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Missbrauchspotential?

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  1. Missbrauchspotential?

    Autor: chefin 08.05.18 - 10:20

    wie jedes Computersystem ist es erstmal relativ sicher. Aber es werden Leute kommen und die Grenzen austesten. Ganz schnell wird man also im Internet dann Anleitungen finden, wie man das System austrickst.

    Einen Trick kann ich dir jetzt schon verraten und ich wüsste nicht, wie man das so ohne weiteres unterbinden kann: Kaufe eine Packung eines Produktes, benutze es, werfe die Packung nicht weg sondern fülle sie mit Schrott gewichtspassend auf. Entnimm das Produkt ein weiteres Mal und stelle es dann doch zurück. Vorsicht, die Kamera nimmt alles auf, du musst also das Produkt in großen Mengen entnehmen und dann doch zurück stellen. Spätestens dann ist es nicht mehr nachweisbar, das es nicht schon drin gestanden ist. Nimm aber keine Produkte die nur einmal pro Tag verkauft werden. Je mehr da etwas entnehmen, desdo größer die Wahrscheinlichkeit das du nicht als Dieb zugeordnet werden kannst.

    Ich glaube, jeder der schonmal gegen eine Computer KI gezockt hat, weis wie berechenbar ein Gegner ist. Auch wenn er Zufallselemente einbringt. Was anfangs noch brutal schwer war, wird schnell zur Routine. So wird das also auch ein Katz und Maus Spiel zwischen Betrug und Betrugserkennung.

    PS: was passiert, wenn das System etwas nicht erkennt? Bin ich verpflichtet dann selbst zu melden, das auf der Rechnung etwas nicht gebucht wurde? Ich bin ja nicht verpflichtet die Rechnung überhaupt zu kontrollieren, auch wenn die das in die AGb reinschreiben sollten. Wäre ohne rechtliche Wirkung

  2. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: JackIsBlack 08.05.18 - 11:02

    Also dein Trick (bei dem nicht einmal gegeben ist ob er funktioniert) ist doch sehr umständlich. Da wäre es einfacher/unaufwändiger in einem normalen Supermarkt das Produkt zu entwenden.

  3. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: Bouncy 08.05.18 - 11:17

    Das ist doch vergleichen mit einem simplen Aldi absurd aufwendig. Und man ist nicht inkognito unterwegs im Laden, weil man sich ja bei Eintritt ausweisen musste - dürfte eine gewaltige Hemmschwelle sein, selbst wenn man beim direkten Diebstahl nicht erwischt wird ist man nur einer von einem Dutzend Kunden, ziemlich kritische Situation für sowas wie Diebstahl. Und es verlangt auch keiner hundertprozentige Sicherheit, Schwund ist einfach einkalkuliert, wie überall...

  4. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: meinoriginalusergehtnichtmehr 08.05.18 - 14:15

    "Kaufe eine Packung eines Produktes, benutze es, werfe die Packung nicht weg sondern fülle sie mit Schrott gewichtspassend auf."

    Amazon weiß 24/7 auf welchem Quadratmillimeter du standest und wird vermutlich ebenfalls Waagen im Fußboden haben, außerdem wird die Kameraüberwachung rundum sein und zumindest deren Mikrofone können ein "Packungaufreißgeräusch" schon wahrnehmen (das is ja immerhin was ganz anderes als Tütengeraschel oder das übliche gebrabbel unter den Leuten).
    Auch wenn du es vielleicht nicht wahrnehmen wirst, ein Computer und hunderte an Microfonen können nachweisen auf welche Anzahl von Quadratmillimetern im Laden dein Schlüssel heruntergefallen ist... oder eben dein Taschentuch...

    Ich gehe sehr stark davon aus, dass das bis ins kleinste Detail, besser als die Polizei ein Diebstahl nachweisen kann, aufgezeichnet wird - und da du dich ja beim reingehen identifiziert hast...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.18 14:16 durch meinoriginalusergehtnichtmehr.

  5. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: wlorenz65 08.05.18 - 15:30

    Amazon Go betrügen geht viel einfacher, als mit deinem Trick. Linus Tech Tips hat das gemacht und ein Video darüber gedreht: https://www.youtube.com/watch?v=vorkmWa7He8

  6. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: |=H 09.05.18 - 08:43

    Du kaufst das Produkt, aber zerstörst dabei die Verpackung nicht. Die Verpackung mit dem richtigen Gewicht aber "Schrott" bringst du beim nächsten Einkauf wieder mit.
    Dann sind deine Zaubererskills gefragt, wenn du mehrere Teile entnimmst, davon einen austauschst, dass es auf der Kamera nicht zu sehen ist, und alle wieder zurück legst.

    Du hast dann in der Zeit keine Gewichtsveränderung - selbst wenn jede Bodenfliese eine Waage wäre.

  7. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: wlorenz65 09.05.18 - 12:29

    Gute Idee. Der nächste Kunde greift sich den Schrott, reklamiert – und Amazon schaut einfach auf den Videoaufzeichnungen nach, wie denn diese eine spezielle Packung da ins Regal gekommen ist.

  8. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: plutoniumsulfat 10.05.18 - 16:49

    Mit einem stark frequentierten Produkt nicht möglich.

  9. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: ratti 16.05.18 - 07:13

    Beiträge wie dieser sind ein schöner Beleg dafür, warum es Technikern nicht gelingt, selbst neue Technologien auf den Markt zu bringen. Und warum das immer irgendwelche Marketing/BWL/Irgendwas-Leute machen:

    Das Denken in Edge-Cases.

    Entwickler erwarten von ihrer Software, dass sie zu 100.00% funktioniert. Entwickler denken „Es könnte ja sein, dass…“, und dann bauen sie da was ein, dass auch bei einem Fehler immer noch alles zu 100.00% funktioniert.
    Und diese Ansprüche haben sie dann auch an das fertigen Produkt.

    Und wenn es um Sicherheit geht? Genau das gleiche. Deswegen ist jede noch so schlampig gesicherte Installation immer noch deutlich sicherer als meine WOhnung, Meine Geldbörse in der Jackentasche, mein Fahrrad.

    Techniker kennen einfach nicht „gut genug“: Es reicht, wenn es meistens klappt. Es reicht, wenn in der geklauten Datenbank die Passwörter salted-hashed waren.

    Ich kann dir verraten, wie Du in dem Laden klauen kannst: Du rennst rein, greifst das Produkt und rennst wieder raus. Das anwesende Personal wird nicht seinen Arsch riskieren, um die TIefkühlravioli zu retten. Die sind dann halt weg. Und alle anderen zahlen das mit.

    Genau so „knackt“ man heutzutage bereits EC-Karten, Sicherheitsschlösser, Alarmanlagen und PIN-Codes: Man haut einfach dem auf die Fresse, der da reinkommt, bis er aufmacht. Das ist im Geschäftsmodell eingepreist.

  10. Re: Missbrauchspotential?

    Autor: Mimifrie 16.05.18 - 10:12

    ratti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beiträge wie dieser sind ein schöner Beleg dafür, warum es Technikern nicht
    > gelingt, selbst neue Technologien auf den Markt zu bringen. Und warum das
    > immer irgendwelche Marketing/BWL/Irgendwas-Leute machen:
    >
    > Das Denken in Edge-Cases.
    >
    > Entwickler erwarten von ihrer Software, dass sie zu 100.00% funktioniert.
    > Entwickler denken „Es könnte ja sein, dass…“, und dann
    > bauen sie da was ein, dass auch bei einem Fehler immer noch alles zu
    > 100.00% funktioniert.
    > Und diese Ansprüche haben sie dann auch an das fertigen Produkt.
    >
    > Und wenn es um Sicherheit geht? Genau das gleiche. Deswegen ist jede noch
    > so schlampig gesicherte Installation immer noch deutlich sicherer als meine
    > WOhnung, Meine Geldbörse in der Jackentasche, mein Fahrrad.
    >
    > Techniker kennen einfach nicht „gut genug“: Es reicht, wenn es
    > meistens klappt. Es reicht, wenn in der geklauten Datenbank die Passwörter
    > salted-hashed waren.
    >
    > Ich kann dir verraten, wie Du in dem Laden klauen kannst: Du rennst rein,
    > greifst das Produkt und rennst wieder raus. Das anwesende Personal wird
    > nicht seinen Arsch riskieren, um die TIefkühlravioli zu retten. Die sind
    > dann halt weg. Und alle anderen zahlen das mit.
    >
    > Genau so „knackt“ man heutzutage bereits EC-Karten,
    > Sicherheitsschlösser, Alarmanlagen und PIN-Codes: Man haut einfach dem auf
    > die Fresse, der da reinkommt, bis er aufmacht. Das ist im Geschäftsmodell
    > eingepreist.

    Danke...
    Es hat aber auch mit der Amerikanischen Mentalität zu tun. Erst einmal was auf den Markt werfen und gucken obs klappt... In Deutschland muss erst einmal alles Klappen bevor man es auf den Markt wirft. Das ist der Grund, warum man in Deutschland hochwertige Produkte bekommt, gerade im Ingenieursbereich, aber im IT Bereich doch selten Innovativ ist, da man sich einfach nicht traut.

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