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Unseriöse Entscheidung
Autor: Cyman 15.10.23 - 13:50
Das sieht fast so aus als wäre Ferrari inzwischen egal, wer deren Autos kaufen darf. Früher musste man noch zu einem exklusiven Kreis erfahrener Ferraristi gehören, um überhaupt ein bestimmtes Modell erstehen zu können. Jetzt baut Ferrari SUVs, bald auch EVs (man muss eben mir der Zeit gehen) und es scheint, dass sie auch gern Kryptos aus fragwürdigen Quellen akzeptieren. Selbst in den USA gibt es sicher auch genug Leute, die auf unseriöse Art zu ihrem Krypto-Reichtum gelangt sind.
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Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: xMarwyc 15.10.23 - 14:03
Cyman schrieb:
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Früher musste man noch zu einem exklusiven Kreis erfahrener
> Ferraristi gehören
Und was ist daran cool? das ist einfach nur peinlich -
Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: Bermuda.06 15.10.23 - 14:52
Ich sehe das auch nicht als Schritt zu einer moderneren Firma sondern lediglich als kundenorientierte Maßnahme um Kriminellen den Kauf zu vereinfachen bzw erst zu ermöglichen.
Die Verbrecherbanden geben bald Großbestellungen ab. Und das beste:
Wenn man den Ferrari wieder verkauft kann man gleichzeitig unseriöses Cryptogeld in saubere Banknoten tauschen -
Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: dura 15.10.23 - 14:59
Cyman schrieb:
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> und es scheint, dass sie auch gern Kryptos aus fragwürdigen Quellen
> akzeptieren. Selbst in den USA gibt es sicher auch genug Leute, die auf
> unseriöse Art zu ihrem Krypto-Reichtum gelangt sind.
Stimmt, wohingegen früher die Bar bezahlten Ferraris sicherlich ausschließlich aus rein seriösen und legalen Quellen stammten, oder? Da man inzwischen die Bargeldzahlung von großen Summen einschränkt ist das ein, aus der Perspektive des Verkäufers, nachvollziehbarer Schritt. -
Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: Urbautz 15.10.23 - 15:27
Das stimmt so auch nicht, die "beschränkung" der Käufer, mit Wartelisten und checks usw. war immer nur bei exklusiven Sondermodellen so.
Wozu es einen Ferrari-SUV braucht, verstehe ich aber auch nicht. Zumal das Ding aussieht, wie wenn ein 12-jähriger versucht hat einen Mazda CX-30 nachzuzeichnen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.23 15:32 durch Urbautz. -
Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: bitcoinbro 15.10.23 - 19:07
Was hat die Zahlungsmethode damit zu ob die Käufer aus einem exklusiven Kreis kommen? Ferrari kann ja immer noch einen Background-Check der Käufer machen und sie nach ihren Maßstäben von vorne bis hinten durchprüfen.
Als ob... die wollen einfach nur ihre Autos verkaufen. Die Exklusivität ist durch den Preis gegeben. -
Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: violator 15.10.23 - 20:29
In der Welt der Reichen nicht. Und was du denkst ist denen ziemlich egal.
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Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: Makatu 15.10.23 - 22:22
Urbautz schrieb:
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> Wozu es einen Ferrari-SUV braucht, verstehe ich aber auch nicht.
Lamborghini hat schon in den 80ern einen Geländewagen gebaut und seit ein paar Jahren gibt es als SUV den Urus.
> Zumal da Ding aussieht, wie wenn ein 12-jähriger versucht hat einen
> Mazda CX-30 nachzuzeichnen.
Sieht für mich eher aus wie ein flacher Porsche Cayenne. Es scheint jedenfalls Bedarf für Nobel-SUVs zu geben. -
Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: sg-1 16.10.23 - 08:40
> Wozu es einen Ferrari-SUV braucht, verstehe ich aber auch nicht.
Schön antrainiert, wie ein Ferrari auszusehen hat und wer "den Laden betreten darf" . Nur wer mit Bargeld Bündeln wedelt darf an Ferrari denken ...so die anscheinend gut trainierte Denke.
Warum die Entscheidung unseriös sei, wird nicht begründet.
" Jetzt baut Ferrari SUVs, bald auch EVs (man muss eben mir der Zeit gehen) und es scheint, dass sie auch gern Kryptos aus fragwürdigen Quellen akzeptieren. Selbst in den USA gibt es sicher auch genug Leute, die auf unseriöse Art zu ihrem Krypto-Reichtum gelangt sind."
Was ist hier das Argument? -
Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: unbuntu 16.10.23 - 10:17
Ferrari ist halt eine Sportwagenmarke. Das hat nichts mit "antrainiert" zu tun, sondern ist das, was Ferrari selber als Marke erschaffen hat. Die haben ja in den 90ern auch nicht angefangen, Vans zu bauen, bloß weil die da beliebt wurden.
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein -
Re: Unseriöse Entscheidung
Autor: Cyman 17.10.23 - 03:36
sg-1 schrieb:
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> > Wozu es einen Ferrari-SUV braucht, verstehe ich aber auch nicht.
>
> Schön antrainiert, wie ein Ferrari auszusehen hat und wer "den Laden
> betreten darf" . Nur wer mit Bargeld Bündeln wedelt darf an Ferrari denken
> ...so die anscheinend gut trainierte Denke.
>
> Warum die Entscheidung unseriös sei, wird nicht begründet.
> " Jetzt baut Ferrari SUVs, bald auch EVs (man muss eben mir der Zeit gehen)
> und es scheint, dass sie auch gern Kryptos aus fragwürdigen Quellen
> akzeptieren. Selbst in den USA gibt es sicher auch genug Leute, die auf
> unseriöse Art zu ihrem Krypto-Reichtum gelangt sind."
>
> Was ist hier das Argument?
Das Argument ist, dass Ferrari sich so von seinem Markenkern und seinem Mythos entfernt.
Das gilt sowohl für die Form (z.B. SUV), für die Motoren (ein e-Motor ist eben niemals auch nur annähend so ein Meisterwerk wie ein Otto-Motor) als auch die Klientel, die nun anscheinend völlig beliebig sein kann - Hauptsache die Kohle stimmt, selbst wenn es kein echtes Geld ist. Zudem sind die Produktions-Stückzahlen auch andere als früher.
Die Aussage besteht also darin, dass echte Ferraristi solch Entwicklungen sicher nicht goutieren. Ich werde mir sicher nie einen leisten können, aber muss auch sagen, dass ich das Design damaliger Ferraris definitiv interessanter fand als von den meisten heutigen Modellen. Diese sehen nämlich irgendwie viel zu glatt aus. Da sehen Lamborghinis auf jeden Fall markanter und sportlicher aus.
Das ist bei Ferraristi ähnlich wie mit Harley Davidson-Liebhabern. Die wenigsten von denen können sich wohl mit Wasserkühlung oder Elektromotor anfreunden.



