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  5. › Allensbach-Studie: Altersvorsorge…

Solide - Naja

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  1. Solide - Naja

    Autor: M.P. 22.02.18 - 17:28

    Die privaten Rentenversicherungsgesellschaften schaffen es in der aktuellen Lage nur mit Mühe, die Garantieverzinsungen zu bringen.

    Das Aufkaufen von Staatsanleihen durch die EZB geht munter weiter....

    Mal schauen ob es bei Eintritt des Ruhestandes die Rentenversicherungsgesellschaften und den Euro noch gibt ...

  2. Re: Solide - Naja

    Autor: a user 22.02.18 - 18:05

    Verstehe deinen Post nicht. Auf was bezieht sich denn dein "naja"?

    Im Artikel wird doch deutlich, dass Freiberufler mehrere Wege eingeschlagen haben, um ihre finanzielle Lage im Alter zu sichern. Was genau ist denn hier nicht solide?

  3. Re: Solide - Naja

    Autor: M.P. 22.02.18 - 23:10

    Naja, immerhin haben 2/3 auch Immobilien...

  4. Re: Solide - Naja

    Autor: Emulex 23.02.18 - 06:52

    Kaum ein Freelancer wird in Geldwerte (Zinsen) investieren, sondern vor allem in Sachwerte (Immos, Aktien).
    Alle meine Vorsorgegeschichten sind sachwertbasiert.

    Ich würde mir da sehr sehr viel eher als Angestellter die Frage stellen, ob das alles so klappt.
    Rechne nur mal aus wie alt du werden musst, um deine RV-Beiträge (nicht vergessen: AN plus AG Anteil) überhaupt wieder reinzubekommen.

    Demographie, Einfuhr von Sozialhilfeempfängern und Wegfall von Arbeitsplätzen tut dann das Übrige, damit das Umlageprinzip der RV endgültig den Bach runtergeht.

    Allein schon aus dem Gesichtspunkt bin ich gern selbstständig - ich hab mein Schicksal selbst in der Hand...

  5. Re: Solide - Naja

    Autor: M.P. 23.02.18 - 08:58

    Ich habe zugegebenermaßen den Artikel Richtung Schluss nur noch überflogen. Wenn man dort liest, das 2/3 Immobilien haben, ist das wohl die Haupt-Altersvorsorge ..

    Es ist eben so, dass die ganzen Aufzählungen am Anfang des Artikels das "Naja" schon rechtfertigen...

    Wobei bei einem kompletten Zusammenbruch des Altersvorsorgesystems jenseits der Sachwerte auf die Sachwertebesitzer garantiert eine Art Lastenausgleich zukäme....

  6. Re: Solide - Naja

    Autor: Emulex 24.02.18 - 08:22

    Das Problem der gesetzlichen Rentenversicherung ist einfach, dass es ein schleichender Prozess ist, der sich noch Jahrzehnte langsam hinzieht.
    Und darüberhinaus eigentlich unfassbar unseriöse Berechnungen von Seiten z.B. dem Handelsblatt erbracht werden:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bessere-verzinsung-als-am-kapitalmarkt-sonderbeitraege-belasten-zukuenftige-beitragszahler/20265792-2.html

    "Wer bei einer Rente von 1.500 Euro drei Jahre früher in Rente gehen möchte, müsse bereits 41.380 Euro aufbringen, um den monatlichen Abschlag in Höhe von 162 Euro zu kompensieren."
    Bert Rürup, Chef des Handelsblatt Research Institute, bestätigt die Aussagen von Siepe und „Focus Money“. „Aus der Sicht der einzelnen Versicherten ist es zurzeit rational, Zusatzbeiträge in die Rentenversicherung zu leisten, weil es dort im aktuellen Niedrigzinsumfeld eine höhere Rendite im Vergleich zu neu abgeschlossenen privaten Rentenverträgen gibt.“

    So, jetzt rechnen wir das mal seriös aus und nicht mit den 162*12/41.380=4,7%, wie es die Medien auf lächerlichste Art und Weise tun.
    Mal ganz ohne private Verzinsung gerechnet, müsste man schon 21,3 Jahre Rente beziehen, um überhaupt sein gezahltes Geld zurück zu kriegen!
    Wie hoch ist denn die Lebenserwartung für einen heute 63jährigen?
    84,3? Wohl eher kaum.
    Und damit hat sich das Thema auch schon erledigt.

    Was da mit der gesetzlichen Rentenversicherung momentan - auch in den Medien - abgeht, ist eine Propagandaschlacht sondersgleichen.
    Für meine Generation (Mitte 30) wird eine "Rendite" von 3-3,5% angegeben laut irgendwelcher dubiosen Tabellen der RV (mein Vater läge bei 5%).
    Das klingt ja toll - stimmt nur leider nicht.
    Wenn ich mal von einer Realverzinsung 1,5% über der Inflation ausgehe, müsste ich schon 97 werden, damit sich die gesetzliche RV für mich lohnt.
    Und 1,5% über Inflation schafft man - man kann ja Jahrzehnte lang laufendes Festgeld wählen...oder halt Sachwerte.

    Deinen Lastenausgleich gibt es doch heute schon - ich zahle mit meinen Steuern momentan glaub 50 Mrd im Jahr als Ausgleich in die gesetzliche Rentenversicherung.
    Und das wird sicher nicht weniger werden.

    Und Merkel ist der Sargnagel dieses Systems - das wird die Geschichte in einigen Jahrzehnten schreiben.

  7. Re: Solide - Naja

    Autor: M.P. 26.02.18 - 09:20

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie hoch ist denn die Lebenserwartung für einen heute 63jährigen?
    > 84,3? Wohl eher kaum.

    Die
    Sterbetafel 2012/14 sagt:

    Männer
    60 Jahre + 21.51 Jahre
    70 Jahre + 14,09 Jahre

    Frauen

    60 Jahre + 25,19 Jahre
    70 Jahre + 16,78 Jahre


    Zumindest bei den Frauen ist Dein "wohl kaum" unangebracht ...
    Ich denke aber, die Lebenserwartung wird womöglich in nächster Zeit wieder etwas absinken - unwirksam werdende Antibiotika und das Vordringen von Tropenkrankheiten nach Mitteleuropa werden da wohl korrigierend eingreifen ...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.18 09:25 durch M.P..

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