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Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: friespeace 07.08.23 - 20:53
Also, wenn man das Hotelangebot gegen das Home Office rechnet, kann es natürlich nicht gewinnen. Schon klar.
Wenn man aber mal kurz wieder an die "alte" Arbeitswelt mit Präsenz Arbeit denkt, wird das Angebot durchaus interessant. Ich hatte einige Kollegen, die sich freiwillig in Arbeitsplatznähe eine Zweitwohnung genommen haben, weil sie halt 90 Minuten und deutlich mehr vom Arbeitsort entfernt ihren Hauptwohnsitz hatten. Kann man ja auch absetzen.
So eine Wohnung kostet natürlich, und zwar auch an den Wochenenden und den ganzen anderen Tagen, die man dann doch unterwegs ist (okay, dafür hat man sie mit Basics eingerichtet, Klamotten vor Ort, etc. Das ist bei einem Hotel schon nervig).
Wenn die Regelung bei Google zum Beispiel 2 Tage Home Office erlaubt, dann hätte man die Möglichkeit für vertretbares Geld einfach sinnlose Pendelzeit einzusparen. Ich würde mir das durchaus überlegen. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: OutOfCoffee 07.08.23 - 23:00
friespeace schrieb:
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> Also, wenn man das Hotelangebot gegen das Home Office rechnet, kann es
> natürlich nicht gewinnen. Schon klar.
>
> Wenn man aber mal kurz wieder an die "alte" Arbeitswelt mit Präsenz Arbeit
> denkt, wird das Angebot durchaus interessant. Ich hatte einige Kollegen,
> die sich freiwillig in Arbeitsplatznähe eine Zweitwohnung genommen haben,
> weil sie halt 90 Minuten und deutlich mehr vom Arbeitsort entfernt ihren
> Hauptwohnsitz hatten. Kann man ja auch absetzen.
>
> So eine Wohnung kostet natürlich, und zwar auch an den Wochenenden und den
> ganzen anderen Tagen, die man dann doch unterwegs ist (okay, dafür hat man
> sie mit Basics eingerichtet, Klamotten vor Ort, etc. Das ist bei einem
> Hotel schon nervig).
>
> Wenn die Regelung bei Google zum Beispiel 2 Tage Home Office erlaubt, dann
> hätte man die Möglichkeit für vertretbares Geld einfach sinnlose Pendelzeit
> einzusparen. Ich würde mir das durchaus überlegen.
2 Tage die Woche. Heist pro Monat rund 10 Tage a 99$. Also rund 1000$ um in der nähe des Arbeitsortes zu schlafen. Abgesehen davon, das man seine normale Wohnung / Haus trotzdem Zahlen muß. Nein danke. Ist den in dem Hotel auch Frühstück und Abendessen inklusive? Da müste man schon hohe Pendelkosten haben, das man das annimmt. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: mackes 07.08.23 - 23:20
OutOfCoffee schrieb:
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> friespeace schrieb:
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> > Also, wenn man das Hotelangebot gegen das Home Office rechnet, kann es
> > natürlich nicht gewinnen. Schon klar.
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> > Wenn man aber mal kurz wieder an die "alte" Arbeitswelt mit Präsenz
> Arbeit
> > denkt, wird das Angebot durchaus interessant. Ich hatte einige Kollegen,
> > die sich freiwillig in Arbeitsplatznähe eine Zweitwohnung genommen
> haben,
> > weil sie halt 90 Minuten und deutlich mehr vom Arbeitsort entfernt ihren
> > Hauptwohnsitz hatten. Kann man ja auch absetzen.
> >
> > So eine Wohnung kostet natürlich, und zwar auch an den Wochenenden und
> den
> > ganzen anderen Tagen, die man dann doch unterwegs ist (okay, dafür hat
> man
> > sie mit Basics eingerichtet, Klamotten vor Ort, etc. Das ist bei einem
> > Hotel schon nervig).
> >
> > Wenn die Regelung bei Google zum Beispiel 2 Tage Home Office erlaubt,
> dann
> > hätte man die Möglichkeit für vertretbares Geld einfach sinnlose
> Pendelzeit
> > einzusparen. Ich würde mir das durchaus überlegen.
>
> 2 Tage die Woche. Heist pro Monat rund 10 Tage a 99$. Also rund 1000$ um in
> der nähe des Arbeitsortes zu schlafen. Abgesehen davon, das man seine
> normale Wohnung / Haus trotzdem Zahlen muß. Nein danke. Ist den in dem
> Hotel auch Frühstück und Abendessen inklusive? Da müste man schon hohe
> Pendelkosten haben, das man das annimmt.
Wenn du die hohen Gehälter bei Google und die hohen Mieten in der Gegend berücksichtigst, sieht das schon anders aus. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: OutOfCoffee 07.08.23 - 23:35
mackes schrieb:
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> OutOfCoffee schrieb:
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> > friespeace schrieb:
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> > > Also, wenn man das Hotelangebot gegen das Home Office rechnet, kann es
> > > natürlich nicht gewinnen. Schon klar.
> > >
> > > Wenn man aber mal kurz wieder an die "alte" Arbeitswelt mit Präsenz
> > Arbeit
> > > denkt, wird das Angebot durchaus interessant. Ich hatte einige
> Kollegen,
> > > die sich freiwillig in Arbeitsplatznähe eine Zweitwohnung genommen
> > haben,
> > > weil sie halt 90 Minuten und deutlich mehr vom Arbeitsort entfernt
> ihren
> > > Hauptwohnsitz hatten. Kann man ja auch absetzen.
> > >
> > > So eine Wohnung kostet natürlich, und zwar auch an den Wochenenden und
> > den
> > > ganzen anderen Tagen, die man dann doch unterwegs ist (okay, dafür hat
> > man
> > > sie mit Basics eingerichtet, Klamotten vor Ort, etc. Das ist bei einem
> > > Hotel schon nervig).
> > >
> > > Wenn die Regelung bei Google zum Beispiel 2 Tage Home Office erlaubt,
> > dann
> > > hätte man die Möglichkeit für vertretbares Geld einfach sinnlose
> > Pendelzeit
> > > einzusparen. Ich würde mir das durchaus überlegen.
> >
> > 2 Tage die Woche. Heist pro Monat rund 10 Tage a 99$. Also rund 1000$ um
> in
> > der nähe des Arbeitsortes zu schlafen. Abgesehen davon, das man seine
> > normale Wohnung / Haus trotzdem Zahlen muß. Nein danke. Ist den in dem
> > Hotel auch Frühstück und Abendessen inklusive? Da müste man schon hohe
> > Pendelkosten haben, das man das annimmt.
>
> Wenn du die hohen Gehälter bei Google und die hohen Mieten in der Gegend
> berücksichtigst, sieht das schon anders aus.
Die Miete muß ich ja trotzdem Zahlen, egal ob ich 2 Tage die Woche im Hotel schlafe oder nicht. Das Hotel ist ja nicht als Ersatz für die eigene Wohnung gedacht und kann nicht als Dauerunterkunft genutzt werden. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: t_e_e_k 08.08.23 - 00:09
OutOfCoffee schrieb:
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> mackes schrieb:
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> > OutOfCoffee schrieb:
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> > > friespeace schrieb:
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> > > > Also, wenn man das Hotelangebot gegen das Home Office rechnet, kann
> es
> > > > natürlich nicht gewinnen. Schon klar.
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> > > > Wenn man aber mal kurz wieder an die "alte" Arbeitswelt mit Präsenz
> > > Arbeit
> > > > denkt, wird das Angebot durchaus interessant. Ich hatte einige
> > Kollegen,
> > > > die sich freiwillig in Arbeitsplatznähe eine Zweitwohnung genommen
> > > haben,
> > > > weil sie halt 90 Minuten und deutlich mehr vom Arbeitsort entfernt
> > ihren
> > > > Hauptwohnsitz hatten. Kann man ja auch absetzen.
> > > >
> > > > So eine Wohnung kostet natürlich, und zwar auch an den Wochenenden
> und
> > > den
> > > > ganzen anderen Tagen, die man dann doch unterwegs ist (okay, dafür
> hat
> > > man
> > > > sie mit Basics eingerichtet, Klamotten vor Ort, etc. Das ist bei
> einem
> > > > Hotel schon nervig).
> > > >
> > > > Wenn die Regelung bei Google zum Beispiel 2 Tage Home Office
> erlaubt,
> > > dann
> > > > hätte man die Möglichkeit für vertretbares Geld einfach sinnlose
> > > Pendelzeit
> > > > einzusparen. Ich würde mir das durchaus überlegen.
> > >
> > > 2 Tage die Woche. Heist pro Monat rund 10 Tage a 99$. Also rund 1000$
> um
> > in
> > > der nähe des Arbeitsortes zu schlafen. Abgesehen davon, das man seine
> > > normale Wohnung / Haus trotzdem Zahlen muß. Nein danke. Ist den in dem
> > > Hotel auch Frühstück und Abendessen inklusive? Da müste man schon hohe
> > > Pendelkosten haben, das man das annimmt.
> >
> > Wenn du die hohen Gehälter bei Google und die hohen Mieten in der Gegend
> > berücksichtigst, sieht das schon anders aus.
>
> Die Miete muß ich ja trotzdem Zahlen, egal ob ich 2 Tage die Woche im Hotel
> schlafe oder nicht. Das Hotel ist ja nicht als Ersatz für die eigene
> Wohnung gedacht und kann nicht als Dauerunterkunft genutzt werden.
Joa. Diese einfache Rechnung zeigt warum das nichts für dich ist.
Ne. So kannst du das nicht rechnen. 4000$ in der Nähe zu Google oder 2000$ wo du wohnen möchtest. Dazu dann 1000$ für Übernachtung und Reisekosten pro Monat.
Was Google falsch macht ist das sie von 0 auf 100 in einem Schritt wollen. 2 Tage im Monat...2 Tage alle zwei Wochen...2 Tage jede Woche... Einfach alle 4 Monate hochschrauben. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: der_wahre_hannes 08.08.23 - 07:20
t_e_e_k schrieb:
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> Ne. So kannst du das nicht rechnen.
Schreibt's, und saugt sich dann einfach irgendwelche Zahlen aus den Fingern.
Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: BlindSeer 08.08.23 - 07:24
Und jetzt noch Mal die Zahlen, wenn man gar nicht ins Büro muss...
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Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: M.P. 08.08.23 - 08:42
Die Miete sinkt in Kalifornien wahrscheinlich mit der Entfernung zum Silicon Valley. Vielleicht kann man etwas weiter wegziehen ... Aber bei der 70/80er Jahre Arzt-Fernsehserie "Trapper John M.D." hatte ein junger Arzt ein Wohnmobil, was auf dem Krankenhausparkplatz parkte - das wäre wahrscheinlich preiswerter ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Trapper_John,_M.D.
Ca 14:15 ....
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=_2RhiwpRP7o -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: mackes 08.08.23 - 08:51
OutOfCoffee schrieb:
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> mackes schrieb:
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> > OutOfCoffee schrieb:
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> > > friespeace schrieb:
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> > > > Also, wenn man das Hotelangebot gegen das Home Office rechnet, kann
> es
> > > > natürlich nicht gewinnen. Schon klar.
> > > >
> > > > Wenn man aber mal kurz wieder an die "alte" Arbeitswelt mit Präsenz
> > > Arbeit
> > > > denkt, wird das Angebot durchaus interessant. Ich hatte einige
> > Kollegen,
> > > > die sich freiwillig in Arbeitsplatznähe eine Zweitwohnung genommen
> > > haben,
> > > > weil sie halt 90 Minuten und deutlich mehr vom Arbeitsort entfernt
> > ihren
> > > > Hauptwohnsitz hatten. Kann man ja auch absetzen.
> > > >
> > > > So eine Wohnung kostet natürlich, und zwar auch an den Wochenenden
> und
> > > den
> > > > ganzen anderen Tagen, die man dann doch unterwegs ist (okay, dafür
> hat
> > > man
> > > > sie mit Basics eingerichtet, Klamotten vor Ort, etc. Das ist bei
> einem
> > > > Hotel schon nervig).
> > > >
> > > > Wenn die Regelung bei Google zum Beispiel 2 Tage Home Office
> erlaubt,
> > > dann
> > > > hätte man die Möglichkeit für vertretbares Geld einfach sinnlose
> > > Pendelzeit
> > > > einzusparen. Ich würde mir das durchaus überlegen.
> > >
> > > 2 Tage die Woche. Heist pro Monat rund 10 Tage a 99$. Also rund 1000$
> um
> > in
> > > der nähe des Arbeitsortes zu schlafen. Abgesehen davon, das man seine
> > > normale Wohnung / Haus trotzdem Zahlen muß. Nein danke. Ist den in dem
> > > Hotel auch Frühstück und Abendessen inklusive? Da müste man schon hohe
> > > Pendelkosten haben, das man das annimmt.
> >
> > Wenn du die hohen Gehälter bei Google und die hohen Mieten in der Gegend
> > berücksichtigst, sieht das schon anders aus.
>
> Die Miete muß ich ja trotzdem Zahlen, egal ob ich 2 Tage die Woche im Hotel
> schlafe oder nicht. Das Hotel ist ja nicht als Ersatz für die eigene
> Wohnung gedacht und kann nicht als Dauerunterkunft genutzt werden.
Dein Denkfehler ist zu glauben, dass die Miete überall so hoch ist wie in der unmittelbaren Region um den Campus. Auf Deutschland übertragen: Es macht einen Unterschied, ob ich eine Wohnung direkt in Frankfurt bzw. Berlin bezahlen muss oder stattdessen in Nord-/Osthessen bzw. irgendwo kurz vor Polen nur ein Drittel des Quadratmeterpreises zahle. Und die Differenz innerhalb von Kalifornien ist eher noch deutlich größer. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: tomate.salat.inc 08.08.23 - 09:08
t_e_e_k schrieb:
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> Ne. So kannst du das nicht rechnen. 4000$ in der Nähe zu Google oder 2000$
> wo du wohnen möchtest. Dazu dann 1000$ für Übernachtung und Reisekosten pro
> Monat.
google -> Spritkosten USA -> Benzin 1,13$/liter. Wenn du soweit weg wohnst, dass du damit die 1K$ übersteigst, dann wäre das für mich Grund genug einen neuen AG zu suchen.
Zumal du dann ja bei 1K$/Monat noch nicht fertig bist. Hinzu kommen die Pendelei. 2 Tage Homeofifce, man spart sich also einmal hin/zurück pro Woche. D.h. es kämen nochmal ~500$ drauf. Also sind wir schonmal bei 1.5k$/Monat.
Und dann hab ich den Artikel so verstanden, dass es sich um 3 Tage Bürozeit handelt. Damit biste bei mind. 1.2K$ Hotelkosten/Monat. Diesmal schlagen wir 1/3 drauf -> ok, kommst auch wieder bei 1.5K$ raus. Wobei man nicht vergessen darf: manche Monate haben 5 Wochen. Also wirds da dann nochmal teurer.
Hinzu kommt, dass du 3 Tage/Woche praktisch aufm Campus verbringst. Somit verbringt der MA also auch seine Freizeit dort. Für mich ist das die Beschreibung von einer Dienstreise. Ergo hat das auf die Firma zu gehen. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: Makatu 08.08.23 - 09:09
M.P. schrieb:
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> Die Miete sinkt in Kalifornien wahrscheinlich mit der Entfernung zum
> Silicon Valley. Vielleicht kann man etwas weiter wegziehen ...
Kalifornien und erst recht San Francisco und die Bay Area sind total im Eimer. Mehr und mehr Firmen (und Mitarbeiter) ziehen komplett da weg, z.B. nach Texas.
https://tms-outsource.com/blog/posts/tech-companies-leaving-california/ -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: jnsmth 08.08.23 - 12:05
friespeace schrieb:
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> Also, wenn man das Hotelangebot gegen das Home Office rechnet, kann es
> natürlich nicht gewinnen. Schon klar.
>
> Wenn man aber mal kurz wieder an die "alte" Arbeitswelt mit Präsenz Arbeit
> denkt, wird das Angebot durchaus interessant.
Hier hast du mich schon verloren. Warum sollte ich vergleichen mit „früher“? Wir haben jetzt und Schluss! -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: scrumdideldu 08.08.23 - 12:21
OutOfCoffee schrieb:
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> 2 Tage die Woche. Heist pro Monat rund 10 Tage a 99$. Also rund 1000$ um in
> der nähe des Arbeitsortes zu schlafen. Abgesehen davon, das man seine
> normale Wohnung / Haus trotzdem Zahlen muß. Nein danke. Ist den in dem
> Hotel auch Frühstück und Abendessen inklusive? Da müste man schon hohe
> Pendelkosten haben, das man das annimmt.
Die Google-Mitarbeiter sind früheren Berichten nach teilweise nicht nur 100km sondern mehr weggezogen. Haben dadurch TAUSENDE!!! Dollar pro Monat an Miete eingespart.
Außerdem ist Deine Rechnung dahingehend falsch, dass für 2 Arbeitstage normal nur 1 Übernachtung anfällt (es sein denn man wohnt wirklich 200 oder 300km weg aber dann ist pendeln ja überhaupt keine Option mehr).
Als ich noch Consultant war, war ich in der Regel 4 Tage beim Kunden => 3 Übernachtungen. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: OutOfCoffee 08.08.23 - 13:44
scrumdideldu schrieb:
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> OutOfCoffee schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > 2 Tage die Woche. Heist pro Monat rund 10 Tage a 99$. Also rund 1000$ um
> in
> > der nähe des Arbeitsortes zu schlafen. Abgesehen davon, das man seine
> > normale Wohnung / Haus trotzdem Zahlen muß. Nein danke. Ist den in dem
> > Hotel auch Frühstück und Abendessen inklusive? Da müste man schon hohe
> > Pendelkosten haben, das man das annimmt.
>
> Die Google-Mitarbeiter sind früheren Berichten nach teilweise nicht nur
> 100km sondern mehr weggezogen. Haben dadurch TAUSENDE!!! Dollar pro Monat
> an Miete eingespart.
>
> Außerdem ist Deine Rechnung dahingehend falsch, dass für 2 Arbeitstage
> normal nur 1 Übernachtung anfällt (es sein denn man wohnt wirklich 200 oder
> 300km weg aber dann ist pendeln ja überhaupt keine Option mehr).
>
> Als ich noch Consultant war, war ich in der Regel 4 Tage beim Kunden => 3
> Übernachtungen.
Ja, aber die kosten zahlt nicht Du, sondern die Firma. Wenn mir die Firma die Anreisezeit, Anreisekosten (Bahn / Auto / Flugzeug /...), Verpflegung vor Ort plus eventuelle Übernachtung zahlt, habe ich kein Problem ins Büro zu kommen. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: berritorre 08.08.23 - 22:43
Das kannst du dir natürlich ausrechnen. Aber wenn dein Arbeitgeber auf 2 Tage die Woche im Büro besteht dann kannst du das vergleichen wie du willst. Es wird nichts bringen.
Du hast ingesamt ein paar Alternativen in diesem Fall wie hier beschrieben (kurz: Google will, dass Mitarbeiter 2 Tage die Woche im Büro sind):
1. Du pendelst zwei Tage die Woche ins Büro
2. Du übernachtest 1-3 Tage im Hotel pro Woche und hast von dort einen kürzeren Anfahrtsweg.
3. Du gibst Google den Stinkefinger, bleibst im Homeoffice und musst dir halt eventuell einen neuen Job suchen.
Vielleicht gibt es ja noch mehr Alternativen, aber ich denke das sind die Hauptalternativen. Jede hat so ihre vor und Nachteile und je nach persönlicher Situation muss man sich halt aussuchen, was persönlich besser für einen ist.
Wenn man nicht allzu weit vom Büro weg wohnt, ist Alternative 1 vermutlich ganz gut. Der Nachteil davon ist vermutlich, dass man relativ hohe Kosten für seine Wohnung/sein Haus hat, weil die Umgebung von Mountainview halt meist kein Schnäppchen ist. Je weiter man von der Bay Area weg wohnt, desto günstiger ist es vermutlich. Aber pendeln wird halt immer lästiger je weiter man weg ist.
Wenn man während der Pandemie beschlossen hat, dass man ja auch weiter weg wohnen könnte wird eventuell das Hotel sogar attraktiv, weil man sich halt ein paar Fahrtkosten und die Zeit spart, dafür ist man einige Nächte nicht zu Hause. Da muss man halt aufwiegen, was persönlich schwerer wiegt: Die Zeit beim Pendel oder im Hotel übernachten.
Und wenn man weder auf das eine oder das andere Bock hat, der Arbeitgeber aber auf 2 Tage im Büro besteht, dann muss man sich halt nach Alternativen umsehen. Das Problem dabei: Google zahlt halt schon ziemlich gut und wenn man da nicht unbedingt viele Verluste in Kauf nehmen will, muss man sich halt gut umschauen um eine firma zu finden, die gut (genug) zahlt und 100% Homeoffice garantiert. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: berritorre 08.08.23 - 22:55
Dienstreise. Du bist ein Spassvogel.
Wenn du kein Recht auf 100% Homeoffice hast, dann ist das alles dein Problem. Es ist nicht die Aufgabe des Arbeitgebers dir eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Wenn also dein Arbeitgeber darauf besteht, dass du ins Büro kommst, dann kannst du entweder kündigen und dir einen anderen suchen, bei dem du nicht ins Büro musst, oder du bist halt wie gefordert vor Ort. Ich will hier gar nicht diskutieren, was jetzt sinnvoller ist, ob Homeoffice oder Büro, oder was immer. Ich bin da eher Pro-Homeoffice, aber man muss auch mal etwas realitisch sein.
Du wirst für deine Arbeit bezahlt. Wenn dein Job dabei beinhaltet an X Tagen im Büro zu sein (egal ob du das nun sinnvoll findest oder nicht) und dein Arbeitgeber sich nicht von 100% Homeoffice überzeugen lässt, dann ist es deine Aufgabe dich darum zu kümmern, dass du eben diese geforderten Tage anwesend bist. Oder du kündigst und suchst dir einen Arbeitgeber der besser zu dir passt. Es gibt (leider) kein Recht auf Homeoffice. Du kannst also versuchen zu verhandeln, wenn das aber nicht klappt musst du schauen wie du das hinkriegst.
Und wenn du eben zu weit weg wohnst, dass pendeln nicht mehr sinnvoll ist. Es ist ja auch nicht nur der Spritpreis, sondern auch die Zeit, die du im Auto verbringst. In den USA ist langes pendeln gar nicht so ungewöhnlich. In unserem US-Büro waren früher viele Leute locker 1-2h einfach unterwegs, um ins Büro zu kommen. D.h. wenn du 2h einfach unterwegs bist, kannst du auf deinen 8h-Tag gleich nochmal 4h draufschlagen, an denen du nicht zu Hause bist und auch relativ wenig machen kannst. Denn viele waren im Auto unterwegs. Da kannst du zwar viel Musik oder Audiobooks oder Podcasts hören, das war es dann aber meist schon. Heute sieht es anders aus. Unsere Kollegen sitzen nicht mehr alle um Philadelphia herum, sondern wohnen über das ganze Land verstreut. An zwei Hauptstandorten gibt es kleine Büros bei Regus, wenn die Leute meinen, dass sie für ein Projekt im Team zusammenarbeiten müssen, und das vor Ort im gleichen Büro. Das war's. Alles andere ist Homeoffice.
Aber, das kannst du nicht erwarten. Wenn dein Arbeitgeber von dir erwartet, dass du an X Tagen ins Büro kommst, ist das deine Aufgabe. Wenn du, warum auch immer, weit weg wohnst, dann ist das erstmal deine Entscheidung. Also entweder näher hinziehen, was vermutlich einiges an Mehrkosten verursacht, oder du nimmst lange Pendelzeiten in Kauf oder hin und wieder eine Nacht im Hotel. Oder man sucht sich einen Job der besser passt. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: berritorre 08.08.23 - 23:03
Du lachst, aber "Van Life" ist für viele in den USA ein Realität und nicht nur bei irgendwelchen Youtubern.
In vielen Regionen gibt es Menschen mit relativ normalen Jobs, die in ihren Autos leben (nicht mal einen Van oder eben ein Wohnmobil haben). Sooo ungewöhnlich ist das alles gar nicht. In manchen Regionen sind die Mieten so hoch bzw. es ist fast unmöglich für jemanden mit einem normalen Job eine bezahlbare Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes zu finden.
Gerade im und um das Silicon-Valley sind die Preise teilweise absurd. Die Googler haben zwar meist sehr, sehr gute Gehälter, wenn man sich die mal anschaut. Aber ganz so einfach ist das alles auch nicht. Ein Gehalt muss irgendwie immer mit den Lebenshaltungskosten zusammen analysiert werden und die relativ hohen Gehälter bei Google sind zum Teil eben AUCH den Lebenshaltungskosten in Kalifornien oder eben auch gerade im Silicon Valley geschuldet. Sie könnten sicher auch wesentlich weniger für Leute in Indien bezahlen oder selbst in den USA, z.b. in den Appalachians.
Aber irgendwas muss ja am Standort Sillicon Valley dran sein. Wenn man die Leute nicht vor Ort braucht, dann könnte man die sicher auch billiger einkaufen. Irgendeinen Vorteil müssen die Tech-Giganten (ist ja nicht nur Google) ja im Standort sehen. Sonst könnte man sicher die Zentrale auch irgendwo in die Wüste Nevadas oder Arizonas verlegen. -
Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: berritorre 08.08.23 - 23:04
Natürlich, irgendwann kommt der Punkt wo es einfach nicht mehr geht. Dann ziehen sie alle nach Texas, bis dort eben die nächste Blase entsteht. Dann kommt der nächste Crash und die Karawane zieht weiter.
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Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: berritorre 08.08.23 - 23:11
Du solltest auch so kein Problem damit haben ins Büro zu kommen, wenn das dein Arbeitsvertrag so verlangt. Wenn du 100% Homeoffice im Vertrag stehen hast, glaube ich kaum, dass dich dein Arbeitgeber ins Büro zwingen wird. Das scheint mir aber hier nicht der Fall zu sein. Offensichtlich haben einige Google-Mitarbeiter erwartet, dass es eben nie wieder zurück ins Büro geht und sich offensichtlich verpokert. Google scheint jetzt alternativen für die Anzubieten, die zu weit weg wohnen um 2x die Woche ins Büro zu pendeln. Mir persönlich wäre 100% Homeoffice auch lieber. Aber das ist halt nicht die Realität. Die gleichen Mitarbeiter waren ja schon vor der Pandemie im Büro. Es ging also. Man kann ja darüber streiten ob es sinnvoll ist, die Leute ins Büro zu zwingen. Ich persönlich bezweifle das ja. Aber ich bin kein Entscheider bei Google. Die haben offensichtlich für sich entschieden, dass 2 Tage im Büro besser ist als kein Tag im Büro. Also entweder einen anderen Job suche oder eben 2 Tage ins Büro kommen. entweder pendeln, Wohnsitzverlegen, Zweitwohnsitz haben oder eben das Angebot mit dem Hotel annehmen.
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Re: Als Angebot nicht komplett schlecht
Autor: berritorre 08.08.23 - 23:16
> Wir haben jetzt und Schluss!
Richtig. Und JETZT sagt Google, dass es seine Mitarbeiter eben an 2 Tagen die Woche wieder im Büro sehen will.
Früher war Pandemie und die Leute durften/sollten/mussten von zu Hause arbeiten.
Und ganz früher mussten sie an 5 Tagen ins Büro.
Wenn die 2 Tage im Büro die der Arbeitgeber fordert nicht in die persönliche Planung passen (was ich durchaus verstehen kann), muss man sich halt einen Arbeitgeber suchen, der 100% Homeoffice in Ordnung findet. Ich persönlich möchte eigentlich auch nicht zurück ins Büro. Der eine oder andere Tag hin und wieder, damit kann ich leben. Vermutlich würde ich für ein Google-Gehalt auch 2 Tage im Büro akzeptieren. Aber das muss dann halt jeder selbst entscheiden. Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber. Wenn man zu keiner einvernehmlichen Einigung kommt, muss man sich halt trennen.



