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Erstaunlich
Autor: Sharra 04.01.24 - 19:46
was AMD noch für eine Produktpflege für AM4 betreibt.
AM4 ist von 2017 und damit jetzt ~6 Jahre alt. -
Re: Erstaunlich
Autor: Lufegrt 04.01.24 - 19:58
Ja aber immer weiterentwickeln
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Re: Erstaunlich
Autor: tertius 04.01.24 - 21:53
Vielleicht haben sie ja in den vergangenen Jahren eine Lagerhalle voll mit CPUs gesammelt, die beim Funktionstest gerade nicht die 4.5 MHz gebracht haben, die der Ryzen 7 5800X3D bringen soll, aber ansonsten fehlerfrei bei einer 10% niedrigeren Taktrate funktionieren. Die müssen jetzt raus.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.01.24 21:54 durch tertius. -
Re: Erstaunlich
Autor: Chris.G 04.01.24 - 23:53
Mich freut es.
Ich hab hier noch einen 6600K mit 4x 8 GB Ram und einer 1080 ohne TI
Ich will dieses Jahr aufrüsten und wenn mehr Auswahl da ist, passen sich meist auch die Preise an.
Eine AMD CPU hatte ich seit den FX-Units nicht mehr. -
Re: Erstaunlich
Autor: Sharra 05.01.24 - 09:34
Das kling bei dir so unterschwellig negativ. Wäre es denn besser den Kram wegzuwerfen? AMD hat schon immer relativ vorbildlich mit den Ressourcen gehaushaltet. Bei den Athlons waren es dann Tripple-Core-CPUs, wenn einer der 4 defekt war. War damals ein völlig unerwarteter aber willkommener Schritt. Systeme die sonst Dualcores bekommen hätten, hatten dann für nur wenig mehr Geld, aber deutlich günstiger als ein Quadcore ~50% mehr CPU-Leistung. Der Kunde war happy, AMD musste nichts wegwerfen.
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Re: Erstaunlich
Autor: Saladino 05.01.24 - 10:37
Seit dem Sommer gibt es auch die Ryzen 5 5600x3D CPU (OEM only hier soweit ich weiß). Denke, dass da die meisten dieser Chips hingewandert sind. Jetzt die letzten noch loswerden und dann den AM4 Support einstellen nach 7-8 Jahren.
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Re: Erstaunlich
Autor: yumiko 05.01.24 - 11:13
Sharra schrieb:
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> was AMD noch für eine Produktpflege für AM4 betreibt.
> AM4 ist von 2017 und damit jetzt ~6 Jahre alt.
Ganz ehrlich - für ein günstiges High-End Spielgerät kommt man mit 5800x3D, 550 Chipset und 32Gb ddr4-3600 cl16 mit 7800xt (oder günstigere 6800 im Angebot) ist die Plattform noch bestens geeignet. Gerade da man in Foren erfährt, das viele die Rechner faktisch nie aufrüsten.
Ebenso dürfte die AM4 Plattform im günstigen Arbeitsplatzbereich punkten - die APUs sind sehr effizient und mit allem nötigen in HW gegossen ausgestattet. -
Re: Erstaunlich
Autor: McWiesel 05.01.24 - 11:44
Das ist halt die Psychologie daran… man kauft was, wo schon was dran kaputt ist. Wenn von 4 Kernen schon einer kaputt ist, dann geht doch sicher bald noch einer kaputt. Oder wenn die CPU eine höhere Taktrate nicht mitmacht, als baugleiche andere Einheiten der Serie, dann ist doch da schon was kaputt und morgen ist dann gewiss das gesamte Ding tot.
Die Statistik und Wahrscheinlichkeitsberechnung dürfte in beiden Fällen zwar eher sogar noch das Gegenteil beweisen, aber diesen negativen Touch kann ich dennoch verstehen :D
In so manchen Computerforen liest man ja, wie CPUs retourniert werden, weil sich nicht stark genug übertakten lassen… da wird ja auch schon so getan, als seien die defekt. -
Re: Erstaunlich
Autor: Saladino 05.01.24 - 12:38
Wobei CPUs mit deaktivierten Kernen ja nicht durch Gebrauch defekte Kerne bekommen haben, sondern die sind direkt defekt gefertigt worden. Das sollte also keine Auswirkung auf die Lebenszeit haben - und ganz ehrlich, so ein Prozessor ist das letzte Bauteil im PC, das durch Benutzung kaput geht. Bisher habe ich nur CPUs tot bekommen, indem das Mainboard defekt war (meist Defekt an der Spannungsversorgung und dann CPU gegrillt).
Wenn man sich so ansieht, was Leute bereit sind zu zahlen für CPUs die bekannte Overclocks schaffen... Bis vor ein paar Jahren gab es da einige Websites die teils 100% auf den Preis aufgeschlagen haben für eine Intel CPU mit +400mhz.
Heute lohnt sich das nicht mehr, die CPUs übertakten sich selbst (Turbo Boost, PBO etc.) und man kann manuell vielleicht noch +100MHz rausholen, was bei über 5GHz aber nicht mehr viel ist.
Heutzutage versucht man eher die Temperaturen und den Verbrauch zu senken, damit das automatische Overclocking nochmal etwas mehr rausholt. Dafür wird oft die Spannung reduziert, was sowohl Abwärme als auch Verbrauch reduziert. -
Re: Erstaunlich
Autor: Sharra 06.01.24 - 13:27
Nein, tut mir leid. Aber ich muss dir leider hiermit bescheinigen, dass du keine Ahnung hast, wie so etwas funktioniert.
Das sind Fertigungsdefekte. Diese bedingen sowohl, dass Teile (hier z.B. einer von mehreren Kernen) nicht wie gewünscht funktioniert, und daher stillgelegt wird. Der Rest ist genauso perfekt wie die anderen Modelle auch.
Wenn Kerne Mindest-Taktraten nicht erreichen dann sind es meist kleine Verschiebungen beim Belichten der Wafer, wodurch z.B. Leitungen zwischen den Transistoren zu dicht beieinander liegen. Dadurch folgen am Endprodukt Signalfehler, welche dann zu Rechenfehlern führen, und das System stürzt ab. So ein Chip erreicht dann z.B. keine 5GHZ, aber mit 4900MHz läuft der zu 100% stabil.
Diese Dinger werden am technisch machbaren Massenfertigungslimit produziert. Es ist eigentlich erstaunlich, dass überhaupt so viele Chips perfekt funktionieren.



