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Ich glaube nicht dass Vodafone so schlecht ist.

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  1. Ich glaube nicht dass Vodafone so schlecht ist.

    Autor: Anonymer Nutzer 22.03.19 - 09:04

    Als Wechsler von der Telekom zu VF kann ich eher das Gegenteil bestätigen. Die Telekom hat z.B. im Raum München (außerhalb der städtischen Gebiete) jenseits der Autobahnen über weite Flächen nur 2G. Auf einer kürzlichen Fahrt zum Skifahren in die Alpen südwestlich von München konnte ich im Telekom Netz über 2 Stunden lang so gut wie keine Musik streamen. Es gab über eine Landstraßenstrecke von ca. 100 km praktisch nur 2G. Erst nach dem Grenzübertritt zu Österreich hatte ich wieder brauchbares Netz.

    Ein großes Problem der Telekom ist auch die In-House Versorgung in großen Städten, denn die dort vorwiegend genutzten Frequenzen im 1,8 und 2,6 GHz Bereich dringen kaum durch Mauern durch. Als Folge bleibt innerhalb von Gebäuden noch EDGE oder ein schwaches 4G Signal, das beim Telefonieren zu ständigen Verbindungsabbrüchen führt.

    Ich war mit dem neuen VF Vertrag schon quer durch Deutschland unterwegs, und unter anderem auch auf der besagten Strecke Richtung Alpen, bzw. im Grenzgebiet zu Tschechien und Polen im absoluten Niemandsland fernab jeglicher nennenswerter Zivilisation. 4G hatte ich mit VF selbst dort in weiten Teilen. Die 3G bzw. 2G Unterbrechungen waren selten und kurz. Der Inhouse Empfang ist im bei VF deutlich stärker ausgebauten 800 MHz Netz sehr viel besser gewährleistet.

    Ein anderes Problem bei der Telekom war auch das Lastmanagement des Netzes: mein Smartphone schaltete oft grundlos auf 3G runter, trotz ausreichender 4G Versorgung. Leider ist das 3G Netz aber meist bis zum Stillstand überlastet. Seit ich VF habe steht das 4G Symbol fast wie eingebrannt im Display.

    Ja, wenn man Speedtests macht, sieht man die Kehrseite des 800-MHz Bandes: die Geschwindigkeit ist oft signifikant niedriger als bei der Telekom. Trotzdem ist 4G bei VF immer noch schnell genug für die wesentlichen mobilen Anwendungen. Ca. 10 MBit gehen bei mir in Speedtests immer mindestens durch. Meist sind es zwischen 20 und 40 MBit.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.19 09:08 durch Gurli1.

  2. Re: Ich glaube nicht dass Vodafone so schlecht ist.

    Autor: bigm 22.03.19 - 09:29

    Bei uns südlich von Stuttgart ist es genau anders herum.
    Mit Vodafone ist man im Ort außerhalb von Gebäuden gut aufgehoben.
    Mit der Telekom hat man zwar die meiste Netzabdeckung aber komischerweise oft nur 2/3g vorallem in Gebäuden. (da hat O2 4g)
    Mit O2 komischerweise auch beim spazierengehen im Wald, am Kneippbecken überall 4G und sogar nutzbar.. da hört mit Vodafone jedwedes Streaming auf.

  3. Re: Ich glaube nicht dass Vodafone so schlecht ist.

    Autor: Anonymer Nutzer 22.03.19 - 09:47

    Ja, solche lokalen Unterschiede gibt es natürlich. Ich denke nur, dass der große Vorsprung der Telekom gegenüber Vodafone wie im Artikel beschrieben so nicht stimmen kann. O2 kann ich leider nicht beurteilen, aber Kollegen und Bekannte, die O2 schlicht aus Kostengründen haben, erzählen mit regelmäßig vom nicht vorhandenen 3G/4G Netz auf dem Lande... Aber wie gesagt, mir fehlt da die Erfahrung.

    Basierend auf meiner Reiseerfahrung in Deutschland auch in ländlichen Gebieten würde ich Vodafone wohl mindestens 85-90% 4G Abdeckung bescheinigen. Größtenteils auch inhouse.

  4. Re: Ich glaube nicht dass Vodafone so schlecht ist.

    Autor: bigm 22.03.19 - 10:02

    Das ist absolut richtig.
    Im Allgäu wo wir regelmäßig sind da sucht man mit Telekom sprichwörtlich das Netz.
    Ausserhalb der Gebäude 2g in den gebäuden nix.

    O2 4g/3g..

    Vodafone hat vor 4 Jahren nachdem dort gar kein Empfang war, ausgebaut und nun 3g "ok"...

    Ich finde es persöhnlich immer noch bedauerlich das wir als mehr oder weniger einziges Land in der EU 3 Netzte haben.
    Der Ausbau hätte vom Staat getragen werden müssen und an alle vermietet werden müssen was vermutlich deutlich günstiger gewesen wäre.
    Oder die Netzbetreiber gezwungen werden die Netze zusammen zu legen und gemeinsam auszubauen und die tatsächlichen Kosten auf die größe der Netzbetreiber umzulegen.
    So gäbe es auch kein gejammer mit 1&1 und co.

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