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  5. › Alphabet: Google-Chef verdient 200…

Abgehoben

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  1. Abgehoben

    Autor: Emulex 30.04.17 - 13:43

    Was kann so ein Mensch für Fähigkeiten haben, um ein derartiges Gehalt wert zu sein?
    Wie misst man die persönliche Leistung eines Topmanagers?
    Welche Entscheidungen hat er zu treffen und welche Konsequenzen zu fürchten, wenn er falsch liegt?

    Völlig abgehoben - bei jedem Großkonzern.

  2. Re: Abgehoben

    Autor: thorben 30.04.17 - 13:48

    Pichai hat den Angaben zufolge im ersten Jahr an der Spitze von Google seine Kompensation fast verdoppelt. Sein Honorar blieb mit 650.000 US-Dollar fast gleich. Im Vorjahr verdiente der Manager 652.500 US-Dollar. Aber als langjähriger Google-Beschäftigter, der während der Reorganisation im August 2015 Vorstandsvorsitzender wurde, stieg seine Aktienzuteilung von 99,8 Millionen US-Dollar auf 198,7 Millionen US-Dollar.

    wobei ich würde das eher interpretieren, dass "nur" 100 Mio dazugekommen sind.

    Der Hauptverdienst sind halt Aktienoptionen. 650k fix find ich jetzt ok..

  3. Re: Abgehoben

    Autor: Bujin 30.04.17 - 13:48

    Sei Gehalt sind wie erwähnt 650,000 USD. Die 200 Millionen sind auf seine Google-Anteile bezogen und das ist kein Gehalt was er jährlich bekommt. Das ist einfach sein Besitz am Konzern. Unternehmensanteile für den Geschäftsführer sind wichtig.. warum sonst sollte es sein Leben für den Konzern hergeben wenn er selbst nicht Teil dessen ist? Wenn Google morgen Pleite geht dann sind es keine 200 Millionen mehr.

    Die 625,000 USD sind auch eine ganze Stange Geld aber doch nicht so außergewöhnlich wenn man es mal mit Unternehmern vergleicht die ihre eigenen Unternehmen gründen und zu Erfolg führen.

  4. Re: Abgehoben

    Autor: nicoledos 30.04.17 - 14:11

    Wenn die entsprechend gut sin, muss der Konzern diese Gehälter zahlen. Wenn nicht, zahlt es ein anderer.

    Ein anderer Punkt. Korruptionsvermeidung. Wer auf einem großen Berg Geld sitzt bekommt irgendwann Begehrlichkeiten. Also gibt man denen schon mal ein größeres Stück vom Kuchen.

  5. Re: Abgehoben

    Autor: TenogradR5 30.04.17 - 16:21

    Menschen mit Topgehältern sind plötzlich leider nicht mehr integer, weswegen sie Gottgehälter benötigen. Wozu existiert eigentlich die Exekutive in der Gewaltenteilung noch? Die Gehälter sind so lächerlich, die kauft Google für den ganzen Planeten an einem Wochenende. Ich finde ein Unternehmen sollte in erster Linie seinen Kunden und tausenden Angestellten verpflichtet sein. Nicht Aktionären und Geldsäcken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.17 16:25 durch TenogradR5.

  6. Re: Abgehoben

    Autor: Umaru 30.04.17 - 16:36

    Ach komm, jeder kann das schaffen, wenn er nur hart genug arbeitet ^_^

  7. Re: Abgehoben

    Autor: sniner 30.04.17 - 17:35

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was kann so ein Mensch für Fähigkeiten haben, um ein derartiges Gehalt wert
    > zu sein?

    Keine. Die allermeisten Manager sind beliebig austauschbar. Nicht gerade mit der Reinigungskraft, aber mehr oder weniger mit jedem aus der mittleren Führungsebene. Daher: mit Leistung kann man solche Gehälter nicht erklären. Denn ob diese konkrete Person nun an der Spitze von Google steht oder ein x-beliebiger anderer, ist nahezu egal.

    > Wie misst man die persönliche Leistung eines Topmanagers?

    Imho garnicht. Man setzt den Erfolg des Konzerns - Marktdurchdringung, Marktkapitalisierung, etc - mit der persönlichen Leistung dieser einen Person gleich und daraus resultieren dann auch die exorbitanten Gehälter.

    > Welche Entscheidungen hat er zu treffen und welche Konsequenzen zu
    > fürchten, wenn er falsch liegt?

    Das sind alles Angestellte, die kein echtes unternehmerisches Risiko tragen. Wenn es ganz dumm läuft - sprich: es war überdeutlich, dass sie die falsche Person an der falschen Stelle waren - gehen ihnen ein Teil der Boni durch die Lappen, aber solange sie keine Gesetze gebrochen haben (oder: nicht zu offensichtlich), tragen sie keinerlei Risiko. Siehe Marissa Mayer. Oder Leo Apotheker. Oder Anshu Jain. Die Liste kann man beliebig verlängern.

    > Völlig abgehoben - bei jedem Großkonzern.

    Die hohen Gehälter sind wie Pfauenfedern: Sinn oder Nutzen haben die für den Konzern nicht, aber man kann prächtig angeben, dass man so einer Tüte 200 Mio im Jahr bezahlen kann, weil der Laden das eben abwirft.

    Man darf nur nicht den Fehler machen und annehmen, dass die das Geld irgendwie verdient hätten - denn sonst schlittert man direkt in eine Sinnkrise. Mir ist auch nicht ganz klar, wieso die Angestellten solcher Konzerne das ohne Murren mittragen, denn durch deren Arbeit funktioniert der Konzern schließlich, nicht wegen sondern eher trotz der Galionsfigur.

  8. Re: Abgehoben

    Autor: ChevalAlazan 30.04.17 - 17:47

    sniner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnkrise. Mir ist auch nicht ganz klar, wieso die Angestellten solcher
    > Konzerne das ohne Murren mittragen, denn durch deren Arbeit funktioniert
    > der Konzern schließlich, nicht wegen sondern eher trotz der Galionsfigur.

    Weil den Angestellten jeden Tag durch die Medien, die Schule und die Politik eingeredet wird, dass dies eine "faire Behandlung" ist und dass jeder einzelne, wenn er nur hart genug arbeitet ebenfalls irgendwann Top-Manager werden kann.

    Einfach mal die Augen aufmachen.

    Während "die Flüchtlinge den Arbeitslosen alles wegnehmen"* und "die Arbeitslosen den Angestellten alles wegnehmen"*, sind die 10% Reichen im Land "spendable, menschenfreundliche"*, praktische göttliche Vorbilder für jeden von uns. Und wir müssen "alle nur hart genug arbeiten"* wie möglich, um einerseits dafür zu sorgen, dass die "Schmarotzer namens Arbeitslose und Flüchtlinge"* uns nicht alles wegnehmen und irgendwann jeder von uns zu den Reichen gehören kann.

    Jeder auf den treten, der noch unter einem steht und alle zum Schutz derer antreten, die über einem stehen. Kapitalismus, wie es gelehrt und geglaubt wird.

    *Aussage der Medien und Politik, nicht meine. Ich vertrete die soziale und solidarische Gemeinschaft. Bin in einer Minderheit, ich weiss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.17 17:48 durch ChevalAlazan.

  9. Re: Abgehoben

    Autor: picaschaf 30.04.17 - 18:01

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was kann so ein Mensch für Fähigkeiten haben, um ein derartiges Gehalt wert
    > zu sein?
    > Wie misst man die persönliche Leistung eines Topmanagers?
    > Welche Entscheidungen hat er zu treffen und welche Konsequenzen zu
    > fürchten, wenn er falsch liegt?
    >
    > Völlig abgehoben - bei jedem Großkonzern.


    Offenbar ist er für das Unternehmen Alphabet so viel wert. Dir steht es nicht zu dich da einzumischen. Aber du sammelst mit solch einem Neidgehammel bestimmt viele Likes auf deinem Stammtisch.

  10. Re: Abgehoben

    Autor: Ganta 30.04.17 - 18:10

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was kann so ein Mensch für Fähigkeiten haben, um ein derartiges Gehalt
    > wert
    > > zu sein?
    > > Wie misst man die persönliche Leistung eines Topmanagers?
    > > Welche Entscheidungen hat er zu treffen und welche Konsequenzen zu
    > > fürchten, wenn er falsch liegt?
    > >
    > > Völlig abgehoben - bei jedem Großkonzern.
    >
    > Offenbar ist er für das Unternehmen Alphabet so viel wert. Dir steht es
    > nicht zu dich da einzumischen. Aber du sammelst mit solch einem
    > Neidgehammel bestimmt viele Likes auf deinem Stammtisch.

    Ich denke nicht das, das etwas mit Neid zu tun hat. Für mich sind so Gehälter auch ok. Allerdings stößt es mir auf, wenn die Putzfrau, die den Dreck von solchen Leuten weg machen muss, mit dem Mindestlohn abgespeist wird. Das ist doch das Problem des Systems. Das oben riesige Summen rausgehauen werden aber unten heißt es dann, "Uuh also sorry aber wir müssen alle sparen und da ist nunmal nur Mindestlohn drin. 'Und das ist eigentlich schon viel zu viel. Aber wir wollen sie ja nicht hängen lassen, deshalb können sie den Job haben."
    Das ist das eigentliche Perverse bei diesen Konzernen. Ok ich weiß nicht wie es bei Google aussieht xD Aber ich denke jeder weiß was ich mein. Und das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit halbwegs anwendbarer Gerechtigkeit.
    Weil, sind wir mal ehrlich, der Junge merkt net ob er nu 160 Millionen aufm Konto hat oder 200.

  11. Re: Abgehoben

    Autor: sofries 30.04.17 - 18:47

    Ich bin zwar für einen weitaus höheren Mindestlohn und bin froh, dass er gegen den Willen der Union durchgesetzt worden ist, die damals noch das Horrorszenario malte, dass alle ihre Jobs im Niedriglohnbereich verlieren und Deutschland untergeht. Nichts davon ist eingetreten, der Friseurbesuch kostet manche jetzt ein paar Euro mehr, dafür können diese Leute nun halbwegs menschenwürdig leben.

    Aber diese Leute mit Topmanagern zu vergleichen ist wenig zielführend. Zum einen muss man bedenken, dass es für diese Funktionen nur eine sehr kleine Anzahl an geeigneten Mitarbeitern gilt. Das Unternehmen muss sicher stellen, dass die Person, die diesen Posten bekleidet, nicht nach 2 Tagen Hunderte Millionen von Euros in den Sand setzt, weil sie falsche Entscheidungen trifft oder diese falsch komuniziert. Folglich sucht man sich meist Leute, die entweder Jahre oder Jahrzehnte im Unternehmen große Abteilungen geleitet haben oder externe, die in anderen großen Unternehmen viel geleistet haben.
    Nun ist aber die Anzahl solcher Leute begrenzt und andere Unternehmen haben den gleichen Bedarf.

    >Weil, sind wir mal ehrlich, der Junge merkt net ob er nu 160 Millionen aufm Konto hat oder 200.

    Da hat jemand nicht verstanden, wie die Bezahlung von Topmanagern funktioniert. Diese bekommen ein vergleichsweise niedriges Fixgehalt. Der Rest sind Aktienoptionen, die nach einer bestimmten Anzahl von Jahren im Unternehmen gezogen werden dürfen. Das ist kein Jährlicher Lohn und richtet sich nach der Performance des Unternehmens und verfällt sofort, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.

    Das soll verhindern, dass Manager nur kurzfristig den Jahresgewinn auf Kosten der langfristigen Perspektive maximieren und das Unternehmen dann verlassen, bevor sich die Nachteile bemerkbar machen. Stattdessen müssen sie langfristig planen, damit diese Aktienoptionen nach 5 oder 10 Jahren so viel wie möglich wert sind und sie müssen darauf achten auch kurzfristig erfolgreich zu sein, um weiter im Unternehmen zu verbleiben, da Aktienoptionen auf 10 Jahre verfallen können, selbst wenn man 9,5 Jahre im Unternehmen war. Für diese Person macht es also einen großen Unterschied, ob sie 200 oder 160 Millionen verdient, weil ersteres einen 20% höheren Kurs und somit eine deutlich bessere Arbeitsleistung im Sinne der Aktionäre darstellt.

  12. Re: Abgehoben

    Autor: Bujin 30.04.17 - 19:44

    Ja und nein. Ich weiß dass dein Kommentar nicht ganz ernst gemint ist aber was viele Leute an dem Spruch nicht verstehen ist für wen man arbeitet. Wer 12 Stunden am Tag als Angestellter arbeitet kommt nicht weit. Man geht kaputt und hat am Ende nichts davon weil die Abgaben alles auffressen. Arbeitet man aber halbtags in einem Unternehmen und ist daneben selbst Unternehmer mit seiner eigenen Firma DANN lohnt sich die viele Arbeit grade weil es sich als Unternehmer gar nicht so nach Arbeit anfühlt. Zumindest wenn man nicht grade Dienstleister ist, die zähle ich aber mal nicht dazu. Baut man ein Unternehmen auf hat man (steuerfreie) Unternehmenswerte die irgendwann Rendite abwerfen auch wenn man anfangs nicht viel Überschuss hat.

    Ich finde sowas kommt in der Schule viel zu kurz. Jeder sollte meiner Meinung nach mit dem Wissen heranwachsen dass es im Leben mehr gibt als nur angestellt zu sein und dass man die Augen offen halten sollte nach Problemen die keiner versucht zu lösen was letztendlich zu Geschäftsideen führt. So wird die Welt besser und das sollte nicht irgendeiner Elite vorbehalten sein.

  13. Re: Abgehoben

    Autor: picaschaf 30.04.17 - 20:10

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
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    > -----
    > > Emulex schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > Was kann so ein Mensch für Fähigkeiten haben, um ein derartiges Gehalt
    > > wert
    > > > zu sein?
    > > > Wie misst man die persönliche Leistung eines Topmanagers?
    > > > Welche Entscheidungen hat er zu treffen und welche Konsequenzen zu
    > > > fürchten, wenn er falsch liegt?
    > > >
    > > > Völlig abgehoben - bei jedem Großkonzern.
    > >
    > >
    > > Offenbar ist er für das Unternehmen Alphabet so viel wert. Dir steht es
    > > nicht zu dich da einzumischen. Aber du sammelst mit solch einem
    > > Neidgehammel bestimmt viele Likes auf deinem Stammtisch.
    >
    > Ich denke nicht das, das etwas mit Neid zu tun hat. Für mich sind so
    > Gehälter auch ok. Allerdings stößt es mir auf, wenn die Putzfrau, die den
    > Dreck von solchen Leuten weg machen muss, mit dem Mindestlohn abgespeist
    > wird. Das ist doch das Problem des Systems. Das oben riesige Summen
    > rausgehauen werden aber unten heißt es dann, "Uuh also sorry aber wir
    > müssen alle sparen und da ist nunmal nur Mindestlohn drin. 'Und das ist
    > eigentlich schon viel zu viel. Aber wir wollen sie ja nicht hängen lassen,
    > deshalb können sie den Job haben."
    > Das ist das eigentliche Perverse bei diesen Konzernen. Ok ich weiß nicht
    > wie es bei Google aussieht xD Aber ich denke jeder weiß was ich mein. Und
    > das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit halbwegs anwendbarer
    > Gerechtigkeit.
    > Weil, sind wir mal ehrlich, der Junge merkt net ob er nu 160 Millionen aufm
    > Konto hat oder 200.

    Sorry, aber wie viel soll jemand auch bezahlt bekommen der eine Tätigkeit durchführt die überhaupt keine Ausbildung oder Talent benötigt? Vielleicht nicht gerade knapp über Hartz4 aber bestimmt auch keine 3 oder 4k.

  14. Re: Abgehoben

    Autor: plutoniumsulfat 30.04.17 - 20:12

    Warum müssen Sparmaßnahmen immer bei denen durchgewunken werden, die eh schon nichts haben?

  15. Re: Abgehoben

    Autor: picaschaf 30.04.17 - 20:40

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum müssen Sparmaßnahmen immer bei denen durchgewunken werden, die eh
    > schon nichts haben?


    Werden sie nicht. Aber glaubst du es würde eine gute News mit vielen Klicks geben wenn es heißt "Manager xy bekommt 100k weniger"? Nein. Auch hat ein Unternehmen idR. deutlich deutlich weniger Manager als Arbeiter. Was meinst du warum sich die Politik hinter den Einkommensteuern der Mittelschicht her ist? Bestimmt nicht weil es so viele Millionen Milliardäre in Deutschland gibt.

    Und "eh schon nichts haben" ist auch wieder nicht mehr als Stammtischpolemik.

  16. Re: Abgehoben

    Autor: ArcherV 30.04.17 - 20:41

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde sowas kommt in der Schule viel zu kurz. Jeder sollte meiner
    > Meinung nach mit dem Wissen heranwachsen dass es im Leben mehr gibt als nur
    > angestellt zu sein und dass man die Augen offen halten sollte nach
    > Problemen die keiner versucht zu lösen was letztendlich zu Geschäftsideen
    > führt. So wird die Welt besser und das sollte nicht irgendeiner Elite
    > vorbehalten sein.

    Kannst du das näher ausführen? Würde mich interessieren!

  17. Re: Abgehoben

    Autor: ArcherV 30.04.17 - 20:50

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber wie viel soll jemand auch bezahlt bekommen der eine Tätigkeit
    > durchführt die überhaupt keine Ausbildung oder Talent benötigt? Vielleicht
    > nicht gerade knapp über Hartz4 aber bestimmt auch keine 3 oder 4k.


    Nur mal so: so eine Reinigungs-(fach)kraft ist in der Regel auch jemand mit einer Ausbildung..

    https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=10223

  18. Re: Abgehoben

    Autor: plutoniumsulfat 30.04.17 - 20:56

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum müssen Sparmaßnahmen immer bei denen durchgewunken werden, die eh
    > > schon nichts haben?
    >
    > Werden sie nicht. Aber glaubst du es würde eine gute News mit vielen Klicks
    > geben wenn es heißt "Manager xy bekommt 100k weniger"? Nein. Auch hat ein
    > Unternehmen idR. deutlich deutlich weniger Manager als Arbeiter. Was meinst
    > du warum sich die Politik hinter den Einkommensteuern der Mittelschicht her
    > ist? Bestimmt nicht weil es so viele Millionen Milliardäre in Deutschland
    > gibt.

    Dafür kannst du den einfachen Arbeitern nicht mehr viel streichen. Wenn du jedem 100 Euro im Monat weniger gibst, kannst du auch jedem Manager 100k im Monat weniger geben, kommt je nach Unternehmensgröße aufs gleiche raus. Nur mit dem Unterschied, dass es dem Manager nicht wirklich wehtut.

    > Und "eh schon nichts haben" ist auch wieder nicht mehr als
    > Stammtischpolemik.

    Das war natürlich etwas überspitzt formuliert, im Zusammenhang mit den Managern jedoch in Relation gesetzt alles andere als übertrieben.

  19. Re: Abgehoben

    Autor: picaschaf 30.04.17 - 21:01

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sorry, aber wie viel soll jemand auch bezahlt bekommen der eine
    > Tätigkeit
    > > durchführt die überhaupt keine Ausbildung oder Talent benötigt?
    > Vielleicht
    > > nicht gerade knapp über Hartz4 aber bestimmt auch keine 3 oder 4k.
    >
    > Nur mal so: so eine Reinigungs-(fach)kraft ist in der Regel auch jemand mit
    > einer Ausbildung..
    >
    > berufenet.arbeitsagentur.de


    Genau, Herr/Frau Prof. Dr. Reinigungsinnungsmeister/in.

  20. Re: Abgehoben

    Autor: picaschaf 30.04.17 - 21:05

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > plutoniumsulfat schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Warum müssen Sparmaßnahmen immer bei denen durchgewunken werden, die
    > eh
    > > > schon nichts haben?
    > >
    > >
    > > Werden sie nicht. Aber glaubst du es würde eine gute News mit vielen
    > Klicks
    > > geben wenn es heißt "Manager xy bekommt 100k weniger"? Nein. Auch hat
    > ein
    > > Unternehmen idR. deutlich deutlich weniger Manager als Arbeiter. Was
    > meinst
    > > du warum sich die Politik hinter den Einkommensteuern der Mittelschicht
    > her
    > > ist? Bestimmt nicht weil es so viele Millionen Milliardäre in
    > Deutschland
    > > gibt.
    >
    > Dafür kannst du den einfachen Arbeitern nicht mehr viel streichen. Wenn du
    > jedem 100 Euro im Monat weniger gibst, kannst du auch jedem Manager 100k im
    > Monat weniger geben, kommt je nach Unternehmensgröße aufs gleiche raus. Nur
    > mit dem Unterschied, dass es dem Manager nicht wirklich wehtut.
    >
    > > Und "eh schon nichts haben" ist auch wieder nicht mehr als
    > > Stammtischpolemik.
    >
    > Das war natürlich etwas überspitzt formuliert, im Zusammenhang mit den
    > Managern jedoch in Relation gesetzt alles andere als übertrieben.


    Woher willst du wissen wem was "wehtut"? Und wie kommst du dazu solch eine Verallgemeinerung aufzustellen? Auch jemand mit 10 oder 100k Monatslohn hat Verbindlichkeiten. Im Gegenteil, er hat sogar eher existenzielle Verbindlichkeiten als jemand mit einem deutlich niedrigeren Monatslohn. Wegen einer Waschmaschine geht niemand in die Insolvenz, aber wenn die Finanzierung des Hauses auf der Kippe steht sind schnell Millionen in der Insolvenzmasse. Privatinsolvenz - Gläubiger werden nicht bedient - "die die eh nichts haben" bei den Lieferanten werden gekündigt. Toll.

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