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Bauchschmerzen ...

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  1. Bauchschmerzen ...

    Autor: Isodome 17.11.21 - 11:12

    ARM wird von einer Firma kontrolliert. Und das ist bald Nvidia? (Lange nichts mehr von dem Deal gehört).

    Gefühlt wäre die Welt besser dran, wenn wir noch ein paar Jahre ins Land ziehen lassen und dann direkt auf RISC V setzen. Dann müssen wir zwar kurzfristig mit x86 leben, langfristig könnte es aber echte Konkurrenz auf dem CPU Markt geben.

    Naja, nur meine Meinung und ich bin nicht vom Fach :)

  2. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: elidor 17.11.21 - 11:15

    x86 und AMD64 werden auch von jeweils einem Unternehmen kontrolliert ;)

  3. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: fanreisender 17.11.21 - 11:20

    Hauptsache die RISC-Architektur nimmt nicht den Weg von Linux auf dem Desktop odre noch älter den Weg des GNU-Kernels.
    Viele Köche können den Brei auch verderben.

  4. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: Termuellinator 17.11.21 - 11:51

    Und diese Tatsache hat uns jetzt seit 20-30 Jahren ein Duopol beschert, welches zu Zeiten von Bulldozer bis Ryzen kam eher ein Monopol war.
    Da ARM immerhin lizensiert wäre das zwar marginal besser, aber wenn man eh schon die Geburtswehen einer Umstellung der Architektur durchmacht, dann wäre es doch völlig Hirnverbrannt sich wieder in die gleiche bescheidene Lage zu bringen, wenn es stattdessen eine offene ISA gibt...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.21 11:51 durch Termuellinator.

  5. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: Dakkaron 17.11.21 - 12:20

    Ich frag mich, ob RISC-V wirklich weiter kommen wird, aus finanzieller Sicht. Weil das was x86/ARM für die Hersteller bietet, das geht so leicht nicht mit RISC-V.

    x86 ist eine Monopol- (oder eher Duopol-)Plattform. Intel und AMD können sich recht sicher sein, dass ihnen niemand den Windows-Markt so schnell wegschnappt, weil es einfach echt schwer ist, die Architektur zu wechseln, und sonst gibt es in x86 keine Konkurrenz. (mit Ausnahme von Via und anderen Witzfiguren).

    ARM ist zwar offener, hat aber zwei andere Vorteile für die Hersteller. Erstens, dank den IP Cores von ARM und Fabless Fabrication kann sich jede Firma mit relativ wenig Aufwand ARM-CPUs zusammenklicken und bestellen. Dadurch, dass ARM eben nicht frei ist, verdienen die damit Geld und so kann jeder beliebiger Hersteller Custom CPUs erstellen, ohne notwendigerweise extreme Expertise in-House zu haben.

    Zweitens können fortgeschrittenere Hersteller ihre In-House Expertise nutzen, um Teile der ARM-CPUs anzupassen und sich damit einen Vorteil am Markt zu verschaffen.


    Dass RISC-V für den AMD/Intel-Use-Case interessant wird, das wage ich schwer zu bezweifeln.

    Dass RISC-V als Alternative für ARM interessant wird, dass könnte ich mir eher vorstellen, allerdings muss sich erst noch zeigen, ob sich dort die Trennung von IP-Core-Designer und CPU-Hersteller auch so sauber machen lässt.

  6. Bauchschmerzen ... - diese Chips sind nicht zum Verzehr geeignet

    Autor: pica 17.11.21 - 12:48

    also lieber nicht essen.

    Gruß,
    pica

  7. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: anonymous_bosch 17.11.21 - 12:50

    Warum sollte die Trennung nicht funktionieren? Ich fantasiere einfach mal, du meinst es liegt am OpenSource-Gedanken. Das einzig Quelloffene an RISC-V CPUs ist die ISA. Das heisst ja nicht dass meine Implementierung OpenSource sein und ohne Lizensgebühren auskommen muss.

    Der Vorteil ist einfach, dass man nicht von einem Bottleneck wie ARM abhängig ist. Wenn eine Firma unverschämte Lizensen für seinen IP-Core fragt, geht man halt zur Konkurrenz und das Gerät bleibt binär kompatibel.

  8. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: redmord 17.11.21 - 12:56

    anonymous_bosch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte die Trennung nicht funktionieren? Ich fantasiere einfach mal,
    > du meinst es liegt am OpenSource-Gedanken. Das einzig Quelloffene an RISC-V
    > CPUs ist die ISA. Das heisst ja nicht dass meine Implementierung OpenSource
    > sein und ohne Lizensgebühren auskommen muss.
    >
    > Der Vorteil ist einfach, dass man nicht von einem Bottleneck wie ARM
    > abhängig ist. Wenn eine Firma unverschämte Lizensen für seinen IP-Core
    > fragt, geht man halt zur Konkurrenz und das Gerät bleibt binär kompatibel.

    Ist es überhaupt möglich für "systemkritische" Patente überzogene Lizenzen zu verlangen? Gibt es da nicht so'n Fair-Use-Krams?

  9. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: Dakkaron 17.11.21 - 16:00

    Denke nicht, dass das hier zutrifft. Einerseits geht es hier nicht (primär) um Patente sondern um Copyright. Andererseits lizenziert z.B. Apple deren M1-Core auch nicht aus.

  10. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: redmord 17.11.21 - 16:57

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denke nicht, dass das hier zutrifft. Einerseits geht es hier nicht (primär)
    > um Patente sondern um Copyright. Andererseits lizenziert z.B. Apple deren
    > M1-Core auch nicht aus.

    Hmm.. okay. Ich dachte eher so: Irgendjemand besitzt elementare Patente am LTE-Standard. Dieser jemand verdient mit jedem LTEfähigen GSM-Modul mit. Er kann jetzt aber die Lizenzen an seinen Patenten nicht beliebig anziehen, nachdem der Markt sich hierdrauf verlässt.
    Das wäre bei ARM ja nicht viel anders. Oder?

  11. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 17.11.21 - 20:51

    elidor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > x86 und AMD64 werden auch von jeweils einem Unternehmen kontrolliert ;)

    Von 32bit-x86 sind inzwischen die meisten relevanten Patente abgelaufen. Bei x86_64 ist es in den nächsten Jahren soweit.

  12. Re: Bauchschmerzen ...

    Autor: forenuser 18.11.21 - 11:20

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dakkaron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Denke nicht, dass das hier zutrifft. Einerseits geht es hier nicht
    > (primär)
    > > um Patente sondern um Copyright. Andererseits lizenziert z.B. Apple
    > deren
    > > M1-Core auch nicht aus.
    >
    > Hmm.. okay. Ich dachte eher so: Irgendjemand besitzt elementare Patente am
    > LTE-Standard. Dieser jemand verdient mit jedem LTEfähigen GSM-Modul mit. Er
    > kann jetzt aber die Lizenzen an seinen Patenten nicht beliebig anziehen,
    > nachdem der Markt sich hierdrauf verlässt.
    > Das wäre bei ARM ja nicht viel anders. Oder?

    Doch, das wäre schon ein Unterschied.
    Ein ARM-Produkt wäre ohne das erforderliche ARM-Patent/Lizenz nicht möglich.
    Ein LTE-Produkt wäre ohne das erforderliche LTE-Patent/Lizenz nicht möglich.

    Aber wer schreibt vor, das ein LTE-Produkt auch ein ARM-Produkt sein muss? Es gibt kein Gesetz, dass mobile Geräte mit ARM-Produkten hergestellt werden müssen.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

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