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Das hat(te) Apple dann eben besser drauf
Autor: \pub\bash0r 16.01.23 - 14:36
Jobs wäre vermutlich noch ein wenig mehr eskaliert, hätte aber so keinen Rollout zugelassen. Dafür wären intern vermutlich Köpfe gerollt.
Microsoft scheint da eher Wilder Westen zu sein, wo einfach jede Abteilung ihr Ding macht und am Ende wird alles in einen Topf geworfen und jeder duckt sich schnell, bevor Querschläger sie treffen. -
Re: Das hat(te) Apple dann eben besser drauf
Autor: Muhaha 16.01.23 - 15:10
\pub\bash0r schrieb:
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> Microsoft scheint da eher Wilder Westen zu sein, wo einfach jede Abteilung
> ihr Ding macht und am Ende wird alles in einen Topf geworfen und jeder
> duckt sich schnell, bevor Querschläger sie treffen.
MS war damals extremst von der Marketingabteilung dominiert. Die bestimmte, was es an Features gab, denn wichtig waren nicht sinnvolle Features für den Anwender, sondern maximal vermarktbare Features. Was eben einem Marketeer wichtig ist. Was sonst noch mit Windows passierte, nachdem die Vorgaben des Marketings eingehalten wurden, war dann von eher untergeordneter Priorität im Konzern.
Deswegen auch das Debakel mit Windows 8, als man all die User ohne Touchscreen vergessen hatte, weil Windows 8 lediglich ein System für die Bedürfnisse des Marketings war, die was Schickes, Cooles, Buntes zum Bewerben haben wollten. Die optionale Installation einer klassischen Desktop-GUI unter Beibehaltung der rein technischen Features war einfach nicht vorgesehen. -
Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: t_e_e_k 16.01.23 - 15:34
Mal ehrlich, Linux in den 90er Jahren: YAST öffnen, Programm suchen und finden nach Namen und/oder Beschreibung, Haken machen...knopf drücken, warten. FERTIG.
Und nein: Ich bin weder Apple Hasser, noch Linux User...ich nutze Windows. Wo man einfach per download einer MSI alles installieren konnte. Was dann auch häufig funktioniert hat. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: Truster 16.01.23 - 17:26
Was hat Yast mit Linux zu tun? Yast ist doch das für SuSE, was Anacona für Red Hat/Fedora ist.
Aber so geht's heute im Gnome Sofware unabhängig der Distribution.
PackageKit verbindet sich mit dem jeweiligen Package Manager. Kann aber auch Flatpak.
KDE habe ich seit V3 nicht mehr verwendet, war mir immer zu überladen.
Verifizierter Top 500 Poster!
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Special thanks to Muhaha, the Raubmordneonazi-Modder -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: Medulo 16.01.23 - 18:44
t_e_e_k schrieb:
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> Mal ehrlich, Linux in den 90er Jahren: YAST öffnen, Programm suchen und
> finden nach Namen und/oder Beschreibung, Haken machen...knopf drücken,
> warten. FERTIG.
>
> Und nein: Ich bin weder Apple Hasser, noch Linux User...ich nutze Windows.
> Wo man einfach per download einer MSI alles installieren konnte. Was dann
> auch häufig funktioniert hat.
Stimmt. Gerade Linux ist bekannt für die problemlose Installation ohne rumgefrickel oder Treiber Probleme. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: BLi8819 16.01.23 - 19:27
> Mal ehrlich, Linux in den 90er Jahren: YAST öffnen, Programm suchen und finden nach Namen und/oder Beschreibung, Haken machen...knopf drücken, warten. FERTIG.
Vorausgesetzt irgendwer hat das Programm als Paket bereitgestellt. Wenn nicht, dann durftest du auch mal selbst Kompilieren^^ -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: OMGle 16.01.23 - 20:21
t_e_e_k schrieb:
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> Mal ehrlich, Linux in den 90er Jahren: YAST öffnen, Programm suchen und
> finden nach Namen und/oder Beschreibung, Haken machen...knopf drücken,
> warten. FERTIG.
>
> Und nein: Ich bin weder Apple Hasser, noch Linux User...ich nutze Windows.
> Wo man einfach per download einer MSI alles installieren konnte. Was dann
> auch häufig funktioniert hat.
Das waren Mal Zeiten!
Linux heute: von irgendeiner Webseite ein Programm herunterladen, mit root-Rechten ausführen und hoffen, dass man keine Kompatibilitätsprobleme bekommt.
Denn hat man eine falsche Version vom Kernel oder irgendwelchen Bibliotheken, läuft das Programm nicht.
Hat der Autor des zu installierenden Programms seit drei Jahren keine Updates gemacht, braucht man wahrscheinlich eine zwei Jahre alte Linux-Version.
Na gut, mit Docker oder Flatpack oder sonstigen Krücken kann man vielleicht jedes Programm laufen lassen oder man findet eine Alternative halt. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: NobodZ 16.01.23 - 20:36
OMGle schrieb:
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> t_e_e_k schrieb:
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> > Mal ehrlich, Linux in den 90er Jahren: YAST öffnen, Programm suchen und
> > finden nach Namen und/oder Beschreibung, Haken machen...knopf drücken,
> > warten. FERTIG.
> >
> > Und nein: Ich bin weder Apple Hasser, noch Linux User...ich nutze
> Windows.
> > Wo man einfach per download einer MSI alles installieren konnte. Was
> dann
> > auch häufig funktioniert hat.
>
> Das waren Mal Zeiten!
>
> Linux heute: von irgendeiner Webseite ein Programm herunterladen, mit
> root-Rechten ausführen und hoffen, dass man keine Kompatibilitätsprobleme
> bekommt.
> Denn hat man eine falsche Version vom Kernel oder irgendwelchen
> Bibliotheken, läuft das Programm nicht.
>
> Hat der Autor des zu installierenden Programms seit drei Jahren keine
> Updates gemacht, braucht man wahrscheinlich eine zwei Jahre alte
> Linux-Version.
>
> Na gut, mit Docker oder Flatpack oder sonstigen Krücken kann man vielleicht
> jedes Programm laufen lassen oder man findet eine Alternative halt.
Was ein Bullshit... -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: OMGle 16.01.23 - 21:56
NobodZ schrieb:
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> OMGle schrieb:
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> > t_e_e_k schrieb:
> >
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> > > Mal ehrlich, Linux in den 90er Jahren: YAST öffnen, Programm suchen
> und
> > > finden nach Namen und/oder Beschreibung, Haken machen...knopf drücken,
> > > warten. FERTIG.
> > >
> > > Und nein: Ich bin weder Apple Hasser, noch Linux User...ich nutze
> > Windows.
> > > Wo man einfach per download einer MSI alles installieren konnte. Was
> > dann
> > > auch häufig funktioniert hat.
> >
> > Das waren Mal Zeiten!
> >
> > Linux heute: von irgendeiner Webseite ein Programm herunterladen, mit
> > root-Rechten ausführen und hoffen, dass man keine
> Kompatibilitätsprobleme
> > bekommt.
> > Denn hat man eine falsche Version vom Kernel oder irgendwelchen
> > Bibliotheken, läuft das Programm nicht.
> >
> > Hat der Autor des zu installierenden Programms seit drei Jahren keine
> > Updates gemacht, braucht man wahrscheinlich eine zwei Jahre alte
> > Linux-Version.
> >
> > Na gut, mit Docker oder Flatpack oder sonstigen Krücken kann man
> vielleicht
> > jedes Programm laufen lassen oder man findet eine Alternative halt.
>
> Was ein Bullshit...
Das meine ich auch, muss aber wegen der Arbeit Linux benutzen. Und da ich kein Bock habe, immer wieder neu zu booten, wenn ich mal privat, mal für die Arbeit was mache, benutze ich seit Jahren auch privat Linux und nur für die Steuererklärung und ab und zu für Spiele starte ich Windows. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: unbuntu 17.01.23 - 10:16
Ich wollte vor ein paar Monaten mal ein bestimmtes Programm für Linux installieren.
Erste Idee: Im vielgepriesenen. Paketmanager gucken. Gabs da aber nicht.
Dann auf die Website gegangen und erwartet, dass man da etwas einfach runterladen und installieren oder sogar nur starten muss. Ne, da musste ich erst irgendwas unbekanntes auswählen (wohl ein anderer Paketmanager), dazu noch erstmal die richtige Distri auswählen müssen, bei Klick auf den Knopf passierte aber nix. Dann rumgeforscht, rausgefunden, dass dieser irgendwelche Sachen braucht, die nicht installiert waren. Lösung (wie immer unter Linux): Mehrfach irgendwelche kryptische Sachen ins Terminal schreiben. Irgendwann viel später gings dann endlich.
Unter Windows: Auf der Website das Programm runterladen und ausführen. Alternativ: Im Windowsstore einfach das Programm wählen und installieren.
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: FreiGeistler 17.01.23 - 11:52
Truster schrieb:
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> Aber so geht's heute im Gnome Sofware unabhängig der Distribution.
Aber nur , wenn sie apt nutzt. ;-) -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: FreiGeistler 17.01.23 - 11:54
Medulo schrieb:
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> Stimmt. Gerade Linux ist bekannt für die problemlose Installation ohne
> rumgefrickel oder Treiber Probleme.
Jajaja. Das mit den Treibern musst du den Herstellern anhängen. Wird aber auch immer besser. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: FreiGeistler 17.01.23 - 11:55
OMGle schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Linux heute: von irgendeiner Webseite ein Programm herunterladen, mit
> root-Rechten ausführen und hoffen, dass man keine Kompatibilitätsprobleme
> bekommt.
Was?! Nein! So macht man das in Windows, nicht in Linux. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: the_doctor 17.01.23 - 12:19
unbuntu schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich wollte vor ein paar Monaten mal ein bestimmtes Programm für Linux
> installieren.
>
> Erste Idee: Im vielgepriesenen. Paketmanager gucken. Gabs da aber nicht.
> Dann auf die Website gegangen und erwartet, dass man da etwas einfach
> runterladen und installieren oder sogar nur starten muss. Ne, da musste ich
> erst irgendwas unbekanntes auswählen (wohl ein anderer Paketmanager), dazu
> noch erstmal die richtige Distri auswählen müssen, bei Klick auf den Knopf
> passierte aber nix. Dann rumgeforscht, rausgefunden, dass dieser
> irgendwelche Sachen braucht, die nicht installiert waren. Lösung (wie immer
> unter Linux): Mehrfach irgendwelche kryptische Sachen ins Terminal
> schreiben. Irgendwann viel später gings dann endlich.
Zum Glück ist das bei Windows nicht so. Ausser du benutzt irgendwelche Sonderversionen (32Bit, Arm). Lösung: keine. Nicht mal kryptische Sachen ins Terminal bringt da was.
> Unter Windows: Auf der Website das Programm runterladen und ausführen.
> Alternativ: Im Windowsstore einfach das Programm wählen und installieren.
Kann dir unter Windows aber auch passieren: dann fehlt irgendeine Komponente (.net-irgendwas, dll's, was auch immer) und du musst dir die besorgen, installieren und hoffen, dass damit nicht andere Software beeinträchtigt wird. Und bei Updates kann das Spiel gerne wieder von vorne losgehen, wenn eine bestimmte Software eben nur Stand xy unterstützt. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: OMGle 17.01.23 - 13:40
FreiGeistler schrieb:
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> OMGle schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Linux heute: von irgendeiner Webseite ein Programm herunterladen, mit
> > root-Rechten ausführen und hoffen, dass man keine
> Kompatibilitätsprobleme
> > bekommt.
>
> Was?! Nein! So macht man das in Windows, nicht in Linux.
Mittlerweile auch in Linix, denn in Repos sind oft veraltete Pakete oder deine App gehört nicht zum Standard, uns es wird für viele Dinge ein Einzeiler empfohlen, so etwa:
curl -sL _https://example.com/setup_latest.sh | sudo -E bash -
Im besten Fall wird ein Drittanbieterrepo hinzugefügt und daraus installiert, was im Grunde das gleiche ist, weil man es mit sudo installiert. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: der_wahre_hannes 17.01.23 - 20:08
OMGle schrieb:
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> Hat der Autor des zu installierenden Programms seit drei Jahren keine
> Updates gemacht, braucht man wahrscheinlich eine zwei Jahre alte
> Linux-Version.
Wo ist der Unterschied zu Windows? -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: unbuntu 18.01.23 - 14:21
the_doctor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Kann dir unter Windows aber auch passieren: dann fehlt irgendeine
> Komponente (.net-irgendwas, dll's, was auch immer) und du musst dir die
> besorgen, installieren und hoffen, dass damit nicht andere Software
> beeinträchtigt wird. Und bei Updates kann das Spiel gerne wieder von vorne
> losgehen, wenn eine bestimmte Software eben nur Stand xy unterstützt.
Das Problem hatte ich in der Praxis eher selten. Und .net Zeugs wird ja in der Regel automatisch mitinstalliert. Bei meinem Linux-PC hier muss man dagegen für jeden noch so kleinen Kram im Terminal irgendwas schreiben. Und das klappt dann auch nur mit der richtigen Distri. Oft genug was gegoogelt, Lösung gefunden, ach ne, die geht nur unter Ubuntu. Neue Lösung gefunden, ach ne, das geht nur bis v14, aber ich hab ja v17 oder sowas... Da ist Windows auch wesentlich versionsfreudiger, da konnte ich oft sogar unter Win10 Treiber installieren, die nur für Win7 waren, lief trotzdem.
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: the_doctor 18.01.23 - 14:30
unbuntu schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Das Problem hatte ich in der Praxis eher selten. Und .net Zeugs wird ja in
> der Regel automatisch mitinstalliert. Bei meinem Linux-PC hier muss man
> dagegen für jeden noch so kleinen Kram im Terminal irgendwas schreiben. Und
> das klappt dann auch nur mit der richtigen Distri. Oft genug was gegoogelt,
> Lösung gefunden, ach ne, die geht nur unter Ubuntu. Neue Lösung gefunden,
> ach ne, das geht nur bis v14, aber ich hab ja v17 oder sowas... Da ist
> Windows auch wesentlich versionsfreudiger, da konnte ich oft sogar unter
> Win10 Treiber installieren, die nur für Win7 waren, lief trotzdem.
Naja, es wird nicht immer alles mitinstalliert, dafür gibt es dann die Readme's. Oder es kommt ein Popup, dies und das wird benötigt. Oder denk mal an automatisierte Installationen in Netzwerken.
Und wenn ich Distri x hab und Software y benötige, suche ich halt gezielt nach der Kombi. Wenn die Software zu alt ist, hab ich Pech gehabt, oder bau mir eine VM, in der ich diese laufen lasse. Warum veraltete, verwaiste Software installieren? Das gilt auch für Windows. Wenn Software schon Jahre lang nicht mehr weiterentwickelt wird, sollte die Alarmglocke läuten und der User/Admin entsprechende Vorkehrungen treffen, wenn diese Software definitiv notwendig ist. -
Re: Besser ist noch lange nicht gut...
Autor: FreiGeistler 27.05.23 - 22:59
OMGle schrieb:
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> FreiGeistler schrieb:
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> > OMGle schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Linux heute: von irgendeiner Webseite ein Programm herunterladen, mit
> > > root-Rechten ausführen und hoffen, dass man keine
> > Kompatibilitätsprobleme
> > > bekommt.
> >
> > Was?! Nein! So macht man das in Windows, nicht in Linux.
>
> Mittlerweile auch in Linix, denn in Repos sind oft veraltete Pakete oder
> deine App gehört nicht zum Standard, uns es wird für viele Dinge ein
> Einzeiler empfohlen, so etwa:
>
> curl -sL _example.com | sudo -E bash -
>
> Im besten Fall wird ein Drittanbieterrepo hinzugefügt und daraus
> installiert, was im Grunde das gleiche ist, weil man es mit sudo
> installiert.
Bin etwas spät aber: nein! So holt man sich kompatibilitätsprobleme beim nächsten Update. Installationen nur mit dem Package Manager.
Und dritt repos funktionieren nur in Ubuntu und darauf basierenden.



