen (wo ist die Gravitation
Wow woher hast du denn den Unsinn. Quantenfeldtheorie beinhaltet absolut die Spezielle Relativitätstheorie. Es gibt noch kein Experiment bzw Phänomen das nicht im Einklang mit der speziellen Relativitätstheorie wäre.
> eines Teilchens das sich gleichzeitig an vielen Orten aufhalten kann) oder
> dem Umstand das es Singularitäten (Schwarze Löcher) geben kann mit einer
> unendlichen Krümmung (Unendlichkeit weißt hier auf ein Problem hin, da wir
> in der "Wirklichkeit" keine Unendlichkeit kennen) UND VOR ALLEM in der
> Problematik die die Umlaufgeschwindigkeit von Sternen um ihren
> Galaxienkern, Bildung von Galaxienhaufen etc. betrifft. Die
> Relativitätstheorie ist gerade nicht dazu in der Lage dies zu erklären und
> benötigt ein Hilfmittel (Die dunkle Materie) damit überhaupt einigermaßen
> Sinnvolle Voraussagen gemacht werden können wie wir dann auch beobachten
> können.
>
Okay du willst also die ART in Frage stellen. Kann man ja mal verwechseln.
> Leider stellt sich aber raus, dass wir immer mehr zusätzliche Annahmen
> treffen müssen damit dieses Konstrukt hält. Das macht es als Theorie immer
> unvorteilhafter, da immer mehr Annahmen getroffen werden müssen. Das
> Beispiel von MOND zeigt sehr gut, dass es eben auch anders geht und dieses
Lol also die anhamen die MOND betreffen sind in meinen Augen viel mehr konstruiert. Dunkle Materie hat man auf allen Skalen d.h man führt so viele neue Parameter ein wie es nur geht.
> halt nicht benötigt. Dein Versuch dunkle Materie mit der
> Relativitätstheorie zu zementieren ist zum scheitern verurteilt, weil die
> Relativitätstheorie gerade bei den Vorgängen scheitert zu denen man die
> dunkle Materie ja überhaupt "erfunden" hat.
Dir sagt die kosmische Hintergrundstrahlung ja hoffentlich was. Eine Lösung der ART ist ja das Lambda-CDM-Modell
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lambda-CDM-Modell
Und fit an die Daten ist einfach schon sehr gut für die wenige ahnahmen die man macht. Jegliche MOND Theorie bräuchte zig mehr Parameter. -
Re: Eigentlich doch
Autor: Sharra 20.02.24 - 20:44
Bis zu dem Tag, an dem das Teilchen gefunden und bewiesen ist, ist deine Aussage genauso falsch wie alles andere, weil pure Vermutung.
Am ende kommt es immer anders als man denkt.



