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32GB, 64GB ... wtf?
Autor: Poison Nuke 04.04.17 - 20:47
das sind E5 Xeons, die unterstützen irgendwas über 1TB RAM. Selbst mit der minimalsten Anzahl von Slots sind immernoch mindestens 256GB RAM möglich nach derzeitigem Stand der Technik.
Warum also das künstliche Limit auf mikrige 32GB RAM? Gerade im Mac Pro mit der Hardware und dem Preis würde ich wenigstens 128GB oder mehr erwarten, sonst kann man eh nicht mit dem arbeiten. Dann bau ich mir wesentlich günstiger einen PC und schaff damit auch was. -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: registrierungensindbloedsinn 04.04.17 - 21:07
768GB schafft der 2697 zumindest, das wär schon mal was, die v4 könnten bis 1.5TB.
Da der MacPro aber nur 4 Slots hat und es derzeit maximal 64GB- Riegel gibt, wäre halt bei 256GB Schluß. Bei 900 Euro pro Riegel ^^
https://geizhals.at/samsung-dimm-64gb-m393a8g40d40-crb-a1330767.html?hloc=at -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: Poison Nuke 04.04.17 - 21:12
registrierungensindbloedsinn schrieb:
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> Da der MacPro aber nur 4 Slots hat und es derzeit maximal 64GB- Riegel
> gibt, wäre halt bei 256GB Schluß. Bei 900 Euro pro Riegel ^^
I know, aber hab ich ja oben geschrieben, 256GB geht technisch (bald sogar 512, weil 128er Module sollten eigentlich bald verfügbar sein). Daher ja die Frage, warum wird das künstlich limitiert. 32GB reicht für die Sachen die man auf dem MacPro macht mittlerweile einfach nicht mehr aus. Selbst 64GB sind recht schnell voll, zumindest 128GB wäre daher schon "nett". -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: Thomas 04.04.17 - 21:18
Poison Nuke schrieb:
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> Warum also das künstliche Limit auf mikrige 32GB RAM? Gerade im Mac Pro mit
> der Hardware und dem Preis würde ich wenigstens 128GB oder mehr erwarten,
> sonst kann man eh nicht mit dem arbeiten. Dann bau ich mir wesentlich
> günstiger einen PC und schaff damit auch was.
Also ich weiß nicht wo Golem die Information mit den 32 GB RAM her hat, aber auch den kleinen Mac Pro kann man mit 64 GB RAM (4 x 16 GB) ordern. Warum Apple nicht mehr als 64 GB vorsieht, ist mir allerdings auch ein Rätsel.
--Thomas -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: GaliMali 05.04.17 - 04:39
Thomas schrieb:
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> Also ich weiß nicht wo Golem die Information mit den 32 GB RAM her hat,
> aber auch den kleinen Mac Pro kann man mit 64 GB RAM (4 x 16 GB) ordern.
> Warum Apple nicht mehr als 64 GB vorsieht, ist mir allerdings auch ein
> Rätsel.
>
> --Thomas
Eigentlich sollte man erwarten, dass bei den teuren Apple Geräten immer das maximale an Speicher drin sein sollte.. Zumindest 32 oder gar 64 wären schon nicht schlecht. Aber mit 12 anzufangen ist eine Frechheit. In der PC welt habe ich schon seit 4 Jahren 16 GB. Jetzt würde ich unter 32 gar nicht mehr anfangen. -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: gehtjanx 05.04.17 - 05:27
was machst du mit SO VIEL Speicher?
Ich denke kein Mensch hat oder braucht 256 GB RAM heute. -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: eXXogene 05.04.17 - 07:27
Niemand benötigt mehr als 640k
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Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: hyperlord 05.04.17 - 07:52
Ich würde mir ganz andere Fragen stellen angesichts dessen, was Apple im Desktopbereich seinen Kunden anbietet...
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Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: hyperlord 05.04.17 - 07:55
Vermutlich überlegen sie noch, wie sie die Module am Besten verlöten..
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Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: m3t4 05.04.17 - 08:09
gehtjanx schrieb:
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> was machst du mit SO VIEL Speicher?
>
> Ich denke kein Mensch hat oder braucht 256 GB RAM heute.
Das du nicht soviel Speicher benötigst, bedeutet ja nicht, dass es bei anderen nicht so ist. Mein Notebook hat 64GB Speicher und der ist voll!
Ich habe eine kleine Test- Entwicklungsumgebung laufen und die frisst super viel RAM. 256GB RAM ist ein Traum dafür. Es geht viel mehr darum womit man seine Brötchen verdient. Ich brauche solch eine Performance für meinen Job. Privat ist das ein Overkill, aber das kommt ja meist nicht an. Ich hab schon viele gesehen die ein MacPRO PRIVAT nutzen....da greif ich mir an den Kopf. Zum Surfen nen Xeon, weil die Kiste ja von Apple ist :D -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: lottikarotti 05.04.17 - 09:01
Welche Sachen macht "man" denn mittlerweile für die man *mindestens* 64GB bräuchte? Meine Workstation läuft mit 16GB und das langt seit Jahren locker.
R.I.P. Fisch :-( -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: lottikarotti 05.04.17 - 09:03
Das Setup deiner hungrigen Entwicklungsumgebung würde mich doch mal interessieren.
R.I.P. Fisch :-( -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: m3t4 05.04.17 - 09:19
lottikarotti schrieb:
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> Das Setup deiner hungrigen Entwicklungsumgebung würde mich doch mal
> interessieren.
Recht einfach. 3 Simulatoren für ein Storage System (pro Sim 5GB RAM). Windows Server als DC und NTP, dazu ein Grafana (Linux basiert) als Datensammler. Herstellereigenes Monitoring Tool mit Performance Collector (beide einzelne VMs). Workflow-Automator auf einem Windows System installiert (hier der DC der dadurch noch mehr RAM brauch). Große Monitoring Lösung, welche aus 2 Servern besteht (DWH und Collecting Server). Und damit kann man wunderbar eine Kundenlandschaft abbilden. Super geeignet um Scripte welche man implentieren möchte durch zu testen, Workflows etc. Das live einzuspielen ist dann teilweise zu riskant :) Alles zusammen verbaucht minimal konfiguriert knap 50GB RAM. Somit bleibt sogar noch ein bisschen was für mein Windows über :) Der Xeon im Notebook hat super viel zu tun. Gerne würde ich noch ein bisschen aufbohren. Nested ESXi wäre mal ne super geile Geschichte um noch ein bisschen mehr zu testen. Eine CPU mehr würde ich auch gut verwenden könnne. Also du siehst, es kommt nur auf die Anforderungen und wünsche an ;) -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: derats 05.04.17 - 11:01
lottikarotti schrieb:
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> Welche Sachen macht "man" denn mittlerweile für die man *mindestens* 64GB
> bräuchte? Meine Workstation läuft mit 16GB und das langt seit Jahren
> locker.
Ich kann dir z.B. sagen, wofür ich als Entwickler(!) mehr als 16 GB RAM brauche: VTune und andere Analysetools brauchen im Grunde proportional zur Auflösung und Länge einer Analyse Speicher, wobei manche Analysen deutlich mehr pro "Einheit" benötigen. Hier ist alles drin von 1 GB bis hin zu 10, 15 GB Speicherverbrauch. Dazu dann der gesamte Hintergrundkram, seien es ein paar GB für die IDE (die auf der JVM läuft), oder ein Browser, der sich seine 1-4 GB gönnt, der Mailclient, der an der GB-Marke kratzt, oder noch eine VM für MS Office, die ihre 3 GB anfordert.
Natürlich kann man sagen, hey, das braucht man ja nicht gleichzeitig, das kann man ja immer ausmachen, wenn man es nicht braucht (und teilweise ist das z.B. für Performanceanalyse eh ein guter Rat), aber das dauert eben und macht alles ein bisschen langsamer. Swap auf einer SSD ginge vielleicht, ist aber bei den heutigen Working Sets der Anwendungen, wo da nicht nur ein paar MB geswappt werden würden, sondern Gigabytes, auch nicht so schön, und macht das Systemverhalten generell weniger vorhersagbar und hakeliger.
Auf meinem Hauptrechner habe ich 32 GB und komme damit gut aus. Auf dem Virtualisierungsserver wäre das wiederum zu wenig, um da mit Test- und CI-Aufgaben die Maschine gut auszulasten (bzw. gut auszunutzen), sind 64 GB das _absolute Minimum_.
Würde ich aber mit größeren Umgebungen arbeiten -- also mehr zwingent notwendig gleichzeitig laufende VMs --, wären die 32 GB schon wieder knapp. 16 GB sind btw. auch knapp für Dinge wie Android-Entwicklung (Emulator, Multidexing etc. frisst alles gut Speicher).
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.17 11:04 durch derats. -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: wotduuwant 05.04.17 - 11:56
Im Videobereich skalieren die Anwendungen schön mit dem verfügbaren RAM. Dementsprechend kanst du mit mehr ram, längere Previews genießen und mehr Effekte gleichzeitig ohne Verzögerungen begutachten. Davon abgesehen bleiben dann vielleicht noch ein paar GB für andere Anwendungen über welche man doch auch immer wiedet nebenbei braucht.
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Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: lottikarotti 05.04.17 - 13:04
Danke dir für den Einblick. Virtualisierung ist einer der Anwendungsfälle, wo man tatsächlich nie genug RAM haben kann. Aber gerade auf gewöhnlichen Workstations kommt das in dieser Größenordnung vermutlich eher selten vor. In Unternehmen hat man meistens eine entsprechende Infrastruktur mit der notwendigen Leistung & den Kapazitäten verfügbar, sodass man kein 128GB RAM Notebook braucht. Von daher sind solche Forderungen, in Anbetracht der Zielgruppe, vermutlich einfach nicht attraktiv genug für Apple.
R.I.P. Fisch :-( -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: m3t4 05.04.17 - 13:12
Wenn man die Möglichkeit hat sich die Infrastruktur in der Firma zu nehmen ist das richtig. Wenn man allerdings als Consultant unterwegs ist und eine "mittlere" Testumgebung benötigt sind 16GB einfach nicht mehr zeitgemäß. Vor Allem wenn man das Gerät als PRO Gerät vermarket, was das MBPr ja sein soll.
Die Aussage, dass es für Apple einfach nicht attraktiv genug ist trifft es wohl am besten. Das war auch der Grund für mich kein MacBook mehr zu kaufen. Die 16GB RAM waren keine Option mehr für mich. -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: Harry B 05.04.17 - 13:43
Ich finde es mal wirklich erfrischend, dass hier auch mal Leute schreiben, die mit dem Computer arbeiten und ihn nicht nur zum Spielen nutzen.
Als Softwareentwickler benötige ich nicht die schnellste Grafikkarte oder die schnellste Single Thread-CPU-Leistung. Viele CPU-Kerne und viel RAM sind beim Arbeiten mit virtuellen Maschinen viel wichtiger.
Seit über 25 Jahren baue/stelle ich meine Rechner lieber selbst zusammen.
Jeder Anwender hat seine eigenen Anforderungen und sollte auch nur für das zahlen, was er benötigt.
So gut die Geräte von Apple auch sein mögen, die mangelnde Flexibilität in der Ausstattung und Erweiterbarkeit bei Rechnern die professionell genutzt werden sind ein No Go. Vom Preis ganz zu schweigen.
Mir tun die Leute leid die auf Apple-Rechner angewiesen sind und sich nicht auf ein Hackintosh einlassen wollen oder können. -
Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: m3t4 05.04.17 - 14:11
Es gibt mittlerweile einige Firmen die auf Apple Rechner setzen, egal ob Notebooks oder Workstation. Das interessante dabei ist, dass die Wartungsanfragen an die interne Support-Hotline innerhalb der Firma drastisch zurück gegangen sind. Ansich eine tolle Sache. Das Ding dabei ist aber, dass ich vermehrt Leute treffen die sich von Apple auf Grund der Wartungsunfreundlichkeit und der fest verlötetend Bauteile abwenden. Hinzu kommen die "nur" 16GB RAM. Hier haben sehr viele Bauchschmerzen mit. Vorallem wenn man im Bereich der Virtalisierung tätig ist.
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Re: 32GB, 64GB ... wtf?
Autor: gehtjanx 08.04.17 - 03:49
Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Natürlich ist es nicht "für jeden" sinnlos, aber hat mich interessiert, welche Anwendungsbereiche es da gibt. Soweit ich weiß braucht man auch beim Rendern von Videos oder Bildern viel CPU, Grafik und RAM - da kann man nie genug haben in solchen Bereichen.



