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Bin für GEZ

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Bin für GEZ

    Autor: Thaodan 29.06.18 - 22:25

    Dann kann man auch ne Steuer raus machen.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  2. Re: Bin für GEZ

    Autor: plutoniumsulfat 30.06.18 - 00:48

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > elsadso schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich habe leider immer noch nicht verstanden weshalb ich für etwas
    > zahlen
    > > > sollte, das ich selbst nicht nutze?
    > >
    > > Du zahlst doch auch Sozialversicherungen obwohl du nicht arbeitslos oder
    > > krank bist, oder?
    >
    > Arbeitslos und/oder krank zu, das ist existenz- bzw. lebensbedrohend. Keine
    > Fernsehen oder zumindest kein Unterhaltungsfernsehen sehen zu können, das
    > ist ein absolutes Luxusproblem.

    Achso, Informationen sind Luxus?

    ÖR ist nicht nur Unterhaltung.

  3. Re: Bin für GEZ

    Autor: most 30.06.18 - 09:47

    plutoniumsulfat schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Achso, Informationen sind Luxus?
    >
    > ÖR ist nicht nur Unterhaltung.

    Ich schrieb ja "zumindest".

    Aber ja, wenn der Kühlschrank leer ist und kein Geld auf dem Konto, oder wenn man im Krankhaus liegt mit einer nicht ganz trivialen Sache, dann werden viele Dinge im Vergleich zu purem Luxus.

  4. Re: Bin für GEZ

    Autor: elsadso 30.06.18 - 10:45

    Die gesamte Diskussion ist einfach nur müßig. Gerade der ständige Vergleich mit Sozialversicherungen durch manche Nutzer macht das deutlich.
    Die Abgabenlast in Deutschland ist auf Grund der angeführten Pflichtversicherungen im übrigen bereits relativ hoch. Nach meinem Empfinden, ist es nicht sehr demokratisch, anderen Menschen weitere solidarisch finanzierte Leistungen aufzuzwingen(!), selbst wenn sie diese nicht in Anspruch nehmen möchten. Explizit die Leistungen des ÖRR sind aus meiner Sicht - anders als die Sozialversicherungen - nicht zur Existenzsicherung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen nötig.
    Irgendwo muss man auch mal einen Schlussstrich ziehen.

  5. Re: Bin für GEZ

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.18 - 11:21

    elsadso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die gesamte Diskussion ist einfach nur müßig. Gerade der ständige Vergleich
    > mit Sozialversicherungen durch manche Nutzer macht das deutlich.
    > Die Abgabenlast in Deutschland ist auf Grund der angeführten
    > Pflichtversicherungen im übrigen bereits relativ hoch. Nach meinem
    > Empfinden, ist es nicht sehr demokratisch, anderen Menschen weitere
    > solidarisch finanzierte Leistungen aufzuzwingen(!), selbst wenn sie diese
    > nicht in Anspruch nehmen möchten. Explizit die Leistungen des ÖRR sind aus
    > meiner Sicht - anders als die Sozialversicherungen - nicht zur
    > Existenzsicherung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen nötig.
    > Irgendwo muss man auch mal einen Schlussstrich ziehen.

    +1

    Die Abgabenlast in Deutschland ist hoch, die Löhne (im Mittel) sinken eher als dass sie steigen. Gerade viele ehemals gutbezahlte Jobs fallen gänzlich weg (Piloten, Fließbandarbeiter bei Automobilherstellern), weil sie durch neue Verträge zu oft der Hälfte des Gehaltes ersetzt werden. Klar gab es schon immer so einige Einzelschicksale, aber wenn ich einen immer größeren Anteil der Bevölkerung über Gebühr "gängele", dann wächst auch die Unzufriedenheit und der Unmut. Für Flüchtlingshilfe oder Sozialwohnungsbau etc. zahle ich ja noch gerne, aber bei dem von mir nicht genutzten Rundfunk (der teurer kommt als mein -freiwilliger- Internetvertrag), setzt es bei mir aus.

  6. Re: Bin für GEZ

    Autor: Vinnie 30.06.18 - 13:24

    Keksmonster226 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solidaritätsprinzip sagt dir was?
    >
    > Hauptsache ego.


    Dann kann man genau so argumentieren: 100% Steuern auf alle Bürger und Firmen und jeder bekommt 100% gleiche exakter Gehalt.

    Tja, denkt man damit ist das Problem vom Tisch?
    Nee, denn da kommen Familien mit 2 Kindern: ja wir sind zu viert, also 400%
    Und da kommt der DINK: ja moment mal, aber wir haben gar keine Kinder da sind wir benachteiligt!
    Und da kommt die Familie: aber du als DINK hast auch weniger Kosten!

    und bla bla bla.

    ganz einfach wäre: willste ein Haus? Arbeite! Willste Bier? Arbeite! Willste Kippe auf die Strasse werfen? Arbeite! Willste Flatscreen? Arbeite!

    Das erübrigt dann alle Fragen.

  7. Re: Bin für GEZ

    Autor: Vinnie 30.06.18 - 13:26

    FrankM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da das Thema sicher aufkommt und die Nörgler immer am lautesten schreien,
    > will ich hier mal sagen, dass ich die GEZ unterstütze. Die ÖR machen sehr
    > gute Programme, vor allem im Doku oder Wissen Bereich, aber auch im
    > lokalen. Private Medien sind dagegen ein Witz.
    >
    > Jedoch finde ich auch, dass einiges auch falsch läuft.. So finde ich es
    > falsch und Geldverschwendung Lizenzen an nicht Steuerpflichtige Vereine zur
    > Ausstrahlung von Ballspielen zu zahlen, so finde ich auch viele
    > Unterhaltungsshows unnötig, diesen Schwachsinn dürfen die privaten gerne
    > machen, ebenso ist vieles doppelt oder dreifach, d. h. viele Sender könnten
    > zusammengelegt oder dicht gemacht werden.
    >
    > Dennoch ist es meiner Meinung gut ÖR zu haben, die zumindest versucht sind
    > einen reflektierten Beitrag zu leisten, auch wenn ich mich auch häufig über
    > die manchmal leider doch einseitige Berichterstattung aufrege. Auch deren
    > Kosten sollten von jedem getragen werden. Ob die Höhe der GEZ
    > gerechtfertigt ist, auch das bezweifle ich.

    Nach den Argumenten, die ich richtig gut finde, haben wir aber dann das Problem, dass ich analog gesetzlich verpflichtet werden muss alle Produkte die Sie persönlich gut finden ich für Sie zahlen muss auch wenn ich die Produkte gar nicht will.

    Die Rechnung von 100 Milliarde EUR pro Tag für alle Bürger die etwas gut finden und ich soll dafür zahlen sehe ich gerne entgegen. Kann ich mich sofort bankrott erklären lassen und haben wir das auch hinter uns.

  8. Re: Bin für GEZ

    Autor: plutoniumsulfat 30.06.18 - 13:28

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elsadso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die gesamte Diskussion ist einfach nur müßig. Gerade der ständige
    > Vergleich
    > > mit Sozialversicherungen durch manche Nutzer macht das deutlich.
    > > Die Abgabenlast in Deutschland ist auf Grund der angeführten
    > > Pflichtversicherungen im übrigen bereits relativ hoch. Nach meinem
    > > Empfinden, ist es nicht sehr demokratisch, anderen Menschen weitere
    > > solidarisch finanzierte Leistungen aufzuzwingen(!), selbst wenn sie
    > diese
    > > nicht in Anspruch nehmen möchten. Explizit die Leistungen des ÖRR sind
    > aus
    > > meiner Sicht - anders als die Sozialversicherungen - nicht zur
    > > Existenzsicherung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen nötig.
    > > Irgendwo muss man auch mal einen Schlussstrich ziehen.
    >
    > +1
    >
    > Die Abgabenlast in Deutschland ist hoch, die Löhne (im Mittel) sinken eher
    > als dass sie steigen. Gerade viele ehemals gutbezahlte Jobs fallen gänzlich
    > weg (Piloten, Fließbandarbeiter bei Automobilherstellern), weil sie durch
    > neue Verträge zu oft der Hälfte des Gehaltes ersetzt werden. Klar gab es
    > schon immer so einige Einzelschicksale, aber wenn ich einen immer größeren
    > Anteil der Bevölkerung über Gebühr "gängele", dann wächst auch die
    > Unzufriedenheit und der Unmut.

    Und warum ist das so? Das Problem sind nicht 20 Euro im Monat.

  9. Re: Bin für GEZ

    Autor: plutoniumsulfat 30.06.18 - 13:29

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > >
    > > Achso, Informationen sind Luxus?
    > >
    > > ÖR ist nicht nur Unterhaltung.
    >
    > Ich schrieb ja "zumindest".
    >
    > Aber ja, wenn der Kühlschrank leer ist und kein Geld auf dem Konto, oder
    > wenn man im Krankhaus liegt mit einer nicht ganz trivialen Sache, dann
    > werden viele Dinge im Vergleich zu purem Luxus.

    Trotzdem muss auch das andere nebenbei laufen. Sonst könnte man ja auch Grundsicherung streichen, weil wenn man ja im KH liegt, ist das eh unnötig.

  10. Re: Bin für GEZ

    Autor: Vinnie 30.06.18 - 13:30

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elsadso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe leider immer noch nicht verstanden weshalb ich für etwas zahlen
    > > sollte, das ich selbst nicht nutze?
    >
    > Du hast nunmal nen Recht darauf jederzeit auf Informationen zugreifen zu können.

    Sehr gutes Argument. Aber dazu gehören unter Umständen auch Fahrtkosten, Flugzeugkosten, usw. Man hat ja ein Recht auf Informationen und ich muss Ihrer Meinung nach dafür zahlen, damit alle die ein Recht haben das auch bezahlt bekommen. Der Eine will sich Informationen beschaffen welche Schneeflocken genau an Stelle X, Y auf dem Suedpol liegen und der andere will genau wissen welche Farbe er persönlich wahrnimmt wenn er vor Grönland ins Wasser schaut also muss ich Ihrer Meinung nach persönlich für alle Wünsche nach privaten Wissen und Information zahlen für alle Bundesbürger. Die Rechnung von hunderte Millionen am Tag für diese Bildung sehe ich gerne entgegen. Dann kann ich mich zum x-ten Male mit den tollen Argumenten wieso ich persönlich für alle Wünsche alle Bundesbürger hafte bankrott erklären lassen.

    Die Gerichte in Deutschland haben nichts anderes zu tun als alle Bundesbürger 2600 mal pro Stunde bankrott zu erklären :)

  11. Re: Bin für GEZ

    Autor: Vinnie 30.06.18 - 13:30

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elsadso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe leider immer noch nicht verstanden weshalb ich für etwas zahlen
    > > sollte, das ich selbst nicht nutze?
    >
    > Du hast nunmal nen Recht darauf jederzeit auf Informationen zugreifen zu können.

    Sehr gutes Argument. Aber dazu gehören unter Umständen auch Fahrtkosten, Flugzeugkosten, usw. Man hat ja ein Recht auf Informationen und ich muss Ihrer Meinung nach dafür zahlen, damit alle die ein Recht haben das auch bezahlt bekommen. Der Eine will sich Informationen beschaffen welche Schneeflocken genau an Stelle X, Y auf dem Suedpol liegen und der andere will genau wissen welche Farbe er persönlich wahrnimmt wenn er vor Grönland ins Wasser schaut also muss ich Ihrer Meinung nach persönlich für alle Wünsche nach privaten Wissen und Information zahlen für alle Bundesbürger. Die Rechnung von hunderte Millionen am Tag für diese Bildung sehe ich gerne entgegen. Dann kann ich mich zum x-ten Male mit den tollen Argumenten wieso ich persönlich für alle Wünsche alle Bundesbürger hafte bankrott erklären lassen.

    Die Gerichte in Deutschland haben nichts anderes zu tun als alle Bundesbürger 3600 mal pro Stunde bankrott zu erklären :)

  12. Re: Bin für GEZ

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.18 - 15:26

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > elsadso schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die gesamte Diskussion ist einfach nur müßig. Gerade der ständige
    > > Vergleich
    > > > mit Sozialversicherungen durch manche Nutzer macht das deutlich.
    > > > Die Abgabenlast in Deutschland ist auf Grund der angeführten
    > > > Pflichtversicherungen im übrigen bereits relativ hoch. Nach meinem
    > > > Empfinden, ist es nicht sehr demokratisch, anderen Menschen weitere
    > > > solidarisch finanzierte Leistungen aufzuzwingen(!), selbst wenn sie
    > > diese
    > > > nicht in Anspruch nehmen möchten. Explizit die Leistungen des ÖRR sind
    > > aus
    > > > meiner Sicht - anders als die Sozialversicherungen - nicht zur
    > > > Existenzsicherung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen nötig.
    >
    > > > Irgendwo muss man auch mal einen Schlussstrich ziehen.
    > >
    > > +1
    > >
    > > Die Abgabenlast in Deutschland ist hoch, die Löhne (im Mittel) sinken
    > eher
    > > als dass sie steigen. Gerade viele ehemals gutbezahlte Jobs fallen
    > gänzlich
    > > weg (Piloten, Fließbandarbeiter bei Automobilherstellern), weil sie
    > durch
    > > neue Verträge zu oft der Hälfte des Gehaltes ersetzt werden. Klar gab es
    > > schon immer so einige Einzelschicksale, aber wenn ich einen immer
    > größeren
    > > Anteil der Bevölkerung über Gebühr "gängele", dann wächst auch die
    > > Unzufriedenheit und der Unmut.
    >
    > Und warum ist das so? Das Problem sind nicht 20 Euro im Monat.

    Die 20 Euro sind Teil des Problems. Sicherlich sind es aber mit Abstand die unnützendsten 20 Euro.

  13. Re: Bin für GEZ

    Autor: plutoniumsulfat 30.06.18 - 15:37

    Die 20 Euro sichern unabhängige Informationen (zumindest weitgehend, es ist besser als in vielen anderen Ländern). Für geringere Löhne oder zu wenig Arbeitsplätze sind andere Stellen verantwortlich, bei denen liegen die größeren Baustellen.

  14. Re: Bin für GEZ

    Autor: DerSchwarzseher 01.07.18 - 00:33

    FrankM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da das Thema sicher aufkommt und die Nörgler immer am lautesten schreien,
    > will ich hier mal sagen, dass ich die GEZ unterstütze. Die ÖR machen sehr
    > gute Programme, vor allem im Doku oder Wissen Bereich, aber auch im
    > lokalen. Private Medien sind dagegen ein Witz.
    >
    > Jedoch finde ich auch, dass einiges auch falsch läuft.. So finde ich es
    > falsch und Geldverschwendung Lizenzen an nicht Steuerpflichtige Vereine zur
    > Ausstrahlung von Ballspielen zu zahlen, so finde ich auch viele
    > Unterhaltungsshows unnötig, diesen Schwachsinn dürfen die privaten gerne
    > machen, ebenso ist vieles doppelt oder dreifach, d. h. viele Sender könnten
    > zusammengelegt oder dicht gemacht werden.
    >
    > Dennoch ist es meiner Meinung gut ÖR zu haben, die zumindest versucht sind
    > einen reflektierten Beitrag zu leisten, auch wenn ich mich auch häufig über
    > die manchmal leider doch einseitige Berichterstattung aufrege. Auch deren
    > Kosten sollten von jedem getragen werden. Ob die Höhe der GEZ
    > gerechtfertigt ist, auch das bezweifle ich.


    Dann sollense dir nen decoder geben und gut ist.

  15. Re: Bin für GEZ

    Autor: Anonymer Nutzer 01.07.18 - 08:17

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 20 Euro sichern unabhängige Informationen (zumindest weitgehend, es ist
    > besser als in vielen anderen Ländern). Für geringere Löhne oder zu wenig
    > Arbeitsplätze sind andere Stellen verantwortlich, bei denen liegen die
    > größeren Baustellen.

    Ich würde das nicht pauschal als größere Baustellen bezeichnen. Zu wenige Arbeitsplätze oder zu geringe Löhne (obwohl es in DE leider durchaus richtig schlecht bezahlte Jobs gibt) sind im Europa-Vergleich nicht wirklich ein Problem Deutschlands, dank starker Industrie gibt es sogar vergleichsweise viele und im Mittel vergleichsweise gut bezahlte Jobs. Die Abgabenlast sorgt jedoch dafür, dass Deutsche unverhältnismäßig viel wieder abführen müssen, in vielen Fällen ohne es zu nutzen. Und das trifft nunmal dann gerade die Geringverdiener besonders. So kommt ein Italiener beispielsweise mit 3.000 Euro brutto (sofern er die denn verdient, aber reines Beispiel und ich kenne da welche persönlich) auf gute 300 Euro mehr netto (Single, Lohnsteuerklasse 1), als ein Deutscher mit demselben Brutto. Und dabei hat auch Italien ein (steuerfinanziertes) Gesundheitssystem, das erstaunlich gut funktioniert und das trotzdem nur einen Bruchteil der Kosten verursacht wie das Deutsche, bei dem ja schließlich erwiesenermaßen Pharmaunternehmen beispielsweise höhere Medikamentenpreise verrechnen (dürfen), als im Rest Europas. Ich habe 7 Jahre in Italien gelebt und müsste beispielsweise noch nie "Praxisgebühr" zahlen. Auch Medikamente waren meist ohne Zuzahlung, was in Deutschland längst nicht selbstverständlich ist.

    Zurück zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk: bestimmt 85-95% der "20 Euro" sichern eben keine "unabhängigen Informationen", sondern sind für Fußball, Tatort, irgendwelche Soaps und das Musikantenstadl da... und da liegt der Hund begraben!

  16. Re: Bin für GEZ

    Autor: plutoniumsulfat 01.07.18 - 20:53

    Schon klar, der Beitrag für unabhängige Informationen ließe sich ohne weiteres um einen großen Teil schrumpfen. Aber ich halte eine derartige Abgabe vom Prinzip her für absolut notwendig.

    Was bringen dir 10% mehr netto, wenn du durchschnittlich nur die Hälfte oder zwei Drittel verdienst? Nichts!

  17. Re: Bin für GEZ

    Autor: Anonymer Nutzer 01.07.18 - 22:55

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon klar, der Beitrag für unabhängige Informationen ließe sich ohne
    > weiteres um einen großen Teil schrumpfen. Aber ich halte eine derartige
    > Abgabe vom Prinzip her für absolut notwendig.

    Bzgl. des derzeitigen Gebührenmodells bin ich zwiespältig. Früher mussten schließlich auch nur diejenigen zahlen, die einen Fernseher hatten. Am meisten stört mich aber wie gesagt die Höhe des Beitrages und die Höhe der Ausgaben, die sich die ÖR leisten. Bei beispielsweise einem sechstel des aktuellen Beitrages wäre ich viel eher bereit, ihn zu zahlen.

    > Was bringen dir 10% mehr netto, wenn du durchschnittlich nur die Hälfte
    > oder zwei Drittel verdienst? Nichts!

    Durchschnittlich. Es gibt aber durchaus Jobs, die italienweit besser bezahlt sind als in Deutschland - Zugführer zum Beispiel. Ja, ich bin wegen des besseren Jobangebots nach meinem Abitur nach Deutschland. Andererseits verdient mein bester Kumpel in Neapel genausoviel (brutto!) wie ich in Deutschland.

    Außerdem muss man immer bedenken: ein Land das sich zu viele und sinnlose Ausgaben leistet, steht immer mit einem Fuß am Abgrund. Nicht umsonst hieß es bei der Griechenlandpleite, dass es Deutschland noch viel härter treffen würde, sobald die Industrie nicht mehr stark genug ist, um dieses "Kartenhaus" zu stützen...

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