-
Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: JouMxyzptlk 23.01.23 - 15:25
Wer genug mit Intel LAN Karten zu tun hat, auch im Serverbereich, weiß dass diese von unglaublich schlechter Qualität sind, und man viele Funktionen nicht aktiviert. Was Intel da seit Jahrzehnten an Qualität liefert ist derart unterirdisch. Ja, es gibt auch Intel LAN Karten die gut funktionieren, aber wieso gibt es so viele LAN Chips die eben nicht funktionieren, selbst wenn diese auf Intel-LAN karten verbaut sind?
Mal tun VMQ nicht -> zwei Jahre älteren Treiber nehmen, geht.
Mal muss man beim VSwitch, nicht bei der LAN Karte, Funktionen deaktivieren damit es geht.
Mal funktioniert es nicht dass die 10 GBit SPF+ Module auf 1 GBit runterschalten, obwohl es in der Doku steht. Steckt man das fragliche SFP+ Modul in einen älteren Server mit einer LAN Karte zwei Revisionen älter -> Aha, das SFP+ Modul ist in Ordnung, es ist wieder mal die Intel Karte.
Und dann noch das Feature RDMA... Nur Intel LAN Treiber schaffen es noch Server 2012 bis Server 2022 mit einem Blue-screen abstürzen zu lassen, oder einen Hard-Freeze (Maus friert ein, Reset Knopf) auszulösen.
Zum Vergleich: Der "Billigheimer" Realtek hat seit 20+ Jahren keinen nennenswerte Probleme mehr, die Zeiten wo die Karten schlecht waren sind lange vorbei.
Zum Glück gibt es auch noch Marvel/Broadcom/QLogic...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.23 15:34 durch JouMxyzptlk. -
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: Norcoen 23.01.23 - 17:51
schafft Realtek denn mittlerweile die jeweils beworbenen Geschwindigkeiten stabil?
-
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: JouMxyzptlk 23.01.23 - 18:55
Also die, welche mir untergekommen sind, schaffen alle das theoretische Limit. Bei denen, welche mir nicht untergekommen sind muss ich die Aussage verweigern :D.
-
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: mapet 23.01.23 - 19:27
Also das optische Intelkarten alle möglichen Probleme haben, ist bekannt. Zur Treiberqualität unter Windows kann ich keine Aussage treffen. Aber Realtekkarten als "nicht schlecht" zu bezeichnen, soweit würde ich dann doch nicht gehen. Leider wurde Mellanox von Nvidia gekauft, was sich langsam echt bemerkbar macht :(
-
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: JouMxyzptlk 23.01.23 - 19:47
Gut zu wissen! Seit ein paar Jahren komme ich weniger mit PC-Bauerei in Berührung (Jobwechsel), so entgehen mir solche Sachen.
-
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: mapet 23.01.23 - 22:03
Es hat nicht unbedingt was mit PC-Bauerei, da die Karten (Intel, mellanox) gerade in Serversystemen zu finden und zu kaufen sind. Mellanox hat da noch das beste preis-/Leistungsverhältnis, gerade wenn ich mir deren FreeBSD Treiber anschaue, der in unserem workload mit leichten pufferanpassungen die systemlast um die Hälfte reduzieren könnte (80% - - - > 40%)
-
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: sambache 24.01.23 - 23:31
JouMxyzptlk schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wer genug mit Intel LAN Karten zu tun hat, auch im Serverbereich, weiß dass
> diese von unglaublich schlechter Qualität sind, und man viele Funktionen
> nicht aktiviert. Was Intel da seit Jahrzehnten an Qualität liefert ist
> derart unterirdisch. Ja, es gibt auch Intel LAN Karten die gut
> funktionieren, aber wieso gibt es so viele LAN Chips die eben nicht
> funktionieren, selbst wenn diese auf Intel-LAN karten verbaut sind?
> Mal tun VMQ nicht -> zwei Jahre älteren Treiber nehmen, geht.
> Mal muss man beim VSwitch, nicht bei der LAN Karte, Funktionen deaktivieren
> damit es geht.
> Mal funktioniert es nicht dass die 10 GBit SPF+ Module auf 1 GBit
> runterschalten, obwohl es in der Doku steht. Steckt man das fragliche SFP+
> Modul in einen älteren Server mit einer LAN Karte zwei Revisionen älter ->
> Aha, das SFP+ Modul ist in Ordnung, es ist wieder mal die Intel Karte.
> Und dann noch das Feature RDMA... Nur Intel LAN Treiber schaffen es noch
> Server 2012 bis Server 2022 mit einem Blue-screen abstürzen zu lassen, oder
> einen Hard-Freeze (Maus friert ein, Reset Knopf) auszulösen.
> Zum Vergleich: Der "Billigheimer" Realtek hat seit 20+ Jahren keinen
> nennenswerte Probleme mehr, die Zeiten wo die Karten schlecht waren sind
> lange vorbei.
> Zum Glück gibt es auch noch Marvel/Broadcom/QLogic...
Also mit Linux funktionieren die Intel Netzwerkkarten exzellent.
217 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.2022 13:44 durch sambache. -
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: JouMxyzptlk 25.01.23 - 00:04
sambache schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Also mit Linux funktionieren die Intel Netzwerkkarten exzellent.
Das ist aber nicht Intels Verdienst :D. -
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: mapet 25.01.23 - 06:33
sambache schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Also mit Linux funktionieren die Intel Netzwerkkarten exzellent.
Naja, die Hardware wird davon aber auch nicht besser, dass bspw der Laser aktiv bleibt, obwohl die Netzwerkkarte abgeschaltet wurde. Ist jetzt weniger toll, wenn man mal remote Wartungsarbeiten machen möchte, aber der link nicht runtergeht und der Gegenüber daraufhin weiter versucht, da traffic reinzustopfen. -
Re: Natürlich ist es instabil! Es ist Intel!
Autor: NemesisTN 25.01.23 - 10:41
Quellen?
Ich selbst betreibe ESXis mit X540ern und X710ern.
Keine Probleme.
Windows 11 mit ner X520, keine Probleme.
(Sieht man mal vom fehlenden [direkten] VLAN-Support seit Win11 ab, das ist ja nicht Intel anzulasten.)



