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An sich sehr nett, aber...

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  1. An sich sehr nett, aber...

    Autor: David64Bit 28.02.17 - 15:11

    Ich würde mich freuen, wenn wir irgendwann in einer Star Trek ähnlichen Zukunft leben, in der die Computer auf jeden Sprachbefehl reagieren können und sogar zusammenhänge aus verschiedenen daher geschwafelten Dingen erkennen können.

    Das Problem was ich persönlich jedoch damit habe, dass bei den gesamten digitalen Assistenten das Geld verdienen immer noch im Vordergrund steht. Apple hat da die richtige Richtung eingeschlagen, so dass die Dinge direkt auf dem Gerät berechnet werden und nur die aller nötigsten Infos aus und ins Netz gelangen.

    In unserer heutigen Gesellschaft ist der User einfach unglaublich angreifbar und verfolgbar und wenn ich mir so angucke, was allen die letzten 15 Jahre mit den ganzen digitalen Infos passiert ist, muss man weder Schwarzmaler, noch Verschwörungstheoretiker zu sein um einen eher unschönen Beigeschmack bei der Sache zu haben.

    Und in einer Welt in der dann Fakten auch nur noch oberflächlich betrachtet werden, finde ich das sehr bedenklich. Und jetzt dann auch noch VoiceID's zu erstellen...damit sind dann alle Nutzer von Alexa direkt identifizierbar - sei es über Telefongespräche oder irgendwo im Hintergrund.

  2. Re: An sich sehr nett, aber...

    Autor: alphaorb 28.02.17 - 15:19

    Apple lässt nur das "Hey Siri" lokal laufen. Alles andere landet schön in der Cloud.

  3. Re: An sich sehr nett, aber...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.02.17 - 15:23

    Das Geld verdienen wird immer im Vordergrund stehen. Oder glaubst du, die programmieren das aus Jux und Dollerei?

  4. Re: An sich sehr nett, aber...

    Autor: David64Bit 28.02.17 - 18:42

    PedroKraft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Geld verdienen wird immer im Vordergrund stehen. Oder glaubst du, die
    > programmieren das aus Jux und Dollerei?

    Nein - aber ich hätte es anders ausdrücken sollen: Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf etwaige Folgen.

  5. Re: An sich sehr nett, aber...

    Autor: David64Bit 28.02.17 - 18:57

    alphaorb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple lässt nur das "Hey Siri" lokal laufen. Alles andere landet schön in
    > der Cloud.

    Nein - seit iOS 10 eben nicht mehr. Man muss es allerdings explizit aktivieren bzw. deaktivieren und dann kann Siri auch nicht mehr alles...Smalltalk geht dann z.B. nich mehr. Aber die Basics funktionieren alle noch.

    Aber darum gehts auch gar nich - an sich ist das kein Problem, wenn die Daten auf einem Server analysiert werden. Es geht drum, dass Amazon, Google und Co die Daten einfach so weiter verwenden und an allerlei "Instanzen" weiter geben müssen (Stichwort Patriot Act). Apple reckt den verbalen Mittelfinger weiterhin gen FBI, NSA und Co. Ich bin momentan Android-ohne-Google User...aber ich würde den ganzen Kram sehr gerne Benutzen. Kann ich aber nicht, ohne das die Profile dann erstellt werden und man überall erkenn und identifizierbar ist. Und so lange nicht klar geregelt ist, was Algorithmen wirklich analysieren dürfen, was nicht und wie viel Entscheidungsgewalt sie haben, ist ein fehlerhafter Treffer in irgend einer Datenbank sehr unvorteilhaft. (Stichwort schwangere junge Frau in London mit Werbetafeln, oder der ominöse Reiskocher, der eine Famillie vor Gericht gebracht hat.)

  6. Re: An sich sehr nett, aber...

    Autor: Kleba 28.02.17 - 19:40

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple reckt den verbalen Mittelfinger weiterhin gen FBI, NSA und Co.

    Nicht nur Apple. Microsoft hat gerade erst einen 4-jährigen Rechtsstreit in einem ähnlichen Fall (zumindest aktuell) für sich entschieden. Google hat derzeit einen ähnlichen Fall an der Backe und wehrt sich (zumindest öffentlich).
    Und machen wir uns nichts vor: Apple hat sich "damals" dagegen gewehrt, iOS anzupassen bzw. eine Backdoor einzubauen um den Zugriff zu ermöglichen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Apple (genausowenig wie jedes andere US-Unternehmen, welche Daten aus den USA rausrücken sollen) erfolgreich gegen den Datenzugriff wehren kann (weil es dafür nun mal in den USA eine rechtliche Grundlage gibt).

    Deshalb halte ich es grundsätzlich auf jeden Fall für richtig, Daten von europäischen Nutzern auch auf EU-Servern zu sichern - so haben die Unternehmen zumindest eine theoretische Chance sich gegen eine Herausgabe zu wehren.

    Und ja: ich weiß (bzw. kann mir sehr gut vorstellen), dass die Geheimdienste trotzdem daran kommen. Aber es macht halt schon einen Unterschied ob man die Daten einfach bei lokalen Unternehmen abgreifen kann oder ob man erst internationale Amtshilfe oder die NSA bemühen muss um an die Daten zu kommen. Das stellt zumindest noch eine (ggf. kleine) bürokratische Hürde in den Weg.

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