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Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

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  1. Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: the_doctor 16.01.23 - 16:06

    Ein schickes Apple-Top-Modell (leisten kann er es sich ja) oder der Einfachheit halber Linux.
    Windows 11 dürfte vermutlich ähnliche Frustreaktionen bei ihm hervorrufen ;-)

  2. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: 1st1 16.01.23 - 16:55

    Linux und einfach?

    Haaaaaahaaaaaaaa!!!

  3. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: the_doctor 16.01.23 - 17:04

    1st1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux und einfach?

    Findest du nicht?

    Immerhin hat es Microsoft geschafft, Linux in ein eigenes Subsystem für ihr Windows zu integrieren. So komplex kann es also nicht sein. Aber ich weiss ja, Windows-Wissen ist genetisch angeboren ...

  4. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: Truster 16.01.23 - 17:21

    Tatsächlich finde ich Fedora & Gnome einfacher als Windows oder Macos. Natürlich habe ich mir ein voll unterstütztes System von Lenovo gekauft, wo alles out of the Box läuft.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

    Signatur von Gunslinger Gary geraubmordkopiert!0

    Special thanks to Muhaha, the Raubmordneonazi-Modder

  5. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: Legatus 16.01.23 - 18:23

    > Findest du nicht?

    Insofern man nicht irgendeine irreguläre, "seltene" Hardwarekomponente hat, wo es nur einen zusammengebastelten Treiber auf Github gibt, der direkt fortgeschrittene Linux-Vorkenntnisse in seiner Anleitung voraussetzt: Dann ja.

    Hab über 3 Stunden gesessen, um damals meinen WLAN-USB-Stick bei meinem alten Rechner unter Linux zum Laufen zu bringen - unter Windows war es in 1 Minute inklusive Download erledigt. War ein kompletter Linux noob, und bei jeder Erklärung wurden Vorkenntnisse erwartet, die man sich erst wieder er-googlen musste.

    Wenn ich mir jetzt vorstelle, wenn ein DAU vor so einem Rechner sitzt, der es gewohnt ist, Programme einfach mit einem Doppelklick zu installieren oder bei macOS in den Programm-Ordner zu ziehen (bzw bei macOS ist Treiberinstallation ja gar kein Thema).

    Wer sich natürlich ein Gerät mit vorinstalliertem Linux kauft, hat diese Probleme nicht.
    Aber zählt zu den oft genannten Vorteilen von Linux nicht auch die (angebliche) Tatsache, dass jede Uralt-Hardware damit laufen kann? Nun da mag zwar was dran sein, aber "einfach" ist es eben nicht unbedingt.

  6. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: the_doctor 16.01.23 - 18:48

    Legatus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insofern man nicht irgendeine irreguläre, "seltene" Hardwarekomponente hat,
    > wo es nur einen zusammengebastelten Treiber auf Github gibt, der direkt
    > fortgeschrittene Linux-Vorkenntnisse in seiner Anleitung voraussetzt: Dann
    > ja.

    Irregulär trifft es, sowas kann auch unter Windows zum Problem werden. Und spätestens wenn es einen Mac-Treiber gibt, sollte der Hersteller mit geringem Aufwand auch in der Lage sein, die Funktionalität unter Linux bereit zu stellen. Ausser er macht aus seinem Zeugs ein Geheimnis.

    > Hab über 3 Stunden gesessen, um damals meinen WLAN-USB-Stick bei meinem
    > alten Rechner unter Linux zum Laufen zu bringen - unter Windows war es in 1
    > Minute inklusive Download erledigt. War ein kompletter Linux noob, und bei
    > jeder Erklärung wurden Vorkenntnisse erwartet, die man sich erst wieder
    > er-googlen musste.

    Ja, Opas erzählem vom vor dem Krieg ;-). Da kenn ich auch noch genug Stories, sowohl von Linux als auch von Windows. Bei Windows werden auch irgendwann mal Vorkenntnisse erwartet ausserhalb von "Doppelklick".

    Daher hier eine Story von mir von vor dem "Krieg": mein erstes halbes Jahr hatte ich kein X zum Laufen gebracht. Internet war noch teuer getaktet, daher musste es erstmal so gehen. Und siehe da: kein Vergleich zum damals noch existenten DOS-Unterbau von Windows, zu dem man auch noch oft genug zurückgreifen musste oder wollte. Daher rtfm, erstmal damit arbeiten, irgendwann ging auch X.

    > Wenn ich mir jetzt vorstelle, wenn ein DAU vor so einem Rechner sitzt, der
    > es gewohnt ist, Programme einfach mit einem Doppelklick zu installieren
    > oder bei macOS in den Programm-Ordner zu ziehen (bzw bei macOS ist
    > Treiberinstallation ja gar kein Thema).

    Unter Windows gibt es sogar aktuell oft auch Probleme, die dem DAU vor ein Rätsel stellen. Passiert halt, kann an allem möglichen liegen. Ein Computer ist ein Werkzeug, genau wie die Software darauf. Man sollte sich schon damit beschäftigen.

    > Wer sich natürlich ein Gerät mit vorinstalliertem Linux kauft, hat diese
    > Probleme nicht.
    > Aber zählt zu den oft genannten Vorteilen von Linux nicht auch die
    > (angebliche) Tatsache, dass jede Uralt-Hardware damit laufen kann? Nun da
    > mag zwar was dran sein, aber "einfach" ist es eben nicht unbedingt.

    Meine Erfahrung ist, dass oftmals vorhandene Peripherie unter Windows nicht mehr durch Treiber unterstützt wurde, dafür aber noch problemlos (im Falle eines Scanners sogar besser) unter Linux.

    Aber die Diskussionen sind müssig: wer seinen Rechner selbst verwaltet, sollte sich mit dem darunterliegenden Betriebssystem auskennen - oder professionelle Hilfe zu Rate ziehen im Falle des Falles, der egal wo und mit was immer eintreten kann. Und nein, der Nachbar, "der was mit Computern macht" ist oft die schlechteste Wahl ;-). Mein Auto kann ich rudimentär warten, aber bei richtigen Problemen kommt es in die Werkstatt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.23 18:53 durch the_doctor.

  7. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: George99 16.01.23 - 19:11

    Legatus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber zählt zu den oft genannten Vorteilen von Linux nicht auch die
    > (angebliche) Tatsache, dass jede Uralt-Hardware damit laufen kann?

    Vielleicht war der Stick bzw. der verbaute Chip eher zu neu als zu alt.

    Ich hatte 2020 auch so ein Problem mit einem damals neuen Laptop, dass es noch keine OOTB-Unterstützung für einen bestimmten Realtek-Chip in Debian gab und musste den Treiber aus einem GIT selbst kompilieren. (Was ohne Probleme klappte, ich aber auch kein Noob war)

    Gerade vor Kurzem habe ich dasselbe Laptop noch mal platt gemacht und das aktuelle Fedora draufgespielt, das diesen Chip nun problemlos unterstützt.

  8. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: the_doctor 16.01.23 - 19:18

    George99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte 2020 auch so ein Problem mit einem damals neuen Laptop, dass es
    > noch keine OOTB-Unterstützung für einen bestimmten Realtek-Chip in Debian
    > gab und musste den Treiber aus einem GIT selbst kompilieren. (Was ohne
    > Probleme klappte, ich aber auch kein Noob war)

    Ok, Debian ist jetzt nicht unbedingt bekannt für seine schnelle Unterstützung von neuer Hardware, da ist man zumindest beim stable-Release extrem konservativ ;-). Früher hab ich dann aktuelle Kernel für meine Kisten gebaut, heute bin ich da ruhiger, da ich nicht mehr so oft wie früher die Hardware wechsel. Aber bei Debian-Derivaten wie Mint etc. gibts auch aktuellere Kernel, oder man muss dann eher in die Arch-Richtung gehen.

  9. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: George99 16.01.23 - 21:12

    Wer sich fragt, um welchen Chip es geht, es handelt sich um den RTL8821CE.

  10. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: 1st1 16.01.23 - 22:49

    Ja, mehr als WSL braucht man von Linux nicht.

    Aber, wenn man als unbedarfter Windows-User mal Linux (auch in WSL) nutzt, und mal was drucken will. Als Gewohnheitstier geht man dann in den "Explorer", geht in das was in Windows die Netzwerkumgebung ist, sucht sich einen im Netz erreichbaren Windows-Computer, auf denen es Datei- und Druckerfreigaben gibt, sieht einen freigegebenen Drucker, rechte Maustaste, Verb... Mist, gibts nicht, aufgeschmissen!

    Und das nennt hier jemand intuitiv und einfach nutzbar?

    Man muss erstmal auf die Idee kommen, dass man dafür Cups braucht und das nicht über SMB direkt geht.

  11. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: Potrimpo 17.01.23 - 08:44

    Das ist mir bei Hardware unter Windows noch nicht passiert, ausgenommen eines Microtek Scanners, für den es zeitlebens nur einen Betatreiber für XP gab. Der Scanner funktionierte gefühlt nur bei Vollmond.

    Unter Linux allerdings dann gar nicht.

  12. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: Cybso 17.01.23 - 08:58

    Hab neulich versucht für meinen Sohn aus dem bisherigen Linux-Gaming-PC ein Windows-System zu machen, weil er unbedingt Goat Simulator 3 spielen wollte - was tut man nicht alles für die Kinder ;-)

    Bin grandios dran gescheitert weil Windows die NVME-Festplatte nicht erkennen wollte und es dafür offenbar auch keinen Pre-Install-Treiber gibt - hab wohl ein recht seltenes Modell erwischt. Mitteilen, welcher Treiber genau fehlt, wollte der Installer übrigens nicht, das musste ich mir selbst erarbeiten.

    Unter Linux sind mit derartige Show-Blocking-Treiberprobleme schon seit vielen Jahren nicht mehr untergekommen, das letzte mal bei dem Versuch Debian auf einen Citrix-ThinClient zu installieren. Und selbst das hatte irgendwann geklappt.

  13. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: ezadoo 17.01.23 - 09:49

    the_doctor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder der
    > Einfachheit halber Linux.
    >

    Bitte?

    Als ich 2 Jahren das letzte Mal Linux, genauer mit Ubuntu, nutzen musste, brauchte man für mehr als die Hälfte aller Probleme sowie für einige simple Sachen, wie Programminstallationen oder Einstellungsänderungen das Terminal mit teilweise irgendwelchen kilometerlangen Befehlen zur Beseitigung.

    Hat sich das in der kurzen Zeit abgestellt?

    Welche Linux-Distro kann man, vom Komfort mindestens wie ein Windows oder macOS, und für Installation, Konfiguration und sowie alles, was Otto-Normal benötigt, komplett und ausnahmslos ohne jegliche Interaktion mit dem Terminal nutzen.

    Zudem muss man damit leben, dass es sehr viele kommerzielle Anwendungen, gar nicht für diese Plattform gibt.

  14. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: iPain3G 17.01.23 - 09:55

    Ich frage mich gerade echt was für ein Modell das sein soll?
    Vor allem deswegen weil es gerade mal eine handvoll Hersteller von entsprechenden Controllern und Modulen gibt.
    Selbst auf den exotischsten China NVME SSDs ist der selbe Kram drauf wie z.B. auf einer günstigen Kingston. Das einzige was ich mir hier vorstellen kann, dass die NVME irgendeinen nachgebauten Scheiß verwendet aber dann müsstest du das Ding schon aus der hintersten Ecke von Aliexpress oder Wish besorgt haben und dann hat man mitunter ganz andere Sorgen :D

  15. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: the_doctor 17.01.23 - 10:01

    ezadoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Bitte?

    Danke ;-)

    > Als ich 2 Jahren das letzte Mal Linux, genauer mit Ubuntu, nutzen musste,
    > brauchte man für mehr als die Hälfte aller Probleme sowie für einige simple
    > Sachen, wie Programminstallationen oder Einstellungsänderungen das Terminal
    > mit teilweise irgendwelchen kilometerlangen Befehlen zur Beseitigung.

    Wenn ich nach 2 Jahren mal wieder Windows nutzen möchte, werde ich vermutlich ähnliche Probleme bekommen. Zumal mein alter Win10-PC erstmal mehrere Tage für Updates bräuchte. Und dann noch jede Anwendung einzeln ...

    > Hat sich das in der kurzen Zeit abgestellt?

    Ich verstehe die Frage nicht. Probier es doch aus.

    > Welche Linux-Distro kann man, vom Komfort mindestens wie ein Windows oder
    > macOS, und für Installation, Konfiguration und sowie alles, was Otto-Normal
    > benötigt, komplett und ausnahmslos ohne jegliche Interaktion mit dem
    > Terminal nutzen.

    Meine Empfehlung: Mint oder Manjaro. Aber ohne Interaktion mit dem Terminal? Das wäre ja, wie Windows ohne cmd oder Powershell zu nutzen ...

    > Zudem muss man damit leben, dass es sehr viele kommerzielle Anwendungen,
    > gar nicht für diese Plattform gibt.

    Ja. Aber wenn man diese benötigt, muss man eben mit den Systemanforderungen leben. Oder versuchen, eine Alternative zu finden, mit der man leben kann und sich darin einarbeiten. Aber Linux ist nicht Windows, Windows ist nicht MacOS, MacOS ist nicht Linux usw.

    Aber ich erwähnte ja schon: Windows-Kenntnisse sind genetisch bedingt sowieso vorhanden, und mit Photoshop kann sogar meine Katze tolle Ergebnisse erzielen ...

  16. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: ezadoo 17.01.23 - 10:02

    Cybso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab neulich versucht für meinen Sohn aus dem bisherigen Linux-Gaming-PC ein
    > Windows-System zu machen, weil er unbedingt Goat Simulator 3 spielen wollte
    > - was tut man nicht alles für die Kinder ;-)
    >
    > Bin grandios dran gescheitert weil Windows die NVME-Festplatte nicht
    > erkennen wollte und es dafür offenbar auch keinen Pre-Install-Treiber gibt
    > - hab wohl ein recht seltenes Modell erwischt. Mitteilen, welcher Treiber
    > genau fehlt, wollte der Installer übrigens nicht, das musste ich mir selbst
    > erarbeiten.
    >
    > Unter Linux sind mit derartige Show-Blocking-Treiberprobleme schon seit
    > vielen Jahren nicht mehr untergekommen, das letzte mal bei dem Versuch
    > Debian auf einen Citrix-ThinClient zu installieren. Und selbst das hatte
    > irgendwann geklappt.

    Linux Gaming-PC?

    Also auf die Idee Linux als Hauptbetriebssystem für einen Gaming-PC zu nutzen, wäre ich bis jetzt nicht gekommen, wo doch schon ganz normale Software, wie MS Office oder Adobe-Programme dort nicht verfügbar sind/laufen.

    Auch sind die Linux-Treiber für z.B. die Grafikkarten ja nicht gerade dafür bekannt, die letzten Prozente aus der Hardware heraus zu kitzeln, wie das unter einem optimierten Windows der Fall ist. Ist beim Gaming ja nicht unerheblich, da ist Performance ja üblicherweise das A und O - sonst bräuchte man ja auch keinen Gaming-PC.

    Und welche der aktuellen AAA-Titel sie DRM-geschützte Games laufen denn überhaupt problemlos auf Linux? Ganz zu schweigen, von Alltime-Hits wie GTA5, etc.
    Auch wenn es von Steam mittlerweile Bestrebungen gibt viel für Linux zu veröffentlichen, hätte ich es von der Menge trotzdem als eher rudimentär bezeichnet.

    Für was benötige ich dann einen Gaming-PC, wenn dann dort nur jedes 3. oder 4. Spiel läuft?

  17. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: the_doctor 17.01.23 - 10:16

    ezadoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux Gaming-PC?

    Ja, kann man machen, Games gibt es seit Anbeginn der Linux-Zeiten.

    > Also auf die Idee Linux als Hauptbetriebssystem für einen Gaming-PC zu
    > nutzen, wäre ich bis jetzt nicht gekommen, wo doch schon ganz normale
    > Software, wie MS Office oder Adobe-Programme dort nicht verfügbar
    > sind/laufen.

    Jeder definiert "normale Programme" unterschiedlich. Und warum sollte ich sie zum Spielen benötigen?

    > Auch sind die Linux-Treiber für z.B. die Grafikkarten ja nicht gerade dafür
    > bekannt, die letzten Prozente aus der Hardware heraus zu kitzeln, wie das
    > unter einem optimierten Windows der Fall ist. Ist beim Gaming ja nicht
    > unerheblich, da ist Performance ja üblicherweise das A und O - sonst
    > bräuchte man ja auch keinen Gaming-PC.

    Wieviele DAUs kitzeln denn die letzten Prozente aus ihrer Hardware raus, um Spiele zu spielen? Ich dachte, Windows wäre so einfach, einfach Doppelklick - Installation und los gehts?!?!

    > Und welche der aktuellen AAA-Titel sie DRM-geschützte Games laufen denn
    > überhaupt problemlos auf Linux? Ganz zu schweigen, von Alltime-Hits wie
    > GTA5, etc.

    Aah, es geht um spezielle Spiele, anscheinend AAA-Titel. Ich definiere mich auch als PC-Gamer, allerdings nicht von aktuellen AAA-Titeln. Und ich bin überversorgt mit Spielen für Linux.

    Erkenntnis: es gibt solche und solche Gamer.

    > Auch wenn es von Steam mittlerweile Bestrebungen gibt viel für Linux zu
    > veröffentlichen, hätte ich es von der Menge trotzdem als eher rudimentär
    > bezeichnet.

    Rudi Mentär? Arbeitet der für Valve? Klar läuft nicht alles unter Linux, aber selbst wenn ich Windows auf die Kiste packen würde, würden auch nicht alle Titel laufen, einfach weil die Hardware fehlt.

    > Für was benötige ich dann einen Gaming-PC, wenn dann dort nur jedes 3. oder
    > 4. Spiel läuft?

    Das weiss ich leider auch nicht. Ich kenne aber auch nicht alle Spiele und mir würde die Zeit fehlen. So spiele ich einige ausgewählte Spiele glücklich und gemütlich unter Linux auf meinem veralteten PC und bin sehr zufrieden. Andere anscheinend nicht, wenn sie nicht gleich jeden neuen Gaming-Hype auf Ultra spielen können. So unterscheiden sich halt die Geschmäcker.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.23 10:16 durch the_doctor.

  18. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: Cybso 17.01.23 - 10:19

    ezadoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also auf die Idee Linux als Hauptbetriebssystem für einen Gaming-PC zu
    > nutzen, wäre ich bis jetzt nicht gekommen, wo doch schon ganz normale
    > Software, wie MS Office oder Adobe-Programme dort nicht verfügbar
    > sind/laufen.

    Seit Steam und Proton ist das kein großes Problem mehr. Goat Simulator 3 ist allerdings exklusiv bei Ubisoft.

    > Und welche der aktuellen AAA-Titel sie DRM-geschützte Games laufen denn
    > überhaupt problemlos auf Linux?

    Mein Pile of Shame ist ziemlich groß, deswegen hab ich mir seit längerem nix neues mehr gekauft, aber Tomb Raider (2013) und Horizon Zero Dawn laufen problemlos. Bei letzterem ist eher meine 1050TI das Bottleneck.

    Die Treiber-Performance von nvidia und AMD unterscheidet sich angeblich nicht besonders von der unter Windows. Ist ja heute alles OpenGL oder Vulkan. Unter DirectX sah das noch schwieriger aus.

    > Ganz zu schweigen, von Alltime-Hits wie GTA5, etc.

    Gold-Status in der Proton-DB: https://www.protondb.com/app/271590



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.23 10:20 durch Cybso.

  19. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: Cybso 17.01.23 - 10:24

    iPain3G schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich gerade echt was für ein Modell das sein soll?

    Eine THNSN5512GPUK NVMe TOSHIBA 512GB.

    Für andere NVMe von Toshiba existieren Pre-Install-Treiber, aber für dieses spezielle Modell bin ich nicht fündig geworden, und die Treiber anderer Modelle waren nicht kompatibel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.23 10:26 durch Cybso.

  20. Re: Vermutlich benutzt B. Gates heute etwas anderes ...

    Autor: FreiGeistler 17.01.23 - 11:22

    1st1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux und einfach?
    >
    > Haaaaaahaaaaaaaa!!!

    Ziemlich an allen Enden und Ecken.
    Ausser du willst dir eine eigene Distro zusammenbauen. Was aber immer noch simpler ist, als sich eine Windows installer ISO zu konfigurieren.

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