1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Amazon Go: Kassenloser Supermarkt…

Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Netzweltler 28.03.17 - 10:12

    Womit verdienen dann hunderttausende ehemalige Verkäufer/innen ihren Lebensunterhalt?

    Die Leute, die immer sagen "Ja, da werden schon neue Jobs entstehen, hat ja in der Vergangenheit auch immer funktioniert." reden sich imho ziemlich leicht.

  2. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Oktavian 28.03.17 - 10:20

    > Womit verdienen dann hunderttausende ehemalige Verkäufer/innen ihren
    > Lebensunterhalt?

    Vielleicht werden zumindest einige davon dann wirklich das, Verkäufer. Ich würde mich freue, im Baumarkt mal etwas Personal auf der Fläche zu sehen, das man fragen kann. Oder im Supermarkt mal jemanden, den man fragen kann, wo denn die Hefe versteckt ist. Zur Zeit sitzt das Personal quasi ausschließlich an der Kasse, da nützt es aber nichts.

    > Die Leute, die immer sagen "Ja, da werden schon neue Jobs entstehen, hat ja
    > in der Vergangenheit auch immer funktioniert." reden sich imho ziemlich
    > leicht.

    Nein, hat es nicht. Viele Kutschenfahrer wurden arbeitslos, Bergleute haben wir kaum noch, die Damen in den Telefonvermittlungsstellen wurden durch Wählautomaten ersetzt, Säle voll Mathematiker in den Versicherungen wurden durch einen Computer erstetzt. Das ist das Leben, Fortschritt. Alles bleibt anders.

  3. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Dino13 28.03.17 - 10:32

    Und deswegen soll man den Fortschritt aufhalten?
    Was hier passiert ist ziemlich einfach. Die Menschen werden immer mehr und mehr dazu gezwungen ihren Kopf zu benutzen. Weg von der einfachen Arbeit hin zum Service.

  4. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: T-oo-l 28.03.17 - 10:38

    Leider wird dieses Thema in vielen Branchen schlicht weg ignoriert oder auf die lange Bank geschoben. Packe mal zu deinem Gedanken die Erwerbslosen hinzu, die durch Digitalisierung und I4.0 in nächster Zukunft noch dazukommen. Seit z.B. den gelehrten aufgefallen ist das in E Autos nur noch ein Bruchteil an Komponenten drin steckt wie im Verbrenner, beschäftigt sich auch die BG mit dem Thema. In Deutschland Arbeiten über 1 Mio. Menschen in der Automobilindustrie oder der Zulieferkette. Die Bahn entwickelt autonom gesteuerte Züge, das gleiche gilt für die Schifffahrtsindustrie und den LKW Güterverkehr (Ist hier bei Golem alles schön nachzulesen). Da kommen in Summe einige zusammen. Natürlich werden hier neue Branchen, Dienstleister und speziell Fachkräfte benötigt. Aber wie viele Arbeitskräfte werden die aufnehmen können? Wie soll jemand der Einzelhandelskaufmann gelernt hat umgeschult und integriert werden? Die Entwicklungsgeschwindigkeit in dem Thema steigt schnell an. Auch wenn aktuell einige Projekte noch im Versuchsstadium sind. Aber „imho“ werden in den nächsten 5 bis 10 Jahren einige interessante Fragen aufkommen und auf die Lösungsvorschläge bin ich schon heute gespannt 

  5. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Netzweltler 28.03.17 - 10:41

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und deswegen soll man den Fortschritt aufhalten?
    > Was hier passiert ist ziemlich einfach. Die Menschen werden immer mehr und
    > mehr dazu gezwungen ihren Kopf zu benutzen. Weg von der einfachen Arbeit
    > hin zum Service.

    Wirklicher Service wird nicht geschätzt, weder von den Konzernen noch von den Kunden. Darin eine zukünftige Jobquelle zu sehen, ist illusorisch.

    Und wo sind die Servicekräfte in so einem Laden ohne Angestellte?

  6. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Netzweltler 28.03.17 - 10:51

    Die IngDiba sagt in einer Veröffentlichung, daß mit Automatisierung und Digitalisierung 18,5 Mio. Arbeitsplätze zur Disposition stehen.
    Wie soll das kompensiert werden?
    https://www.ing-diba.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/zunehmende-automatisierung-gefaehrdet-mehr-als-18-mio-arbeitsplaetze-in-deutschland/

  7. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: der_wahre_hannes 28.03.17 - 11:16

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und deswegen soll man den Fortschritt aufhalten?
    > > Was hier passiert ist ziemlich einfach. Die Menschen werden immer mehr
    > und
    > > mehr dazu gezwungen ihren Kopf zu benutzen. Weg von der einfachen Arbeit
    > > hin zum Service.
    >
    > Wirklicher Service wird nicht geschätzt, weder von den Konzernen noch von
    > den Kunden.

    Sagt wer?

  8. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: andy01q 28.03.17 - 11:23

    Im Endeffekt geht das früher oder später nur über ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
    Die Automatisierung wird weiter gehen und irgendwann reichen die vorhandenen Arbeitsplätze nurnoch für 10% der Bevölkerung.
    Die sollen dann ehrenamtlich was machen oder Bilder malen und verscherbeln o.ä. und ihr Geld geschenkt bekommen, anders geht es nicht.
    Das Geld dafür wird da sein, man muss nur willens sein es konsequent umzuverteilen; ist auch absolut notwendig und alles andere wird zur Revolution führen.
    Ich jede nicht von jetzt gleich. Bis das Bedingungsloses Grundeinkommen zur Notwendigkeit wird können auch nochmal 100 Jahre vergehen (falls wir noch ein paarmal eine Menge Wohlstand und vll. sogar auch Technologie in Kriegen verpulvern auch noch bedeutend länger), ich weiß nicht wie lange das dauert.
    Gerade durch Entwicklungen an Neuronalen Netzwerken kann der Zeitpunkt aber auch schon bedeutend früher kommen.

  9. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Vainsniper 28.03.17 - 11:34

    Wie wäre es damit, dass wir einfach die Arbeitszeit verkürzen bei vollem Lohnausgleich. Dann arbeitet man halt statt 8 Stunden am Tag nur 6. Das lässt sich dann beliebig nach unten skalieren. Und sollte es jobs geben wo es einfach wichtig ist, dass das jemand wirklich 8 Stunden am Stück macht dann muss derjenige halt nur 4 statt 5 Tage die Woche arbeiten. Es gibt da zwar noch ein paar mehr Eventualitäten zu klären aber grundsätzlich sollte ein Schritt von z. B. 8 auf 6 Stunden auch mit den jetzigen Gegebenheiten funktionieren.

  10. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Lemo 28.03.17 - 11:46

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Womit verdienen dann hunderttausende ehemalige Verkäufer/innen ihren
    > > Lebensunterhalt?
    >
    > Vielleicht werden zumindest einige davon dann wirklich das, Verkäufer. Ich
    > würde mich freue, im Baumarkt mal etwas Personal auf der Fläche zu sehen,
    > das man fragen kann. Oder im Supermarkt mal jemanden, den man fragen kann,
    > wo denn die Hefe versteckt ist. Zur Zeit sitzt das Personal quasi
    > ausschließlich an der Kasse, da nützt es aber nichts.

    Kommt auf den Markt an, aber das stimmt, wirkliche Einkaufsberatung gibt es nicht, eher entweder, Kasse, Einräumen oder Ecken umgestalten, was gerade in vielen Edekas und Rewes ja mittlerweile im Vordergrund steht.

    Die beste Beratung erhalte ich immer noch an der Fisch-, Fleisch- und Käsetheke, sowas würde ich mir aber auch für mehrere andere Ecken wünschen, Zb bei einem großen Weinsortiment, beim Käse, bei der Backabteilung und auch beim Gemüse.
    Da gäbe es so viel Potenzial Rezeptideen zu verteilen, Kombinationsmöglichkeiten aufzuzeigen (grade Käse + Wein oder Gemüse + Fleisch) und am Ende auch damit Geld zu verdienen.

    Unaufdringlich, kompetent, eigentlich das womit geworben wird.
    Wirds aber nicht geben, da müsste man Mitarbeiter schulen und mehr zahlen.

  11. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: opodeldox 28.03.17 - 11:50

    Wenn die Anzahl der arbeitendes Bevölkerung durch den demografischen Wandel eh sinkt, wird es notwendigsein diese Jobs zu ersetzen.

  12. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: T-oo-l 28.03.17 - 11:54

    andy01q schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Endeffekt geht das früher oder später nur über ein Bedingungsloses
    > Grundeinkommen.
    > Die Automatisierung wird weiter gehen und irgendwann reichen die
    > vorhandenen Arbeitsplätze nurnoch für 10% der Bevölkerung.
    > Die sollen dann ehrenamtlich was machen oder Bilder malen und verscherbeln
    > o.ä. und ihr Geld geschenkt bekommen, anders geht es nicht.
    > Das Geld dafür wird da sein, man muss nur willens sein es konsequent
    > umzuverteilen; ist auch absolut notwendig und alles andere wird zur
    > Revolution führen.
    > Ich jede nicht von jetzt gleich. Bis das Bedingungsloses Grundeinkommen zur
    > Notwendigkeit wird können auch nochmal 100 Jahre vergehen (falls wir noch
    > ein paarmal eine Menge Wohlstand und vll. sogar auch Technologie in Kriegen
    > verpulvern auch noch bedeutend länger), ich weiß nicht wie lange das
    > dauert.
    > Gerade durch Entwicklungen an Neuronalen Netzwerken kann der Zeitpunkt aber
    > auch schon bedeutend früher kommen.

    Das erinnert mich an den Film Wall-E :-)

    Man darf das Ganze aber auch nicht zu negativ sehen. Schon 1987 hat sich der Ökonom Robert Solow (Solow-Paradoxon) mit dem Thema wissenschaftlich Auseinandergesetzt. Die Sorgen waren damals ähnlich wie diese, es ging jedoch um den Einfluss von Computern. Damals dachten auch alle, dass bald niemand mehr arbeiten muss\darf.

  13. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Reudiga 28.03.17 - 12:35

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Womit verdienen dann hunderttausende ehemalige Verkäufer/innen ihren
    > Lebensunterhalt?
    >
    > Die Leute, die immer sagen "Ja, da werden schon neue Jobs entstehen, hat ja
    > in der Vergangenheit auch immer funktioniert." reden sich imho ziemlich
    > leicht.

    Verkäufer sollten so oder so im Laden sein.
    Wer an der Kasse Ware über den Scanner zieht, ist kein Verkäufer in meinen Augen. Das ist lediglich eine Person, dem der Ladenbesitzer vertraut (weil er mir als Kunde nicht traut). Ansonsten würde es überall Selbstscanner Kassen geben und keine mehr, wo Mitarbeiter sitzen.

    Richtige Verkäufer, sollten Ihren Laden kennen, Beraten können und mir eben auch was Verkaufen können wovon sie mich überzeugen.

    Im Supermarkt natürlich nicht überall so wichtig, aber sicher findet man auch dort weitere Schienen. Eingeräumt werden muss ja eh noch. Oder halt auch Warenannahme aus dem LKW usw... da gibs eh einiges. Und mehr als 2-4 Mitarbeiter arbeiten in so einem Lidl oder so im Moment auch nie.

  14. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Netzweltler 28.03.17 - 12:42

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netzweltler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dino13 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und deswegen soll man den Fortschritt aufhalten?
    > > > Was hier passiert ist ziemlich einfach. Die Menschen werden immer mehr
    > > und
    > > > mehr dazu gezwungen ihren Kopf zu benutzen. Weg von der einfachen
    > Arbeit
    > > > hin zum Service.
    > >
    > > Wirklicher Service wird nicht geschätzt, weder von den Konzernen noch
    > von
    > > den Kunden.
    >
    > Sagt wer?
    Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte. Ich weiß aus eigener Erafhrung und Berichten anderer, daß sich Kunden zwar gerne beraten lassen. Danach gehen sie aber in den Discounter um die Ecke: Service sch..., aber alles schön billig da.

  15. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Reudiga 28.03.17 - 12:47

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Netzweltler schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Dino13 schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Und deswegen soll man den Fortschritt aufhalten?
    > > > > Was hier passiert ist ziemlich einfach. Die Menschen werden immer
    > mehr
    > > > und
    > > > > mehr dazu gezwungen ihren Kopf zu benutzen. Weg von der einfachen
    > > Arbeit
    > > > > hin zum Service.
    > > >
    > > > Wirklicher Service wird nicht geschätzt, weder von den Konzernen noch
    > > von
    > > > den Kunden.
    > >
    > > Sagt wer?
    > Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte. Ich weiß aus eigener Erafhrung und
    > Berichten anderer, daß sich Kunden zwar gerne beraten lassen. Danach gehen
    > sie aber in den Discounter um die Ecke: Service sch..., aber alles schön
    > billig da.

    Ich denke das liegt aber eher daran, das man heutzutage weiß, das es vielen einfach um den "Verkauf" geht. Während du früher wohl eher wirklich hilfreiche Antworten oder hilfen bekommen hast, wird man heute überall abgezogen wo es nur geht...

    Ein Verkäufer vermittelt heute eher immer das, was der Chef sagt verkaufen zu müssen und nicht das, was zum Kundenwunsch passen würde.

  16. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: Jetset 28.03.17 - 12:55

    Natürlich werden Arbeitsplätze weg fallen.
    Aber ich denke das sich hier erst die nächste oder gar übernächste Generation mit konfrontiert sieht.
    Autnomes Fahren oder Fliegen, Kassenfreie Einkaufszentren etc. stecken noch in den Kinderschuhen.
    Bis das wirklich so Ausgereift, Marktreif und dann noch verbreitet ist werden noch einige Jahrzente ins Land gehen.
    Die Arbeitsplätze fallen also nicht von Heute auf Morgen weg. Das ganze wird ein extrem langsamer Vorgang wo die Leute jede Menge Zeit haben werden sich neu zu orientieren.
    In wie weit neue Arbeitsplätze durch das voranschreiten der Technologie entstehen wird man sehen....

  17. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: FreiGeistler 28.03.17 - 13:17

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Womit verdienen dann hunderttausende ehemalige Verkäufer/innen ihren
    > Lebensunterhalt?
    >
    > Die Leute, die immer sagen "Ja, da werden schon neue Jobs entstehen, hat ja
    > in der Vergangenheit auch immer funktioniert." reden sich imho ziemlich
    > leicht.

    Siehe Industrialisierung. Heute sind ja 100'000e Weber und Müller und Hufschmiede arbeitslos!
    /Ironie off

  18. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: der_wahre_hannes 28.03.17 - 14:05

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Sagt wer?
    > Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte. Ich weiß aus eigener Erafhrung und
    > Berichten anderer, daß sich Kunden zwar gerne beraten lassen. Danach gehen
    > sie aber in den Discounter um die Ecke: Service sch..., aber alles schön
    > billig da.

    Und daraus schließt du jetzt, dass dem Kunden der Service egal ist? Nein, der Kunde will Service haben. Deshalb lässt er sich ja beraten. Der Kunde ist nur nicht bereit, diesen Service auch entsprechend zu entlohnen.

  19. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: theonlyone 28.03.17 - 15:30

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und daraus schließt du jetzt, dass dem Kunden der Service egal ist? Nein,
    > der Kunde will Service haben. Deshalb lässt er sich ja beraten. Der Kunde
    > ist nur nicht bereit, diesen Service auch entsprechend zu entlohnen.

    Naja grundsätzlich braucht heute kaum einer noch echten "Service" von einem Verkäufer im direkten Gespräch.

    Man bekommt zu einem Produkt ja alles Informationen präsentiert und diverse Plattformen für Test-Berichte und Reviews etc. pp.

    Hat man am Ende des Tages auch mehr von, weil man das machen kann wann/wo man will und man es beliebig detailliert werden lassen kann.

    Könnte man auf jedes Produkt auch einfach einen QR-Code drucken, der einen zu den Informationen weiter verlinkt ; aber aktuell soll es ja Menschen geben die kein Smartphone dabei haben (hab ich gehört ;P).

  20. Re: Daß das jetzt nicht funktioniert heißt nicht, daß das nicht in Zukunft funktioniert

    Autor: andy01q 28.03.17 - 16:22

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß aus eigener Erafhrung und
    > Berichten anderer, daß sich Kunden zwar gerne beraten lassen. Danach gehen
    > sie aber in den Discounter um die Ecke: Service sch..., aber alles schön
    > billig da.
    Kommt auch auf die Konditionen drauf an.
    Hab mich mal für Hosen beraten lassen und dann eine kaufen wollen - Kostenpunkt 130¤.
    Da hab ich gesagt, dass mir das zu teuer wäre und ich sie für 100¤ kaufen würde.
    Kein Entgegenkommen. (Ich glaub 110 hätt ich sogar noch bezahlt.)
    Dann hab ich sie im Internet für 70¤ bestellt (was immernoch sehr viel Geld für eine Hose ist, aber das war sie mir in dem Moment wert und ich hab's noch nicht bereut.)
    Bei so Premium-Artikeln zahl ich gern 10% Aufpreis für eine gute Beratung. In bestimmten Fällen auch mal 30%, aber fast 100% bestimmt nicht.

    Der MediaMarkt wurde mal dabei erwischt Jammer in ihren Läden einzusetzen, damit ihre Kunden keine Preise vergleichen können.
    Da ist die Beratung meiner Erfahrung kaum über dem Niveau eines Würfels und das bei gleichzeitig sehr sehr guter kostenloser Beratung in einschlägigen Tech-Foren.
    Ich kann gut verstehen, dass kaum jemand bereit ist dafür 10% extra zu bezahlen um eine hdd aus dem Offline-Laden soundso statt aus dem Internet zu kaufen.
    Trotzdem geht man gerne mal da rein und schaut sich um was die so haben.
    Nebenbei erinnere ich mich an ein paar Rückgaben von defekten Artikeln, die mich da sehr viel Zeit und Nerven gekostet haben.

    Für Atelco tut's mir ein wenig Leid. Die sind mMn. u.a. daran gestorben, dass sich rumgesprochen hat, dass die Warenrückläufer gern ungeprüft zurück ins Regal gelegt haben.
    Wenn man so etwas macht, dann lässt man sich doch nicht dabei erwischen.....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.17 16:24 durch andy01q.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Melitta Business Service Center GmbH & Co. KG, Minden
  3. LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Rellingen
  4. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 29€
  2. 29€
  3. 39,99€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Ãœberwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

  1. I am Jesus Christ: Mit dem Jesus-Simulator die Wiederauferstehung schaffen
    I am Jesus Christ
    Mit dem Jesus-Simulator die Wiederauferstehung schaffen

    In I am Jesus Christ sollen PC-Spieler aus der Ich-Perspektive als Sohn Gottes antreten, Gutes tun und gegen Satan kämpfen können. Unklar ist derzeit unter anderem, ob das Programm rechtzeitig zu Weihnachten fertig wird.

  2. Dorothee Bär: Daten von Kindern sollen im Internet besser geschützt werden
    Dorothee Bär
    Daten von Kindern sollen im Internet besser geschützt werden

    Deutschlands Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will Kinder im Internet besser schützen: Persönliche Daten sollen nicht mehr für die Erstellung von Nutzerprofilen oder zu Werbezwecken verwendet werden dürfen. Die FDP hält ein Verbot für kontraproduktiv.

  3. Mobilität: E-Scooter sollen gesondert in Unfallstatistik erscheinen
    Mobilität
    E-Scooter sollen gesondert in Unfallstatistik erscheinen

    Bislang gibt es keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Unfälle in Deutschland durch Fahrer von E-Scootern verursacht wurden. Das soll sich demnächst ändern; erste Zwischenbilanzen zeigen, dass bei Unfällen mit den Tretrollern die Verursacher meist deren Fahrer sind.


  1. 17:28

  2. 15:19

  3. 15:03

  4. 14:26

  5. 13:27

  6. 13:02

  7. 22:22

  8. 18:19