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am interessantesten ist folgender satz:

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  1. am interessantesten ist folgender satz:

    Autor: itse 22.02.18 - 17:14

    "13 Prozent zahlen zudem freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse durchschnittlich 433 Euro pro Monat ein."

    lässst mich schlussfolgern, dass mind. 13 % aller genannten selbstsändigen vorsorglich in die gesetzlichen system einzahlen, da sie sich ihrer sog. freiberuflichkeit nicht sicher sind als status-quo (und ergo keine lust haben, später dem finantzamt säumig zu werden zzgl. zinsen(!))
    denke, die dunkelziffer bei schein-selbständigkeit ist deutlich höher als diese 13% ...

    interessant ist auch die korrelation zwischen selbstständigkeit und immobilieneigentum.
    vor allem vererbter wohnraum in bester lage dürfte wohl ein sehr starkes kriterium für eine erfolgreiche selbstständigkeit sein, mutmaße ich mal - nicht anders herum.
    meine eigene selbststsändigkeit würde ich auch nur angehen, wenn ich über leistungslose kapitalzuflüssse dritter voll abgepolstert bin (zinsen, dividenden).

    mfg

  2. Re: am interessantesten ist folgender satz:

    Autor: Trockenobst 22.02.18 - 17:33

    itse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > meine eigene selbststsändigkeit würde ich auch nur angehen, wenn ich über
    > leistungslose kapitalzuflüssse dritter voll abgepolstert bin (zinsen,
    > dividenden).

    Du kriegst in einem Dorf irgendwo eine zwei Zimmer Wohnung für 300¤ im Monat. Und das Rentnerticket mit dem ÖPV ist auch nicht teuer. Es gibt für Leute, die gewisse Risiken gewohnt sind, immer einen Plan B, C, D.

    Die Externen und Freelancer die ich kenne, werden auch mit 60 noch was finden was sie machen können. Der Vater eines Kumpels hat sein Leben Brücken gebaut und wird bei 1000¤ Tagessatz mit 74 immer noch gelegentlich als Berater gebucht.

    Bei vielen IT-Selbstständigen ist diese grundsätzliche Mentalität, das irgendwas in der IT immer geht.

  3. Re: am interessantesten ist folgender satz:

    Autor: a user 22.02.18 - 17:59

    itse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    >
    > interessant ist auch die korrelation zwischen selbstständigkeit und
    > immobilieneigentum.
    > vor allem vererbter wohnraum in bester lage dürfte wohl ein sehr starkes
    > kriterium für eine erfolgreiche selbstständigkeit sein, mutmaße ich mal -
    > nicht anders herum.
    > meine eigene selbststsändigkeit würde ich auch nur angehen, wenn ich über
    > leistungslose kapitalzuflüssse dritter voll abgepolstert bin (zinsen,
    > dividenden).
    >
    > mfg
    ich vermute das genaue Gegenteil, weil von den 12 Leuten, die ich in dieser Situation kenne ALLE ihr Eigenheim erst später erworben haben. Darüüber hinaus kenne ich noch mehr Angestellte mit dem im Grunde selben Beruf, die auch fast alle Eigenheim haben und dieses ebenfalls erst später erworben haben.

    Es gibt alelrdings einige, die Immobilien erben werden, aber die haben diese noch nicht.

    So sieht es zumindest in meinem Bekannten- und Berufskreis aus.

    Edit: Das ist nicht abwertent gemeint, aber Menschen, die so denken, wie du es im letzten Satz andeutest, sind normalerweise nicht der Typ, der selbstädnig wird.

    Ich bin es auch nicht im übrigen, also Freiberufler.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.18 18:02 durch a user.

  4. Re: am interessantesten ist folgender satz:

    Autor: s1ou 22.02.18 - 18:29

    Wenns gesundheitlich geht ist das kein Problem. Aber grad in der IT ist der Markt für ältere IT Berater nicht besonders groß. Wer nicht immer am Puls der Zeit bleibt und sich auch mit 60 noch in Weiterbildungen mit 20 Jährigen setzt ist schnell raus.

    Es gibt immer Jobs wo man das Alter und die Erfahrung sucht, aber davon gibt es halt sehr wenige. Die meisten setzen Fachwissen in aktuellen Technologien voraus.

    Und noch mal zur Gesundheit: Ich sehs bei der Generation meiner Eltern die jetzt langsam auf die Rente zugehen. Aus deren Bekanntenkreis sind vielleicht noch die Hälfte überhaupt gesundheitlich in der Lage Vollzeit zu arbeiten. Burnout, Angststörungen, Herzinfarkte (einer den 1. mit 45), Skelettprobleme vom vielen sitzen und tippen. Und die die früher immer unter Strom stand, immer nur gearbeitet haben, auf Abends auf einer Party noch mit den Gedanken im Projekt waren kann heute keiner mehr Vollzeit arbeiten, teilweise auf komplett arbeitsunfähig.

  5. Re: am interessantesten ist folgender satz:

    Autor: Bautz 23.02.18 - 09:47

    Schau dir mal ältere SAP-Module an. Da kriegt man keine Berater unter 60. Gleiches bei allem was AS400-Basiert ist.
    Die Systeme leben noch, die experten teilweise schon nicht mehr.

  6. Re: am interessantesten ist folgender satz:

    Autor: Gamma Ray Burst 23.02.18 - 10:13

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > itse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > meine eigene selbststsändigkeit würde ich auch nur angehen, wenn ich
    > über
    > > leistungslose kapitalzuflüssse dritter voll abgepolstert bin (zinsen,
    > > dividenden).
    >
    > Du kriegst in einem Dorf irgendwo eine zwei Zimmer Wohnung für 300¤ im
    > Monat. Und das Rentnerticket mit dem ÖPV ist auch nicht teuer. Es gibt für
    > Leute, die gewisse Risiken gewohnt sind, immer einen Plan B, C, D.
    >
    > Die Externen und Freelancer die ich kenne, werden auch mit 60 noch was
    > finden was sie machen können. Der Vater eines Kumpels hat sein Leben
    > Brücken gebaut und wird bei 1000¤ Tagessatz mit 74 immer noch gelegentlich
    > als Berater gebucht.
    >
    > Bei vielen IT-Selbstständigen ist diese grundsätzliche Mentalität, das
    > irgendwas in der IT immer geht.


    Rente wozu? Das ist ein Konzept für körperlich arbeitende Menschen Dachdecker, Maurer, etc. - in der IT arbeitet man mit dem Kopf, um so mehr Projekte man macht um so besser wird man.

    Nebenher sammelt man noch umfassendes Wissen aus dem Innenleben von diversen Firmen. Was alleine schon ein großer Vorteil ist, weil man dem Chaos und der Ineffizienz betrieblicher Prozesse wesentlich gelassener ins Auge sieht.

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