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muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

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  1. muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

    Autor: Kaiser Ming 02.12.15 - 18:02

    nein, denn Manager werden am Gewinn beteiligt nicht aber am Verlust.
    Das ist in etwa so wie wenn man beim Glückspiel, sagen wir Roulette, die Gewinne bekommt, die Verluste aber nicht abgeben muss.

  2. Re: muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

    Autor: elf 02.12.15 - 18:26

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nein, denn Manager werden am Gewinn beteiligt nicht aber am Verlust.
    > Das ist in etwa so wie wenn man beim Glückspiel, sagen wir Roulette, die
    > Gewinne bekommt, die Verluste aber nicht abgeben muss.

    Musst du dein ganzes Gehalt zurückgeben, wenn du deine dir gestellten Ziele nicht erreichst? Also ich habe bei Zielerreichung einen Bonus erhalten, niemals aber Gehalt rückwirkend abgeben müssen. MM ist immer noch "nur" Angestellte, wenn auch in besonderer Position.

  3. Re: muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

    Autor: Kaiser Ming 02.12.15 - 18:33

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nein, denn Manager werden am Gewinn beteiligt nicht aber am Verlust.
    > > Das ist in etwa so wie wenn man beim Glückspiel, sagen wir Roulette, die
    > > Gewinne bekommt, die Verluste aber nicht abgeben muss.
    >
    > Musst du dein ganzes Gehalt zurückgeben, wenn du deine dir gestellten Ziele
    > nicht erreichst?

    ja, als Selbstständiger ist das so

  4. Re: muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

    Autor: exxo 02.12.15 - 18:33

    Musstest du dein Gehalt schon einmal zurückgeben wenn du Mist gebaut hast? Nein

    Den Schlechtleistung ist vor Arbeitsgerichten quasi kein Kündigungsgrund weil extrem schwer nachweisbar.

    Ein Manager verliert den Job wenn er nichts hinbekommt und wird bei Erfolg mit einem Bonus am Erfolg beteiligt.

    Der kleine Angestellte ist faul oder inkompetent und verliert nur schwer seinen Job. Dafür gibt's auch keinen Bonus.

    Also passt das schon.

  5. Re: muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

    Autor: elf 02.12.15 - 19:03

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kaiser Ming schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > nein, denn Manager werden am Gewinn beteiligt nicht aber am Verlust.
    > > > Das ist in etwa so wie wenn man beim Glückspiel, sagen wir Roulette,
    > die
    > > > Gewinne bekommt, die Verluste aber nicht abgeben muss.
    > >
    > > Musst du dein ganzes Gehalt zurückgeben, wenn du deine dir gestellten
    > Ziele
    > > nicht erreichst?
    >
    > ja, als Selbstständiger ist das so

    Äh, nein kann ich nicht bestätigen. Abgesehen davon sind CEOs von AGs Nichtselbständig, sondern wie ich schon schrieb Angestellte.

  6. Re: muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

    Autor: Trockenobst 02.12.15 - 22:59

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja, als Selbstständiger ist das so

    Nonsense. Kein Selbstständiger der lange im Markt ist, spielt diese Art von Roulette. Es gibt realistische und unrealistische Risiken. Wer alles auf eine Karte setzt ist ein erst mal ein Spieler, dann ein Selbstständiger. Bis auf wenige Ausnahmen.

    Ich kenne genügend kleine Krauter und 10 Mann Teams und 1000 Mann Firmen, und dort ist das Risiko immer handlebar, es gibt immer einen Plan B, C, D. Als Selbstständiger der was drauf hat kannst du - mit Abschlägen - immer einen anderen festen Job finden.

    Ein Manager auf CEO Ebene wird in der modernen Welt durch zig Zuträger und Analysen seine Entscheidungen immer rechtfertigen können. Wenn es dann nicht so kommt, goldener Handschlag und gut ist. Dafür gibt es ja Experten für alles mögliche.

    Ein Totalrisiko kann ich mir kaum vorstellen, außer bei Leuten im Kreativbereich, die so übermäßig davon überzeugt sind das sie Erfolg haben dass sie den Totalverlust in Kauf nehmen. Etwa Leute die einen 10 Millionen Film mit zusammengeschnorrten Geld drehen und hoffen dass das Geld in 10 Jahren wieder rein kommt.

    Ziele kann man außerdem nur dort festlegen wo auch das notwendige Skillset vorhanden ist. Wer mit seiner Shit-App im iPhone Store untergeht, weil er nicht versteht wie man dort zu Downloadzahlen kommt, kann nicht im Vorfeld mit "100.000 bezahlte Downloads" als Ziel angehen wenn er nicht mal weiß wie das geht. Das ist dann nahe an der Spackerei.

  7. Re: muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

    Autor: Kaiser Ming 03.12.15 - 09:45

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ja, als Selbstständiger ist das so
    >
    > Nonsense. Kein Selbstständiger der lange im Markt ist, spielt diese Art von
    > Roulette. Es gibt realistische und unrealistische Risiken. Wer alles auf
    > eine Karte setzt ist ein erst mal ein Spieler, dann ein Selbstständiger.
    > Bis auf wenige Ausnahmen.

    > Ich kenne genügend kleine Krauter und 10 Mann Teams und 1000 Mann Firmen,
    > und dort ist das Risiko immer handlebar, es gibt immer einen Plan B, C, D.

    Ob eine Firma auf mehrere Standbeine setzt oder nicht ist überhaupt nicht das Thema der Diskussion gerade.

    Firmen übernehmen Aufträge, wenn sie damit scheitern gibts kein Geld für den Auftrag, Punkt. Da ist die Grösse egal, wenn du das nicht weisst kennst du dich schlechter aus als du denkst.


    > Ein Manager auf CEO Ebene wird in der modernen Welt durch zig Zuträger und

    Nein er bekommt deshalb mehr Geld weil man von ihm die Führung erwartet. Mit Führung ist hier nicht die Führung des Büros gemeint sondern der Firma. Wenn Mayer gescheitert ist dann wegen ihrer Konzepte und nicht wegen der falschen Anleitung von anderen Experten.

  8. Re: muss Frau Mayer jetzt ihr ganzes Gehalt zurückgeben?

    Autor: gadthrawn 03.12.15 - 12:09

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Firmen übernehmen Aufträge, wenn sie damit scheitern gibts kein Geld für den Auftrag, Punkt.

    hm.. da werden dir unzählige Firmen widersprechen. Kennst du BER, die Elbphilharmonie oder Stuttgart21? Strassenbau? Das Gepäcksystem in Heathrow? Alle Firmen wurden bezahlt. Obwohl das meiste über Werkverträge hätte geregelt sein müssen.

    Es gibt aber immer noch eine Menge Dienstverträge. Nehmen wir mal einen der häufigsten: Rechtsanwälte zahlst du egal ob du verlierst oder gewinnst. Selbst Werksverträge sind häufig eingeschränkt und funktionieren wie Dienstverträge. Architekten bekommen Geld, egal wie baubar das Projekt tatsächlich ist (oder ob ein Gate in Richtung Landebahn zeigt oder nicht...). Klassische Leiharbeit sind Dienstleistungen.

    Viele Unternehmen wollen dich zu einem Werkvertrag bringen. Aber etliche scheitern daran, dass die Zielvorgabe nicht fix ist. 90er gab es in der Baubranche ja eine Krise. Darauf wurden die Hürden für Werkverträge erhöht, um Scheinselbstständigkeit zu verringern. Siemens möchte ja seit 2011 (tarifliche Bezahlung von Leiharbeitern) Werkverträge.

    Herstellung unbeweglicher Sachen, Sondermaschinen und Anlagen, Instandsetzungsverträge, Herstellung nichtkörperlicher Werke geht mit Werkvertrag. Aber juristisch kannst du recht schnell und erfolgreich vorgehen, wenn bei der z.B. bei Softwareerstellung (nichtkörperliches Werk) eben kein komplettes Paket definiert wurde, sondern nur eine Arbeit zusammen mit anderen Arbeitnehmern erfolgt. Oder bei der Prüfung von Software keine Unabhängigkeit vorhanden ist. Etc.pp.

    Ich persönlich würde keinen reinen Werkvertrag annehmen - es gibt zu viele die eh schon sehr spät zahlen. Extrem oft ist selbst der Dienstvertrag eine versteckte AÜ. Und ganz ehrlich - wer jeden Scheiss mit sich machen lässt, kann gerne Werkverträge nehmen - ich finde sie weder moralisch gut, noch sind sie den Ärger wert.

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