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Es geht NUR um Kopierschutz

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  1. Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: ManMashine 14.04.16 - 22:49

    DAS ist der eigentliche Grund warum man eine analoge Klinkenbuchse abschaffen will. Mann will die analoge Ausgabe aller Musikinhalte unterbinden. Dies versucht man schon seit Jahren und jetzt kommt man mit fragwürdigen Argumenten und redet so ganz nebenbei von HDCP als Kopierschutz für die Ausgabe von Inhalten, wohl in der Hoffnung dass es im Gesamttext untergeht. Es ist kein Geheimnis dass die Industrie die einfache und nicht kontrollierbare Ausgabe von Inhalten (egal ob Bild oder Ton) verhindern will da der Nutzer sowieso viiiiel zu viele Rechte hat an seinen bezahlten Inhalten.

    Die Ausrede dass analoge Ausgabe zu viel Strom frisst is purer Bullshit denn letzten endes MUSS es am Ende sowieso analog sein, da am Ende der Signalkette sind eben unsere Ohren sind. Wir hören eben nur analog. Hier jetzt mit dem Stromspar argument zu kommen ist eine Nebelkerze per Excellence. Man kann auf den D/A-wandler nicht verzichten.

    Klinkenstecker und Buchsen verrichten seit gut 100 Jahren ihren Dienst ausgezeichnet und haben bewiesen dass sie alltagstauglich sind. So ein labberiger USB-C stecker wird wohl kaum so gut und fest in der Stecker buchse sitzen wie eine Klinke.

    Die Zubehör Industrie wird sich freuen und der Kunde wird abkotzen, weil er jetzt WIEDER völlig neue Kopfhörer kaufen kann. Die natürlich (da die töne durch den Kopierschutz ja erst im kopfhörer oder externen lautsprecher dekodiert werden sollen) dann natürlich ebenfalls Strom fressen wird und mit eingebauter, nicht auswechselbarerm Lithium Polymer Akku daherkommen wird. Damit auch die Müllhalden der Zukunft auch weiterhin schön mit Plastikmüll gefüllt werden können.

    Ich würde mich freuen wenn das USB Konsortium hier eine gnadenlose Bauchlandung erleben wird. Aber es hat sich gezeigt dass der Kunde sich ja absolut gerne einsperren und seine Rechte nehmen lässt.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.

  2. Re: Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: sofries 15.04.16 - 02:00

    Ich wette 100¤ dagegen, dass dadurch kein nennenswerter neuer Kopierschutz für Musik durchgesetzt wird. Die meiste gekaufte Musik im Netz heutzutage ist sowieso DRM frei (iTunes) und du kannst sie überall kopieren und mitnehmen. Bei den Streaminganbietern hast du keine Probleme auf die Musik zuzugreifen, solange du wie vereinbart deine monatliche Gebühr zahlst. Und wenn du mal mit dem Angebot unzufrieden ist, kannst du leicht kündigen.

    Es ist einfach eine Erleichterung für die Smartphonehersteller. Apple fängt damit beim iPhone 7 an, darauf deuten alle Gerüchte hin. Samsung und Co. werden da mitmachen. Heute schon gibt es bei guten In ear schon eine iOS oder eine Androidvariante, weil die Fernbedienungen nicht kompatibel sind. Bald hat man das gleiche bei Kopfhörern. Nur dann eben als Lightning oder USB Variante.

  3. Re: Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: Thegod 15.04.16 - 04:12

    HDCP hat jedoch nichts mit der Erkennung von Geräten zu tun. Abgesehen davon dass natürlich alle Geräte der Kette diesen unterstützen müssen ist er dafür ist weder geeignet noch bei USB-C notwendig. Wie die am Anfang des Artikel lesen konntest lässt sich hierzu das neue Authentifizierungsprotokoll nutzen. Jedoch bezweifle ich dass es sich selbst Apple leisten wird nur noch seine eigenen Kopfhörer am iPhone zu zulassen solange sie den gleichen Stecker wie alle anderen nutzen. Wenn sie wirklich nur noch Beats erlauben wollen werden sie nicht auf USB-C setzen.

    Allgemein sehe ich HDCP ebenfalls sehr kritisch. Musik gibt es heute nur DRM frei weil die Industrie eingesehen hat das ein Kopierschutz für CDs die zugleich in normalen CD-Playern laufen müssen Quatsch ist. Bei neuen höher aufgelösten Musikformaten könnte ich mir durchaus vorstellen dass hier nocheinmal zakhaft ein zweiter Versuch gestartet wird.

    Im Endeffekt glaube ich jedoch eher das hier Hollywood der größere Nutznießer sein wird. USB-C soll schließlich auch als Videoausgang dienen. Zusätzlich setzt man auf der BluRay nachdem der eigentliche Kopierschutz umgangen wurde auch ein Audiowasserzeichen ein welches BR kompatible Player zwingt die Wiedergabe zu verweigern wenn der Inhalt keinen vorhanden BR-Kopierschutz aufweist. Zukünftig könnte ein Netflix-Stream im falschem Land oder ohne gültige Lizenz zum Beispiel einfach die Audioausgabe verweigern.

  4. Re: Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: Tobias Claren 16.04.16 - 21:08

    Und wie soll das sicher funktionieren?

    Musik nur noch auf Geräten mit diesen Ausgängen?
    Es ist ja auch so schwer die Knöpfe abzuknipsen, und in eine Klinkenbuchse zusammenzuführen.
    Fertig ist der ultrakomplexe "Wandler".

    Denn Lautsprecher wird es NIEMALS "digital" geben.


    Bei Bildschirmen die Signale zum Panel abgreifen und Speichern, das wäre Aufwändig, aber doch nicht zwei Audiosignale...
    Auch wenn es 7.1 wäre, wäre das leicht.

  5. Re: Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: picaschaf 16.04.16 - 22:40

    Tobias Claren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn Lautsprecher wird es NIEMALS "digital" geben.

    Ach, dann sind das wohl analoge WLAN, Bluetooth und Glasfasersignale bei meinen Lautsprechern? Cool.

  6. Re: Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: Tobias Claren 16.04.16 - 22:46

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tobias Claren schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Denn Lautsprecher wird es NIEMALS "digital" geben.
    >
    > Ach, dann sind das wohl analoge WLAN, Bluetooth und Glasfasersignale bei
    > meinen Lautsprechern? Cool.

    Das hier ist ein Lautsprecher:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lautsprecher

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b0/Konuslautsprecher.jpg

    Und ich glaube kaum, dass da "digitale" Signale anliegen.

    Also mache ich das Teil auf, dass picaschaf hier meint, und leite die Drähte die an diese Lautsprdcher gehen in den Line-In eines Aufnahmegerätes.

    Man könnte es maximal erschweren, indem man den Chip zur Umwandlung irgendwie möglichst nah an den Lautsprecher oder Ohnknopf bringt, und alles schön fies verkapselt. eingießt etc..

    Und dann muss man auch nur einmal filigran aufsägen und kontaktieren.
    Oder an den richtigen Stellen bohren, und Kontakte einschieben.

  7. Re: Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: DrWatson 16.04.16 - 22:49

    Tobias Claren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ach, dann sind das wohl analoge WLAN, Bluetooth und Glasfasersignale bei
    > > meinen Lautsprechern? Cool.
    >
    > Das hier ist ein Lautsprecher:
    > de.wikipedia.org
    >
    > upload.wikimedia.org
    >

    Pica schaf meinte wohl eher das hier [de.wikipedia.org]

    > Und ich glaube kaum, dass da "digitale" Signale anliegen.

    Aktive Lautsprecher gibt es schon lange mit Digitalen eingängen, z.B. Glasfaser oder Bluetooth.




    Edit: Jetzt verstehe ich was du meinst: In einer aktiven Box ist natürlich immer eine passive eingebaut an der man die analogen Signale abgreifen kann.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.16 22:51 durch DrWatson.

  8. Re: Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: Tobias Claren 16.04.16 - 22:53

    Das war mir bewusst...
    Ich meine nicht mal eine "Passiv-Box", sondern den reinen Lautsprecher.
    Der ja in jedem Endgerät, auch dem kleinen Ohrknopf drin ist.

    Und solange ich an dessen Kontakte komme, kann ich die immer analogen Signale abgreifen.

  9. Re: Es geht NUR um Kopierschutz

    Autor: Moe479 17.04.16 - 16:44

    dann greife ich das signal hinter dem da-wandler des soundsystemes ab, selbiges bei der befeuerung einer pixelmatrix, die letzendlich ein entschlüsseltes signal bekommen muss ... oder ganz oldschool mit nem aufnamegerät am ausgabegerät und dann?

    kopierschutzmechanismen zu umgehen ist technisch kein problem, selbst wenn man deren schlüssel nicht knackt, der verlust an qualität selbst schreckt ja die leute nicht ab z.b. sich mit cams und micros sich in die kinosäle zu setzen ...

    für ein solides vertriebskonzept benötigt man keinen kopierschutz sondern eine breite annahme des konzeptes, sprich wenn nicht eingesehen wird, dass man mit den angeboten gut bedient wird, entwickelt sich automatisch energie sich selbst und andere besser zu bedienen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.16 17:01 durch Moe479.

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