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Gäbe es den ExplorerPatcher nicht..
Autor: carebear 16.02.23 - 13:24
um das Gruppieren von Fenstern einer gleichen Anwendung in der Taskleiste zu blockieren, wäre ich schon zurück zu Windows 10. Unfassbar, dass für so eine essenzielle Funktionalität eine 3rd party app her muss. Windows wäre für mich annähernd komplett useless. Der Entscheider, der das bei Microsoft durchgewunken hat, sollte sein Glück mal in einem anderen Berufsumfeld versuchen, wo er nicht einer so großen Menge an Leuten auf den Sack gehen kann. Was für ein Lappen.
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Re: Gäbe es den ExplorerPatcher nicht..
Autor: KillerKowalski 16.02.23 - 13:47
Sehe ich genauso. Da hat man heutzutage einen elend breiten Bildschirm und muss sich mit Mouseovers, zusätzlichen Klicks und fehlenden Beschreibung herumschlagen, als ob man das Windows auf einem Handy bedienen müsste.
Windows 11 braucht aber auch genauso im Start- oder im Kontextmenü stets einen Klick mehr.
Verstehe auch nicht den Vorteil des neuen Startmenüs gegenüber dem alten. Da konnte ich genauso Anwendungen anpinnen und brauchte keinen Button für alle Apps. Und ja, ich kenne die Suchfunktion und bin in der Lage eine Tastatur zu benutzen.
Finde 11 nicht schlecht, aber die Bedienung ist oft unnötig komplizierter.
Edit: die Idee mit dem Taskkiller in der Leiste ist aber mal sinnvoll
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.23 13:49 durch KillerKowalski. -
Re: Gäbe es den ExplorerPatcher nicht..
Autor: ilovekuchen 16.02.23 - 19:59
Die third party Rückanpassung sollten in power toys integriert werden. Das die Option nicht einfach so drin ist verstehe ich aber. Zielgerichtet einen Workflow zu Pushen der dann unterstützt werden kann. Macht Apple ja auch so und schlechter.
Ich hab mir durch die Gängelung Angewohnt den neuen Weg zu gehen und ist nicht mal schlecht. -
Re: Gäbe es den ExplorerPatcher nicht..
Autor: TheUnichi 17.02.23 - 02:12
Oha. Wirklich komplett useless, ja? So als IT-Profi?
Wie machen das dann alle anderen? Die installieren sich alle deine komischen Tools? -
Re: Gäbe es den ExplorerPatcher nicht..
Autor: Schillerlich 21.02.23 - 10:57
"Komplett useless" würde in dem Kontext passen, wenn alle Funktionen die man sonst braucht durch ein anderes OS (z.B. Windows 10) zur Verfügung hat. Windows 11 bietet insofern dann keinen Mehrwert.
Im Büro arbeite ich bedauerlicherweise mit Windows 11 und die Liste der Funktionen die mir fehlen und in alten OS möglichen waren wird immer länger.
Windows 11 ist in Sachen produktivität damit einfach deutlich gesunken und fühlt sich extrem wie ein Rückschritt an.
Die Anpassungen zu Windows 8 waren schon nervig. Aber das hier hat den Vogel wirklich abgeschossen.
Anbei eine kleine Liste "kleiner Features" die den Alltag unnötig (für mich) erschweren.
(1) Die Taskbar lässt sich nicht mehr an den Rand verschieben.
(2) Die Taskbar zeigt gleiche Programme _immer_ in als eine Gruppe an. Man muss also lästig mit der Maus durchhovern um zur richtigen Instanz zu kommen.
(3) In der Taskbar werden keine Titel mehr angezeigt sondern nur noch ausschließlich Symbole.
(4) Es sind nicht mehr beliebige Shortcuts in der Taskbar hinterlegbar.
(5) In der Taskbar fehlen diverse Kontextmenüs - z.B. der Aufruf des Taskmanagers.
(6) Die Höhe (Breite) der Taskbar ist nicht mehr verstellbar.
(7) Kontextmenüs wurden ungemein verkompliziert.
(8) Bei der Uhr fehlt der Sekundenanzeiger
(9) Diverse Tools im Systemtray wurden zusammengeführt und sind der Form nun umständlicher zu bedienen.
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Jeder Punkt für sich wäre zu verschmerzen gewesen. Alles in Summe ist einfach nur nervig.



