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Priorisierte Dienste durch die Hintertür.

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  1. Priorisierte Dienste durch die Hintertür.

    Autor: daarkside 30.09.16 - 09:56

    Wir haten doch erst vor kurzem eine sehr lange Debatte darüber, dass verschiedene/einzelne Service Anbieter kein Vorrang bei der Datenübertragung haben dürfen, keine Überholspur, kein zwei Klassen Internet.

    Und jetzt doch, weil der Besitzer der Leitungen, eben auch eigene Dienste anbietet und mit seinen Leitungen logischer weise seine Dienste priorisiert. Aber jetzt stört es plötzlich niemanden mehr?


    Leitungen, Provider und Dienste müssen in verschiedene Hände.

  2. Re: Priorisierte Dienste durch die Hintertür.

    Autor: DxC 30.09.16 - 10:14

    Es ist ein Unterschied ob du Endkunden ISP bist oder ein Fernsehsender, der via eigenem Glasfasernetz Content hin und her schiebt.

    Privatfirmen dürfen ihr Netz so nutzen wie sie wollen.
    Exearing ist Spezialanbieter für IP-basierte Unterhaltungsdienste.
    Kein Multi Purpose ISP.

  3. Re: Priorisierte Dienste durch die Hintertür.

    Autor: gurke1 30.09.16 - 10:16

    richtig!
    komplettes netz verstaatlichen, ausbau von glasfaser in auftrag geben und die nutzung den einzelnen providern zum GLEICHEN preis anbieten... infrastruktur muss ja instandgesetzt und erweitert werden :)

  4. Re: Priorisierte Dienste durch die Hintertür.

    Autor: dabbes 30.09.16 - 10:27

    Richtig und an irgendeiner Stelle muss es ja wieder ins "öffentliche" Netz einfließen, dann ist eh Feierabend mit Priorisierung.

  5. Re: Priorisierte Dienste durch die Hintertür.

    Autor: daarkside 30.09.16 - 14:49

    DxC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ein Unterschied ob du Endkunden ISP bist oder ein Fernsehsender, der
    > via eigenem Glasfasernetz Content hin und her schiebt.
    >
    > Privatfirmen dürfen ihr Netz so nutzen wie sie wollen.
    > Exearing ist Spezialanbieter für IP-basierte Unterhaltungsdienste.
    > Kein Multi Purpose ISP.

    Aber das Ergebnis ist doch identisch. Manche Service Anbieter sind in diesem neuen Szenario schlicht gleicher. Dh, durch bloße "Markt Macht" sind sie weit vor jeder Konkurrenz und unterminieren damit die glorreichen Kräfte des Marktes.


    Und nein, Privatfirmen dürfen ihr Netz nicht so nutzen wie sie wollen. Sie haben Verträge mit der Allgemeinheit(in OECD Staaten in der Regel konkrete die während der Privatisierung geschlossen wurden). Ein Kraftwerk/Netz/Straßen/Wasser/Internet Betreiber kann seinen Service zB nicht einfach abschalten.

    Auch eigenständig verlegte Netze, kann der Staat ohne weiteres an Bedingungen knüpfen. Ob bei der Art der Verlegung, der Technik dahinter, den verwendeten Stoffen und natürlich auch bei der Nutzung.

    Übrigens, selbst wenn er es nicht könnte, hätten wir noch immer debattieren können, wie wir die Teilung des Internets und die Priorisierung finden. Und ob der Staat, so, so oder gar nicht eingreifen sollte. Die aktuelle Gesetzeslage ist nur ein temporäres Argument und kein Naturgesetz.

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