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  5. › Achim Kampker: Streetscooter…

"er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

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  1. "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: jake 06.04.19 - 13:48

    der spiegel-artikel erscheint mir der wahrheit schon etwas näher:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/streetscooter-gruender-achim-kampker-muss-deutsche-post-verlassen-a-1261443.html

    kampker wollte wohl eine art "elektro-henry ford" werden und hat dabei wohl aus den augen verloren, dass die post vor allem ein logistik-unternehmen ist und bleibt. das wurde vielen im konzern wohl einfach zu gross. als man ihm dann vor kurzem einen manager vor die nase gesetzt hat, hat er wohl begriffen, dass das projekt in einer sackgasse steckt und die reissleine gezogen.

    nebenbei hat kampker die rwth aachen nie verlassen. zwar hat er seinen alten lehrstuhl am wzl 2013 verlassen, aber nur, um einen eigenen, neuen zu erhalten, den er seit 2014 nie verlassen hat. zu finden beispielsweise auch hier (knapp über "zeit für familie, glauben" ;):

    http://www.pem.rwth-aachen.de/cms/PEM/Der-Lehrstuhl/Lehrstuhlleitung/~fkex/Prof-Dr-Ing-Achim-Kampker/?allou=1

    ich gehe aber wie der spiegel davon aus, dass er bald wieder mit einem neuen projekt zu sehen sein wird, evtl. ja auch bei e.go.

  2. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: OmranShilunte 06.04.19 - 16:20

    die dinger geraten doch ständig grundlos in brand und lassen sich dann kaum noch löschen. sowas will ich in wohngebieten genau so wenig haben wie verbrennungsmotoren.

  3. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: jake 06.04.19 - 17:12

    mal abgesehen davon, dass das einfach nicht stimmt - was hat das mit dem thema zu tun?

  4. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: Kelran 06.04.19 - 20:00

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mal abgesehen davon, dass das einfach nicht stimmt

    Richtig, sie brennen nicht ständig. Zwei von den 8.000 in Betrieb befindlichen Fahrzeuge haben gebrannt. Daraufhin wurden 460 Fahrzeuge zurückgerufen, weil man die Ursache gefunden hatte und die betroffene Charge untersuchen wollte. Bei der Untersuchung wurden keine Mängel gefunden (http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/streetscooter-deutsche-post-ruft-e-autos-wegen-brandgefahr-zurueck-a-1258968.html).

    > Was hat das mit dem Thema zu tun?

    Natürlich nichts. Er wollte nur einmal ein wenig Stimmung gegen das Fahrzeug machen.

    BTW: Auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gehen in Flammen auf, ohne das jemand sie anzündet (https://www.motor-talk.de/forum/auto-faengt-einfach-an-zu-brennen-t2831502.html).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.19 20:06 durch Kelran.

  5. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: Kelran 06.04.19 - 20:08

    OmranShilunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die dinger geraten doch ständig grundlos in brand und lassen sich dann kaum
    > noch löschen. sowas will ich in wohngebieten genau so wenig haben wie
    > verbrennungsmotoren.

    Einmal abgesehen von dem Unsinn mit "ständig grundlos in brand" ist das ein tolles Statement von Dir. So konstruktiv. Wie stellst Du Dir denn die Logistik beim Transport von Menschen und Waren Wohngebieten vor?

  6. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: TechnicalCE 07.04.19 - 09:46

    OmranShilunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die dinger geraten doch ständig grundlos in brand und lassen sich dann kaum
    > noch löschen. sowas will ich in wohngebieten genau so wenig haben wie
    > verbrennungsmotoren.

    Wie wäre es mal sich vorher zu informieren bevor man so einen Stuss verbreitet? Zum Glück wurde bereits darauf eingegangen wie falsch deine Information ist.

  7. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: pk_erchner 07.04.19 - 11:24

    es geht doch nichts über deutsches Beamtentum

  8. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: McWiesel 07.04.19 - 15:11

    Kelran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OmranShilunte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Wie stellst Du Dir denn die Logistik beim Transport von Menschen und Waren Wohngebieten vor?

    Ich wurde zwar nicht gefragt, aber ich sage mal ganz klar: Schluss mit der Hauszustellung! Bevor man über E-Antrieb nachdenkt, könnte man einfach mal die Energieverschwendung durch Sinnlosfahrten abstellen, ganz gleich ob Diesel oder Elektro. Unzählige Pakete können im ersten Versuch (und auch im dritten, weil grundsätzlich zur Arbeitszeit) nicht zugestellt werden.

    Natürlich braucht es mangels Kooperationsbereitschaft der Privatunternehmen wieder eine gesetzliche Regelung, dass Packstationen von allen Paketdienstleistern finanziert und bewirtschaftet werden müssen. Der Kurierfahrer fährt in die Packstation des Stadtviertels (und wird dort 100% seiner Pakete los), dem Kunde wird zugemutet auch mal 350m weit zu laufen. Hauszustellung gibt's nur für Inhaber eines Behindertenausweises, ansonsten mit saftigen Extragebühren (damit ist auch sichergestellt, dass jemand zu Hause ist und die Fahrt nicht sinnlos war).
    Damit hört auch endlich mal das widerrechtliche Warnblink-Geparke irgendwelcher Transporter auf Radwegen, Gehwegen oder Straßen auf, die Zusteller haben halbwegs planbare Arbeitszeiten und die Energieverschwendung durch Fehllogistik wird massiv dezimiert.

  9. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: 1ras 07.04.19 - 16:17

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wurde zwar nicht gefragt, aber ich sage mal ganz klar: Schluss mit der
    > Hauszustellung! Bevor man über E-Antrieb nachdenkt, könnte man einfach mal
    > die Energieverschwendung durch Sinnlosfahrten abstellen, ganz gleich ob
    > Diesel oder Elektro. Unzählige Pakete können im ersten Versuch (und auch im
    > dritten, weil grundsätzlich zur Arbeitszeit) nicht zugestellt werden.
    >
    > Natürlich braucht es mangels Kooperationsbereitschaft der Privatunternehmen
    > wieder eine gesetzliche Regelung, dass Packstationen von allen
    > Paketdienstleistern finanziert und bewirtschaftet werden müssen. Der
    > Kurierfahrer fährt in die Packstation des Stadtviertels (und wird dort 100%
    > seiner Pakete los), dem Kunde wird zugemutet auch mal 350m weit zu laufen.
    > Hauszustellung gibt's nur für Inhaber eines Behindertenausweises, ansonsten
    > mit saftigen Extragebühren (damit ist auch sichergestellt, dass jemand zu
    > Hause ist und die Fahrt nicht sinnlos war).
    > Damit hört auch endlich mal das widerrechtliche Warnblink-Geparke
    > irgendwelcher Transporter auf Radwegen, Gehwegen oder Straßen auf, die
    > Zusteller haben halbwegs planbare Arbeitszeiten und die
    > Energieverschwendung durch Fehllogistik wird massiv dezimiert.

    Klar, ich fahre dann jedesmal 14 km zur nahegelegendsten Packstation und viele andere die nicht in einer Stadt wohnen machen es ähnlich. Diejenigen die Homeoffice machen kommen endlich mal wieder unter die Leute und die Umwelt bedankt sich ganz herzlich für den steigenden Paket-Individualverkehr. Was habe wir Glück, dass dich niemand gefragt hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.19 16:19 durch 1ras.

  10. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: McWiesel 07.04.19 - 18:25

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, ich fahre dann jedesmal 14 km zur nahegelegendsten Packstation und
    > viele andere die nicht in einer Stadt wohnen machen es ähnlich. Diejenigen
    > die Homeoffice machen kommen endlich mal wieder unter die Leute und die
    > Umwelt bedankt sich ganz herzlich für den steigenden
    > Paket-Individualverkehr. Was habe wir Glück, dass dich niemand gefragt hat.

    Ich weiß zwar nicht, aus welcher Phantasie du die 14km nimmst, aber hier in Deutschland hat ein Stadtviertel (oder von mir aus auch ein Dorf) keine Größe von 14km. Und ich schrieb eben pro Stadtviertel mindestens eine Packstation. Sicher dürfen die so ähnlich wie Briefkästen nicht viel weiter als grob 500m entfernt sein. Wer dafür natürlich trotzdem noch sein SUV aus der Garage holt, gehört geohrfeigt.

    Leider werden gerade auf dem Dorf die Packstationen kaum ausgebaut, ist ja viel wirtschaftlicher, wenn 3 Sprinter von 3 verschiedenen Dienstleistern den ganzen Tag von Haus zu Haus fahren und 3 von 5 Paketen nicht los werden. Und man am Ende in die Postfiliale bzw. Pickup-Shop der nächstgelegenen Stadt (!) muss, um sein Paket zu holen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.19 18:26 durch McWiesel.

  11. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: 1ras 07.04.19 - 19:21

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar, ich fahre dann jedesmal 14 km zur nahegelegendsten Packstation und
    > > viele andere die nicht in einer Stadt wohnen machen es ähnlich.
    > Diejenigen
    > > die Homeoffice machen kommen endlich mal wieder unter die Leute und die
    > > Umwelt bedankt sich ganz herzlich für den steigenden
    > > Paket-Individualverkehr. Was habe wir Glück, dass dich niemand gefragt
    > hat.
    >
    > Ich weiß zwar nicht, aus welcher Phantasie du die 14km nimmst, aber hier in
    > Deutschland hat ein Stadtviertel (oder von mir aus auch ein Dorf) keine
    > Größe von 14km. Und ich schrieb eben pro Stadtviertel mindestens eine
    > Packstation.

    Magst du so gemeint haben nur geschrieben hast du es nicht, was einfach nachlesbar ist. Dein toller Vorschlag hätte zur Folge, dass ich alle meine Pakete aus einer 14 km entfernten Packstation abholen müsste, weil du ohne über den Tellerrand zu schauen vor meiner Haustür ein Problem mittels gesetzliche Regelung beheben möchtest, welches dort überhaupt nicht existiert.

    > Sicher dürfen die so ähnlich wie Briefkästen nicht viel weiter
    > als grob 500m entfernt sein.

    Eine Packstation pro Einöd-Hof ist eine super Idee.

    > Leider werden gerade auf dem Dorf die Packstationen kaum ausgebaut, ist ja
    > viel wirtschaftlicher, wenn 3 Sprinter von 3 verschiedenen Dienstleistern
    > den ganzen Tag von Haus zu Haus fahren und 3 von 5 Paketen nicht los
    > werden. Und man am Ende in die Postfiliale bzw. Pickup-Shop der
    > nächstgelegenen Stadt (!) muss, um sein Paket zu holen.

    Was du schilderst ist hauptsächlich ein Problem der anonymen Arbeitnehmerschließfächer in den Städten. Auf dem Land kennt praktisch jeder jeden, ich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal eines meiner Pakete von einem Paketboten wieder mitgenommen werden musste. Deshalb gibt es auf dem Land auch so wenige Packstationen, weil sie kaum jemand nutzt.

    Wenn in den Städten der Verkehrskollaps droht, dann ist das Problem gezielt dort zu beheben und nicht per gesetzlichem Rundumschlag in der Fläche, in der dieses Problem überhaupt nicht existiert.

  12. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: M.P. 07.04.19 - 22:10

    Vollquoten, und den Text nicht verstehen.
    McWiesel verlangt ja gerade Paketdienst-Neutrale Packstationen mit einer Dichte, wie heute Briefkästen....

  13. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: 1ras 07.04.19 - 22:41

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vollquoten

    Damit man auf dem Smartphone den Zusammenhang erkennen kann, anders bekommt es Golem ja leider nicht hin.

    >, und den Text nicht verstehen. McWiesel verlangt ja gerade
    > Paketdienst-Neutrale Packstationen mit einer Dichte, wie heute
    > Briefkästen....

    Da spricht gerade der Richtige, von einer Erhöhung der Dichte steht nichts im zitierten Text.

    Auf dem Land ist das Packstationen-Konzept gescheitert, da es kaum jemand braucht. Eine Paketzustellungs-"Dichte, wie heute Briefkästen" habe ich hingegen bereits heute, mein Zusteller hinterlegt mir das Paket an nahezu jedem beliebigen Ort bei den Nachbarn oder bei mir auf dem Grundstück, inklusive Nebengebäude oder Garage, inklusive Hinterlegungsmöglichkeit des Schlüssels, wenn ich es will. Was allenfalls fehlt sind nicht Paketdienst-Neutrale Packstationen sondern eine Paketdienst-Neutrale Zustellungsmöglichkeit. Dies kann eine Packstation sein aber auch jeder andere zur Zustellung von Paketen geeignete Ort. Nur so kann es in ländlichen Gebieten funktionieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.19 22:41 durch 1ras.

  14. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: M.P. 08.04.19 - 09:02

    Ich interpretiere die beiden Posts von McWiesel so, dass

    1) Packstationen Neutral sein müssen, also jedem Zustelldienst zugänglich sein müssen.
    2) Packstationen in jedes Stadtviertel gehören. Also hätte auch jedes Dorf eine Packstation.

    Bei uns im Stadtteil hat Hermes zwar keine Packstation aber dank der Hermes-Agentur im Kiosk einer türkischen Großfamilie kann man da zumindest fast rund um die Uhr Pakete abholen und abgeben. Die DHL-Shops sind alle nur von 09:00 .... 18:00 geöffnet, und die nächste Packstation ist auch 5 km entfernt und dank großem Einzugsgebiet häufig auch voll, sodass der Bote das Paket dort nicht einlagern kann ...

  15. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: neocron 08.04.19 - 10:06

    Schluss mit der Hauszustellung? Ich denke, das Fernabsatzgesetz sollte man evtl mal überdenken ... evtl genügt das schon die Sinnlosfahrten einzudämmen

  16. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: 1ras 08.04.19 - 11:05

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich interpretiere die beiden Posts von McWiesel so, dass
    >
    > 1) Packstationen Neutral sein müssen, also jedem Zustelldienst zugänglich sein müssen.

    Dagegen habe ich auch nichts gesagt.

    > 2) Packstationen in jedes Stadtviertel gehören.

    Beschreibt für mich den Ist-Zustand: https://www.google.com/search?q=München+Packstation
    Mag regional unterschiedlich sein, dann muss man das Problem aber gezielt dort anpacken.

    > Also hätte auch jedes Dorf eine Packstation.

    Dann fährst du auf dem Land mitunter weiterhin mehrere Kilometer, ohne überhaupt ein Problem zu beheben.

  17. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: McWiesel 08.04.19 - 11:27

    Wie gesagt, da kann man ja ja sinnvolle Vorgaben machen, dass pro Anzahl Einwohner eine Paketstation aufgestellt sein muss, dass man auf dem Land längere Wege hat, sind die Leute dort gewohnt (dafür kann man die meist viel schneller zurücklegen als in der Stadt). Aber auch dort gibt's dann irgendwo ein Einkaufsmarkt oder ein Bahnhof, wo jeder mindestens 1x die Woche vorbei kommt und seine Päckchen an einer dort aufgestellten Packstation mitnehmen kann. In der Stadt klappt das recht gut.

    Generell müsste Versand eben auch teurer werden, sodass die Leute gezwungen sind auch Bestellungen etwas zusammenzufassen. Gerade aber Amazon verleitet einem ja dazu wegen jedem Kleinkram eine neue Bestellung auszulösen, statt z.B. ein Bonus zu geben, wenn man Bestellungen etwas auflaufen lässt oder wenigstens ein Wunschliefertermin festlegen könnte um die Zustellung zu synchronisieren. Schlimmer noch, da bestellt man 3x Kleinkram (der eigentlich zusammengehört) und an 3 verschiedenen Tagen kommen 3 verschiedene Dienstleister um es zuzustellen.

    Da könnte man noch so viel an der Effizienz arbeiten, aber bis jetzt ist man da immer noch viel zu zaghaft. Würde doch mal echt wieder Zeit für ne Mail an die Kunden werden, die einem ein Wegfall son Service als Zugewinn verkaufen will.

  18. Re: "er wurde gegangen" wäre wohl richtiger

    Autor: 1ras 08.04.19 - 12:06

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie gesagt, da kann man ja ja sinnvolle Vorgaben machen, dass pro Anzahl
    > Einwohner eine Paketstation aufgestellt sein muss, dass man auf dem Land
    > längere Wege hat, sind die Leute dort gewohnt (dafür kann man die meist
    > viel schneller zurücklegen als in der Stadt). Aber auch dort gibt's dann
    > irgendwo ein Einkaufsmarkt oder ein Bahnhof, wo jeder mindestens 1x die
    > Woche vorbei kommt und seine Päckchen an einer dort aufgestellten
    > Packstation mitnehmen kann. In der Stadt klappt das recht gut.

    Wie schnell doch aus 350 m Fußweg ein "hol doch dein Paket einmal in der Woche beim nächstgelegenen Bahnhof oder Einkaufsmarkt ab" wird. Auch wenn ich mich wiederhole, Problem sind dort zu lösen wo sie auftreten und nicht per globalem Rundumschlag.

    > Generell müsste Versand eben auch teurer werden, sodass die Leute gezwungen
    > sind auch Bestellungen etwas zusammenzufassen. Gerade aber Amazon verleitet
    > einem ja dazu wegen jedem Kleinkram eine neue Bestellung auszulösen, statt
    > z.B. ein Bonus zu geben, wenn man Bestellungen etwas auflaufen lässt

    Diesen Bonus gibt es selbst bei Amazon, da dort Versandkosten erst ab 29 ¤ entfallen. Prime ist natürlich ein anderes Thema, dessen ursprüngliches Konzept eine im Voraus zu entrichtende Versandkostenpauschale war.

    > Da könnte man noch so viel an der Effizienz arbeiten, aber bis jetzt ist
    > man da immer noch viel zu zaghaft.

    Du siehst nur die Situation in deiner Stadt. Für die Landbevölkerung ist der Versandhandel bereits heute die effizienteste Einkaufsmöglichkeit überhaupt. Die Alternative wäre nämlich so wie früher jedesmal zig Kilometer in die nächste Stadt zu gurken. Ein Paketfaher welcher zig Pakete nacheinander zustellt ist hingegen *bedeutend* effizienter und umweltschonender, selbst wenn er gelegentlich mehrfach zustellen muss. Und übrigens entlastet dies auch das Verkehrschaos der Stadt.

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