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Die Daseinsberechtigung

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  1. Die Daseinsberechtigung

    Autor: der_Raupinger 10.10.17 - 15:39

    für dieses Teil erschließt sich mir nicht ganz.
    Ich versuche mal aufzuzählen was mir das bringt:
    - ich kann das Gerät aufgrund des kompakten Formfaktors jederzeit dabei haben, muss aber zusätzlich Peripherie und Stromversorgung mitnehmen oder vor Ort haben
    - ich habe einen x86 Prozessor und damit voll“wertiges“ Windows
    - die Leistung reicht für Streaming und Surfen
    Welches dieser Features des Gerätes habe ich nicht auch schon auf meinem modernen ARM Smartphone mit USB-C/ Lightening + Dongle?

    Kategorie 5

    —————————————————————————————————————
    Einteilung von Aussagen in Kategorien
    1. Fakt: Tatsache, die sich aus eindeutigen Beweisen ableitet „Die Erde ist (annähernd) Rund“ Beweis = Horizont, Satellitenbilder etc.
    2. Meinung: These, von der der Vertreter überzeugt ist „Ich finde Comic Sans doof“
    3. Theorie: These mit faktischen Hinweisen „The Cake is a lie“ Hinweis = Zeichnungen an der Wand
    4. These: beliebige Behauptung (evt. zur Entwicklung einer Theorie) „Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist 42“
    5. Frage: Bitte um Informationen „Kann man Crème Brûlée auch ohne Ei zubereiten?“



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.17 15:54 durch der_Raupinger.

  2. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: Bautz 10.10.17 - 15:54

    Es hat Windows.

  3. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: der_Raupinger 10.10.17 - 15:57

    Mal abgesehen davon das ich persönlich wenig von Windows halte, welchen Vorteil hat ein Desktopsystem auf solch schwacher Hardware?

  4. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: M.P. 10.10.17 - 16:19

    Wenn der Temperatur-Bereich etwas weiter wäre, könnte man das Ding ggfs im Auto einbauen...
    Aber auch da tut ein Tablet in einer Halterung ähnlich gut den Job ...

  5. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: peter.kleibert 10.10.17 - 16:22

    Ich behaupte jetzt einfach mal. Dass du keine Erfahrung mit dieser Hardware hast. Für so n normalen Bürojob, mit 95% Office-Tätigkeit reicht ein Atom absolut.

    Habe genug lange, meine Office-Tätigkeiten auf nem Bay-Trail-Atom gemacht. Ohne Probleme und nennenswerte Wartezeiten.

    Und das Problem dabei, ist nichtmal die CPU, denn die hat mir 4 Kernen genug Reserven, sondern die 2 GB RAM. Und eben dieser Flaschenhals ist mit dem Celeron gelöst.

  6. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: der_Raupinger 10.10.17 - 16:38

    Ich habe tatsächlich noch nie ein Atom-basiertes Gerät benutzt, aber das beantwortet meine Frage, warum man ein Desktopsystem in dieser Leistungsklasse braucht nicht. Office Anwendung laufen auch auf Smartphonenes, ich selbst nutze ein iPad als Laptopersatz und das reicht dafür vollkommen.
    Ich versuche daher meine Frage noch mal klarer zu formulieren:
    In welchem praktischen Szenario profitiert man mit diesem Gerät gegenüber einem Smartphone mit ähnlicher Leistung?

  7. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: ckerazor 10.10.17 - 16:42

    der_Raupinger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für dieses Teil erschließt sich mir nicht ganz.
    > Ich versuche mal aufzuzählen was mir das bringt:
    > - ich kann das Gerät aufgrund des kompakten Formfaktors jederzeit dabei
    > haben, muss aber zusätzlich Peripherie und Stromversorgung mitnehmen oder
    > vor Ort haben
    > - ich habe einen x86 Prozessor und damit voll“wertiges“ Windows
    >
    > - die Leistung reicht für Streaming und Surfen
    > Welches dieser Features des Gerätes habe ich nicht auch schon auf meinem
    > modernen ARM Smartphone mit USB-C/ Lightening + Dongle?
    >
    > Kategorie 5

    Ausm Bauch raus:

    Thin Client
    Digital Signage
    Messwerte erfassen und übertragen
    Miniserver (SMB, FTP, WWW/Intranet und so weiter)
    Media Player hinterm Fernseher montiert
    Home Automation

    Mir würde, würde ich noch 5 Minuten nachdenken, mehr einfallen als das.

  8. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: ckerazor 10.10.17 - 16:45

    der_Raupinger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe tatsächlich noch nie ein Atom-basiertes Gerät benutzt, aber das
    > beantwortet meine Frage, warum man ein Desktopsystem in dieser
    > Leistungsklasse braucht nicht. Office Anwendung laufen auch auf
    > Smartphonenes, ich selbst nutze ein iPad als Laptopersatz und das reicht
    > dafür vollkommen.
    > Ich versuche daher meine Frage noch mal klarer zu formulieren:
    > In welchem praktischen Szenario profitiert man mit diesem Gerät gegenüber
    > einem Smartphone mit ähnlicher Leistung?

    Man profitiert dadurch, dass auf dem kleinen Rechner ein vollständiges OS läuft. Ob das jetzt ein Linux oder ein Windows ist ist egal. Android ist beschnitten und IOS erst recht. Smartphones sind für Microrechner kein Ersatz. (Jaja mir ist bewusst dass Smartphones auch Rechner sind.)

  9. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: 7hyrael 10.10.17 - 17:02

    Bspw. mitnehmen als Mediaplayer zusammen mit einer 2,5" Externen Festplatte, beides via Gummiband Stacken und du hast deine Ganze videobibliothek dabei ohne abhängig zu sein dass dein Streaming-Anbieter im Land verfügbar ist und deine Internetverbindung auch noch was hergibt.

    Grade wer viel geschäftlich auf Reisen ist weiß sowas dann schnell zu schätzen, vor allem wenn man in Deutschland unterwegs ist. Das Internet in den Hotels (und vermutlich den ganzen Landstrichen) ist dermaßen grottig, da kann man oft froh sein es ausreicht damit damit Websites laden.

  10. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: Friko44 10.10.17 - 17:06

    Warum sollte es für einen Anwendungszweck nur einen Gerätetyp geben?

  11. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: 7hyrael 10.10.17 - 17:07

    der_Raupinger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe tatsächlich noch nie ein Atom-basiertes Gerät benutzt, aber das
    > beantwortet meine Frage, warum man ein Desktopsystem in dieser
    > Leistungsklasse braucht nicht. Office Anwendung laufen auch auf
    > Smartphonenes, ich selbst nutze ein iPad als Laptopersatz und das reicht
    > dafür vollkommen.
    > Ich versuche daher meine Frage noch mal klarer zu formulieren:
    > In welchem praktischen Szenario profitiert man mit diesem Gerät gegenüber
    > einem Smartphone mit ähnlicher Leistung?
    - Einfach zu nutzen als Mediaplayer an vorhandenen TVs/Bildschrimen.
    - Unkomplizierte Speichererweiterung
    - braucht weniger Platz als ein iPad
    - kann mit nahezu sämtlicher Peripherie arbeiten, ist nicht beschränkt auf überteuertes lightning-Gedöhns
    - brauchbares OS
    - Kann via RDP als ThinClient genutzt werden um von extern via VPN auf den Arbeitsrechner zuzugreifen.

    reicht das oder brauchts noch mehr?

  12. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: peter.kleibert 10.10.17 - 17:36

    Interessante Frage!

    Die offensichtliche Antwort wäre: Weil es hier um Arbeiten geht, die man an einem echten "Desktop-Computer erledigen will. Es wäre ja absurd, dass die Sekräterin oder der Buchhalter 8 Stunden pro Tag am Tablet sitzen.

    Das ganze wird jedoch vielschichtiger: Man könnte ja mit Bluetooth-Maus, -Tastatur und Bildschirm verwenden. Aber das würden dann viele unter "Gefrickel" einordnen (sehe ich aber auch nicht so).

    Ich denke schlussendlich ist eine vollständige Antwort vielschichtig. Da kommen gewisse unlogische Gewohnheitsaspekte der Entscheider dazu ("Ein Arbeitsplatz benötigt ein Desktop-OS", "Handy und Smartphone sind ungeeignet zur richtigen Arbeit"). Auch ist der User sich Windows als Arbeitsgerät gewohnt, alles andere ist umgewohnung und mindert die Akzeptanz beim Enduser.

    Dann kommen einige echte Argumente, z.B. die Integration in die Exchange Umgebung ist mit einem Windows-Client viel besser, bzw. ist die Software-Verteilung in den Firmen meist bloss auf Windows ausgerichtet. Aber auch die Lizenzverhandlungen fallen einfacher aus, wenn man auf Microsoft-Only-Produkte setzt.

    Ich kenne leider den aktuellen Stand nicht, aber vor einigen Jahren waren auch noch die Clients für Office auf Android und IOS noch nicht ausgereift. Da konnte Beispielsweise Funktionen, wie verteilte Postfächer, versendete Umfragen, geteilte Kalender, Makros, etc. noch nicht vollständig genutzt werden. Aber das mag sich natürlich inzwischen gelegt haben.

  13. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: theFiend 10.10.17 - 19:23

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ausm Bauch raus:
    >
    > Thin Client
    > Digital Signage
    > Messwerte erfassen und übertragen
    > Miniserver (SMB, FTP, WWW/Intranet und so weiter)
    > Media Player hinterm Fernseher montiert
    > Home Automation
    >
    > Mir würde, würde ich noch 5 Minuten nachdenken, mehr einfallen als das.

    Wobei die alle keinen derart "portablen" Minirechner brauchen.
    Die Frage ist durchaus bis zu einem gewissen Grad berechtigt.

    Primär würde ich sagen, kommt so ein Minirechner dann in Frage, wenn man irgendwelche Spezialsoftware mit geringen Rechenanforderungen häufig mobil benötigt.
    Bei den klassischen "Büroarbeiten" bist du aber meiner Meinung nach mit einem Tablet oder eben Smartphone mit gewisser Peripherie auch noch gut genug bedient, wenn es um gelegentliches mobiles Arbeiten geht.

    Ich bin ja großer Fan solcher Spielereien, aber auch ich muss mir eingestehen das mir sowohl im privaten als auch beruflichen Einsatz nur wenig Anwendungsmöglichkeiten einfallen würden, die ein solchen Minirechner wirklich rechtfertigen, und vieles davon mit dem Smartphone genauso möglich wäre, wenn ich die gleiche Anzahl an Kabeln, Adaptern und sonstiger Peripherie rumschleppen würde wie für dieses Gerät hier nötig...

  14. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: Porterex 10.10.17 - 20:00

    Warum dann nicht einfach ein Raspberry. Der reicht auch für Office.

  15. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: robinx999 10.10.17 - 20:09

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_Raupinger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > für dieses Teil erschließt sich mir nicht ganz.
    > > Ich versuche mal aufzuzählen was mir das bringt:
    > > - ich kann das Gerät aufgrund des kompakten Formfaktors jederzeit dabei
    > > haben, muss aber zusätzlich Peripherie und Stromversorgung mitnehmen
    > oder
    > > vor Ort haben
    > > - ich habe einen x86 Prozessor und damit voll“wertiges“
    > Windows
    > >
    > > - die Leistung reicht für Streaming und Surfen
    > > Welches dieser Features des Gerätes habe ich nicht auch schon auf meinem
    > > modernen ARM Smartphone mit USB-C/ Lightening + Dongle?
    > >
    > > Kategorie 5
    >
    > Ausm Bauch raus:
    >
    > Thin Client
    > Digital Signage
    > Messwerte erfassen und übertragen
    > Miniserver (SMB, FTP, WWW/Intranet und so weiter)
    > Media Player hinterm Fernseher montiert
    > Home Automation
    >
    > Mir würde, würde ich noch 5 Minuten nachdenken, mehr einfallen als das.

    Da bin ich noch am Grübeln, für einen Thin Client mache ich mir eher sorgen das es auf dem Schreibtisch nicht so schön aussieht mit den ganzen Adaptern.
    Hinter TV müsste man schauen was da so geht, vor allem wie dann flüssig dann auch die Software läuft, aber da konkuriert es dann auch gegen so etwas wie Fire TV Mit Kodi (nicht nur der Stick auch der große Fire TV)
    Und wenn es etwas größer sein darf gibt es auch genügend Mini PCs

    Bei Servern, also gerade SMB und co will ich wohl eher Festplatten als Speicher haben und die nicht extern anhängen, für den Home Bereich gibt es genügend Mainboard mit OnBoard CPU die 2-4 Sata Anschlüsse haben, die sind dann zwar nicht mehr so klein, aber so ein Server kann auch irgendwo in einer Ecke stehen

  16. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: Anonymer Nutzer 10.10.17 - 22:15

    Porterex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum dann nicht einfach ein Raspberry. Der reicht auch für Office.


    Joa der würde auch reichen, wenn aber jemand mit Microsoft Office Arbeiten will und zudem weniger lust auf bastel arbeit hat (Ja beim Raspberry PI fehlt die SD Karte mit dem OS, ein Gehäuse etc.).

    Ich kenne manche Leute die neben Office Anwendungen auch spezielle nicht wirklich Leistungsmäßig Aufwendige Programme verwenden, die leider unter Linux nocht laufen.

  17. Re: Die Daseinsberechtigung

    Autor: ve2000 11.10.17 - 05:35

    der_Raupinger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Office Anwendung laufen auch auf
    > Smartphonenes, ...

    Im Grunde kann man jegliche ernsthafte Diskussion an diesem Punkt abbrechen.

    Ansonsten stelle ich mir allerdings die gleiche Frage, zumal es fürs gleiche Geld brauchbare Windows Tablets gibt, die zumindest auch ohne Peripherie und Kabelage benutzbar sind.
    Klar, für die Linux Fangirlz ist das nix, da das System (leider, ich habs getestet) auf Touchscreens nahezu unbedienbar ist.
    Performance von den Dingern ist mittlerweile auch ok.
    Ich habe hier z.B. ein Baytrail Convertible mit einem Celeron 3xxx irgendwas Quadcore, 64 GB SSD und 4GB RAM laufen, reicht für "normale" Zwecke völlig aus.

    Und für eine reine "Streaming Box" ist es zu teuer, zudem kann es kein VP9 in Hardware.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.17 05:43 durch ve2000.

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