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Und wo genau ist jetzt der Unterschied...

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  1. Und wo genau ist jetzt der Unterschied...

    Autor: StefanGermany 11.03.24 - 08:09

    ob man ein Werk / Buch zum "Training" von Kindern in der Schule verwendet oder für eine KI?

    Beide "lesen" das Teil und verarbeiten es und ziehen eigene Schlüsse draus und verarbeiten Teile daraus später weiter bzw. ziehen Schlüsse draus.

    Das Urherberrecht wird langsam ein Fass ohne Boden.

    Vom Eiffelturm darf man nachts keine Fotos machen weil die Beleuchtung geschützt ist - dann hätten wir noch den Typen mit der Tapete der sich aufgeregt hat weil die im Hintergrund von einem Bild war - auf Youtube werden Videos gesperrt / gemuted weil im Hintergrund das Radio läuft usw.

    Langsam wäre es besser wenn manche Leute einfach ihr Zeug in den Tresor legen und niemals veröffentlichen....



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.24 08:11 durch StefanGermany.

  2. Re: Und wo genau ist jetzt der Unterschied...

    Autor: Sharra 11.03.24 - 08:45

    Dass das Buch dafür vorgesehen war, und es jemand bezahlt hat. Die KI-Firmen grasen einfach nur das Web ab, und zahlen möglichst nichts dafür. Sie sagen nicht mal Bescheid (weil man ja sonst als Dieb dastehen würde)

    Und ich würde hier ganz klar differenzieren.
    Macht jemand etwas für sich privat, oder im kleinen Kreis, ohne Gewinnerzielungsabsicht, ist das Urheberrecht heute komplett überzogen.
    Wenn jemand damit Geld machen will: Immer feste drauf. Immerhin nutzt er Werke anderer und möchte sich daran bereichern.

  3. Re: Und wo genau ist jetzt der Unterschied...

    Autor: unbuntu 11.03.24 - 09:16

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn jemand damit Geld machen will: Immer feste drauf. Immerhin nutzt er
    > Werke anderer und möchte sich daran bereichern.

    Also sollten die ganzen Autoren und Grafiker auch allen möglichen Leuten Geld als Schadensersatz zahlen, wenn sie Texte lesen oder Bilder sehen um daraus lernen und kommerziell besser zu werden? Kann ja nicht sein dass ein Designer sich draußen Werbeplakate ansieht und dann lernt oder tolle Ideen für seine eigenen Werbeplakate bekommt, ohne dafür zu bezahlen und sich einfach an den Werken anderer bereichert!

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    Albert Einstein

  4. Re: Und wo genau ist jetzt der Unterschied...

    Autor: Tiles 11.03.24 - 09:26

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass das Buch dafür vorgesehen war, und es jemand bezahlt hat.

    Man darf kostenlose Bücher die frei im Internet stehen nur lesen wenn man bezahlt hat? Man lernt doch nie aus ^^

  5. Re: Und wo genau ist jetzt der Unterschied...

    Autor: Sharra 11.03.24 - 10:46

    Was genau hast du an kostenlosem Buch nicht verstanden?

  6. Re: Und wo genau ist jetzt der Unterschied...

    Autor: Tiles 11.03.24 - 12:45

    Die Frage hatte ich eher dir gestellt.

    Denn:

    >Die KI-Firmen grasen einfach nur das Web ab, und zahlen möglichst nichts dafür.

    bedeutet eben dass sie kostenloses udn öffentlich zugängliches Material crawlen.

  7. Re: Und wo genau ist jetzt der Unterschied...

    Autor: K2MFR 11.03.24 - 18:47

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Also sollten die ganzen Autoren und Grafiker auch allen möglichen Leuten
    > Geld als Schadensersatz zahlen, wenn sie Texte lesen oder Bilder sehen um
    > daraus lernen und kommerziell besser zu werden? Kann ja nicht sein dass ein
    > Designer sich draußen Werbeplakate ansieht und dann lernt oder tolle Ideen
    > für seine eigenen Werbeplakate bekommt, ohne dafür zu bezahlen und sich
    > einfach an den Werken anderer bereichert!

    Die Designer eines Werbeplakats werden von den Agenturen dafür bezahlt, dass ein Design erschaffen wird. Auch wissen die Designer, dass ihre Designs öffentlich aufgehängt wird und andere sich dabei Inspirieren lassen können.
    Wenn natürlich ein Design 1:1 übernommen wird, kann man dagegen Juristisch vorgehen.
    Also, die Designer werden bereits bezahlt dafür, keiner macht so ein Plakat/Design umsonst.

    Und Sie vergleichen aber 2 verschiedene Fälle, bei dem einen geht es um Bücher zum unterhalten/informieren die man kaufen muss, das andere sind in der Öffentlichkeit hängende belästigungen.
    Im Buchhandel kann man sich auch nicht einfach ein Buch schnappen und das von vorne bis hinten komplett Durchlesen und es dann wieder zurück stellen.

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