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Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: KlugKacka 14.02.23 - 17:46
dann ist das OS einfach nur Schrott.
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Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: gan 14.02.23 - 19:16
Dann gibt es heutzutage nur noch Schrottbetriebssysteme.
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Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: tomatentee 14.02.23 - 22:38
gan schrieb:
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> Dann gibt es heutzutage nur noch Schrottbetriebssysteme.
>
https://www.debian.org/releases/bullseye/amd64/ch03s04.en.html
?? -
Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: gan 14.02.23 - 23:23
tomatentee schrieb:
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> gan schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Dann gibt es heutzutage nur noch Schrottbetriebssysteme.
> >
> www.debian.org
> ??
q.e.d.
Zumindest Debian gehört damit zu den zuvor angeführten "Schrottbetriebssystemen". -
Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: Warpi 15.02.23 - 07:02
Find ich nun nicht unbedingt 512 MB RAM ist nun alles andere als Fett das hatte mein PC schon so vor 15 - 20 Jahren ungefähr
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Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: Kakiss 15.02.23 - 08:23
Warpi schrieb:
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> Find ich nun nicht unbedingt 512 MB RAM ist nun alles andere als Fett das
> hatte mein PC schon so vor 15 - 20 Jahren ungefähr
Aye, das ist heutzutage nichts mehr.
512 MB hatte mein PC von 2004, noch im selben Jahr später habe ich auf 1,5 GB aufgerüstet.
Das hat die Ladezeiten von Doom 3 um 70% verschnellert ;) -
Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: Rocketeer 15.02.23 - 08:45
Ah, noch jemand, der das Marketing nicht durchblickt...
Aber kein Problem, Hilfe naht.
Also, (zum Beispiel) ein Intel Atom x6200FE ist zwar neu, aber anders als du denkst, nicht "fett". Es ist ein relativ schwacher Prozessor, der vor allem in mobilen Systemen Einsatz findet und sehr stromsparend ist.
Und jetzt ein wenig weniger ironisch: Verwechsle "neu" nicht mit "hoher Leistung". Das ist komplett unabhängig voneinander.
Es werden alle Prozessoren unterstützt, die nicht älter als 5 Jahre sind. Klar kann man argumentieren, dass auch ältere CPUs das schaffen, aber das bedeutet auch ein Rattenschwanz an Kompatibilitäten, die eingehalten werden müssen. Man kann den Cut diskutieren und an welcher Stelle er nötig ist, aber nötig ist er. -
Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: tomatentee 15.02.23 - 08:50
Rocketeer schrieb:
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> Man kann den Cut diskutieren und an welcher Stelle er nötig ist, aber nötig ist er.
>
Warum? Es gab da keine technische Änderung.
Dass man 32Bit CPUs nicht mehr supported - fein, das spart tatsächlich Aufwand. Aber weshalb den Support für die eine CPU einstellen und die andere weiter supporten, nur weil letztere neuer ist, wenn beide genau gleich funktionieren? -
Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: Rocketeer 15.02.23 - 09:13
Weil du kein Cherrypicking betreibst, sondern einfach ein Jahr festlegst.
Alle CPUs ab Modelljahr 2017 (+/- ein bisschen) sind kompatibel, sofern die weiteren Features (zB fTPM, 64 Bit) unterstützt werden. Das würde nämlich auch erklären, warum ein Intel i7-7500U nicht kompatibel ist (Release 2016), ein i7-7800X jedoch schon (Release 2017), obwohl beide siebte Generation sind.
Das schließt natürlich nicht aus, dass in einem bestimmten Übergangszeitraum dann doch die "besten" ausgewählt werden (das wiederum habe ich jetzt nicht nachgeschaut), was auch Sinn machen würde.
Man muss immer bedenken, Windows unterstützt eine nahezu endlose Anzahl an Hardware-Kombinationen ohne großen Aufwand für den Benutzer. Und wie gesagt, man kann die Grenze durchaus diskutieren, aber sinnvoll ist sie um den Wust im Rahmen zu halten.
So oder so: Die Aussage des Titels ist nachweislich komplett falsch, egal wie sehr man alles weitere in Frage stellen kann. -
Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: gan 16.02.23 - 00:07
Warpi schrieb:
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> Find ich nun nicht unbedingt 512 MB RAM ist nun alles andere als Fett das
> hatte mein PC schon so vor 15 - 20 Jahren ungefähr
So, mein eingelagerter Pentium MMX kommt trotz Vollausstattung gerade einmal auf 128MB. Und ein paar Jahre davor hatte ich einen Rechner mit ganzen 4MB Speicher.
Dazu kommt, dass Debian als Minimum für den Desktop-Betrieb 1GB empfiehlt. Aber wo wir son schön bei 512 MB sind: Lustigerweise habe ich einen alten Athlon im Keller stehen, der mit 512MB Speicher ausgestattet ist. Auf den spiele ich alle paar Jahre mal ein aktuelles Desktop-OS, um zu testen, wie der heutzutage damit läuft. Debian war das letzte mal vor ein paar Jahren dran (Stretch). Die Installation hat 2 Tage gedauert, das Booten ungefähr 10 Minuten. Damit zu arbeiten war praktisch unmöglich, aber immerhin lief es mit einer rasend schnellen und viel moderneren Radeon HD 3450 bis ins GUI. Die originale GeForce 256 war nicht dazu zu überreden.
Mit Haiku sieht das übrigens anders aus, damit kann man sogar ansatzweise arbeiten, wobei man aber auch schnell an die Grenzen kommt. Aktuell müsste ich mal Menuet OS testen, da ist ja inzwischen einiges dazu gekommen. Beim letzten Test war die Geschwindigkeit beeindruckend, nur konnte man kaum etwas machen. -
Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: gentux 16.02.23 - 11:56
gan schrieb:
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> So, mein eingelagerter Pentium MMX
...
> Die Installation hat 2 Tage gedauert, das Booten ungefähr 10 Minuten. Damit zu arbeiten war praktisch unmöglich,
Windows 11 läuft offiziell nicht einmal auf meinem "viel zu schwachen" Threadripper 1950X mit 64 GB RAM, nur um das Schrottverhältnis einmal in die korrekte Perspektive zu bringen. Microsoft wundert sich jeden Tag wie ich damit nur im Ansatz klarkommen kann... -
Re: Wenn ein OS alleine schon einen fetten Rechner braucht,
Autor: Genone88 16.02.23 - 12:49
tomatentee schrieb:
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> Dass man 32Bit CPUs nicht mehr supported - fein, das spart tatsächlich
> Aufwand. Aber weshalb den Support für die eine CPU einstellen und die
> andere weiter supporten, nur weil letztere neuer ist, wenn beide genau
> gleich funktionieren?
Weil sie eben nicht "genau gleich" funktionieren. Selbst innerhalb einer Generation werden da oft Änderungen im Microcode vorgenommen, von einer Generation zur anderen werden Befehlssätze (nicht der Kern, aber diverse Erweiterungen) angepasst, es gibt andere Chipsätze, anderes Verhalten (u.a. Boost bzw. Sleep), andere Infrastruktur usw.
Vor allem geht es auch darum den Testaufwand in einem beherrschbaren Rahmen zu halten, Stichwort kombinatorische Explosion (CPU, Chipsatz, Speicher, GPU, ...). Gibt ja so schon genug Probleme bei Windows was Hardware-Support angeht.



