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Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

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  1. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: Testdada 08.11.11 - 15:56

    >Wenn man vom Arbeiten deutlich mehr hätte als vom Nichtstun, gäbe es nicht die
    >Problemfälle, über die du dich scheinbar gerne aufregst.
    Langsam nervt es hier echt, dass Golem-User nicht fähig sind mehr als einen Abschnitt zu lesen. Aber für die die das wirklich nicht schaffen, das was ich zusätzlich noch dazu geschrieben habe:

    >Hingegen kann ich überhaupt nicht verstehen, dass man es zulässt, dass die
    >Konzerne solche Wiedereingliederungsmassnahmen missbrauchen, um Gewinne
    >auf Kosten der Steuerzahler zu machen.

  2. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: Flying Circus 08.11.11 - 15:56

    Testdada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meinermeinung ist die Einzige Lösung ein
    > Mindestlohn, bei dem es KEINE Ausnahmen gibt

    Exakt. Den gibt es aber nicht. Und die aktuelle Lage begünstigt Unternehmen wie z.B. Amazon, die dadurch - ÜBERRASCHUNG!! - natürlich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben, die anständige Löhne zahlt.

    > und die Abschaffung aller Sonderfälle indenen die Zahlung von Sozialleistungen
    > entfällt.

    ?

  3. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: Flying Circus 08.11.11 - 15:58

    Natürlich. Es gibt ja auch regen Mißbrauch von 1-Euro-Jobbern.
    Ganz zu schweigen von der Nummer, daß man als Empfänger von Leistungen nach dem SGB II (ALG II, vulgo "Hartz IV") eh jeden Job, der einem angeboten wird, annehmen muß, so schlecht er auch bezahlt wird. Das fördert das Lohndumping natürlich - man hat ja nicht wirklich eine Wahl. Ablehnung von zumutbarer Arbeit wird sanktioniert.

    Ich habe ein paar Monate als Sachbearbeiter für ALG II gearbeitet und kenne die Misere daher aus erster Hand.

  4. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: Testdada 08.11.11 - 16:03

    >> und die Abschaffung aller Sonderfälle indenen die Zahlung von Sozialleistungen
    >> entfällt.
    >
    > ?
    Wie ich bereits anderweitig beschrieben habe: geringfügige Beschäftigung (aka 400Euro Jobber), oder Scheinselbsständigkeit.

  5. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: M.P. 08.11.11 - 16:11

    Wenn dann ein-und derselbe nach einem dreiviertel Jahr auf seine alte Stelle zurückkehrt, um dort nunmehr unentgeltlich zu Arbeiten nennt man so etwas glaube ich "Drehtüreffekt".

    Die Verkürzung der Zahlung von ALG I ist insofern zielführend, daß die Arbeitsbiene in der Zwischenzeit nicht zu viele ihrer Skills verlernt hat...

  6. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: kendon 08.11.11 - 16:54

    ich finde es nicht angenehm, ich bin jeden tag dankbar dafür dass ich einen arbeitsplatz habe. eine mir sehr nahestehende person bezieht zur zeit sozialhilfe, und sie wünscht sich nichts mehr als nichtmehr vom amt abhängig zu sein und ihren lebensunterhalt selbst zu verdienen, insofern glaube ich dass ich die situation schon einigermassen nachvollziehen kann.

    im übrigen glaube ich nicht dass es mich in irgendeiner weise disqualifiziert über die situation zu urteilen, nur weil ich keine sozialleistungen beziehe. verstehe auch die argumentation nicht wirklich, jeder ist seines glückes schmied. aber vermutlich wirst du mir jetzt erklären dass die ganzen armen arbeitslosen aaaaalle nix dafür können und furchtbar unglücklich sind.

  7. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: kendon 08.11.11 - 16:55

    nein war ich nicht. seit ich 14 jahre alt bin habe ich es geschafft mir einen job zu suchen und mir das zu verdienen was ich bekomme.

  8. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: Bankai 08.11.11 - 17:23

    Und wie alt bist du jetzt? 15?

  9. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: Bankai 08.11.11 - 17:30

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich finde es nicht angenehm, ich bin jeden tag dankbar dafür dass ich einen
    > arbeitsplatz habe. eine mir sehr nahestehende person bezieht zur zeit
    > sozialhilfe, und sie wünscht sich nichts mehr als nichtmehr vom amt
    > abhängig zu sein und ihren lebensunterhalt selbst zu verdienen, insofern
    > glaube ich dass ich die situation schon einigermassen nachvollziehen kann.

    Hmm, dann frage ich mich wie es zu deiner Äußerung kam?

    > im übrigen glaube ich nicht dass es mich in irgendeiner weise
    > disqualifiziert über die situation zu urteilen, nur weil ich keine
    > sozialleistungen beziehe. verstehe auch die argumentation nicht wirklich,
    > jeder ist seines glückes schmied.

    Schon lange nicht mehr. Das Privileg haben nur noch wenige!

    > aber vermutlich wirst du mir jetzt
    > erklären dass die ganzen armen arbeitslosen aaaaalle nix dafür können und
    > furchtbar unglücklich sind.

    Ja und nein. Auf jeden Fall nicht alle! Aber, will man den Studien glauben, der Großteil der betroffenen. Es gibt natürlich auch einen gewissen Anteil an Leuten, die wollen nicht arbeiten, oder sind nicht bereit, eine Arbeit unter "ihrem Niveau" zu machen. Aber ich denke der Großteil möchte tatsächlich arbeiten und eigenes Geld verdienen.

  10. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: kaliberx 08.11.11 - 17:41

    Für alle die meinen das es genug Stellen gibt, sollten sich mal die Statistiken ansehen..und schon kommt man ungefähr leicht übertrieben oder untetrieben auf diese Zahlen :

    ca 500 Arbeitslose auf 1 Arbeitsplatz.

    1-Euro/400 Euro Jobs müssen defenitiv weg, die treiben das Lohndumping an.

    Bediegnungloses Grundeinkommen oder Mindestlohn, Erhöhung ALG-II auf mindestens 450-500 Euro + Zuschüsse für Wohnung und Nebenkosten.

    Leiharbeitsfirmen müssen ein Mindestgehalt per Gesetz aufgebrummt werden, und deren Knebelverträge müssen auch Untersucht und den Richtlinien konform korrigiert werden.

    Das währe ein erster Schritt in die richtige Richtung.

  11. Re: Beispiel: SCHUFA und private Insolvenz

    Autor: Anonymer Nutzer 08.11.11 - 23:21

    Du kannst 7 Jahre Geld verdienen. Egal wieviel, was allerdings nicht viel sehr wird, da du jede Arbeit annehmen muss welche die allseitsscheinheilige Gerechtigkeit dir zuweißt. Dein Geld landet in der Justiz, dem Gericht, und diese bestimmt was dir bleibt -> siehe Hartz IV.

    Jeder Vergewaltiger der dann nur für 5 Jahre im Knast sitzt ist besser dran.

    Nur mit dem Unterschied dass diese bewusst einem Menschen Schaden zugefügt hat, während es beim anderen einfach nur einmal dummgelaufen sein kann und er eigentlich nur 1/3 dessen wirklich an Schulden gehabt hätte, wären da nicht all die Assgeier von Juristen welche für einfachste Büroarbeit unsummen verlangen um bei der nächsten Sex-Party wieder ordentlich auf die Kacke zu hauen.

    Ein wirklicher Verbrecher kann im Knast nebenher Arbeiten und einen Teil davon für seine Entlassungen zurücklegen. Der Mensch der einen Fehler gemacht hat oder einfach nur unglück hatte, steht am Ende vor auch weiterhin vor dem nichts.

    Soviel zum Thema Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Hinzukommt dass viele wegen der SCHUFA nicht einmal mehr die Chance haben ihre Schulden durch ehrliche Arbeit überhaupt zurückzubezahlen., weil sie einfach keinen Job erhalten.

    Von denen vielen vielen Toten ganz zu schweigen. Das grenzt schon an Massenmord durch die Justiz. Wäre auch nicht das erste mal und trifft auch auch viele weitere Bereiche zu.

    Anarcho_Kommunist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt durchaus auch viele Fälle wo die Leute von den Argen dazu gezwungen
    > werden kostenlose Praktikas für die Wirstschaft zu machen weil ihnen
    > ansonsten die Hartz4 Leistungen gestrichen werden.
    >
    > Also die Unternehmer bekommen so quasi gratis Arbeitskräfte die man für
    > Putz oder primitive Montagearbeiten ausbeuten kann. Im Falle von Amazon
    > braucht man die Leute sowieso nur für die 4 Wochen vor Wheinachen. Da
    > müssen dann mal eben 2 Kollonnen von Hartz4 Praktikanten jeweils 2 Wochen
    > schuften.
    > In den Massenmedien wird das ganze dann wohlklingend als
    > "Wiedereingliederungsmaßnahme" verkauft die den Betroffenen angeblich
    > helfen würde usw.
    >
    > Auf Youtube gibts übrigens einen interessanten Film über diese
    > Ausbeutungspraxis (3 Parts):
    >
    > www.youtube.com
    > www.youtube.com
    > www.youtube.com

  12. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: Trockenobst 09.11.11 - 00:45

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du fändest es also Ok, zur Arbeit gezwungen und dann dafür noch nicht mal
    > bezahlt zu werden?

    Wenn dein Fähigkeitenlevel so niedrig ist, dass Artikelzusammensuchen für ein
    Paket schon deine ganzen grauen Zellen beschäftigt - ja, dann finde ich das
    in Ordnung.

    Im Text stand auch drin, dass Amazon 500 Leute übernommen hat, nachdem
    sie die Leistung "gesehen" hat. Das wird anscheinend gerne überlesen.

    > weiterhin verpflichtet, dich um eine Arbeitsstelle zu bemühen, incl.
    > Bewerbungen schreiben und zu Vorstellungsgesprächen zu gehen

    Das ist Unsinn. Ich kenne Leute die genau in solchen Verhältnissen in praktischer 100% lokaler Arbeitslosigkeit nur bei genau zwei Firmen solche Jobs/"Weiterbildungen" machen können. Und die einzige Bewerbung die Sinn macht ist bei dieser anderen
    Firma. Es ist ja nicht so als wenn "solche" Leute jeden Tag 30 Einladungen kriegen.

    In der Regel sind die Bewerbungsschreiben auch einmalig zusammengestellt. Dann
    ist das nicht mehr als was zur Post bringen oder gleich das Zip File wegmailen.

    Da geht niemand nach Hause am Abend und fängt einen Bewerbungsbrief neu
    bei Kerzenlicht mit seinem Blut zu schreiben. Naja, ich will nicht für alle Irren sprechen.

  13. Re: Beispiel: SCHUFA und private Insolvenz

    Autor: Trockenobst 09.11.11 - 01:03

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerechtigkeit dir zuweißt. Dein Geld landet in der Justiz, dem Gericht, und
    > diese bestimmt was dir bleibt -> siehe Hartz IV.

    Wo sollte das Geld denn sonst landen? Bei dem der schon bewiesen hat
    das er damit nicht umgehen kann?

    > Jeder Vergewaltiger der dann nur für 5 Jahre im Knast sitzt ist besser dran.

    Bis auf den Punkt mit der Seife in der Dusche. Und das man keinen Hamburger
    haben kann wenn man will. Ja das mag für einige komische Leute "besser" sein.

    > Nur mit dem Unterschied dass diese bewusst einem Menschen Schaden zugefügt
    > hat, während es beim anderen einfach nur einmal dummgelaufen sein kann

    Dummgelaufen akzeptiere ich nur bei den Leuten, die Verträge mit anderen Leuten
    unterschreiben den sie vertrauen und die dann drinhängen, weil sie meinten der
    Bruder oder die Ehefrau verarschen sie nicht.

    95% der anderen sind einfach finanziell Inkompetent und haben keine Ahnung was sie da eigentlich tun. 5% Sonderfälle werden immer heraus gekramt (der blinde Rollstuhlfahrer mit Krebs soll Hecken schneiden). Aber um die geht es nie. Es geht um die anderen 90%.

    > gemacht hat oder einfach nur unglück hatte, steht am Ende vor auch
    > weiterhin vor dem nichts.

    "Fehler gemacht" ist das die Umschreibung für "wir als Gesellschaft müssen jeden Zocker, jeden Alkoholiker, jeden selbstgefälligen 'Player' der meint dass seine Frau ruhig alles vom Teleshopping kaufen darf und jeden Jamba-Klingelton besitzen darf gefälligst für Lau aus seinen Problemen befreien?"

    Wie hoch darf ich dann jetzt in deiner zukünftigen Gesellschaft "Fehler" machen? Ich fahr halt so gerne Ferraris gegen Bäume und Jamba hat doch jeden Tag eine Grenze bei 100¤. Da kommt doch schon auf fünfzehn Handyverträgen was zusammen.

    > viele wegen der SCHUFA nicht einmal mehr die Chance haben ihre Schulden
    > durch ehrliche Arbeit überhaupt zurückzubezahlen., weil sie einfach keinen
    > Job erhalten.

    Das hat nichts mit der Schufa zu tun. Es gibt viele Berichte, auch WISO zeigt da immer wieder fälle, wo Leute die in der Entschuldung sind, trotzdem ihren Größenwahn nicht beiseite legen und praktisch schon aus der "Privatinsolvenz" in die nächste Schlittern. Was ist mit diesen Leuten, die ständig auf den großen Wurf hoffen aber im ganzen Leben nicht einen Tag beruflich geschwitzt haben? Gehören die auch zu den großen "Verlierern" die es leider "immer wieder erwischt"?

    > Massenmord durch die Justiz. Wäre auch nicht das erste mal und trifft auch
    > auch viele weitere Bereiche zu.

    Problemanalyse kann man beliebig "polemisch" betreiben. Wenn man dann nach Lösungen verlangt, genau für die 90% die angeblich irgendwie reingeraten sind, dann ist meistens sehr schnell stille. Dann kommt so ein Käse wie "Ja, dann ist der halt etwas blöd, da muss die Gesellschaft halt die 20.000¤ im Jahr reinschießen."

    Warum nur 20.000? Warum nicht einfach so lange Spielgeld drucken bis alle Milliardäre sind? Wenn ich mir diesen Schuldnerberater bei RTL ansehe, wird mir bei diesen "Opfern" häufig sehr schnell müde.

    Diese fiese Sau der sie mit der Pistole zwingt 4 LCD-TVs auf Raten zu kaufen - den muss man einsperren!

  14. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: kendon 09.11.11 - 11:21

    Bankai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kendon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich finde es nicht angenehm, ich bin jeden tag dankbar dafür dass ich
    > einen
    > > arbeitsplatz habe. eine mir sehr nahestehende person bezieht zur zeit
    > > sozialhilfe, und sie wünscht sich nichts mehr als nichtmehr vom amt
    > > abhängig zu sein und ihren lebensunterhalt selbst zu verdienen, insofern
    > > glaube ich dass ich die situation schon einigermassen nachvollziehen
    > kann.
    >
    > Hmm, dann frage ich mich wie es zu deiner Äußerung kam?

    ganz einfach, sie wäre froh arbeiten gehen zu können. insofern ist meine äusserung stimmig.

    > > im übrigen glaube ich nicht dass es mich in irgendeiner weise
    > > disqualifiziert über die situation zu urteilen, nur weil ich keine
    > > sozialleistungen beziehe. verstehe auch die argumentation nicht
    > wirklich,
    > > jeder ist seines glückes schmied.
    >
    > Schon lange nicht mehr. Das Privileg haben nur noch wenige!

    ähm sondern? ein intergalaktischer plan? eine allesbeherrschende macht? verschwörungstheorien? jeder schulschwänzer wird von gott oder allah dazu gezwungen nicht zur schule zu gehen?

    > > aber vermutlich wirst du mir jetzt
    > > erklären dass die ganzen armen arbeitslosen aaaaalle nix dafür können
    > und
    > > furchtbar unglücklich sind.
    >
    > Ja und nein. Auf jeden Fall nicht alle! Aber, will man den Studien glauben,

    "will" ist hier auch schon das stichwort.

  15. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: nero negro 09.11.11 - 11:34

    >> Schon lange nicht mehr. Das Privileg haben nur noch wenige!

    >ähm sondern? ein intergalaktischer plan? eine allesbeherrschende macht? >verschwörungstheorien? jeder schulschwänzer wird von gott oder allah dazu >gezwungen nicht zur schule zu gehen?

    Sondern: Es gibt a Arbeitsplätze und b Arbeitslose, wobei a < b. Weitere Erklärungen sind hier überflüssig, weil es dir bereits oft genug erklärt wurde, und du es dank deiner nie hinterfragten Ideologie (Neoliberalismus) einfach nicht verstehen KANNST.

  16. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: tingelchen 09.11.11 - 12:40

    Und du wohl noch nie ohne. Sonst würdest du ebenfalls nicht so einen Unsinn erzählen, das es dir egal ist das zig hundertausende Arbeitslose dein Geld sprichwörtlich in der Pfeife rauchen.

  17. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: tingelchen 09.11.11 - 12:47

    Es ist ein Unterschied ob jemand wenig Geld hat, sprich arm ist, aber sein Leben dennoch selbst finanziert und jemanden der arm ist, sich jedoch täglich als Couch Potato betätigt.

    Gegen erstere Person hab ich nichts. Selbst wenn sie Staatliche Unterstützung erhält. Gegen die andere Person aber schon. Weil sie sinnlos Steuergelder vernichtet.

  18. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: tingelchen 09.11.11 - 13:08

    kaliberx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für alle die meinen das es genug Stellen gibt, sollten sich mal die
    > Statistiken ansehen..und schon kommt man ungefähr leicht übertrieben oder
    > untetrieben auf diese Zahlen :
    >
    > ca 500 Arbeitslose auf 1 Arbeitsplatz.
    >
    Dann will ich mal deine Zahlen auseinander nehmen. Laut letzten Meldungen gibt es derzeit grob 2,74 Millionen Arbeitslose. Wenn auf einen Arbeitsplatz 500 Arbeitslose kommen, dann haben wir in ganz Deutschland also nur 5480 offene Stellen. Das glaubst du doch wohl selbst nicht.

    > 1-Euro/400 Euro Jobs müssen defenitiv weg, die treiben das Lohndumping an.
    >
    > Leiharbeitsfirmen müssen ein Mindestgehalt per Gesetz aufgebrummt werden,
    > und deren Knebelverträge müssen auch Untersucht und den Richtlinien konform
    > korrigiert werden.
    >
    Das haben die Politiker mittlerweile auch eingesehen. Regelungen für Mindestlöhne werden bereits getroffen. Man steht schon in den Verhandlungen.

    > Bediegnungloses Grundeinkommen oder Mindestlohn, Erhöhung ALG-II auf
    > mindestens 450-500 Euro + Zuschüsse für Wohnung und Nebenkosten.
    >
    Ich reiß das Stück mal raus. Bis jetzt konnte mir noch niemand beweisen das ein bedingungsloses Grundeinkommen wirklich funktioniert. Aber das nur neben bei. 450 bis 500 Euro + Miete. Mal abgesehen davon das die Miete und die Nebenkosten vom Amt gleich an den Vermieter überwiesen werden sollten und nicht an den Arbeitslosen. Da die Miete beim Vermieter nämlich gar nicht, nur teilweise oder verspätet ankommt. Was dem Vermieter enorme Verluste beschert, die er tragen muss.
    So sind 450 - 500 Euro zuviel. Viele 40h/Woche Arbeiter haben, abzüglich Miete + Nebenkosten, auch nicht wirklich mehr in der Tasche.

    Tja... ist halt nicht so einfach. Gibt man zu wenig, kann man davon nicht leben. Gibt man zuviel, wird Arbeiten schlicht Sinnlos.

  19. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: tingelchen 09.11.11 - 13:16

    Allgemein richtig. Bei diversen Maßnahmen sollte man darauf achten keine weiteren Arbeitsplätze zu vernichten. Aber wie willst du die Leute sonst dazu bringen sich eine Arbeit zu suchen?

    Nur dein Verbesserungsvorschlag hat einen Hacken. Woher kommt das Geld für Harz IV für alle? Derzeit kommt das Geld von der arbeitenden Gesellschaft. Sie erarbeiten die Steuern, damit diese unter anderem für Harz IV ausgeschüttet werden können.

  20. Re: Zwangsarbeit, Sklaverei 2.0

    Autor: tingelchen 09.11.11 - 13:24

    Dann schlage ich vor das du sofort damit aufhörst die arme Unterschicht (wie du es bezeichnet hast) aus zu nutzen. Denn dir fehlt offensichtlich ebenfalls der Durchblick. Wahrscheinlicher ist allerdings das du dich hier als Gutmensch präsentierst und dabei beide Augen fest verschlossen hast.

    Denn mit jeder Sparmaßnahme, der von dir so verhassten bösen Reichen, profitierst du ebenfalls unweigerlich durch die geringeren Kosten und durch die Millionen die diese verhassten und bösen Menschen täglich in die Wirtschaft pumpen.

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