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Wie bei meinen Eltern ...
Autor: lunarix 01.03.23 - 14:21
30.000 Einwohner und keine Postfiliale - das kommt dabei heraus, wenn man alles mögliche privatisiert.
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Re: Wie bei meinen Eltern ...
Autor: Comicbuchverkäufer 01.03.23 - 17:50
Eine Post braucht man nochmal für was?
Pakete kommen nach Hause oder an die Paketstation.
Briefmarken gibt es Online und Briefe steckt man in den Postkasten. Falls man überhaupt noch Briefe versenden muss.
Bankgeschäfte erledigt man Online.
Okay, hier im Ort (Kleinstadt 20k Einwohner) ist der Geldautomat der Postfiliale inzwischen der einzige der Cashcroup, wo ich kostenlos (außer im Supermarkt) an Bargeld kommen kann.
Aber wer braucht schon regelmäßig größere Summen Bargeld?
Ja gut, da fallen mir noch Einschreiben ein oder vielleicht Postident. Das kommt aber auch ehr selten vor.
Ja ich finde auch, dass zumindest ein Geschäft im Ort (ob kleiner Einzelhändler oder Supermarkt) Postdienstleistungen anbieten sollte.
Aber was zu Teufel tun die Leute da?
Ich (bin sicher kein gutes Beispiel) kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal bei der Post war. -
Re: Wie bei meinen Eltern ...
Autor: lunarix 01.03.23 - 18:55
Comicbuchverkäufer schrieb:
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> Eine Post braucht man nochmal für was?
>
> Pakete kommen nach Hause oder an die Paketstation.
> Briefmarken gibt es Online und Briefe steckt man in den Postkasten.
Meine Eltern sind über 80 - die machen nichts Online und ich wohne fast 400km entfernt. Aber danke für die Ratschläge. -
Re: Wie bei meinen Eltern ...
Autor: Comicbuchverkäufer 01.03.23 - 19:53
Das ist natürlich etwas ganz anderes. ;-)
Aber trotzdem noch mal die Frage.
Für was benötigt man die Post?
Um am Schalter die Rente abzuheben?
Und wie viele Briefe verschickt man denn heute so durchschnittlich im Monat?
Ein paar Briefmarken kann man auch zu Hause haben.
Und reicht da nicht der Postkasten in der Nähe?
Warum gibt es so viele Leute, die regelmäßig eine Postfiliale aufsuchen müssen? -
Re: Wie bei meinen Eltern ...
Autor: lunarix 01.03.23 - 20:00
Comicbuchverkäufer schrieb:
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> Das ist natürlich etwas ganz anderes. ;-)
>
> Aber trotzdem noch mal die Frage.
> Für was benötigt man die Post?
> Um am Schalter die Rente abzuheben?
> Und wie viele Briefe verschickt man denn heute so durchschnittlich im
> Monat?
> Ein paar Briefmarken kann man auch zu Hause haben.
> Und reicht da nicht der Postkasten in der Nähe?
>
> Warum gibt es so viele Leute, die regelmäßig eine Postfiliale aufsuchen
> müssen?
Ich finde es ein Armutszeugnis, dass die Post selbst in Kleinstädten Filialen komplett dicht macht. Und nein, 30.000 Einwohner ist kein Dorf mehr. Das Problem an den Shop-Filialen ist, dass diese wirklich oft wechseln, weil eigentlich jeder Shop früher oder später feststellt, dass das Geschäft den Aufwand nicht lohnt. Die nächste Stadt mit richtiger Postfiliale ist übrigens 6km entfernt, die Busverbindung ist nicht besonders gut. Sollen die da nun zu Fuss oder mit dem Fahrrad hin?
Der Witz ist ja, dass in diesen Kleinstädten in der Regel noch Postfilialen existieren; da wird Post angeliefert, die die Briefträger dann ausfahren - nur das Kundengeschäft wird halt dicht gemacht. Und das soll dann kundenfreundlich sein?
3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.23 20:07 durch lunarix. -
Re: Wie bei meinen Eltern ...
Autor: Christopherus 01.03.23 - 20:30
Welche Stadt soll das bitte sein?
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Re: Wie bei meinen Eltern ...
Autor: Sukram71 01.03.23 - 22:09
Comicbuchverkäufer schrieb:
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> Warum gibt es so viele Leute, die regelmäßig eine Postfiliale aufsuchen müssen?
Weil ich tagsüber arbeite und ich deshalb zwischen 9 und 12 Uhr dort meine Pakete abholen soll, wenn auch kein Nachbar da war ...
Oder weil ich ein Postident-Verfahren machrn soll. Werktags. Zwischen 9 und 12 und bin 14 bis 16:30 Uhr...
Ixh frage mich eher, wozz Briefkästen gut da sein sollen, wenn man fur ne Briefmarke sowieso zur Post muss... Und nein, ich fange ganz bestimmt nicht an Briefmarken auszudrucken und ausschneiden, bloß weil es die nicht an jeder Tankstelle gibt. -
Re: Wie bei meinen Eltern ...
Autor: lunarix 02.03.23 - 06:56
Christopherus schrieb:
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> Welche Stadt soll das bitte sein?
Ist in Hessen zwischen Frankfurt und Hanau - dürfte nicht die einzige Kleinstadt sein, bei der das so ist.



