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Nehmt doch gleich Deduplizierung mit...

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  1. Nehmt doch gleich Deduplizierung mit...

    Autor: JouMxyzptlk 20.02.23 - 15:53

    Das Feature habe ich gerne genutzt. Auf der Zocker-SSD einfach mal so 20% bis 30% mehr Platz für Null ist doch gut.
    In anderen Szenarien werden dadurch doppelte Bilder, bzw. allgemein Kopien von Dateien, egal.
    Rekord sind über 95% Deduplizierungsrate bei einem SQL-Dump Laufwerk eines SQL Servers, oder bei "VDI-ähnlichen" Setups wo 20 mal Windows 10 virtuell auf einem Laufwerk sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.23 15:55 durch JouMxyzptlk.

  2. Re: Nehmt doch gleich Deduplizierung mit...

    Autor: Markus.K 20.02.23 - 20:33

    REFS ist in aktuellen Insider Builds vorhanden. Bisher war dieses nur exklusiv bei Servern oder Windows Pro for Workstations implementiert. Also es gibt Hoffnung ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.23 20:33 durch Markus.K.

  3. Re: Nehmt doch gleich Deduplizierung mit...

    Autor: JouMxyzptlk 20.02.23 - 21:10

    Jaaaa, aber nur hat ReFS (bitte Version 3.7) so ein paar Ecken die es sinnlos machen.
    TL:DR: Wenn bestimmte Keyfeatures nicht so implementiert wären wie sie derzeit implementiert sind wäre es besser.

    Performance ist nicht besser, bzw nur in speziellen Benchmarks und bei bestimmten Aktionen. Hie und da empfiehlt es Microsoft, aber eben nur in bestimmten Szenarien.
    Das beworbene "mit Checksumme" hat den Effekt, dass wenn die Checksumme nicht mehr stimmt (Strom weg, oder sonstwas) dann ist die Datei weg. Keine Möglichkeit zu sagen "Ignoriere Datenfehler, ich brauche die Datei so wie sie ist". Einfach kein Zugriff weil kaputt.
    Die Checksumme, welche bei Mirroring vom gesunden Datenträger die Daten nimmt, kann es eben nur dann: Bei Mirroring. Nicht bei Raid5-ähnlichem Storage Space Parity, oder bei Dual-Parity. Gerade bei Dual-parity wäre das Feature interessant da man zwei Fallback-Quellen hat.
    Beim Release war Server 2022 mit ReFS 3.7 ausgestattet, aber die refs-utils konnten damit nicht umgehen -> Das ist wahrscheinlich schon durch Updaten gelöst, aber geprüft habe ich es nicht.
    Trim/Unmap macht es nur im Zusammenhang mit Storage Spaces (wieso das weiß nur Microsoft).
    Für Virtualisierung mit Thin-Provioned virtuellen HDDs: ReFS hat eine Allokationslogik so dass die virtuelle Festplatte sehr schnell so groß wird wie wenn diese gleich Fix wäre. Bei NTFS ist das nicht der Fall, dort bleibt über Jahre, meist über die gesamte Lebensdauer, die virtuelle Platte etwa so groß wie es maximal benötigt wurde. Das macht sich bei Systemplatten bemerkbar welche man gerne mit 100 GB anlegt, aber bei vielen Server-VMs nicht mal zur Hälfte genutzt werden.
    ReFS ist, effektiv, genau so weit wie es entsprechende zahlenden Großkunden grad brauchten. Beispiel: Host Managed Shingled Mangnetic HDDs. Das bedeutet: Es werden immer mindestens zwei SSDs mit Festplatten verheiratet welche, quasi, eine Sektorgröße von 32 MB oder 64 MB haben. ReFS intern kann damit umgehen dass die SMR Platten immer mit solchen Blockgrößen beschrieben wird, während die SSDs für gutes Write-Caching und Daten-Umsortierung in Ruhezeiten genutzt werden.
    https://learn.microsoft.com/en-us/windows-server/storage/refs/refs-overview
    https://techcommunity.microsoft.com/t5/storage-at-microsoft/storage-innovations-in-windows-server-2022/ba-p/2714214
    Die anderen wichtigen Sachen gefehlt haben sind spätestens mit Refs 3.5 erledigt. Auch wenn die Seite bei Microsoft noch einiges auflistet, das ist relativ unwichtiger Kleinkram.

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