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Realität
Autor: B 11.06.22 - 23:36
Ein Freund von mir hat cirka 3mbits. Das geht gerade noch so (eine Person 2-3 Geräte)
Durch einen Umbau am Kupfer VZK soll in seinem Dorf mehr Bandbreite möglich werden, VDSL verbessern bei ihm. 10mbits down 1-2up und bei ihm würde es gut laufen. Glasfaser kommt im August.
Bald hat er dann die Wahl. Glasfaser vom Wiesen Carrier oder XDSL von der Telekom.
Daher ist 10mbits gut und richtig. Erstmal auf diejenigen konzentrieren, die weniger haben.
Glasfaser Ausbau fokussiert dort. Mit einem Mix aus Mobilfunk, Richtfunk, XDSL, HFC und Satelliten Internet, kann dies geliefert werden.
Dieses Gerede hier in den Kommentaren ist so oft an der Realität vorbei.
Glasfaser gezielt an die Adressen unter 10 und unter 30 Mbit, dann unter 100.
Parallel sollen die Anbieter wirtschaftlich dort ausbauen wo es lohnt, damit mehr Geld für den privat wirtschaftlichen Ausbau reinkommt. Es gibt bereits kommunale, Landes, Bundes und EU Förderung. Dieses anti Konzern Gerede nervt so.
Wenn die Leute Mal wirklich in der Branche wären und die wirklich verfügbaren Bandbreiten kennen würden, Deutschland steht gut da. Sowohl mit dem was verfügbar ist als auch dem laufenden Ausbau.
Das Problem sind die Dauer unzufriedenen ohne Hintergrundwissen. Mehr nicht. -
Re: Realität
Autor: Faksimile 12.06.22 - 12:30
B schrieb:
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...
> Wenn die Leute Mal wirklich in der Branche wären und die wirklich
> verfügbaren Bandbreiten kennen würden, Deutschland steht gut da. Sowohl mit
> dem was verfügbar ist als auch dem laufenden Ausbau.
>
> Das Problem sind die Dauer unzufriedenen ohne Hintergrundwissen. Mehr
> nicht.
Wie viele Kunden an einem Supervectoring MFG bekommen denn tatsächlich 205Mbit/s?
Da besteht die Abhänigkeit von der Leitungslänge => Dämpfung. Dazu kommt das Problem des Übersprechchens (ASSIA) und die Vectoring-Regelung.
Und dann kann der Kunde zwar "buchen", also bestellen. Aber es ist bei Leibe nicht sicher gestellt, dass auch genügend Ports mit der Leistung überhaupt im MFG verbaut sind und davon einer frei ist. Von den Verwaltungstechnischen Problemen, Vormieter als Kunde bei einem Reseller zieht aus, und der Nachmieter will einen Telekom-Anschluss oder eine nochmals abweichenden Provider buchen, aber der Port ist nicht frei, weil der Vormieter-Provider diesen nicht freigibt, wollen wir nicht weiter reden.Hier fehlen auch noch rechtliche Änderungen im TKG. Wenn ein Kunde einen Auszug gemeldet hat und die Übergabe der Wohnung bestätigt hat, sollte mit diesem Datum die Leitung und der Port auch dem Nachmieter, Provider ungebunden, zur Verfügung stehen ... -
Re: Realität
Autor: B 22.06.22 - 02:31
Ports werden bei Mangel nachgerüstet und übersprechen gibt's beim vectoring nicht, da dies raus gerechnet wird.



