1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Altersüberprüfung: Medienwächter…

Genau das ist in Großbritannien krachend gescheitert

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Genau das ist in Großbritannien krachend gescheitert

    Autor: CK_Schreiber 08.11.19 - 21:55

    Ich finds ja lustig das Großbritannien im Artikel erwähnt wird. Wohne hier und über die letzten paar Jahre wurde hier versucht ein ähnliches system durchzusetzen; wurde dann aber vor ein paar Monaten eingestellt weil die Problem immer unangenehmer wurden.

    Die Grundidee war, dass Pornoseiten das Alter der Nutzer checken müssen. Sollte ein paar Wege dafür geben: Kreditkarden Verifizierung und mit Perso in nem Laden anmelden waren die beiden Optionen die ich mich erinnern kann, gab aber ein paar mehr wenn ich mich recht erinnere, macht aber auch keinen Unterschied.

    Die Hauptprobleme waren dann halt:
    1. Sowas erstellt ne Datenbank aus der man den Pornokonsum von Individuen schließen könnte. Vom Datenschutz her halt ein absoluter Alptraum sowas schützen zu müssen.
    2. Besonders für Leute die keine Kreditkarte haben, oder deren Dokumente nicht brauchbar organisiert sind (aus welchen Grund auch immer), oder Leute die einfach zu schüchtern sind werden einfach ausgesperrt.
    3. Was ist eigentlich Pornografie, oder halt 'harte Pornografie'? Ist jetzt auch echt nicht schwer auf Facebook/Youtube/Reddit/Instagram etc. pornografisches Material zu finden. Gibt es die Webseiten dann auch nur noch ab 18? Und selbst wenn die ignoriert werden und die großen Pornoseiten gesperrt werden, eine Googlesuche gibt tausende andere Seiten. Dass alles zu blockieren ist extrem schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.
    4. Heutzutage gibt es genug Wege sowas zu umgehen, Tor und VPN und so... Für sowas muss man auch echt kein Profi mehr sein.

    Würde ja zustimmen das Pornos reguliert sein sollten. Gibt ein gutes Buch dazu: Your brain on porn über den Schaden den solches Material auslösen kann (aber nicht muss). Aber die Umsetzung scheint gerade einfach Unmöglich.

  2. Re: Genau das ist in Großbritannien krachend gescheitert

    Autor: onkel hotte 08.11.19 - 22:40

    Hätte nicht gedacht das die britischen Politiker bei Punkt 1 und 2 Skrupel hätten. Daten sammeln tun die doch ohnehin supergerne und ob der ein oder andere nicht mitmachen kann wäre den schnuppe. Es sei denn sie kommen selbst nicht mehr an ihre perversen Seiten dran.
    Was ist denn mit der Regelung, dass die per se gesperrt sind und du die explizite Freischaltung beantragen musst beim Internetanbieter, gibts das bzw gabs das je ?

  3. Re: Genau das ist in Großbritannien krachend gescheitert

    Autor: Hanmac 09.11.19 - 09:15

    war das nicht sogar besonders witzig was die da raus Filtern wollten?
    sowas ganz böses wie "weiblicher Orgasmus"? XD

  4. Re: Genau das ist in Großbritannien krachend gescheitert

    Autor: CK_Schreiber 09.11.19 - 13:10

    Hanmac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > war das nicht sogar besonders witzig was die da raus Filtern wollten?
    > sowas ganz böses wie "weiblicher Orgasmus"? XD


    Ist kein Witz: Das Britische Parlament hat Gesetze erlassen das bestimme Sachen in Pornos nicht gezeigt werden dürfen, das ist female ejaculation, spanking und facesitting mit drin (das Gesetz wurde aber wieder abgeschafft).

    Und ich würde darauf tippen, dass die online List das Ding beendet hat. Würde halt etwas peinlich werden wenn herauskommen würde was da einige an Pornos schauen :D

  5. Re: Genau das ist in Großbritannien krachend gescheitert

    Autor: Garius 09.11.19 - 13:40

    CK_Schreiber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hanmac schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > war das nicht sogar besonders witzig was die da raus Filtern wollten?
    > > sowas ganz böses wie "weiblicher Orgasmus"? XD
    >
    > Ist kein Witz: Das Britische Parlament hat Gesetze erlassen das bestimme
    > Sachen in Pornos nicht gezeigt werden dürfen, das ist female ejaculation,
    > spanking und facesitting mit drin (das Gesetz wurde aber wieder
    > abgeschafft).
    >
    > Und ich würde darauf tippen, dass die online List das Ding beendet hat.
    > Würde halt etwas peinlich werden wenn herauskommen würde was da einige an
    > Pornos schauen :D
    Also hier im Golem Forum kannst du noch eine Kostprobe davon und von der Sinnhaftigkeit eines Wortfilters bekommen.
    Auch wenn die Verwendung der Wörter im Kontext nicht nur Sinn ergibt sondern sogar durch Golem und den Artikel provoziert wird.
    So muss ich 'Sechs', '$ex' 'S¤x' schreiben oder aber 'P0rno'.
    Wenn deine Spamseite allerdings 'Pornokonsum' heißt, ist alles in Ordnung xD

    Edit: Und da ich seit etwa neun Jahren hier lese muss ich dazu sagen, dass es vor Einführung des Filters durch Spam absolut unzumutbar war das Forum zu benutzen.
    /sarcasm off



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.19 13:42 durch Garius.

  6. Re: Genau das ist in Großbritannien krachend gescheitert

    Autor: unbuntu 09.11.19 - 19:00

    onkel hotte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hätte nicht gedacht das die britischen Politiker bei Punkt 1 und 2 Skrupel
    > hätten. Daten sammeln tun die doch ohnehin supergerne

    Ja die Daten werden dann aber von den Pornoanbietern gesammelt und hier würde einem das wegen DSGVO sofort um die Ohren fliegen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Aachen
  2. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn
  3. Lions Clubs International MD 111-Deutschland, Wiesbaden
  4. DEKRA SE, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 0,99€ (danach 7,99€/Monat für Prime-Kunden bzw. 9,99€/Monat für Nicht-Prime-Kunden...
  2. (u. a. Stirb Langsam 1 - 5, Kingsman 2-Film-Collection, Fight Club, Terminator)
  3. 0,91€ - 18,16€ (u. a. Q.U.B.E, Asset-Pack Rusty Barrels Volume 2, Unreal Multiplayer Training...
  4. 59,99€ (Release am 15. November)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Death Stranding im Test: Paketbote trifft Postapokalypse
Death Stranding im Test
Paketbote trifft Postapokalypse

Seltsam, aber super: Der Held in Death Stranding ist ein mit Frachtsendungen überladener Kurier und Weltenretter. Mit ebenso absurden wie erstklassig umgesetzten Ideen hat Hideo Kojima ein tolles Spiel für PS4 und Windows-PC (erst 2020) geschaffen, das viel mehr bietet als Filmspektakel.
Von Peter Steinlechner

  1. PC-Version Death Stranding erscheint gleichzeitig bei Epic und Steam
  2. Kojima Productions Death Stranding erscheint auch für Windows-PC

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

  1. Datenschmuggel: US-Gericht schränkt Durchsuchungen elektronischer Geräte ein
    Datenschmuggel
    US-Gericht schränkt Durchsuchungen elektronischer Geräte ein

    US-Grenzbeamte dürfen nicht mehr so einfach die Smartphones und Laptops von Einreisenden untersuchen. Es muss ein begründeter Verdacht auf Datenschmuggel vorliegen.

  2. 19H2-Update: Microsoft veröffentlicht Windows 10 v1909
    19H2-Update
    Microsoft veröffentlicht Windows 10 v1909

    Das November-Update ist da: Bei Microsoft steht Windows 10 v1909 zum Download bereit. Laut Hersteller handelt es sich um ein Feature Update, die Installation geht schnell und die Neuerungen sind überschaubar.

  3. Sparvorwahlen: Tele2 feiert Rettung von Call-by-Call
    Sparvorwahlen
    Tele2 feiert Rettung von Call-by-Call

    Verbände und die Deutsche Telekom haben sich auf die freiwillige Weiterführung von Call-by-Call und Pre-Selection verständigt. Es gibt immer noch Nutzer dieser Sparvorwahlen.


  1. 17:23

  2. 17:00

  3. 16:45

  4. 16:30

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:15

  8. 15:00