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Windows als Spielesystem

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  1. Windows als Spielesystem

    Autor: nohoschi 03.06.22 - 13:48

    Da greife ich lieber zu einem bewährten Linux. Mit Unterstützung durch den Marktführer Valve.

    Ich fände ein Half-Life 3 als AAA-Titel exklusiv für Linux reizvoll. Die Reaktionen der Windowsanwender schwanken zwischen sofortigem Wechselwillen, Panik und eine relativ feindseeligen Haltung. Letzteres ist mir bei Anwender von Linux in die vergangen 20 Jahren jedoch nicht aufgefallen, obwohl sie leittragende waren. Ich würde ja einige Monate später eine Portierung für Windows nachreichen :)

    Mir gefällt die Idee plattformexklusiver AAA-Titel zur Stützung der eigenen Plattform nämlich nicht. Das ist ein klassischer Vendor Lock-In.

  2. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: ms (Golem.de) 03.06.22 - 14:06

    Der war gut =)

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  3. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: Tiles 03.06.22 - 15:03

    Welches Linux wäre für dich denn "bewährt"? Ubuntu? Arch? Debian? CentOS? Damnsmallinux? Knoppix? *insert600 Distributions here*

    Und auf welchem System und mit welchem Framework wolltest du denn das Spiel entwickeln? Spieleentwicklung passiert heutzutage auf Windows oder Mac. Und da findest du auch die Grafiker und Audiopipeline. Mit Gimp und Ardour lässt sich einfach kein Blumentopf gewinnen.

    >... und eine relativ feindseeligen Haltung. Letzteres ist mir bei Anwender von Linux in die vergangen 20 Jahren jedoch nicht aufgefallen, ...

    Erwähne mal auf einem Debian Board dass du Windows magst :)

    LAUF FORREST !!

    >Vendor Lock-In.

    Tja, das ist eigentlich genau umgedreht. Linux klemmt sich von allem ab. Auf Windows und Mac bekommst du alles.

    Das Problem ist halt dass Linux als Target Plattform einfach nicht attraktiv ist. Das ist kein Markt. Da lässt sich nichts verdienen.

  4. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: Steven Lake 03.06.22 - 15:52

    Mit dem Steam Deck hat man hoffentlich mal ein Gerät, was Gaming auf Linux mal unterstützt.
    Valve wird sich aber mächtig ins Knie schießen, wenn die irgendein signifikantes Spiel exklusiv für Linux raus hauen. Linux nutzen gerade mal 1,12% der Steam User. Da lohnt es sich mehr, wenn die ein Spiel exklusiv auf Deutsch raus bringen würden, weil 3,28% das System auf Deutsch gestellt haben. Selbst MacOS wäre besser, weil 2,2% einen Mac nutzen. Und von den Linux Gamern, haben sind gerade mal 5,23% mit dem SteamOS unterwegs, ergo dem Steam Deck.

    Ich hätte nichts dagegen wenn Gaming auf jeder Plattform gut möglich wäre. Wirtschaftlich lohnt es sich evtl. gar nicht die Spiele zu portieren. Allerdings lohnt es sich noch weniger nur die 1% zu beliefern.

    Quelle: https://store.steampowered.com/hwsurvey

  5. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: superdachs 03.06.22 - 15:58

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welches Linux wäre für dich denn "bewährt"? Ubuntu? Arch? Debian? CentOS?
    > Damnsmallinux? Knoppix? *insert600 Distributions here*
    Das ist doch völlig wumpe. Linux ist Linux ist Linux. Die Zusammenstellung der Pakete ist doch dafür nicht ausschlaggebend.
    >
    > Und auf welchem System und mit welchem Framework wolltest du denn das Spiel
    > entwickeln? Spieleentwicklung passiert heutzutage auf Windows oder Mac. Und
    > da findest du auch die Grafiker und Audiopipeline. Mit Gimp und Ardour
    > lässt sich einfach kein Blumentopf gewinnen.
    Blender, Unreal, Unity...
    Grafiken musst du ja, wenn du die Dulliautofilter von Photoshop haben willst, nicht auf dem selben Gerät malen. Ebenso kannst du ja ne andere Audioworkstation benutzen. Ich würde mich an deiner Stelle aber erstmal schlau machen was es da in der Linuxwelt so gibt. Das ist nämlich bemerkenswert und da man dem Kernel quasi Echtzeitfähigkeiten überhelfen kann (bringen die Distris als Paket mit) funktioniert das sogar ausgesprochen professionell. Windows kann das jedenfalls nicht.
    >
    > >... und eine relativ feindseeligen Haltung. Letzteres ist mir bei Anwender
    > von Linux in die vergangen 20 Jahren jedoch nicht aufgefallen, ...
    >
    > Erwähne mal auf einem Debian Board dass du Windows magst :)
    >
    > LAUF FORREST !!
    >
    > >Vendor Lock-In.
    >
    > Tja, das ist eigentlich genau umgedreht. Linux klemmt sich von allem ab.
    Nein, Linux wird von ein paar proprietären Softwarebuden mit Fantasiepreisen nicht bedient, insgesamt ist die Softwareauswahl größer.
    > Auf Windows und Mac bekommst du alles.
    Eben nicht.
    >
    > Das Problem ist halt dass Linux als Target Plattform einfach nicht
    > attraktiv ist. Das ist kein Markt. Da lässt sich nichts verdienen.
    Das ist aber nicht die Schuld von Linux oder so.
    Linux wäre auch durchaus attraktiv, gäbe es diese Neidkultur der Windowsdaus aus den 90ern nicht.

  6. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: nohoschi 03.06.22 - 16:05

    Man muss sich auch mal etwas gönnen ;)

    Spielen unter Linux war, mit Ausnahme der Titel von ID-Software und EPIC, eine unangenehme Sache. Das lag nicht direkt an Linux, sondern auch an den Spielen. Man konnte Counter-Strike zwar mit WINE zum laufen bringen, aber es war langsamer, fehlerbehaftet und umständlich. Die Situation mit der Hardwareunterstützung wurde grundsätzlich besser. Aber ausgerechnet ID-Software wurde verkauft - mittlerweile Eigentum von Microsoft - und eine Unterstützung für Linux wurde eingestellt. Anfang der 2010er hat Gabe Newell drei Dinge angegangen:
    * Native Unterstützung von Linux
    * Verbesserung der Werkzeuge unter Linux
    * Unabhängigkeit von Microsoft APIs und Einhegung in einen möglichen App-Store

    Microsoft hat das Konzept eines App Store bis heute ja nicht aufgegeben. Die geschlossenes Stores von Apple und Google sind für Valve sowieso nicht hinnehmbar. Und Microsoft hätte sicher gern auch einen geschlossenen Store. Dass das Gebaren von Apple in deren App-Store erst jetzt in Klagen führt verstehe ich nicht. EPIC hat sich Apple unterworfen, jetzt stehen sie vor Gericht. Das hat sich Valve erspart.


    Valve hat sicher auch seinen finanziellen Interessen, aber für deren gute Linuxunterstützung zahle ich auch gerne. Und nach so einer langen Wartezeit, freut mich diese positive Veränderung.

  7. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: Truster 03.06.22 - 16:08

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch völlig wumpe. Linux ist Linux ist Linux. Die Zusammenstellung
    > der Pakete ist doch dafür nicht ausschlaggebend.

    Doch.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

    Signatur von Gunslinger Gary geraubmordkopiert!0

    Special thanks to Muhaha, the Raubmordneonazi-Modder

  8. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: BeFoRe 03.06.22 - 16:09

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da greife ich lieber zu einem bewährten Linux. Mit Unterstützung durch den
    > Marktführer Valve.
    >
    > Ich fände ein Half-Life 3 als AAA-Titel exklusiv für Linux reizvoll. Die
    > Reaktionen der Windowsanwender schwanken zwischen sofortigem Wechselwillen,
    > Panik und eine relativ feindseeligen Haltung.

    Du hast völliges Desinteresse vergessen. Dass es immernoch Leute gibt, die einem fehlenden Nachfolger für ein inzwischen fast 20 Jahre altes Spiel nachtrauern, macht mich sehr stutzig. Gibt schließlich genügend andere Spiele, mit denen man sich die Zeit sehr gut vertreiben kann.

  9. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: nohoschi 03.06.22 - 16:13

    Das stimmt. Und es ist die Schullehre der BWL, die einem beigebracht wird "gehe immer zum großen existierenden Markt" und führt dann auch gleich in das Henne-Ei-Problem. Gabe Newell hat sich davon nicht aufhalten lassen und nur so bekommt man seinen eigenen Marktbereich.

    Ironischer Weise sind plattformexklusive AAA-Titel dazu da diese Henne-Ei-Probleme zu knacken, damit zwingen die Konsolenhersteller Kunden zur Neuanschaffung einer neuen Konsole. Und es bindet Spieler an Windows. Ein Plattformexklusiver AAA-Titel "nur für Linux" könnten auch diesen Effekt nutzen. "Du willst Half-Life 3? Dann installiere Linux!"

    Wie gesagt, mir gefällt das Prinzip plattformexklusiver Titel nicht sonderlich. Und aus strategischen Gründen und Freundlichkeit würde ich die Windowsversion später nachreichen. So wie man das mit Linux immer gemacht hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.22 16:18 durch nohoschi.

  10. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: derJimmy 03.06.22 - 16:21

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und auf welchem System und mit welchem Framework wolltest du denn das Spiel
    > entwickeln? Spieleentwicklung passiert heutzutage auf Windows oder Mac. Und
    > da findest du auch die Grafiker und Audiopipeline. Mit Gimp und Ardour
    > lässt sich einfach kein Blumentopf gewinnen.

    Und nach dieser Logik werden Gameboy-Spiele auf dem Gameboy programmiert und die Grafiken werden mit Mario Paint erstellt?

  11. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: xMarwyc 03.06.22 - 16:31

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tiles schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Welches Linux wäre für dich denn "bewährt"? Ubuntu? Arch? Debian?
    > CentOS?
    > > Damnsmallinux? Knoppix? *insert600 Distributions here*
    > Das ist doch völlig wumpe. Linux ist Linux ist Linux. Die Zusammenstellung
    > der Pakete ist doch dafür nicht ausschlaggebend.
    > >
    > > Und auf welchem System und mit welchem Framework wolltest du denn das
    > Spiel
    > > entwickeln? Spieleentwicklung passiert heutzutage auf Windows oder Mac.
    > Und
    > > da findest du auch die Grafiker und Audiopipeline. Mit Gimp und Ardour
    > > lässt sich einfach kein Blumentopf gewinnen.
    > Blender, Unreal, Unity...
    > Grafiken musst du ja, wenn du die Dulliautofilter von Photoshop haben
    > willst, nicht auf dem selben Gerät malen. Ebenso kannst du ja ne andere
    > Audioworkstation benutzen. Ich würde mich an deiner Stelle aber erstmal
    > schlau machen was es da in der Linuxwelt so gibt. Das ist nämlich
    > bemerkenswert und da man dem Kernel quasi Echtzeitfähigkeiten überhelfen
    > kann (bringen die Distris als Paket mit) funktioniert das sogar
    > ausgesprochen professionell. Windows kann das jedenfalls nicht.
    > >
    > > >... und eine relativ feindseeligen Haltung. Letzteres ist mir bei
    > Anwender
    > > von Linux in die vergangen 20 Jahren jedoch nicht aufgefallen, ...
    > >
    > > Erwähne mal auf einem Debian Board dass du Windows magst :)
    > >
    > > LAUF FORREST !!
    > >
    > > >Vendor Lock-In.
    > >
    > > Tja, das ist eigentlich genau umgedreht. Linux klemmt sich von allem ab.
    > Nein, Linux wird von ein paar proprietären Softwarebuden mit
    > Fantasiepreisen nicht bedient, insgesamt ist die Softwareauswahl größer.
    > > Auf Windows und Mac bekommst du alles.
    > Eben nicht.
    > >
    > > Das Problem ist halt dass Linux als Target Plattform einfach nicht
    > > attraktiv ist. Das ist kein Markt. Da lässt sich nichts verdienen.
    > Das ist aber nicht die Schuld von Linux oder so.
    > Linux wäre auch durchaus attraktiv, gäbe es diese Neidkultur der
    > Windowsdaus aus den 90ern nicht.

    So sehr ich dir in vielen Aspekten rechtgeben kann, Sounddesign/Mix/Mastering auf Linux ist unnötig kompliziert, man muss auf vieles verzichten und etliche Audiogeräte insb. ältere haben oft überhaupt keine Treiber für Linux, und wenn dann oft mit Performance und Stabilitätsproblemen. In einer DAW ist Latenz extrem wichtig, und solange entsprechende Hersteller da nicht liefern wird Linux weiterhin für für Audiobranche eine Nische sein.

  12. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: most 03.06.22 - 16:39

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ein Plattformexklusiver AAA-Titel "nur für Linux" könnten auch diesen
    > Effekt nutzen. "Du willst Half-Life 3? Dann installiere Linux!"

    Ob das wirklich viel ändern würde?

    Hole ich mir halt für 50¤ eine SSD, packe Linux drauf und spiele HL3 durch. Reicht doch, wenn ein einziges mir wichtiges Spiel nicht läuft und ich werde das System weiter nutzen, auf dem es läuft. HL3 als linearer Storyshooter ist in einigen Stunden durch, dann kann man es bei Seite legen, so wie das z.b. bei Alyx auch passiert ist.

  13. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: nohoschi 03.06.22 - 16:41

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tiles schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Welches Linux wäre für dich denn "bewährt"? Ubuntu? Arch? Debian?
    > CentOS?

    Danke für die Nennung. Suse und Gentoo fehlen, mit Fedora (CentOS/Red Hat) und Ubuntu (Debian) sollte man zwei Derivate nennen. Damit sind abseits von Spezialdistributionen und eher kurzlebigen Derivaten alle seit Jahren gängen Distributionen genannt. In meinem Fall Arch, also Deckungsgleich zum Steam Deck. Der Rest des Posts ist so widersinnig, dass sich ein Quote nicht lohnt.

    Für interessierte Leser:
    Gentoo - hochflexibel, nur für Techniker mit viel Zeit und Rechenleistung
    Arch - flexibel, schlank und einfach, bequem für erfahrene Informatiker
    Debian - solide, umständlich der Einrichtung
    Ubuntu - Fertigpackung mit viel Eigenbau, sehr bequem
    Fedora - Fertigpackung, wenig Eigenbau, Fokus auf GNOME
    OpenSuse - Fertigpackung, wenig Eigenbau, Fokus auf KDE

    Neulingen und Leute die sich nicht mit IT beschäftigen kann man die letzten drei Distributionen empfehlen. Ein Ubuntu ist einfacher zu installieren, als ein Smartphone einzurichten. Am besten habt Ihr ein Intel- oder AMD-System. Falls eine Grafikkarte von Nvidia verbaut ist, wird es leider noch einige Jahre unbequem bleiben, da die Grafiktreiber quellgeschlossen sind

    Nvidia hat jüngst Quellcode freigeben und die Unternehmenspolitik geändert, in einigen Jahren könnten sie das Niveau von Intel und AMD erreichen. Das Niveau, bei dem die Treiber eingecheckt werden, bevor es die Hardware gibt. Auf den Postboten warten macht mehr Spass als auch Kernelmodule :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.22 16:43 durch nohoschi.

  14. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: Morons MORONS 03.06.22 - 17:24

    Häh? Bei mir sind unter Jack und Bitwig/Reaper die Audio-Latenzen sogar noch etwas niedriger als unter Windows. Und Mixen/Mastern kann man mit den beiden DAWs auch.
    Das neueste Audio-Interface mag zwar nicht laufem, aber populäre Ältere werden meist ziemlich schnell eingepflegt.

  15. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: tomatentee 03.06.22 - 17:45

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > superdachs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist doch völlig wumpe. Linux ist Linux ist Linux. Die
    > Zusammenstellung
    > > der Pakete ist doch dafür nicht ausschlaggebend.
    >
    > Doch.
    >
    Starkes Argument :-D
    Wofür ist jetzt ausschlaggebend ob du Distributionspakete per apt, dnf oder Pacman beziehst? Sobald Steam installiert ist, ist der Prozess überall der gleiche.
    Und sollte man auf einer Distri unterwegs sein die kein offizielles Paket anbietet bleibt immer noch der Legacy-Weg wie auf Windows - irgend ein binary aus dem Netz ziehen, ausführen und hoffen dass kein Virus drin ist :-)

  16. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: Tiles 03.06.22 - 17:52

    Nein, nach dieser Logik findet die jeweilige Sache einfach da statt wo sie stattfindet. Und nicht wo es sich ein paar Leute wegen ihrer Ideologie wünschen würden.

  17. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: LordSiesta 03.06.22 - 18:00

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hole ich mir halt für 50¤ eine SSD, packe Linux drauf und spiele HL3 durch.

    Du bist dann aber ggf. angefixt und stellst fest, dass dir Linux eigentlich doch ganz gut gefällt. Dann lässt es dich nicht mehr los und das Ziel der Übung ist erreicht }:-)

  18. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: Tiles 03.06.22 - 18:08

    Und nichts davon ist für einen Entwickler ein brauchbarer Markt ...

  19. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: most 03.06.22 - 18:34

    LordSiesta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > most schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hole ich mir halt für 50¤ eine SSD, packe Linux drauf und spiele HL3
    > durch.
    >
    > Du bist dann aber ggf. angefixt und stellst fest, dass dir Linux eigentlich
    > doch ganz gut gefällt. Dann lässt es dich nicht mehr los und das Ziel der
    > Übung ist erreicht }:-)

    Ich denke, dass viele Nutzer schon Erfahrungen haben. Letztendlich ist den Leuten das System doch egal, siehe Android. Hauptsache die Software läuft und zumindest mein seit Jahren liebstes Spiel läuft (noch) nicht: PUBG.
    Daher wechsle ich auch nicht, so lange nicht alles läuft, was mir wichtig ist.

  20. Re: Windows als Spielesystem

    Autor: Tiles 03.06.22 - 18:34

    >Das ist doch völlig wumpe. Linux ist Linux ist Linux. Die Zusammenstellung der Pakete ist doch dafür nicht ausschlaggebend.

    Muss ich jetzt echt dir als Linux Liebhaber die Unterschiede der unterschiedlichen Distros verklickern? Debian ist apt. Arch ist Pacman. Da hast du doch schon dein erstes Pipelineproblem.

    Linux ist Arch, ist Debian, ist CentOS, ist ...

    >Blender, Unreal, Unity...
    >Grafiken musst du ja, wenn du die Dulliautofilter von Photoshop haben willst, nicht auf dem >selben Gerät malen. Ebenso kannst du ja ne andere Audioworkstation benutzen. Ich würde >mich an deiner Stelle aber erstmal schlau machen was es da in der Linuxwelt so gibt. Das ist >nämlich bemerkenswert und da man dem Kernel quasi Echtzeitfähigkeiten überhelfen kann >(bringen die Distris als Paket mit) funktioniert das sogar ausgesprochen professionell. Windows >kann das jedenfalls nicht.

    Ah, das gute alte Du magst Linux nicht also kannst du es nicht kennen Argument. Danke ich kenne Linux zur Genüge. Ich kenne die ganze Desktop Welt, nicht nur die kleine Linux Ecke. Ich würde dir aber mal raten dich mal schlau zu machen was zum Beispiel ein Grafiker an Equipment braucht um sinnvoll arbeiten zu können. Und was es inzwischen alles auf Windows gibt seit der Zeit als du das das letzte Mal angelangt hast. Tip, Gimp und Blender langt nicht. Und mehr kriegst du aber auf Linux nicht. Das ist sozialistische Mangelware was Software angeht. Du schneidest dich komplett von allem brauchbaren ab.

    Und da nutzt es mir auch überhaupt nichts dass der Kernel mir angeblich meine Wäsche waschen kann und mir das Frühstück ans Bett bringt. Der ist sowas von Wumpe. Die Software muss laufen. Ein OS ist kein Selbstzweck.

    >Nein, Linux wird von ein paar proprietären Softwarebuden mit Fantasiepreisen nicht bedient, insgesamt ist die Softwareauswahl größer.

    WAS? :D
    Das mit Wenig nicht mit Viel zu verwechseln üben wir noch ;)

    Schau dir doch bitte mal WINE an. Da siehst du von was du dich alles abklemmst. Das ist so grob über den Daumen 95% an Software die es nicht auf Linux gibt, sondern nur für Windows und Mac.

    >Das ist aber nicht die Schuld von Linux oder so.

    Doch, ist es. Weil es nicht DAS Linux gibt, sonder über 600 Distributionen. Die alle ihr eigenes Süppchen kochen.

    >Linux wäre auch durchaus attraktiv, gäbe es diese Neidkultur der Windowsdaus aus den 90ern nicht.

    Das hat überhaupt nichts mit Windows zu tun oder angeblichen Neidern. Sondern damit dass Linux einfach kein brauchbarer Markt für Softwarehersteller ist. Das ist ein sehr kleiner Markt. Und die Supportkosten sind exorbitant höher als unter Windows und Mac.

    Für Windows oder Mac machst du einen Installer bzw ein Paket fertig und gut. Und das läuft für die nächsten Jahre. Einfach so. Problemlos.

    Bei Linux hingegen gibt es zig Distributionen und zig Paketmanager. Für Linux baust du ein tar, ein deb, ein Snap, ein Appimage. Und rennst immer noch in User die dich anmeckern wieso deine Software nicht unter Exotenlinux XY läuft. Und in User denen du erst mal beibringen musst wie die Bash und Linux funktioniert.

    Und dann hast du auch noch Ubuntu mit in der Liste. Die reissen gern selbst mit Point Upgrades alles mit dem Arsch ein was sie zuvor aufgebaut haben. Ich hatte schon mal zwei Wochen nach Release den Fall dass meine Software nicht mehr lief. Weil die Hornochsen mit einem Point Upgrade eine Python Version deprecatet haben. Jetzt verklicker mal deinen Usern dass sie ein altes Python Paket in Ubuntu nachinstallieren sollen. Die schaun dich an wie ein Auto.

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