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  5. › Uno-Bericht: Elektronikschrott-Berge…

Wie läuft das ab?

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  1. Wie läuft das ab?

    Autor: SoniX 16.12.13 - 09:14

    Angenommen ich kaufe mir einen neuen TV, weil der alte nach 2,5Jahren wie vom Hersteller gewünscht das zeitliche gesegnet hat und keine 30 Jahre mehr hält wie noch in meiner Kindheit. Ich bringe die Geräte wie es sich gehört auf die Müllsammelstation deklariert als Elektroschrott.

    Und dann?

    Wird der dann gesammelt mit anderen an Firmen verkauft welche den Schrott in die dritte Welt schippern? Wozu aber dann überhaupt eine Regel für die Entsorgung wenn doch eh sinnlos? Da könnte ich ihn ja genauso im Garten vergraben wie es früher so üblich war um seine alten Kühlschränke etc zu entsorgen.

    Oder.... ?

    Recycling sowieso sinnlos?



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.13 09:20 durch SoniX.

  2. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: klamey 16.12.13 - 09:27

    papier-recycling ist sinvoll denke ich. gibt sicher auch noch in anderen gebieten sinvolles recyceln.

    beim elektroschrott sieht es anders aus, da ist alles wieder eine kostenfrage, leider.
    elektroschrott wird gerne in 40f kontainer gepackt, vorne vor werden dann gebrauchte aber funktionierende geräte gestellt und dann wird alles als gebauchtware nach afrika exportiert. der zoll testet höchstens die geräte, die am anfang stehen, der rest (also der müll) bleibt unüberprüft. so geht das recycling und ist günstiger als wirkliches recyceln.

  3. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: NERO 16.12.13 - 09:29

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Recycling sowieso sinnlos?

    Der Artikel müsste imho mal sagen, woher der Müll eigentlich kommt. Ich nehme an, dass der meiste Müll aus der Industrie kommt. Da sind natürlich Angaben wie "pro Kopf" irreführend. Das ist dann eben wie mit den Abgasen - wenig wird durch Autos verursacht, aber von denen kann man ja das Geld abrufen. Es wird also dann wahrscheinlich bald noch die Elektromüll-Steuer bezahlt werden müssen, nur damit man die Arme Wirtschaft nicht mit weiteren unzumutbaren Belastungen (monetär oder juristisch) gängeln muss.

    Ich würde also nicht behaupten, dass Recycling sinnlos ist. Es stellt sich aber die Frage, ob der jeweilige Rechtsstaat überhaupt das Übel an der Wurzel anpacken möchte...

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  4. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: SoniX 16.12.13 - 09:47

    klamey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > papier-recycling ist sinvoll denke ich. gibt sicher auch noch in anderen
    > gebieten sinvolles recyceln.

    Ja, Papier und auch Glas. Da funktioniert es.

    Beim Kunststoff wirds schon grenzwertig; zuviele verschiedene Kunststoffe die kaum einer auseinanderhalten kann, die teilweise gut, teilweise schlecht und teilweise garrnicht wiederverwendet werden können.

    > beim elektroschrott sieht es anders aus, da ist alles wieder eine
    > kostenfrage, leider.
    > elektroschrott wird gerne in 40f kontainer gepackt, vorne vor werden dann
    > gebrauchte aber funktionierende geräte gestellt und dann wird alles als
    > gebauchtware nach afrika exportiert. der zoll testet höchstens die geräte,
    > die am anfang stehen, der rest (also der müll) bleibt unüberprüft. so geht
    > das recycling und ist günstiger als wirkliches recyceln.

    Na toll.

    Da wäre es doch besser die Teile direkt in den Restmüll zu werfen. Da werden die dann zwar verbrannt, aber wenigstens haben wir gute Filteranlagen. Besser als die wo in der Wüste auszubrennen.

  5. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: SoniX 16.12.13 - 09:49

    NERO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoniX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Recycling sowieso sinnlos?
    >
    > Der Artikel müsste imho mal sagen, woher der Müll eigentlich kommt. Ich
    > nehme an, dass der meiste Müll aus der Industrie kommt. Da sind natürlich
    > Angaben wie "pro Kopf" irreführend. Das ist dann eben wie mit den Abgasen -
    > wenig wird durch Autos verursacht, aber von denen kann man ja das Geld
    > abrufen. Es wird also dann wahrscheinlich bald noch die Elektromüll-Steuer
    > bezahlt werden müssen, nur damit man die Arme Wirtschaft nicht mit weiteren
    > unzumutbaren Belastungen (monetär oder juristisch) gängeln muss.

    Müsste dann wenn die Industrie den Hauptteil trägt, nicht gerade Chine und Co viel Müll machen? Also ja, das tun sie. Aber warum haben dann ausgerechnet die so ein kleines pro Kopf Müllvolumen? Irreführend der Artikel, ja :-)

    > Ich würde also nicht behaupten, dass Recycling sinnlos ist. Es stellt sich
    > aber die Frage, ob der jeweilige Rechtsstaat überhaupt das Übel an der
    > Wurzel anpacken möchte...

    Stimmt. Wer soll die Kosten tragen die ganzen Stoffe korrekt zu trennen?

  6. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: DeathMD 16.12.13 - 09:59

    Wie bereits in den anderen Kommentaren erwähnt ist das Recyceln von Elektroschrott nicht rentabel, deshalb in einen Container und ab nach Afrika, quasi aus den Augen aus dem Sinn. Dort landet der Müll irgendwo, teils mitten in Dörfern wo die noch brauchbaren Teile verwendet werden um PCs zusammen zu bauen, die restl. Platinen und Kabel werden abgebrannt um die Metalle verkaufen zu können. Die Schadstoffe werden unmittelbar an die Umwelt abgegeben und des öfteren deren einzige Wasserquelle vergiftet. Also im Prinzip bezahlst du dafür, dass dein Müll abgeholt und ordnungsgemäß entsorgt wird, aber tatsächlich landet alles was nicht rentabel recyclet werden kann irgendwo in Afrika.

    Was können wir dagegen tun? Nicht jedes 2te Jahr ein neues Smartphone, TV etc. kaufen. Bei TVs sind es meist nur schlechte Kontensatoren, neue kosten ein paar Cent und irgendwer findet sich immer der einem die auflöten kann, ansonsten geht man eben selbst ran, mehr als kaputt werden kann er sowieso nicht mehr. Selbst Smartphones kann man reparieren, gibt glaub ich mittlerweile eigene Treffen, in denen man lernen kann wie man Kleinigkeiten repariert. PCs kann man mittlerweile auch lange benutzen, weil die technische Entwicklung nicht mehr so schnell voranschreitet, auch Notebooks. Wenn man sich also nicht selbst zum kompletten Idioten degradieren lässt und selbst mal ein bisschen pastelt, spart man sich viel Geld und die Umwelt dankt es einem auch, nur irgendwelche hippen Konsumopfer werden dich schief anschauen, wenn du noch nicht das neueste Smartphone, Notebook etc. besitzt. Die gehen mir ganz dezent am A**** vorbei.

  7. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: march 16.12.13 - 10:04

    Und mir sagte mal einer aus dem Bereich, es gibt keinen Müll es gibt nur Wertstoffe mit denen sich viel geld verdienen lässt. Spannend dagegen mal eure Meinung darüber zu lesen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.13 10:05 durch march.

  8. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: DeathMD 16.12.13 - 10:12

    Das stimmt ja auch nur Elektromüll ist eben unrentabel, daher wird er einfach abgeschoben.

  9. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: non_sense 16.12.13 - 10:29

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was können wir dagegen tun? Nicht jedes 2te Jahr ein neues Smartphone, TV
    > etc. kaufen. Bei TVs sind es meist nur schlechte Kontensatoren, neue kosten
    > ein paar Cent und irgendwer findet sich immer der einem die auflöten kann,
    > ansonsten geht man eben selbst ran, mehr als kaputt werden kann er sowieso
    > nicht mehr.

    Ist zwar alles schön und gut, aber ich wage zu bezweifeln, dass es viele Menschen geben wird, die erkennen können, welches Bauteil wirklich defekt ist.
    Bei einer Leuchte mit einer Leuchstoffröhre ist mir mal das Vorschaltgerät defekt gegangen. Man konnte zwar eine verschmorte Stelle sehen, aber die Beschriftung des Bauteils war unkenntlich, sodass man es nicht korrekt identifizieren konnte. Der Hersteller dieses Vorschaltgerät hat mir nicht geantwortet, und verkauft werden diese Geräte auch nur an Geschäftskunden. Ich hatte also die Wahl zwischen einem neuen Vorschaltgerät oder einer neuen Lampe. Ich entschied mich für eine neue Lampe, da ein anderes Vorschaltgerät, mit den selben Baumaßen, doppelt so teuer war, wie eine neue Lampe (mitsamt Röhre) mit den Maßen.

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst Smartphones kann man reparieren, gibt glaub ich
    > mittlerweile eigene Treffen, in denen man lernen kann wie man Kleinigkeiten
    > repariert. PCs kann man mittlerweile auch lange benutzen, weil die
    > technische Entwicklung nicht mehr so schnell voranschreitet, auch
    > Notebooks.

    Auch hier:
    Mein Notebook ist nach 2,5 Jahren defekt gegangen. D.h. die Garantie war abgelaufen.
    Die GPU hat sich verabschiedet. Ich wollte dann wenigstens den Bildschirm weiterhin nutzen, aber das Datenblatt war nicht aufzutreiben. Ich hatte zwar eins gefunden, aber da stimmte die Pin-Belegung nicht mit meinem Modell überein. Da ich nun die Pin-Belegung nicht herausfinden konnte, musste ich selbst das funktionierende Display in den E-Schrott werfen.

  10. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: NERO 16.12.13 - 10:33

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NERO schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > SoniX schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Recycling sowieso sinnlos?
    > >
    > > Der Artikel müsste imho mal sagen, woher der Müll eigentlich kommt. Ich
    > > nehme an, dass der meiste Müll aus der Industrie kommt. Da sind
    > natürlich
    > > Angaben wie "pro Kopf" irreführend. Das ist dann eben wie mit den Abgasen
    > -
    > > wenig wird durch Autos verursacht, aber von denen kann man ja das Geld
    > > abrufen. Es wird also dann wahrscheinlich bald noch die
    > Elektromüll-Steuer
    > > bezahlt werden müssen, nur damit man die Arme Wirtschaft nicht mit
    > weiteren
    > > unzumutbaren Belastungen (monetär oder juristisch) gängeln muss.
    >
    > Müsste dann wenn die Industrie den Hauptteil trägt, nicht gerade Chine und
    > Co viel Müll machen? Also ja, das tun sie. Aber warum haben dann
    > ausgerechnet die so ein kleines pro Kopf Müllvolumen? Irreführend der
    > Artikel, ja :-)

    Naja wie DeathMD schon schreibt - es lohnt sich nicht, also wird der Müll verkauft und landet dann eben in Afrika. Ich denke schon, dass auch in der Industrie nicht alles in der Verwertungskette wertgeschöpft werden kann. Ich denke dabei zum Beispiel an Elektrolyseverfahren, um die Reinheit von Metallen zu gewinnen. Denken wir da mal an die Schlacke. Das sind dann aber nicht nur ein paar Kilo, sondern Tonnen im Jahr. Was passiert mit dem ganzen Zeug eigentlich?

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  11. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: the_spacewürm 16.12.13 - 10:40

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neuen Lampe. Ich entschied mich für eine neue Lampe, da ein anderes
    > Vorschaltgerät, mit den selben Baumaßen, doppelt so teuer war, wie eine
    > neue Lampe (mitsamt Röhre) mit den Maßen.

    Das hat mir letztens ein Bekannter ähnlich mit einem Handy-Display erzählt. Reparatur sollte 200¤ kosten, neues (moderneres) Gerät auch so um den Dreh.

  12. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: klamey 16.12.13 - 10:51

    es soll heute auch nicht mehr reperiert werden.
    früher hat es sich noch gelohnt reperieren zu lassen, aber wenn ich was für 200¤ reperieren lasse kaufe ich mir lieber ein neugerät für 300¤ und hab wieder 2 jahre garantie.
    der gesetzgeber muss etwas gegen geplante obsoleszenz tun, auch wenn die industrie immer wieder sagt, das es die nicht gibt.

  13. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: SoniX 16.12.13 - 11:04

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bereits in den anderen Kommentaren erwähnt ist das Recyceln von
    > Elektroschrott nicht rentabel, deshalb in einen Container und ab nach
    > Afrika, quasi aus den Augen aus dem Sinn. Dort landet der Müll irgendwo,
    > teils mitten in Dörfern wo die noch brauchbaren Teile verwendet werden um
    > PCs zusammen zu bauen, die restl. Platinen und Kabel werden abgebrannt um
    > die Metalle verkaufen zu können. Die Schadstoffe werden unmittelbar an die
    > Umwelt abgegeben und des öfteren deren einzige Wasserquelle vergiftet. Also
    > im Prinzip bezahlst du dafür, dass dein Müll abgeholt und ordnungsgemäß
    > entsorgt wird, aber tatsächlich landet alles was nicht rentabel recyclet
    > werden kann irgendwo in Afrika.

    Landet unser Elektroschrott auch in der dritten Welt?
    Wozu dann überhaupt die Regelung Elektroschrott richtig zu entsorgen?

    Da würde ich es ja noch besser finden das Zeug bei uns in die Müllverbrennungsanlage zu stecken; die Abgase werden gefiltert und die Abwärme zum heizen benutzt. Die Rohstoffe sind dahin, aber wenigstens besser als nun.

    > Was können wir dagegen tun? Nicht jedes 2te Jahr ein neues Smartphone, TV
    > etc. kaufen. Bei TVs sind es meist nur schlechte Kontensatoren, neue kosten
    > ein paar Cent und irgendwer findet sich immer der einem die auflöten kann,
    > ansonsten geht man eben selbst ran, mehr als kaputt werden kann er sowieso
    > nicht mehr. Selbst Smartphones kann man reparieren, gibt glaub ich
    > mittlerweile eigene Treffen, in denen man lernen kann wie man Kleinigkeiten
    > repariert. PCs kann man mittlerweile auch lange benutzen, weil die
    > technische Entwicklung nicht mehr so schnell voranschreitet, auch
    > Notebooks. Wenn man sich also nicht selbst zum kompletten Idioten
    > degradieren lässt und selbst mal ein bisschen pastelt, spart man sich viel
    > Geld und die Umwelt dankt es einem auch, nur irgendwelche hippen
    > Konsumopfer werden dich schief anschauen, wenn du noch nicht das neueste
    > Smartphone, Notebook etc. besitzt. Die gehen mir ganz dezent am A****
    > vorbei.

    Tue ich. Ich versuche mir immer möglichst gute und langlebige Produkte zu suchen.

    Aber naja. Mein letztes Notebook hatte ein defektes Displaypanel. Das kann man selbst nichtmehr richten. Ein Neues hätte mich ~350Euro gekostet. Ein neues Notebook ebensoviel.

    Mein Notebook davor hatte ne defekte Ladeelektronik. Reparaturkosten auch dort zum Preis eines Neuen.

    Mein altes Handy begann sich nach 2 Jahren und einem Monat an allen möglichen Stellen richtiggehend aufzulösen. Reparatur unmöglich.

    Netzteile bekomme ich zu jedem Gerät dazu. Da hilft es der Umwelt auch nichts wenn sich alles über USB laden lässt, wenn man dann Zuhause ~20 USB Ladegeräte rumliegen hat.

    :-/

    Ich als Konsument kann leider kaum was tun.

  14. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: nille02 16.12.13 - 13:26

    In der Schlacke sind auch noch viele Rohstoffe die herausgezogen werden können. Der letzte Rest kommt dann oft im Straßenbau zum Einsatz.

  15. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: Jocularous 16.12.13 - 20:29

    non_sense schrieb:

    > Auch hier:
    > Mein Notebook ist nach 2,5 Jahren defekt gegangen. D.h. die Garantie war
    > abgelaufen. Die GPU hat sich verabschiedet.

    GPU kann man oft reparieren indem man den Chip kurz mit ner Heißluftpistole erhitzt, hab meinen 5 Jahre alten Laptop auf diese Weise reparieren können. Oft sind da einfach nur n paar Lötkontakte unterm Chip getrennt, die sich neu verbinden müssen. Ist allerdings aufwendig, da man dazu meist den ganzen Laptop zerlegen muss. Dummerweise bauen manche Hersteller die Laptops so kompliziert zusammen, dass man ihn nur mit größerem Zeit- und Nervenaufwand zerlegen kann.

    > Ich wollte dann wenigstens den Bildschirm
    > weiterhin nutzen, aber das Datenblatt war nicht aufzutreiben. Ich hatte
    > zwar eins gefunden, aber da stimmte die Pin-Belegung nicht mit meinem
    > Modell überein. Da ich nun die Pin-Belegung nicht herausfinden konnte,
    > musste ich selbst das funktionierende Display in den E-Schrott werfen.

    Displays die noch funktionieren kann man gut bei ebay verkaufen, sofern da eine Nachfrage nach dem Modell ist, einfach den Display-Typ oder Namen des Laptops dazuschreiben. Das kaufen dann Leute die damit defekte Laptops derselben Reihe reparieren, wo die GPU noch funzt aber das Display im Eimer is.

  16. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: non_sense 16.12.13 - 21:11

    Jocularous schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GPU kann man oft reparieren indem man den Chip kurz mit ner Heißluftpistole
    > erhitzt, hab meinen 5 Jahre alten Laptop auf diese Weise reparieren können.
    Das war der Nvidia 8600M GT, der von Haus aus ein Produktionsfehler besaß und sich selbst zerstörte, weil er zu heiß wurde. Eine Heißluftpistole hätte da nichts genützt ;) Ich hab von diesem Problem erst erfahren, als es zu spät war.

    Jocularous schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Displays die noch funktionieren kann man gut bei ebay verkaufen, sofern da
    > eine Nachfrage nach dem Modell ist, einfach den Display-Typ oder Namen des
    > Laptops dazuschreiben. Das kaufen dann Leute die damit defekte Laptops
    > derselben Reihe reparieren, wo die GPU noch funzt aber das Display im Eimer
    > is.
    Das ist es ja. Dieses Modell, und alle anderen mit dieser GPU, sind Reihenweise ausgefallen, der Markt war übersättigt mit solchen defekten Notebooks.

  17. Re: Wie läuft das ab?

    Autor: Jocularous 16.12.13 - 23:21

    non_sense schrieb:
    > Das war der Nvidia 8600M GT, der von Haus aus ein Produktionsfehler besaß
    > und sich selbst zerstörte, weil er zu heiß wurde. Eine Heißluftpistole
    > hätte da nichts genützt ;) Ich hab von diesem Problem erst erfahren, als es
    > zu spät war.

    Bei mir isses ne Nvidia 8600M GS, hab das Teil aber erst vor Kurzem "repariert", ma gucken wie lange das hält.

    > Das ist es ja. Dieses Modell, und alle anderen mit dieser GPU, sind
    > Reihenweise ausgefallen, der Markt war übersättigt mit solchen defekten
    > Notebooks.

    Achso, ja das ist blöd. Mich ärgert das auch mit den Anschlüssen, würden die Notebook-Hersteller bei Displays einen einheitlichen Stecker wie bei Standalone-Monitoren verwenden, könnte man jedes noch so seltene Display schön verkaufen und wieder irgendwo anschließen.

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