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Was tun mit der ungenutzten Fläche?

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  1. Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: sebbje 24.09.18 - 11:59

    Auch wenn dieses Projekt bisher kein so großer Erfolg war, steckt schon ein wichtiger Grundgedanke dahinter. Straßen sind riesige versiegelte Flächen, die die meiste Zeit "leerstehen".

    Es ist also durchaus erstrebenswert, den Asphaltwegen einen zusätzlichen Nutzen zu geben, z.B. durch Solarstrom. Vielleicht kann man in Zukunft durch günstigere Produktionsmethoden die Kosten pro Kilowatt senken, z.B. mit organischen Zellen. Dann ist der Nutzungsgrad zwar immer noch nicht hoch, aber besser als bei Asphalt.

    Insofern würde ich bei diesen Projekten nicht von Geldverschwendung sprechen. Es braucht aber wohl noch deutlich mehr Entwicklungsarbeit, bevor man damit ganze Autobahnen bauen kann.
    Sollten Solarstraßen trotz weiterer Bemühungen unwirtschaftlich bleiben, gibt es hoffentlich neue Ideen für die Mitnutzung unserer Asphaltwüsten.

  2. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: Dakkaron 24.09.18 - 12:06

    Aber wieso nutzt man dann nicht tatsächlich sinnvoll nutzbare ungenutze Flächen, wie z.B. Hausdächer?

    Selbst wenn man die Solarzellen auf einem Gerüst über der Straße aufhängen würde, würde man dabei viel besser davon kommen. Es wäre signifikant billiger (nämlich eher am Preis eines Solarkraftwerkes, so rund um die ¤1200/kWh, statt um die ¤12000/kWh, die es auf der Straße kostet), die Solarzellen müssen keinen LKW aushalten können (=> billiger und effizienter), Straßenstaub, Reifenabrieb und Schatten von Autos machen den Solarzellen nichts aus (=> effizienter), man kann die Solarzellen immer Richtung Sonne drehen, die Straße bleibt leicht und billig zu warten (Asphalt ist extrem billig und leicht zu verarbeiten) und hat eine deutlich bessere Haftung.

    Alles in Allem gibt es ganz leichte Möglichkeiten es wesentlich besser zu machen.

  3. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: Eheran 24.09.18 - 12:08

    Wieso ist die Fläche denn ungenutzt? Sie wird doch genau aus dem Grund gebaut: Dass Fahrzeuge drüber fahren können. Und dafür werden Straßen meines Wissens nach auch reichlich benutzt.
    Wenn man da Solarzellen hinbauen will, dann über die Straße. Dann hat man auch eine trockene/Schneefreie Straße und damit weniger Unfälle usw.

  4. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: korona 24.09.18 - 12:12

    Warum nicht versuchen mit solchen Straßen zu heizen?
    Auch wenn man damit vielleicht nur das Wasser auf ein paar grad erhitzen kann, könnte es doch was bringen.
    Ich glaube was allerdings viel mehr bringen würde Straßen nach Verbrauch zu optimieren. Wie oft habe ich schon unnötige Schilder und Ampelschaltungen gesehen die unnötig waren. Z.b. für unter 1km 100 auf der Landstraße sonst 70. oder es gibt da so Ampeln die stehen nachts grundsätzlich auf rot. Sie schalten zwar direkt um wenn ich an den Kontakt komme, der ist allerdings so nah, das man selbst mit dem vorgegeben tempo limit fährt bremsen muss.

  5. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: |=H 24.09.18 - 12:13

    Weil weder die Gemeinde, noch das Land dir dein Dach mit den Modulen pflastert.
    Das musst du selber tun und zwar aus eigener Tasche.
    Man könnte das natürlich (stärker?) subventionieren um es für die Eigentümer interessanter zu machen.

  6. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: korona 24.09.18 - 12:19

    Die könnten aber die Fläche vom Eigenheimbesitzer mieten und dann die Anlagen drauf setzen, wäre bestimmt noch effizienter und günstiger als der Straßen Quatsch

  7. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: ckerazor 24.09.18 - 12:22

    Wieso kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wir haben in Deutschland etwa 40 Millionen Haushalte. Ich weiß dass das nicht alles einzelne Gebäude mit Dach sind, aber lass uns einfach mal sagen, es wäre so:

    Installierte man auf jedem dieser Dächer nur fünf Quadratmeter Solarzellen, dann stellte dies bei 20% Wirkungsgrad eine installierte Leistung von 40 Gigawatt dar. Ein mittleres Atomkraftwerk hat, soweit ich das recht im Kopf habe, um die 2 Gigawatt an Leistung.


    Wenn wir jetzt nur 10 Millionen Dächer in Deutschland haben, dann muss auf jedes Dach dafür halt 20 m², was jetzt auch kein Ding der Unmöglichkeit ist. Da kostet übrigens der Quadratmeter nur um die 1000¤, während das auf der Fahrbahn ohne Wartung und ohne Reinigung bei 12000¤ liegt.

    Was wäre jetzt sinnvoller?

  8. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: Herr_Be 24.09.18 - 12:43

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wir haben in Deutschland etwa
    > 40 Millionen Haushalte. Ich weiß dass das nicht alles einzelne Gebäude mit
    > Dach sind, aber lass uns einfach mal sagen, es wäre so:
    >
    > Installierte man auf jedem dieser Dächer nur fünf Quadratmeter Solarzellen,
    > dann stellte dies bei 20% Wirkungsgrad eine installierte Leistung von 40
    > Gigawatt dar. Ein mittleres Atomkraftwerk hat, soweit ich das recht im Kopf
    > habe, um die 2 Gigawatt an Leistung.
    >
    > Wenn wir jetzt nur 10 Millionen Dächer in Deutschland haben, dann muss auf
    > jedes Dach dafür halt 20 m², was jetzt auch kein Ding der Unmöglichkeit
    > ist. Da kostet übrigens der Quadratmeter nur um die 1000¤, während das auf
    > der Fahrbahn ohne Wartung und ohne Reinigung bei 12000¤ liegt.
    >
    > Was wäre jetzt sinnvoller?

    Du hast die genzen Staatlichen Gebaube (wie z.B. Verwaltungsgebäude, Schulen, Gemeindezentren, Sporthallen, ...) vergessen.

    Und die Insustriegebiete sind von der Dachfläche auch nicht zu unterschätzen...

    Bleibt leider immernoch das Problem mit der Speicherung und Verteilung.

  9. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: Kay_Ahnung 24.09.18 - 12:57

    Herr_Be schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ckerazor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wir haben in Deutschland
    > etwa
    > > 40 Millionen Haushalte. Ich weiß dass das nicht alles einzelne Gebäude
    > mit
    > > Dach sind, aber lass uns einfach mal sagen, es wäre so:
    > >
    > > Installierte man auf jedem dieser Dächer nur fünf Quadratmeter
    > Solarzellen,
    > > dann stellte dies bei 20% Wirkungsgrad eine installierte Leistung von 40
    > > Gigawatt dar. Ein mittleres Atomkraftwerk hat, soweit ich das recht im
    > Kopf
    > > habe, um die 2 Gigawatt an Leistung.
    > >
    > >
    > > Wenn wir jetzt nur 10 Millionen Dächer in Deutschland haben, dann muss
    > auf
    > > jedes Dach dafür halt 20 m², was jetzt auch kein Ding der Unmöglichkeit
    > > ist. Da kostet übrigens der Quadratmeter nur um die 1000¤, während das
    > auf
    > > der Fahrbahn ohne Wartung und ohne Reinigung bei 12000¤ liegt.
    > >
    > > Was wäre jetzt sinnvoller?
    >
    > Du hast die genzen Staatlichen Gebaube (wie z.B. Verwaltungsgebäude,
    > Schulen, Gemeindezentren, Sporthallen, ...) vergessen.
    >
    > Und die Insustriegebiete sind von der Dachfläche auch nicht zu
    > unterschätzen...
    >
    > Bleibt leider immernoch das Problem mit der Speicherung und Verteilung.

    Nicht bei nutzung der Dächer. Der erzeugte Strom kann direkt für die Häuser genutzt werden auf deren Dächer die Solaranlagen stehen oder alternativ für die Nachbarhäuser. (Man könnte sogar überlegen noch Speicher einzubauen wie die von Tesla zum Beispiel: https://www.tesla.com/de_DE/powerwall)

  10. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: ckerazor 24.09.18 - 12:59

    Für die Zwischenspeicherung oder auch Wandlung gibt es ja verschiedene Ansätze. Nehmen wir an, wir hätten tatsächlich diese zusätzlichen 40 Gigawatt installierte Leistung: Damit könnte man eine ganze Menge Wasserstoff herstellen. Oder jeder Haushalt hat daheim ein Akkusystem. Das muss ja nicht mal als Lithium-Akku ausgeführt sein, da im Prinzip wenn das daheim herumsteht nur die Haltbarkeit und der Preis wichtig ist. Wie viel das wiegt ist nicht relevant. Wie hoch die Enerigedichte ist, eigentlich auch nicht, denn es ist nicht wichtig, wenn die Kiste in der Garage in einer Ecke steht oder im Keller, ob die einen Raummeter oder zwei belegt. Möglichkeiten gäbe es genügend.

    Mit den Flächen der Industrie und der öffentlichen Gebäude liegst du goldrichtig. Da könnte man natürlich mehr als meine hypothetischen fünf m² draufpappen und langlebig sind die Module mittlerweile auch: Mehr als 30 Jahre bei nur 10% Leistungsabfall. Das ist durchaus brauchbar.

  11. Da gibts nen konzeptionelles Problem...

    Autor: elidor 24.09.18 - 14:14

    https://www.youtube.com/watch?v=RjbKYNcmFUw

  12. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: KingTobi 24.09.18 - 16:08

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die Zwischenspeicherung oder auch Wandlung gibt es ja verschiedene
    > Ansätze. Nehmen wir an, wir hätten tatsächlich diese zusätzlichen 40
    > Gigawatt installierte Leistung: Damit könnte man eine ganze Menge
    > Wasserstoff herstellen. Oder jeder Haushalt hat daheim ein Akkusystem. Das
    > muss ja nicht mal als Lithium-Akku ausgeführt sein, da im Prinzip wenn das
    > daheim herumsteht nur die Haltbarkeit und der Preis wichtig ist. Wie viel
    > das wiegt ist nicht relevant. Wie hoch die Enerigedichte ist, eigentlich
    > auch nicht, denn es ist nicht wichtig, wenn die Kiste in der Garage in
    > einer Ecke steht oder im Keller, ob die einen Raummeter oder zwei belegt.
    > Möglichkeiten gäbe es genügend.

    Ja oder Wärmepumpen...

  13. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: osolemio84 24.09.18 - 18:40

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil weder die Gemeinde, noch das Land dir dein Dach mit den Modulen
    > pflastert.
    > Das musst du selber tun und zwar aus eigener Tasche.
    > Man könnte das natürlich (stärker?) subventionieren um es für die
    > Eigentümer interessanter zu machen.

    Photovoltaik-Anlagen müssen schon lange nicht mehr subventioniert werden, je höher der Eigenverbrauch, desto wirtschaftlicher die Anlage! Allerdings wird bereits seit Mitte 2014 der Eigenverbrauch von Solarstrom bestraft, nämlich mit einer "EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch" belegt, eben weil die große Koalition in den letzten Legislaturperioden die großen Stromkonzerne stützen wollte, was sie (zu Lasten ALLER Verbraucher, ob mit oder ohne Solaranlage) leider auch geschafft hat.

  14. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: freebyte 25.09.18 - 03:27

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Installierte man auf jedem dieser Dächer nur fünf Quadratmeter Solarzellen,
    > dann stellte dies bei 20% Wirkungsgrad eine installierte Leistung von 40
    > Gigawatt dar. Ein mittleres Atomkraftwerk hat, soweit ich das recht im Kopf
    > habe, um die 2 Gigawatt an Leistung.

    Installierte Solar-Leistung: Du hast im Wohnzimmer eine grosse Kiste und behauptest, sie wäre voller Gold wärend sie in Wirklichkeit immer leer ist, wenn Du dringend Geld brauchst.

    > Was wäre jetzt sinnvoller?

    Bei dieser Argumentation: Ein Atomkraftwerk bauen.

    fb

  15. AKW vs. Solar

    Autor: Faraaday 25.09.18 - 06:30

    AKW 3-4cent/kWh im abgeschriebenen Kraftwerk (und abgeschriebenen Brennelementen) + Neubau ca. 10 Mrd Euro +Brennelemente). Das macht laut Greenpeace 18-42cent/kWh. (Andere Vollkostenrechnungen habe ich nicht gefunden). Ohne Entsorgung.
    Bei Solar aktuell ca. 10-11 Cent/kWh (auf dem eigenen Dach inklusive Nachtspeicher).
    In der Wüste ca. 3-4 Cent. Erklärtes Ziel sind 1cent/kWh. So weit runter kommt keine Technologie.
    HGU/Wärmespeicher/Verbrauchsmanagement/Kurzzeitspeicher werden das schon richten.

  16. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: HoffiKnoffu 25.09.18 - 11:39

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wieso nutzt man dann nicht tatsächlich sinnvoll nutzbare ungenutze
    > Flächen, wie z.B. Hausdächer?
    >
    > Selbst wenn man die Solarzellen auf einem Gerüst über der Straße aufhängen
    > würde, würde man dabei viel besser davon kommen. Es wäre signifikant
    > billiger (nämlich eher am Preis eines Solarkraftwerkes, so rund um die
    > ¤1200/kWh, statt um die ¤12000/kWh, die es auf der Straße kostet), die
    > Solarzellen müssen keinen LKW aushalten können (=> billiger und
    > effizienter), Straßenstaub, Reifenabrieb und Schatten von Autos machen den
    > Solarzellen nichts aus (=> effizienter), man kann die Solarzellen immer
    > Richtung Sonne drehen, die Straße bleibt leicht und billig zu warten
    > (Asphalt ist extrem billig und leicht zu verarbeiten) und hat eine deutlich
    > bessere Haftung.
    >
    > Alles in Allem gibt es ganz leichte Möglichkeiten es wesentlich besser zu
    > machen.

    Und der Asphalt hielte länger, wenn er durch PV Anlagen darüber beschattet wird :-)

    Gruß
    HK

  17. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: HoffiKnoffu 25.09.18 - 11:41

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > |=H schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil weder die Gemeinde, noch das Land dir dein Dach mit den Modulen
    > > pflastert.
    > > Das musst du selber tun und zwar aus eigener Tasche.
    > > Man könnte das natürlich (stärker?) subventionieren um es für die
    > > Eigentümer interessanter zu machen.
    >
    > Photovoltaik-Anlagen müssen schon lange nicht mehr subventioniert werden,
    > je höher der Eigenverbrauch, desto wirtschaftlicher die Anlage! Allerdings
    > wird bereits seit Mitte 2014 der Eigenverbrauch von Solarstrom bestraft,
    > nämlich mit einer "EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch" belegt, eben weil die
    > große Koalition in den letzten Legislaturperioden die großen Stromkonzerne
    > stützen wollte, was sie (zu Lasten ALLER Verbraucher, ob mit oder ohne
    > Solaranlage) leider auch geschafft hat.

    Nö...stimmt net so ganz ;-)
    Siehe:
    https://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/eu-verbietet-eeg-umlage-auf-photovoltaik-eigenverbrauch-4738.html

    Gruß
    HK

  18. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: HoffiKnoffu 25.09.18 - 11:48

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum nicht versuchen mit solchen Straßen zu heizen?
    > Auch wenn man damit vielleicht nur das Wasser auf ein paar grad erhitzen
    > kann, könnte es doch was bringen.
    > Ich glaube was allerdings viel mehr bringen würde Straßen nach Verbrauch zu
    > optimieren. Wie oft habe ich schon unnötige Schilder und Ampelschaltungen
    > gesehen die unnötig waren. Z.b. für unter 1km 100 auf der Landstraße sonst
    > 70. oder es gibt da so Ampeln die stehen nachts grundsätzlich auf rot. Sie
    > schalten zwar direkt um wenn ich an den Kontakt komme, der ist allerdings
    > so nah, das man selbst mit dem vorgegeben tempo limit fährt bremsen muss.

    Weil's den Straßenabu wesentlich verteuert...und es ist ja jetzt schon zu wenig Geld da (angeblich), um die Straßen in Schuss zu halten.

    Mann stelle sich vor zu den tragenden Schichten unter dem Asphalt von mindestens 40cm bis 60cm Dicke kommen noch wasserführende Rohre.....wie oft willst Du die flicken, weil durch die Belastung der Fahrzeuge ein Riss entsteht?

    Grundsätzlich schon super deine Idee....eine Wärmepumpe könnte damit ein Nahwärmenetz stützen. Gleiches versucht man gerade mit der Wärme aus Abwässern. Klingt auch erst mal gut....wenn das ganze Fett nicht im Abwasser wäre, welches sich dann an den Rohren und den Kanalrohen niederschlägt, den Wärmewiederstand der Wärmetauscher verschechtert und den Querschnitt des Kanals langsam verringert...und auch da: Wer soll die Mehrkosten tragen? Die Abwassergebühren zum Unterhalt der Kanäle und der Kläranlage nsind teilweise schon sehr hoch und sind mit ein treibender Faktor bei den Mieten.

    Wir haben einzig und allein die Chance Energie zu spren. Nur Energie, die nicht 'ausgegeben'/verbraucht wurde ist gut gesparte Energie. In diesem Zusammenhang ist das IoT der energetische WorstCase.....(sofern die Iot-Geräte kein Energie Harvesting der sinnvollen Art nutzen).

    Gruß
    HK

  19. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: HoffiKnoffu 25.09.18 - 11:51

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wir haben in Deutschland etwa
    > 40 Millionen Haushalte. Ich weiß dass das nicht alles einzelne Gebäude mit
    > Dach sind, aber lass uns einfach mal sagen, es wäre so:
    >
    > Installierte man auf jedem dieser Dächer nur fünf Quadratmeter Solarzellen,
    > dann stellte dies bei 20% Wirkungsgrad eine installierte Leistung von 40
    > Gigawatt dar. Ein mittleres Atomkraftwerk hat, soweit ich das recht im Kopf
    > habe, um die 2 Gigawatt an Leistung.
    >
    > Wenn wir jetzt nur 10 Millionen Dächer in Deutschland haben, dann muss auf
    > jedes Dach dafür halt 20 m², was jetzt auch kein Ding der Unmöglichkeit
    > ist. Da kostet übrigens der Quadratmeter nur um die 1000¤, während das auf
    > der Fahrbahn ohne Wartung und ohne Reinigung bei 12000¤ liegt.
    >
    > Was wäre jetzt sinnvoller?

    Finde ich auch sinnvoller...Du vergisst nur bei deiner Betrachtung, dass dann das Stromnetz vor Ort erst einmal auf 'Breitband' ;-), sprich diese gewaltige Leistung getrimmt werden muss. In den 12.000¤ waren (ok ist 'ne Vermutung) auch die Verkabelung drin.

    Denn um genau dieses Aufbohren der Stromtrassen geht es ja gerade beim Netzausbau. Dazu kommen dann noch die unumgänglichen Speicher und Regeller, die die NEtztspannung immer auf 400V7230V und 50Hz halten.

    Gruß
    HK

  20. Re: Was tun mit der ungenutzten Fläche?

    Autor: HoffiKnoffu 25.09.18 - 11:55

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herr_Be schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ckerazor schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wieso kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wir haben in Deutschland
    > > etwa
    > > > 40 Millionen Haushalte. Ich weiß dass das nicht alles einzelne Gebäude
    > > mit
    > > > Dach sind, aber lass uns einfach mal sagen, es wäre so:
    > > >
    > > > Installierte man auf jedem dieser Dächer nur fünf Quadratmeter
    > > Solarzellen,
    > > > dann stellte dies bei 20% Wirkungsgrad eine installierte Leistung von
    > 40
    > > > Gigawatt dar. Ein mittleres Atomkraftwerk hat, soweit ich das recht im
    > > Kopf
    > > > habe, um die 2 Gigawatt an Leistung.
    > > >
    > > >
    > > > Wenn wir jetzt nur 10 Millionen Dächer in Deutschland haben, dann muss
    > > auf
    > > > jedes Dach dafür halt 20 m², was jetzt auch kein Ding der
    > Unmöglichkeit
    > > > ist. Da kostet übrigens der Quadratmeter nur um die 1000¤, während das
    > > auf
    > > > der Fahrbahn ohne Wartung und ohne Reinigung bei 12000¤ liegt.
    > > >
    > > > Was wäre jetzt sinnvoller?
    > >
    > > Du hast die genzen Staatlichen Gebaube (wie z.B. Verwaltungsgebäude,
    > > Schulen, Gemeindezentren, Sporthallen, ...) vergessen.
    > >
    > > Und die Insustriegebiete sind von der Dachfläche auch nicht zu
    > > unterschätzen...
    > >
    > > Bleibt leider immernoch das Problem mit der Speicherung und Verteilung.
    >
    > Nicht bei nutzung der Dächer. Der erzeugte Strom kann direkt für die Häuser
    > genutzt werden auf deren Dächer die Solaranlagen stehen oder alternativ für
    > die Nachbarhäuser. (Man könnte sogar überlegen noch Speicher einzubauen wie
    > die von Tesla zum Beispiel: www.tesla.com

    Bei einem Mehrfamilienhaus könntest du Recht haben. Wenn denn um die Mittagszeit die produzierte Leistung auch abgenommen wird. zu dieser Zeit sind die meinsten Menschen jedoch im Job und nicht in der Wohnung. Selbst ein Akku würde nicht helfen. Auch der ist irgendwann voll und die Leistung muss ins Netz. Vor allem bei den Speichern, die es derzeit für günstiges Geld zu kaufen gibt. Da bist Du bei ca. 11kWh Kapazität am finanziellen Ende der Fahnenstange angelangt. Und hast dann oft nur ein System mit einer Phase.....

    Gruß
    HK

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