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Was ist so schwer daran?

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  1. Was ist so schwer daran?

    Autor: widardd 16.12.13 - 09:38

    Kann man nicht endlich mal der Wirtschaft einen Riegel vorschieben? (Geplante Obszoleszenz)
    Oder mit Prämien arbeiten, wenn Unternehmen ihre Handyakkus nicht verlöten/die Geräte insgesamt reparierbar herstellen?
    Und vielleicht kann man bei der Gelegenheit der Werbung auch gleich verbieten zu lügen?
    Warum darf in einer Welt mit endlichen Ressourcen immernoch das kapitalistische Ideal "NEU IST GEIL" propagiert werden, statt den Menschen klarzumachen, dass nur nachhaltig geil ist?

    Ich bin ja inzwischen leider etwas politikverdrossen, aber ist man als Gesellschaft tatsächlich so wahnsinnig auf Wirtschaftswachstum und Konkurrenzfähigkeit auf den globalen Märkten angewiesen, dass man die Wirtschaft nicht so an die Leine nehmen kann?

    *schnauf* Das musste mal raus, angenehme Woche. :)

  2. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: nille02 16.12.13 - 09:51

    widardd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann man nicht endlich mal der Wirtschaft einen Riegel vorschieben?
    > (Geplante Obszoleszenz)

    Geiz ist Geil und das alles billig sein muss tun ihr übriges. Mein neuer Mixer hat auch nach nicht mal einem Jahr seinen Geist aufgegeben. Der Grund war das billige Getriebe aus Kunststoff.

    > Oder mit Prämien arbeiten, wenn Unternehmen ihre Handyakkus nicht
    > verlöten/die Geräte insgesamt reparierbar herstellen?

    Lieber höhere Steuern/Zoll für Geräte wo es nicht möglich ist.

  3. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: S-Talker 16.12.13 - 09:56

    widardd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann man nicht endlich mal der Wirtschaft einen Riegel vorschieben?
    > (Geplante Obszoleszenz)

    Kannst du sich noch an die 70 oder 80 erinnern? Als die Menschen wahnsinnige Angst davor hatten, ihr Arbeitsplatz wird durch Maschinen und effizientere Produktionsmethoden ersetzt? Der einzige Grund warum das letztendlich noch nicht passiert ist, ist diese Obsolezsenz.

    Recycling sollte ein lohnenswertes Geschäft werden. Ist es ja zum Teil schon, aber eben nur zum Teil. Wenn es rentabler ist, das Zeug in die Herstellerländer zurückzuschicken, um es dort zu recyclen, dann wird dies auch ganz automatisch gemacht werden - statt es nach Afrika zu verschiffen.

    > Oder mit Prämien arbeiten, wenn Unternehmen ihre Handyakkus nicht
    > verlöten/die Geräte insgesamt reparierbar herstellen?

    Als ob dies der Grund wäre, warum man sich ein neues Modell kauft.

    > Und vielleicht kann man bei der Gelegenheit der Werbung auch gleich
    > verbieten zu lügen?

    Erstens, das ist bereits verboten. Zweitens du verwechselst Lügen mit etwas anderem.

    > Warum darf in einer Welt mit endlichen Ressourcen immernoch das
    > kapitalistische Ideal "NEU IST GEIL" propagiert werden, statt den Menschen
    > klarzumachen, dass nur nachhaltig geil ist?

    Es steht jedem frei "geil" zu finden was man möchte. Auch dies mitzuteilen fällt unter freie Meinungsäußerung. Das willst du unterbinden?

    Da wäre es noch sinnvoller Dummheit zu unterbinden, denn die sorgt dafür, dass die meisten Menschen alles als unumstößliche Fakten hinnehmen, oder selbst zu denken.

    >
    > Ich bin ja inzwischen leider etwas politikverdrossen, aber ist man als
    > Gesellschaft tatsächlich so wahnsinnig auf Wirtschaftswachstum und
    > Konkurrenzfähigkeit auf den globalen Märkten angewiesen, dass man die
    > Wirtschaft nicht so an die Leine nehmen kann?
    >
    > *schnauf* Das musste mal raus, angenehme Woche. :)

    Danke. Wünsch ich auch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.13 09:58 durch S-Talker.

  4. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: wenkman 16.12.13 - 10:12

    Der Ursprung ist nicht die Einstellung der Menschen "Neu ist Geil".
    Es liegt eher an unserer Wirtschaftsform. Jedes Jahr wird ein gewisses Wachstum erwartet oder besser vorhanden sein muss, damit unsere Wirtschaft/Finanzsystem weiterhin existieren kann. Es kann doch nicht sein, dass alle ihre Handys solange nutzen wie diese funktionieren. Oder auch der TV muss regelmäßig erneuert werden. Nur so kann die Wirtschafts weiterhin wachsen und die Leute ihren gewohnten Luxus genießen.
    Nur wenn der Zinseszins bei den Banken abgeschafft wird, ist eine Wirtschaft ohne Wachstum möglich und dann auch eine nachhaltigere Produktion bzw. Verbrauch.

  5. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: schueppi 16.12.13 - 10:15

    Dem stimme ich zum Teil zu...


    Ja, Lügen in der Werbung ist verboten. Es ist aber nicht verboten Informationen zu unterschlagen. Man muss es nur im kleingedruckten über den TV lassen. Natürlich so klein, dass es auch in FullHD nur gelesen werden kann wenn man sich arg konzentriert und man die fünf bis acht Zeilen innert 3 Sekudnen lesen kann...

    Und ich stimme natürlich auch zu, dass es auch so kommen würde ohne geplante Obszolenz. Wir schmeissen täglich funktionierende Bildschirme, Computer, Handys u.s.w. weg weil: Alt, nicht mehr Zeitgemäss.
    Ich halte die geplante Obszolenz für eine Mähr. Sicher gibt es schwarze Schafe unter den Herstellern. Trotzdem gehen schätzungsweise 90% der Geräte funktionierend in den Müll. Da braucht es nichts zu planen!

  6. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: Anonymer Nutzer 16.12.13 - 10:19

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > widardd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann man nicht endlich mal der Wirtschaft einen Riegel vorschieben?
    > > (Geplante Obszoleszenz)
    >
    > Geiz ist Geil und das alles billig sein muss tun ihr übriges. Mein neuer
    > Mixer hat auch nach nicht mal einem Jahr seinen Geist aufgegeben. Der Grund
    > war das billige Getriebe aus Kunststoff.

    Dann fertige dir doch ein Getriebe aus Metall ^^ Öffnen, reparieren und weiternutzen! :D Gibt doch 3D Drucker für sowas ^^

    > Lieber höhere Steuern/Zoll für Geräte wo es nicht möglich ist.

    Ja, für Geräte die Müll erzeugen sollte man die Steuern schwer hochschrauben! :-)
    Also für die Bauteile! Damit möglichst viel davon "vermieden" wird zukünftig. Damit die Hersteller gezwungen sind daran zu optimieren (eine bestmögliche Recyclebarkeit zu erreichen) ^^

  7. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: robinx999 16.12.13 - 10:21

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > widardd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann man nicht endlich mal der Wirtschaft einen Riegel vorschieben?
    > > (Geplante Obszoleszenz)
    >
    > Geiz ist Geil und das alles billig sein muss tun ihr übriges. Mein neuer
    > Mixer hat auch nach nicht mal einem Jahr seinen Geist aufgegeben. Der Grund
    > war das billige Getriebe aus Kunststoff.
    >
    Ja aber so lange sich reparieren nicht mehr lohnt da ersatzteile nicht verfügbar sind oder sie einfach zu teuer sind, wird man dinge wohl weiter wegschmeißen. Das letzte Defekte gerät was ich mir mal angeschaut habe für einen Bekannten war ein Aktenvernichter der wohl zwischen 2 und 3 Jahre alt war. Ein Metallzahnrad war zerbrochen. Und da das kein alzu teures Modell war und auch nicht ganz klar war ob das ersetzen des Zahnrades alleine (bzw. auch nicht klar war was ein neues Zahnrad gekostet hätte) den Aktenvernichter wieder reparieren würde war es ein fall für den Müll.

    > > Oder mit Prämien arbeiten, wenn Unternehmen ihre Handyakkus nicht
    > > verlöten/die Geräte insgesamt reparierbar herstellen?
    >
    > Lieber höhere Steuern/Zoll für Geräte wo es nicht möglich ist.

    Ich denke der Ansatz sollte eher sein das man Akkus immer austauschbar bauen sollte und zusätzlich sollten es im Idealfall Standard Akkus sein (können ja gerne neue Akku modelle entstehen, nur halt standardisiert). Solche Komponenten sollte jeder herstellen dürfen, Patente darauf sollten FRAND sein bzw. sogar evtl. komplett verboten sein. Im idealfall noch auf Komponenten wie Drucker Patronen ausweiten. Wenn ich denke wie alt das Normale Schnurlos Telefon schon ist (Irgendein Gigaset) als Akkus halt 2 Standard AA Akkus in jedem Handteil, die wurden zwar schon öfters ausgetatauscht, aber bei einem Handy macht man es in der Praxis fast nie da es immer andere Akku Modelle sind und diese auch vergleichsweise teuer sind.

  8. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: John2k 16.12.13 - 12:23

    widardd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann man nicht endlich mal der Wirtschaft einen Riegel vorschieben?
    > (Geplante Obszoleszenz)
    > Oder mit Prämien arbeiten, wenn Unternehmen ihre Handyakkus nicht
    > verlöten/die Geräte insgesamt reparierbar herstellen?
    > Und vielleicht kann man bei der Gelegenheit der Werbung auch gleich
    > verbieten zu lügen?
    > Warum darf in einer Welt mit endlichen Ressourcen immernoch das
    > kapitalistische Ideal "NEU IST GEIL" propagiert werden, statt den Menschen
    > klarzumachen, dass nur nachhaltig geil ist?

    An sich ist es kein Problem. Es muss nur alles korrekt recycelt werden. Das heißt, dass alle Ausfuhrten verboten werden. Der Zoll tut nichts gegen die Schrottexporteure und die Politik schiebt ihre Unfähigkeit auf die bereits vorhandenen Spitzengesetze.
    Alles läst sich problemlos recyclen(außer elektronische Bauteile eventuell). Eine Tastatur besteht aus ein wenig Kunststoff, Metall und ein wenig Elektronik. Wenn man die zerlegt, ist es absulut kein Problem alles zu recyclen. Alles was man braucht sind zwei Schraubendreher. Da muss nichts abgebrannt werden.

  9. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: robinx999 16.12.13 - 12:41

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > widardd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann man nicht endlich mal der Wirtschaft einen Riegel vorschieben?
    > > (Geplante Obszoleszenz)
    > > Oder mit Prämien arbeiten, wenn Unternehmen ihre Handyakkus nicht
    > > verlöten/die Geräte insgesamt reparierbar herstellen?
    > > Und vielleicht kann man bei der Gelegenheit der Werbung auch gleich
    > > verbieten zu lügen?
    > > Warum darf in einer Welt mit endlichen Ressourcen immernoch das
    > > kapitalistische Ideal "NEU IST GEIL" propagiert werden, statt den
    > Menschen
    > > klarzumachen, dass nur nachhaltig geil ist?
    >
    > An sich ist es kein Problem. Es muss nur alles korrekt recycelt werden. Das
    > heißt, dass alle Ausfuhrten verboten werden. Der Zoll tut nichts gegen die
    > Schrottexporteure und die Politik schiebt ihre Unfähigkeit auf die bereits
    > vorhandenen Spitzengesetze.
    > Alles läst sich problemlos recyclen(außer elektronische Bauteile
    > eventuell). Eine Tastatur besteht aus ein wenig Kunststoff, Metall und ein
    > wenig Elektronik. Wenn man die zerlegt, ist es absulut kein Problem alles
    > zu recyclen. Alles was man braucht sind zwei Schraubendreher. Da muss
    > nichts abgebrannt werden.
    Wie trennt man denn das Kupfer im Kabel wirtschaftlich von der Ummantelung?
    Und bei den meisten Tastaturen (vorallem den billigeren) hat man doch so eine Art Folie auf der sich leiterbahnen befinden wie trennt man da Kunststoff und Metall?
    Von Möglichen Spezial schrauben mal abgesehen dürfte das Aufschrauben auch zeitlich relativ unwirtschaftlich sein (meine neue 19¤ Tastature hat 23 Schrauben)

  10. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: ElMario 16.12.13 - 12:55

    Es ist bereits zu spät... :(

  11. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: John2k 16.12.13 - 13:09

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie trennt man denn das Kupfer im Kabel wirtschaftlich von der
    > Ummantelung?
    > Und bei den meisten Tastaturen (vorallem den billigeren) hat man doch so
    > eine Art Folie auf der sich leiterbahnen befinden wie trennt man da
    > Kunststoff und Metall?
    > Von Möglichen Spezial schrauben mal abgesehen dürfte das Aufschrauben auch
    > zeitlich relativ unwirtschaftlich sein (meine neue 19¤ Tastature hat 23
    > Schrauben)

    Tja, die Antworten darauf sind simpel. Die Unternehmen müssten dazu verpflichtet werden. Außerdem müssten hohe Geldstrafen verhängt werden, wenn man feststellt, dass das entsprechende Unternehmen nicht recyceln. Dann werden die alles geben, damit es rentabel wird.

    Wozu benötigt eine Tastatur 23 Schrauben? Schlechtes Design würde ich einfach sagen. Ich kenne
    Tastaturen mit wenigen Schrauben. Kabel lassen sich sicherlich in einer entsprechenden Maschine der Länge nach aufschneiden, wenn man gewillt ist sowas zu konstruieren.

  12. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: robinx999 16.12.13 - 14:03

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie trennt man denn das Kupfer im Kabel wirtschaftlich von der
    > > Ummantelung?
    > > Und bei den meisten Tastaturen (vorallem den billigeren) hat man doch so
    > > eine Art Folie auf der sich leiterbahnen befinden wie trennt man da
    > > Kunststoff und Metall?
    > > Von Möglichen Spezial schrauben mal abgesehen dürfte das Aufschrauben
    > auch
    > > zeitlich relativ unwirtschaftlich sein (meine neue 19¤ Tastature hat 23
    > > Schrauben)
    >
    > Tja, die Antworten darauf sind simpel. Die Unternehmen müssten dazu
    > verpflichtet werden. Außerdem müssten hohe Geldstrafen verhängt werden,
    > wenn man feststellt, dass das entsprechende Unternehmen nicht recyceln.
    > Dann werden die alles geben, damit es rentabel wird.
    >
    ja könnte man machen, wobei es vermutlich letztendlich auf den Preis der Produkte umgelegt wird. Außerdem müßte man die Sammlung erleichtern, viele Elektro geräte landen ja heute schon einfach aus Faulheit im Normalen müll.
    > Wozu benötigt eine Tastatur 23 Schrauben? Schlechtes Design würde ich
    > einfach sagen. Ich kenne
    > Tastaturen mit wenigen Schrauben.
    Das weiss ich ehrlich gesagt auch nicht. Die schraubenanzahl war auch wirklich nicht der Kaufgrund, aber ich habe mich auch erschrocken als ich die ganzen schrauben gesehn habe. Wobei die Tastatur sogar einen Blauen Engel hat ;) Ist übrigens die Tastatur http://www.atelco.de/USB/tastatur/1/26065/Cherry+G85-23100DE-2+eVolution+Stream+XT+Keyboard+-+schwarz.article
    > Kabel lassen sich sicherlich in einer
    > entsprechenden Maschine der Länge nach aufschneiden, wenn man gewillt ist
    > sowas zu konstruieren.
    Stelle ich mir relativ aufwendig, auch wenn natürlich nicht unmöglich vor.
    Da müßte man ja erst das eigentlich Kabel öffnen (falls vorhanden schon eine Schirmung entfernen), dann müßte man jede Ader öffnen um an das Metal zu kommen. Und das müßte im Idealfall noch bei jedem Kabel funktionieren (undabhängig von der Anzahl der Adern). Also Normale Stromkabel, USB Kabel, HDMI Kabel, Scart Kabel (gerade davon dürften bald viele auf dem müll landen) etc. Zusätlich hat man noch das Problem der Stecker die sich ja auch meistens nicht einfach ablösen lassen, außerdem enthalten die Stecker auch noch relativ viel Metal.

  13. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.12.13 - 04:43

    Ich erinnere mich noch gut an ein altes Motorola was ich noch hier liegen habe, wo ein Adapter für existierte womit man anstatt dem Akku Block vier AA Batterien reinfüttern konnte O.o

    Das waren noch Zeiten! xD

  14. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.12.13 - 05:22

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, die Antworten darauf sind simpel. Die Unternehmen müssten dazu
    > verpflichtet werden. Außerdem müssten hohe Geldstrafen verhängt werden,
    > wenn man feststellt, dass das entsprechende Unternehmen nicht recyceln.
    > Dann werden die alles geben, damit es rentabel wird.
    >
    > Wozu benötigt eine Tastatur 23 Schrauben? Schlechtes Design würde ich
    > einfach sagen. Ich kenne
    > Tastaturen mit wenigen Schrauben. Kabel lassen sich sicherlich in einer
    > entsprechenden Maschine der Länge nach aufschneiden, wenn man gewillt ist
    > sowas zu konstruieren.

    Ganz genau! :-)
    Die Fertigung soll automatisierbar sein aber die Zerlegung nicht? Absurde Behauptung!

  15. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.12.13 - 05:27

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja könnte man machen, wobei es vermutlich letztendlich auf den Preis der
    > Produkte umgelegt wird. Außerdem müßte man die Sammlung erleichtern, viele
    > Elektro geräte landen ja heute schon einfach aus Faulheit im Normalen
    > müll.

    Und genau das sollte per Gesetz verboten werden.

    > Das weiss ich ehrlich gesagt auch nicht. Die schraubenanzahl war auch
    > wirklich nicht der Kaufgrund, aber ich habe mich auch erschrocken als ich
    > die ganzen schrauben gesehn habe. Wobei die Tastatur sogar einen Blauen
    > Engel hat ;) Ist übrigens die Tastatur www.atelco.de

    http://www.blauer-engel.de/de/blauer_engel/index.php

    Weil es eben nachhaltig ist, da man Schrauben im Gegensatz zu Nieten leicht lösen kann und damit das Produkt wieder zerlegen kann bzw. auch Reparaturen ausführen kann (je nach Modell). Schrauben sind immer gut als Verbindungsstellen.

    > Stelle ich mir relativ aufwendig, auch wenn natürlich nicht unmöglich vor.

    Es gibt Maschinen die Kabel fertigen. dann muss es auch welche geben die Kabel zerlegen.

    > Da müßte man ja erst das eigentlich Kabel öffnen (falls vorhanden schon
    > eine Schirmung entfernen), dann müßte man jede Ader öffnen um an das Metal
    > zu kommen. Und das müßte im Idealfall noch bei jedem Kabel funktionieren
    > (undabhängig von der Anzahl der Adern). Also Normale Stromkabel, USB Kabel,
    > HDMI Kabel, Scart Kabel (gerade davon dürften bald viele auf dem müll
    > landen) etc. Zusätlich hat man noch das Problem der Stecker die sich ja
    > auch meistens nicht einfach ablösen lassen, außerdem enthalten die Stecker
    > auch noch relativ viel Metal.

    Dann kann man doch eine Ummantelung erschaffen, die sich über einen gewissen Prozess wieder zersetzen lässt. Dann bleibt das Kupfer übrig. Sowas ließe sich sicherlich machen :-)

    Dann würde auch kein Kupfer verloren gehen bzw. verunreinigt werden was deutlich besser für die Wirtschaft wäre.

  16. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: robinx999 17.12.13 - 06:28

    > > Stelle ich mir relativ aufwendig, auch wenn natürlich nicht unmöglich
    > vor.
    >
    > Es gibt Maschinen die Kabel fertigen. dann muss es auch welche geben die
    > Kabel zerlegen.
    >
    Naja Maschienen fertigen normalerweise einen Kabeltyp und nicht mehrere. Das ist ein gewissens Problem und die Mülltrennung ist nun wirklich nicht so weit fortgeschritten, dass ich sagen könnte ich möchte jetzt nur die Scart kabel haben. Und genau das könnte ein Problem sein.
    Klar man kann den Brutalen weg nehmen und alles einschmelzen bzw. verbrennen und dann kann man die einzelnen Metalle abschöpfen aber das ist nicht wirklich Umweltfreundlich. Man kann "Magnetische" Metalle (zu denen Kupfer leider nicht gehört) noch recht gut wieder bekommen wenn man alles zu kleinen teilen Schredderd und die Metalle mit einem Magneten einsammelt. Alternativ kann man noch versuchen mit Säuren an die Metalle zu gelangen, was aber auch nicht wirklich Umweltfreundlich ist.
    > > Da müßte man ja erst das eigentlich Kabel öffnen (falls vorhanden schon
    > > eine Schirmung entfernen), dann müßte man jede Ader öffnen um an das
    > Metal
    > > zu kommen. Und das müßte im Idealfall noch bei jedem Kabel funktionieren
    >
    > > (undabhängig von der Anzahl der Adern). Also Normale Stromkabel, USB
    > Kabel,
    > > HDMI Kabel, Scart Kabel (gerade davon dürften bald viele auf dem müll
    > > landen) etc. Zusätlich hat man noch das Problem der Stecker die sich ja
    > > auch meistens nicht einfach ablösen lassen, außerdem enthalten die
    > Stecker
    > > auch noch relativ viel Metal.
    >
    > Dann kann man doch eine Ummantelung erschaffen, die sich über einen
    > gewissen Prozess wieder zersetzen lässt. Dann bleibt das Kupfer übrig.
    > Sowas ließe sich sicherlich machen :-)
    >

    Da müßte man also einen Weg finden das Kupfer so zu ummanteln, das es keinen Strom leitet, im Altag hält und sich auf Wunsch umweltfreundlich entfernen läßt. Und Kostengünstig sollte es im Idealfall auch noch sein. Ich glaube wenn man das schafft könnte man Reich werden.
    > Dann würde auch kein Kupfer verloren gehen bzw. verunreinigt werden was
    > deutlich besser für die Wirtschaft wäre.
    Währe ideal, leider wird es nicht so einfach sein.

  17. Re: Was ist so schwer daran?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.12.13 - 06:38

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da müßte man also einen Weg finden das Kupfer so zu ummanteln, das es
    > keinen Strom leitet, im Altag hält und sich auf Wunsch umweltfreundlich
    > entfernen läßt. Und Kostengünstig sollte es im Idealfall auch noch sein.
    > Ich glaube wenn man das schafft könnte man Reich werden.

    Japs! :D
    Aber auch nur, wenn die Firmen willig sind auf Recycling zu setzen! Und daher müsste da auch ein gewisser Druck herrschen, sagen wir mal Zwang, damit sie endlich an die Arbeit gehen und sich genötigt sehen eine Änderung in ihrem Handeln einzuleiten! :-)

    Leider handeln nämlich nur sehr wenige Firmen wirklich eigenständig vernünftig...

    > > Dann würde auch kein Kupfer verloren gehen bzw. verunreinigt werden was
    > > deutlich besser für die Wirtschaft wäre.

    > Währe ideal, leider wird es nicht so einfach sein.

    Einfach ist nichts im Leben. Aber der einfachste Weg ist oftmals eben nicht der richtige! Auch wenn ihn leider zu viele gehen im Leben ;-)

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