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Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: Prontikum 08.08.23 - 06:53
Warum will man glückliche Mitarbeiter unbedingt wieder ins Office holen.
Im Homeoffice kann man sich auf die Aufgaben konzentrieren, ohne ständig von Kollegen abgelenkt zu werden.
Ich erlebe es immer wieder. Im Büro ist immer wieder mal was, wo man gestört wird und voll aus der Aufgabe "gezogen" wird.
Deswegen man ich intensive Programmierarbeiten am liebsten im HomeOffice und in meinem Fall in der Nacht, wo ich oft die besten Ideen hatte.
Gerade diese Nacht wieder: eine kleine komplizierte Aufgabe, die ich seit Tage nicht im Büro (auch mangels Ruhe) lösen konnte, konnte ich durch einen "nächtlichen" Geistesblitz endlich ungestört lösen :-)
Natürlich klappt das leider nicht, wenn die Kinder "online" sind.
[ mein Doppel "konnte, konnte" zeigt aber auch das ich jetzt doch noch ein paar Stündchen schlafen muss ;-) ]
Meiner Meinung ist man im Office manchmal deutlich ineffizenter. Doch dafür ist es wiederum auch sozialer.
Die passende Ballance muss einfach sein. Aber mit dieser Hotelzimmeridee wird man total aus der Wohlfühlzone gezogen. Das bringt meiner Meinung absolut nichts gutes. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: lolmeister 08.08.23 - 07:36
Da hat sich halt jemand ausgedacht, das Mitarbeiter im
HO weniger an die Kultur des Unternehmens gebunden sind, und man die Retention erhöhen kann, wenn man die Leute physisch bindet.
Es ist immer einfacher, die Ursachen beim Fußvolk zu suchen, als im Management. Allein schon weil das Management ein Eigeninteresse daran hat, den Status Quo zu erhalten. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: Maddix 08.08.23 - 08:06
lolmeister schrieb:
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> Da hat sich halt jemand ausgedacht, das Mitarbeiter im
> HO weniger an die Kultur des Unternehmens gebunden sind, und man die
> Retention erhöhen kann, wenn man die Leute physisch bindet.
>
> Es ist immer einfacher, die Ursachen beim Fußvolk zu suchen, als im
> Management. Allein schon weil das Management ein Eigeninteresse daran hat,
> den Status Quo zu erhalten.
Lustig: bei meinem vorherigen AG war das Gehalt nicht gut. Dafür hat der sehr viel HO zugelassen. Konsequenz: Retention ist deutlich gestiegen, da die MA HO als "Benefit" gesehen haben, im Unternehmen zu bleiben. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: Makatu 08.08.23 - 08:18
Ich denke, die Mischung macht's. Ich bin auch größtenteils im Home Office, weiß aber den Tag im Büro durchaus zu schätzen. Gerade der informelle Austausch beim Mittagessen, an der Kaffee-Maschine oder im Flur wird dadurch gefördert. Man trifft Leute aus anderen Teams und erfährt, was die gerade so machen, kann Tipps geben oder selbst bekommen. Auch die soziale Komponente dabei sollte man nicht unterschätzen.
Das geht meiner Erfahrung nach in den Video-Konferenzen total unter, weil die meistens rein Team- oder Projekt-bezogen sind. Gerade für neue Mitarbeiter macht es das schwierig, die Kollegen richtig kennenzulernen und sich in die Firma zu integrieren. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: zer0123 08.08.23 - 08:26
Makatu schrieb:
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> Ich denke, die Mischung macht's. Ich bin auch größtenteils im Home Office,
> weiß aber den Tag im Büro durchaus zu schätzen. Gerade der informelle
> Austausch beim Mittagessen, an der Kaffee-Maschine oder im Flur wird
> dadurch gefördert. Man trifft Leute aus anderen Teams und erfährt, was die
> gerade so machen, kann Tipps geben oder selbst bekommen. Auch die soziale
> Komponente dabei sollte man nicht unterschätzen.
>
> Das geht meiner Erfahrung nach in den Video-Konferenzen total unter, weil
> die meistens rein Team- oder Projekt-bezogen sind. Gerade für neue
> Mitarbeiter macht es das schwierig, die Kollegen richtig kennenzulernen und
> sich in die Firma zu integrieren.
Nur, dass nicht jeder an diesen Kaffeekränzchen interessiert ist. Buschfunk in der Firma oder Pläuschen an der Kaffeemaschine oder Flur interessieren mich z.B gar nicht. Auch geh ich mit den Kollegen nicht Mittag essen, weil ich dazu gerne meine Ruhe habe und für mich alleine sein möchte. Ich bin dort um zu arbeiten und nicht um Freunde zu finden. Ich kann mit meinen Kollegen, mit denen ich mich durchaus sehr gut verstehe (auch mit zwei davon privat), auch über Teams quatschen, E-Mail Verkehr usw usf.
Ich war das letzte Mal im März 2023 in der Firma und auch nur, weil wir Serverschränke umgebaut haben. Nicht jeder braucht diese "soziale" Komponente. Klingt für mich sowieso nach einer Art Zwangsaussage, damit man irgendwie rechtfertigen kann, in die Firma zu fahren. Aber jedem das seine. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: Makatu 08.08.23 - 08:53
zer0123 schrieb:
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> Nur, dass nicht jeder an diesen Kaffeekränzchen interessiert ist. Buschfunk
> in der Firma oder Pläuschen an der Kaffeemaschine oder Flur interessieren
> mich z.B gar nicht.
Es geht dabei auch um fachliche Themen, über die man sich mit Kollegen aus anderen Teams austauscht.
> Auch geh ich mit den Kollegen nicht Mittag essen, weil
> ich dazu gerne meine Ruhe habe und für mich alleine sein möchte. Ich bin
> dort um zu arbeiten und nicht um Freunde zu finden.
Das Mittagessen gibt's in der Firmenkantine und es ist kostenlos. Und wie gesagt, manchmal erfährt man im Gespräch, dass in anderen Teams schon Probleme gelöst wurden, die man selber hat. Das erspart dann doppelte Arbeit.
> Ich kann mit meinen
> Kollegen, mit denen ich mich durchaus sehr gut verstehe (auch mit zwei
> davon privat), auch über Teams quatschen, E-Mail Verkehr usw usf.
Mit meinen Team-Kollegen stehe ich auch in regelmäßigen Kontakt, aber bei Leuten aus anderen Teams ist das schon schwieriger.
> Ich war das letzte Mal im März 2023 in der Firma und auch nur, weil wir
> Serverschränke umgebaut haben. Nicht jeder braucht diese "soziale"
> Komponente. Klingt für mich sowieso nach einer Art Zwangsaussage, damit man
> irgendwie rechtfertigen kann, in die Firma zu fahren. Aber jedem das seine.
Das ist bei uns jedem völlig freigestellt. Ich komme maximal einmal in der Woche ins Büro, war aber auch schon wochenlang nicht dort, Mir persönlich bringt es auch fachlich was, ab und zu Kollegen persönlich zu treffen. Aber jeder, wie er mag. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: Venterrazero 08.08.23 - 09:07
zer0123 schrieb:
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>
> Nur, dass nicht jeder an diesen Kaffeekränzchen interessiert ist. Buschfunk
> in der Firma oder Pläuschen an der Kaffeemaschine oder Flur interessieren
> mich z.B gar nicht. Auch geh ich mit den Kollegen nicht Mittag essen, weil
> ich dazu gerne meine Ruhe habe und für mich alleine sein möchte. Ich bin
> dort um zu arbeiten und nicht um Freunde zu finden. Ich kann mit meinen
> Kollegen, mit denen ich mich durchaus sehr gut verstehe (auch mit zwei
> davon privat), auch über Teams quatschen, E-Mail Verkehr usw usf.
> Ich war das letzte Mal im März 2023 in der Firma und auch nur, weil wir
> Serverschränke umgebaut haben. Nicht jeder braucht diese "soziale"
> Komponente. Klingt für mich sowieso nach einer Art Zwangsaussage, damit man
> irgendwie rechtfertigen kann, in die Firma zu fahren. Aber jedem das seine.
Bei dem meisten bin ich tatsächlich dabei.
Ich gehöre zu der Minderheit, die in der Mittagspause ein 15min Powernap macht und das geht schlicht nicht in normalen Pausenräumen.
Also Igel ich mich im Auto ein. Mach es mir bequem und esse danach mein Pausenbrot bei nem YT Video um danach wieder ins Büro zu gehen.
Ist nicht sonderlich sozial, aber super erholsam sofern das Auto bequem ist ;)
Sache ist, ich hätte unfassbar gerne mehr Homeoffice. Meine Firma ist dieses Jahr auch von 0 mit ausnahmen auf Diskussionsbasis zu 25 Tage im Jahr über gegangen.
Wir haben also noch "ein wenig" Luft nach oben was das betrifft.
Ich habe aber während der Pandemie eines gelernt. In dieser Firma sind zum einen viele Workflows physisch. Dadurch bekommt man im Homeoffice praktisch keine nebenbei Infos aus der Produktion mehr mit. Und das nächste "Problem" sind alte Kollegen für die Excel die höchste Form der IT Kompetenz darstellt.
Diese Kollegen hört man im Homeoffice wenn überhaupt noch per Telefon aber sonst auch nicht.
Lustigerweise habe ich die besten Erfahrungen mit den Kollegen gemacht, die Lan Party und TS Erfahrungen haben. Mit denen reißt der Kontakt auch im Homeoffice nicht ab.
Also alles in allem, die soziale Komponente und die Flurfunkkomponente hängen meiner Erfahrung nach unmittelbar mit der Firmenstruktur zusammen. Herrschen alte Kommunikationsstrukturen und gelegentliches zusammen einen Heben gehen vor, dann wird es im Homeoffice schwer.
Ist die Firma bereits mit von der Belegschaft akzeptierten Kommunikationssystemen wie Teams oder ähnlichem durchsetzt, dann kann Homeoffice super sein.
Hab beides kennen gelernt und hänge grad mal wieder in einer Firma mit alten Strukturen rum.
Die rumgurkerei ist schwer nervtötend, aber dafür habe ich hier einen Chef der mir bei Projektrelevanten Themen zuhört. Und mein persönlicher Lieblingspunkt ist, ich muss hier nicht gegen einen halluzinierenden Manager mit Visionen diskutieren.
Am Ende hängt es immer von den Kompromissen ab die man bereit ist einzugehen und ob die Gesamtsumme von Vor- und Nachteilen für einen am Ende passt.
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Für einen besseren Umgang, bitte das Argument und nicht den Argumentierenden attackieren, dann kann man auch diskutieren.
Dies ist eine Meinung.
Meine Meinung.
Und für eine Meinung braucht man entgegen anderer Ansichten keine Telegramgruppe ;}
Oh und wer nen Rächtschraibphäler findet, der darf ihn gern behalten. ;P -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: BlindSeer 08.08.23 - 10:37
Mit kostenlosem Mittagessen bist du eine Seltenheit. Bei uns wird regelmäßig aus steuerlichen Gründen der Preis angehoben für das Stammessen. Für die anderen Gerichte zahlst du auch bis zu 10¤.
Wenn es was fachliches gibt, dann hat man es zu dokumentieren und weiterzutragen und nicht "durch Zufall" an der Kaffeemaschine auszutauschen. Wer keinen Kaffee trinkt hat Pech? Für sowas gibt es Projektrunden, Teamabstimmungen und Abstimmungen Teamleitung - MA. Da kommt es auch zum Smalltalk und man tauscht sich über gelöstes aus. Wichtige Infos dürfen nicht "durch Zufall" weitergegeben werden.
dafür hat man im Büro viel Ablenkung, gerade wenn man mit mehreren in einem Büro sitzt. Die hat man Zuhause dann eher weniger. Und Kaffeeküchengespräche über Fußball, Sport oder Autos interessieren mich halt nicht. Die Frage welche wichtigen sozialen Ereignisse man verpasst konnte mir noch keiner beantworten. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: scrumdideldu 08.08.23 - 12:31
zer0123 schrieb:
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> Nur, dass nicht jeder an diesen Kaffeekränzchen interessiert ist. Buschfunk
> in der Firma oder Pläuschen an der Kaffeemaschine oder Flur interessieren
> mich z.B gar nicht. Auch geh ich mit den Kollegen nicht Mittag essen, weil
> ich dazu gerne meine Ruhe habe und für mich alleine sein möchte.
Dir ist schon klar, dass dies die Dinge sind, die Dich in einer Firma eher weiter bringen als das, was Du evt. kannst?
Aber jedem das Seine. Ich investiere auch im Homeoffice weiter in diese Kontakte da dieses wichtig für die Vernetzung im Unternehmen und fürs Weiterkommen sind. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: BlindSeer 08.08.23 - 12:38
Die Frage ist wie weit man in einer Firma kommen will, in der labern wichtier ist als können. Da steigen doch eher Blender auf, während introvertierte Könner dann sehen wo sie bleiben.
Disclaimer: Nicht jeder der aufsteigt ist ein Blender und nicht jeder Könner introvertiert. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: flasherle 08.08.23 - 16:07
Weil Kreativität und neue Ideen sowie gute Lösungen nun mal nur im direkten Miteinander entstehen und nicht wenn sich jeder daheim einschließt...
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Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: flasherle 08.08.23 - 16:10
traurig wenn immer nur alles arbeit sein muss und strukturiert. Wie kann es in so einem unternehmen denn überhaupt aushalten. ein mensch ist doch kein roboter...
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Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: flasherle 08.08.23 - 16:11
zer0123 schrieb:
> Klingt für mich sowieso nach einer Art Zwangsaussage, damit man
> irgendwie rechtfertigen kann, in die Firma zu fahren.
Deine Arroganz kannst dir stecken... -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: berritorre 08.08.23 - 22:08
> dafür hat man im Büro viel Ablenkung, gerade wenn man mit mehreren in einem Büro sitzt.
> Die hat man Zuhause dann eher weniger.
Kommt natürlich auf die jeweilige persönliche Situation an. ich gehe ins Büro, weil es mir zu Hause mit der Frau am Esstisch zu eng wird. Büro ist nur 800m weg und leer. Sobald die Wohnsituation anders ist, gehe ich auch nicht mehr ins Büro.
Oder Leute mit Kids die am Nachmittag zu Hause sind. Da ist sicher das Büro auch ruhiger, wenn man sich voll konzentrieren muss. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: berritorre 08.08.23 - 22:20
Introvertiert kann genauso wie zu extrovertiert wirklich ein Problem sein, je nach dem was man eben so macht in seinem Job. Ein bisschen Kommunikation gehört irgendwie fast immer dazu. Wenn du dein Wissen nicht richtig in die Firma einbringen kannst, dann bringt das beste Wissen/Können oft nichts. Das soll nicht heissen, dass ich Schaumschläger besser finde.
[habe jetzt mal die lange Story über einen Schulkollegen wieder gelöscht. Bin zu sehr abgeschweift... ;-) ] -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: berritorre 08.08.23 - 22:31
So absolut würde ich das nicht sagen.
Ich denke (eigentlich weiss ich es) gute Ideen und Kreativität können sowohl zu Hause im Stillen Kämmerlein entstehen, als auch beim sozialen Miteinander. Mir persönlich kommen z.B. oft die besten Ideen wenn ich alleine radfahre oder langen Strecken alleine im Auto.
Auf der anderen Seite kommen viele neuen Ideen eben auch im Austausch mit anderen. Ich denke viele Wege führen zum Ziel. Zum einen kommt es sehr auf die Aufgabe an, aber auch auf die Person bzw. das Team. Wenn die Chemie nicht stimmt kommt meist auch beim sozialen Miteinander nicht viel rum. Ich denke man muss sich da jede Situation einzeln anschauen. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: BlindSeer 09.08.23 - 08:02
Ist aber eine andere Argumentation (und verständlichere) als "wenn man im Büro ist verpasst man so viel" :)
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Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: BlindSeer 09.08.23 - 08:05
Von "strukturiert" habe ich nicht gesprochen, nur davon dass Wichtiges festgehalten werden muss. Ich kenne das hier selber. "Das muss dringen gemacht werden, brauchen wir morgen beim Kunden" als Flurgespräch. Alles rotiert, es wird fertig gemacht und zwei Monate später "Wofür gab es eigentlich diese Änderung?". Tolle Wurst, man darf im Gedächtnis kramen und keiner will was verlangt haben. Lessons Learned gehen auch ohne schriftliche Notiz unter.
Ich mag meine Kollegen, die sind alle nett und ich arbeite gerne mit ihnen zusammen. Aber das geht auch von Zuhause aus. Nochmal: Was verpasst man ach so wichtiges, dass man 1 bis 2h Lebenszeit mit Pendeln verschwenden muss? Gespräche über Fußball interessieren mich nicht. -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: BlindSeer 09.08.23 - 08:09
Bei introviertierten Menschen kommt eher was schriftliches zustande, zumindest in der Regel. Beim MBTI wird ja auch in intro- und extrovertiert eingeteilt. Da hieß es in einem Video von einem der Lehrer unserer Kursleiterin "Wenn sie einen extrovertierten Menschen, der in ihr Büro kommt und sein Gehirn einfach entleert ärgern wollen sagen sie 'Stop. Kannst du das bitte in eine Mail schreiben?'" :D
Kommunikation funktioniert halt auch so. Die Basics vom Leben meiner direkten Kollegen weiß ich. Wir haben tägliche Abstimmungen, ob etwas ansteht und da werden auch neue Erkenntnisse oder Änderungen kommuniziert. Ärgerlich ist es nun, wenn so Sachen wie Abteilungsbesprechungen in Präsenzpflicht gemacht werden. Die Büros sind an dem Tag voll, man hat viel Ablenkung und kann bei uninteressanten Themen nicht nebenher noch was produktives machen. ;) -
Re: Ich verstehe es manchmal nicht
Autor: BlindSeer 09.08.23 - 08:12
Das geht prima über Teams. Habe ich mit einem ehem. Kollegen mehrfach praktiziert. Ebenso das menschliche "Rubberducky" klappt prima über Teams, wenn beide Zuhause sitzen. Da kann man den Bildschirm Teilen, sich auf das wesentliche konzentrieren, Gedanken austauschen und direkt umsetzen und probieren. Etwas was an der Kaffeemaschine nicht geht.
Fernkommunikation funktioniert bestens, wenn man es will und sich darauf einrichtet. Ich weiß die Basics im Leben meiner direkten Kollegen alle, mit den Kollegen die mir näher stehen beginnt jeder Call mit Smalltalk, oder man redet hinterher noch ein wenig. Dafür spart man sich den uninteressanten Kram wie Autos, Fußball und ähnliches.



