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Chef war nicht begeistert

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  1. Chef war nicht begeistert

    Autor: Steven Lake 24.11.21 - 10:02

    Homeoffice ist definitiv möglich (befinde mich in diesem), aber mein Chef mag das nicht. Ich habe ihm erklärt, dass ich Sonntags mit dem Taxi zum Testzentrum fahren müsste, damit ich Montags legal in die Firma fahren kann. Ich habe kein Testzentrum in der nähe, was ich Fußläufig erreichen kann. Eine andere Methode wäre jeden Tag sich pünktlich testen zu lassen. Ist ja auch etwas absurd. Als braver Bürger geht man ja nicht unnötig unter Leute, um die Verbreitung zu minimieren. Wäre in dem Fall nicht möglich und ich muss meine Freizeit opfern, damit ich permanent getestet bin.

    Das ist auch alles in der Annahme, dass das Testzentrum mich mehr als 1 mal pro Woche testen würde. Wenn die wegen des Ansturms gar nicht so viele Kapazitäten haben, müssen die auf dieses Limit zurück greifen.

    Betroffen sind nicht nur ungeimpfte, sondern auch diejenigen, die ihren Status nicht offen legen wollen, was deren Recht ist.

    Eine saubere Lösung wäre einfach die Impfpflicht. Hilft natürlich nicht heute, sondern erst in der Zukunft. Jetzt muss man abwarten was 2G/2G+ und 3G wirklich bringt.

    Diejenigen mit Auto haben aber Glück. Der Chef kann da als notwendiges Übel einfach mehr kostenlose Tests ermöglichen. Was ja geht ist ein Selbsttest unter Beobachtung. Da kann aber auch der Chef tricksen. Die Tests selber sind raus aus der externen Prüfung. Der Chef kann die Tests halt 15 Minuten zurück datieren, damit der Mitarbeiter trotzdem arbeiten kann, obwohl er die 15 Minuten warten muss.
    Ich weiß mein Chef würde dies machen. Er gehört zwar zu den Kritikern, hat aber versichert dass er nur etwas unterschreibt, wenn sich jemand auch wirklich testen lässt.

  2. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: MarcusK 24.11.21 - 10:13

    Steven Lake schrieb:
    > Betroffen sind nicht nur ungeimpfte, sondern auch diejenigen, die ihren
    > Status nicht offen legen wollen, was deren Recht ist.

    welchen Grund gibt es das man nicht sagen will das man geimpft ist?
    Geht es wirklich soweit das man von einige sozialen dingen ausgeschossen wird, wenn man geimpft ist? Oder haben einige schon angst sich mit dem Impfstoff anzustecken?

    Datenschutz schön und gut, aber wenn man jeden früh seinen Test abgeben muss wird das früher oder später auffallen.

  3. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: User_x 24.11.21 - 10:23

    Oder mit Symptomen ins Büro und sich auf den Ausweis beziehen. Quarantäne muss man ja auch nicht mehr wirklich...

  4. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: chefin 24.11.21 - 10:52

    Steven Lake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Homeoffice ist definitiv möglich (befinde mich in diesem), aber mein Chef
    > mag das nicht. Ich habe ihm erklärt, dass ich Sonntags mit dem Taxi zum
    > Testzentrum fahren müsste, damit ich Montags legal in die Firma fahren
    > kann. Ich habe kein Testzentrum in der nähe, was ich Fußläufig erreichen
    > kann. Eine andere Methode wäre jeden Tag sich pünktlich testen zu lassen.
    > Ist ja auch etwas absurd. Als braver Bürger geht man ja nicht unnötig unter
    > Leute, um die Verbreitung zu minimieren. Wäre in dem Fall nicht möglich und
    > ich muss meine Freizeit opfern, damit ich permanent getestet bin.
    >
    > Das ist auch alles in der Annahme, dass das Testzentrum mich mehr als 1 mal
    > pro Woche testen würde. Wenn die wegen des Ansturms gar nicht so viele
    > Kapazitäten haben, müssen die auf dieses Limit zurück greifen.
    >
    > Betroffen sind nicht nur ungeimpfte, sondern auch diejenigen, die ihren
    > Status nicht offen legen wollen, was deren Recht ist.
    >
    > Eine saubere Lösung wäre einfach die Impfpflicht. Hilft natürlich nicht
    > heute, sondern erst in der Zukunft. Jetzt muss man abwarten was 2G/2G+ und
    > 3G wirklich bringt.
    >
    > Diejenigen mit Auto haben aber Glück. Der Chef kann da als notwendiges Übel
    > einfach mehr kostenlose Tests ermöglichen. Was ja geht ist ein Selbsttest
    > unter Beobachtung. Da kann aber auch der Chef tricksen. Die Tests selber
    > sind raus aus der externen Prüfung. Der Chef kann die Tests halt 15 Minuten
    > zurück datieren, damit der Mitarbeiter trotzdem arbeiten kann, obwohl er
    > die 15 Minuten warten muss.
    > Ich weiß mein Chef würde dies machen. Er gehört zwar zu den Kritikern, hat
    > aber versichert dass er nur etwas unterschreibt, wenn sich jemand auch
    > wirklich testen lässt.

    Von vorne bis hinten gelogen

    Was genau willst du damit ereichen?

    Die gesamte Beschreibung ist ein Sammelsurium aus Möglichkeiten. Nur hat eben keiner alle diese Dinge gleichzeitig. Wer nicht mit öffis fahren kann, hat ein Auto. Wer kein Auto hat und keine Öffis benutzten kann ist ohne Arbeit. Den sonst hätte er ein Auto.

    Bestenfalls gehts dir ums Geld, aber es war deine Entscheidung dich nicht impfen zu lassen. Nun musst du auch schauen wie du es hinbekommst, andere nicht anzustecken. Testen ist ja kein Heilmittel oder profilaxe, sondern ein Schutz Dritter. Und das musst du dann eben selbst zahlen. Deine Entscheidung gewesen, trage sie auch.

  5. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: trinkhorn 24.11.21 - 11:10

    An sich stimme ich dir zu.
    Aber theoretisch: Wenn Steven am Arsch der Welt wohnt, aber normalerweise mit dem Bus gut ins Dorf kommt, und aus irgendeinem Grund nichtmal ein Fahrrad für diese Strecke in Frage kommt, dann muss er täglich zum Test fahren (oder alle 2 Tage einen teuren PCR Test machen) um am nächsten Tag wieder den Bus zum testen nehmen zu dürfen. Das ist schon ein ziemlicher Aufwand, und problematisch wenn einmal der Test fehlt um mit dem Bus zum Test zu kommen... Aber eben auch eine sehr seltene Spezialsituation.

  6. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: Oktavian 24.11.21 - 11:36

    > Das ist schon ein ziemlicher
    > Aufwand, und problematisch wenn einmal der Test fehlt um mit dem Bus zum
    > Test zu kommen...

    In die Situation hat er sich dann aber selbst gebracht. Impfmöglichkeiten gibt es seit Sommer völlig problemlos und größtenteils sogar ohne Termin.

  7. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: trinkhorn 24.11.21 - 11:38

    Das weiß ich wohl.
    Aber um hätte hätte geht es ja nicht, sondern darum dass es angeblich jetzt eine ach so unlösbare Situation ist.
    Im übrigen ist das testen nicht Verantwortung des AG. wenn HO nicht möglich ist und der MA keinen 3G-Nachweis erbringen kann ist er ohne Lohnfortzahlung freizustellen. Der AG MUSS da keine Kosten übernehmen oder Artbeitszeit zur Verfügung stellen oder so. (Außer natürlich das ist ein Schlüsselmitarbeiter, dann ist der AG evtl kulant, aber eben nicht rechtlich verpflichtet)

  8. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: nightmar17 24.11.21 - 11:56

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das ist schon ein ziemlicher
    > > Aufwand, und problematisch wenn einmal der Test fehlt um mit dem Bus zum
    > > Test zu kommen...
    >
    > In die Situation hat er sich dann aber selbst gebracht. Impfmöglichkeiten
    > gibt es seit Sommer völlig problemlos und größtenteils sogar ohne Termin.

    Im Sommer gab es aber keine indirekte Impfpflicht, jetzt schon.

  9. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: Cybso 24.11.21 - 12:13

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Sommer gab es aber keine indirekte Impfpflicht, jetzt schon.

    Auch im Sommer wurde schon darüber diskutiert, es den Impfverweigerern ungemütlich zu machen, sobald jeder die Möglichkeit zu einer vollständigen Impfung gehabt hat. Wer behauptet, dass es keine Vorwarnung gab, hat schlicht die komplette gesellschaftliche Diskussion verschlafen (oder lebt in einer Telegram-Blase, auf denen was von Haftungsansprüche gegen Ärzte bei Impfschäden gefaselt wird).



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.21 12:15 durch Cybso.

  10. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: bplhkp 24.11.21 - 12:47

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Im Sommer gab es aber keine indirekte Impfpflicht, jetzt schon.

    Das Virus stellt uns nunmal immer vor herausfordernde Situation.
    Im Sommer wollte man Pause vom Virus haben, den Preis zahlen wir jetzt als Gesellschaft.

    Das das mit dem regelmäßigen Testen für einige Arbeitnehmer im wahrsten Sinne des Wortes eine Extrameile gehen müssen ist nun mal so.
    Die Gesellschaft erwartet auch vom Personal auf den Intensivstationen, dass es die Extrameile geht. Und zwar dauerhaft seit mehr als eineinhalb Jahren. Und die Perspektive ist, dass das erstmal so bleibt.
    Im Gegensatz dazu ist für die Ungeimpften der Ausweg ganz einfach: Impfen lassen und nach zwei Wochen ist der Spuk vorbei.

  11. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: masterx244 24.11.21 - 13:21

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das ist schon ein ziemlicher
    > > Aufwand, und problematisch wenn einmal der Test fehlt um mit dem Bus zum
    > > Test zu kommen...
    >
    > In die Situation hat er sich dann aber selbst gebracht. Impfmöglichkeiten
    > gibt es seit Sommer völlig problemlos und größtenteils sogar ohne Termin.

    Man würze noch ein ärztlich verordnetes Impfverbot in den Mix rein (Allergie gegen Bestandteile der Impfstoffe oder vorherige Allergien bei anderen Impfungen, da gibt es berechtigte Gründe).

  12. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: Cybso 24.11.21 - 13:25

    masterx244 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man würze noch ein ärztlich verordnetes Impfverbot in den Mix rein
    > (Allergie gegen Bestandteile der Impfstoffe oder vorherige Allergien bei
    > anderen Impfungen, da gibt es berechtigte Gründe).

    Die mRNA-Impfstoffe enthalten keine Wirkverstärker, die üblicherweise für die Allergien verantwortlich sind.

  13. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: Klausens 24.11.21 - 13:39

    Das Blöde ist, dass diese Impfstoffe gut verträglich sind.
    Da kommst schlecht raus.

    Kontraindikationen:
    Krebs: Nein
    Multiple Sklerose: Nein
    Allergien: Kaum ne Chance. Es müssten Allergien gegen ALLE zugelassenen Impfstoffe sein.

  14. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: Oktavian 24.11.21 - 20:05

    > Im Sommer gab es aber keine indirekte Impfpflicht, jetzt schon.

    Es gibt auch keine Wasch- und Zahnputzpflicht. Trotzdem tun das zivilisierte Menschen jeden Tag. Nicht weil es verpflichtend wäre, sondern einfach für die eigene Gesundheit und für ein gutes, zivilisiertes Zusammenleben.

  15. Re: Chef war nicht begeistert

    Autor: Oktavian 24.11.21 - 20:12

    > Man würze noch ein ärztlich verordnetes Impfverbot in den Mix rein
    > (Allergie gegen Bestandteile der Impfstoffe

    Gegen jeden einzelnen Impfstoff?

    Und dann sind wir mal konkret. Möchtest Du mir die eine Person zeigen, die gegen alle verfügbaren Impfstoffe allergisch ist und gleichzeitig kein Auto hat und gleichzeitig soweit vom Testzentrum entfernt wohnt, dass der Weg unzumutbar ist?

    Ansonsten rate ich in solchen Fällen, nicht dem Hausarzt zu vertrauen. Gerade in sehr speziellen und seltenen Allergien sind die in der Regel minderqualifiziert. Hierzu gibt es an Kliniken spezielle Sprechstunden, bei denen eine Individualdiagnostik erfolgt:

    https://www.uniklinik-duesseldorf.de/ueber-uns/pressemitteilungen/detail/corona-schutzimpfung-fuer-allergiker-uniklinik-duesseldorf-bietet-spezialsprechstunde-an

    > oder vorherige Allergien bei
    > anderen Impfungen,

    Das wiederum ist unerheblich.

    https://www.pei.de/DE/newsroom/positionen/covid-19-impfstoffe/stellungnahme-allergiker.html

    Lediglich bei einer starken Reaktion bei der Erstimpfung wird von einer Zweitimpfung mit gleichem Impfstoff abgeraten. Auch hier ist der Weg in die Allergie-Sprechstunde einer Klinik sinnvoll.

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