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Steuer auf Spenden richtig und wichtig

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  1. Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: d 25.11.21 - 22:05

    Das Verhindert schlicht, dass richtiges Entsorgen billiger ist, als irgendeinen Verein mit Müll zu überfluten. Weder ne Tafel könnte Mengen unbegrenzt annehmen, sehr wahrscheinlicher wäre dass sich Vereine finden, die alles gratis annehmen, um sich rosinen zu picken und den Rest unsachgerecht zu verklappen. Die Steuer ist ja nicht zufällig entstanden.

  2. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: jankapunkt 25.11.21 - 22:09

    Und es gibt genug gewitzte Juristen, die es dann noch schaffen aus dem Konzern irgendweie einen Verein auszugliedern um dann noch massiv ggf. steuern zu sparen und über diesen dennoch irgendeine Macht auszuüben oder die Sideprojects der CEOs zu verwirklichen.

  3. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: violator 25.11.21 - 23:18

    Seit wann werden die Bespendeten denn gezwungen, den Kram anzunehmen?

    > Die Steuer ist ja nicht zufällig entstanden.

    Stimmt, der Staat wollte einfach sein Geld absichern. Nur haben wir halt nicht mehr 1971, sondern 2021 und die Situation ist ne ganz andere und jetzt gibt es noch mehr Faktoren zu beachten. In anderen Ländern ist diese Regel ja auch wieder abgeschafft worden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.21 23:20 durch violator.

  4. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: gadthrawn 26.11.21 - 06:49

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann werden die Bespendeten denn gezwungen, den Kram anzunehmen?
    >

    Stichwort ist Mengen.

    Kleinmengen an etwas abzugeben ist teurer Verwaltungsaufwand.

    Daher werden dann nur größere Mengen oder gar nichts angeboten.
    Für eine Tafel ist eine große Menge Lebensmittel erst Mal nichts schlechtes.
    Ein Sozialkaufhaus hingegen nimmt auch wegen begrenzten Lagern vieles nicht an, und kann bei vielen mit einer großen Menge nichts anfangen.

    Heißt: wenn sie eine große Menge als Spende bekommen, brauchen sie irgend eine die Stelle die alles für sie nicht verwendbare annimmt, oder sie müssten die Spende ablehnen.

    (Kannst du mir Antiquariaten vergleichen. Buchhandlungen aus Wohnungsauflösungen nehmen die meisten wegen vollem Lagern nicht an, selbst wenn sie kostenlos sind. )

    Und diese Drittverwerter müssen dann schauen, was sie verkaufen oder entsorgen.

    Analogie ist ein Entrümper der eine Wohnung leert und Gegenstände verkaufen darf ( ist bei einigen als Klausel drin). was der nicht verkaufen kann wird entsorgt.

    Und wie treffen ja über Ware, bei dem ein weiter bei Amazon Lagern teuer ist im Vergleich zum Entsorgen. Da ist die Chance niedriger, die mit noch kleinerer Marktmacht weiter zu verkaufen.

    Viele Antiquariate und Sozialkaufhäuser Quellen eben über mit Waren die niemand will. Wir haben hier auch einen Verkauf von Werkstätten von Menschen mit Behinderungen in der Nähe, die Fahrräder Wiederaufbereitung betreiben. Wenn ich dran vorbei gehe fällt mir meist ein sehr auffälliges Rad für 50¤ auf. Das steht da bestimmt schon zwei Jahre im Schaufenster. Und die den Betrag sind sie trotzdem haftbar. Viele Fahrradhändler verkaufen keine gebrauchen Kinderräder wegen der Haftung und den geringen Einnahmen. Wie haben da für 20¤ ein Anfänger Puky dort geholt- ganz einfach weil wir gesagt haben: sieht aus wie neu, ist technisch in Ordnung, nach zwei Jahren brauchen die eh was größere und kleinere Ahnung ob das Kind überhaupt Radfahren mag. Gewährleistung ist da, aber ganz ehrlich: bei den Preis können sie das nur machen, wenn die Arbeit für die Gewährleistung meist so gut wie nichts kostet. Am der Stelle Fragen wie uns Mal wieder: Ausnutzung oder sinngebende Beschäftigung.

    Wir sind gedanklich bei B mit einem Teil A.

  5. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: bplhkp 26.11.21 - 08:42

    jankapunkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und es gibt genug gewitzte Juristen, die es dann noch schaffen aus dem
    > Konzern irgendweie einen Verein auszugliedern um dann noch massiv ggf.
    > steuern zu sparen

    Das absurde bei manchen Regelungen ist, dass man im Steuerrecht erhebliche Kollateralschäden in Kauf nimmt, damit ja kein Steuerschlupfloch entstehen könnte.

    Die steuerliche Behandlung von sozialen Vermietern die unter 50% der ortsüblichen Miete gehen ist auch so ein Unding.

    Umsatzsteuer auf Spenden bei denen keine Umsätze anfallen - auf sowas muss man erstmal kommen.
    Ich sollte versuchen Kindergeld für die 9 Kinder zu verlangen, die ich mit meiner Frau noch zeugen könnte.

  6. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Dwalinn 26.11.21 - 08:43

    Also das ist jetzt viel Text der auch sicher stimmt aber das hat doch nichts mit dem Problem zu tun.

    Für die Vereine wird doch jetzt nichts schlechter. Aktuell bekommen sie halt überhaupt keine Waren weil es zu teuer ist und ohne die Steuern könnte es sein das sie große Mengen angeboten bekommen die sie dann ablehnen müssen.

    Im Worst Case wird also das Zeug was schon jetzt vernichtet wird auch weiterhin vernichtet weil die Vereine es nichtmal geschenkt haben wollen, im besten Case landet zumindest etwas davon bei bedürftigen

  7. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: violator 26.11.21 - 08:55

    Außerdem scheint das in anderen Ländern ja auch irgendwie zu klappen.

  8. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Oktavian 26.11.21 - 09:06

    > Das Verhindert schlicht, dass richtiges Entsorgen billiger ist

    Ich denke, die Motivation ist eher, man möchte gegenseitiges "Spenden" verhindert.

    Firma A "spendet" dem lokalen Karnickelzüchterverein Material für ein paar neue Karnickelverschläge, dafür kommt der Karnickelzüchterverein und mäht - natürlich nur im Rahmen der Landschaftspflege - bei Firma A für ein Jahr den Rasen.

  9. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Kaiser Ming 26.11.21 - 10:43

    d schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Verhindert schlicht, dass richtiges Entsorgen billiger ist, als
    > irgendeinen Verein mit Müll zu überfluten. Weder ne Tafel könnte Mengen
    > unbegrenzt annehmen, sehr wahrscheinlicher wäre dass sich Vereine finden,
    > die alles gratis annehmen, um sich rosinen zu picken und den Rest
    > unsachgerecht zu verklappen. Die Steuer ist ja nicht zufällig entstanden.

    alles hat sicher Vor und Nachteile
    Fakt ist aber in anderen Ländern läufts besser ohne
    da reichen nicht ein paar schlechte Beispiele als Argument

  10. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Bermuda.06 26.11.21 - 11:04

    Ohne die Steuer könnte ein Onlinehändler ne Aktion machen und sagen Kaufe X und bekomme (Ladenhüter) Y gratis dazu. Dann wären die Waren weiter im Kreislauf und müssten nicht entsorgt werden.

    Mit der aktuellen Gesetzgebung ist so etwas nicht praktikabel weil die Gratiszugabe teuer für den Händler wird

  11. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: PaBa 26.11.21 - 11:17

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das Verhindert schlicht, dass richtiges Entsorgen billiger ist
    >
    > Ich denke, die Motivation ist eher, man möchte gegenseitiges "Spenden"
    > verhindert.
    >
    > Firma A "spendet" dem lokalen Karnickelzüchterverein Material für ein paar
    > neue Karnickelverschläge, dafür kommt der Karnickelzüchterverein und mäht -
    > natürlich nur im Rahmen der Landschaftspflege - bei Firma A für ein Jahr
    > den Rasen.

    Das kann man recht einfach regeln.
    Spenden an gemeinnützige Vereine sind steuerbefreit.
    Somit kann A an B spenden, aber B nicht an A.

  12. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: PaBa 26.11.21 - 11:26

    Bermuda.06 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne die Steuer könnte ein Onlinehändler ne Aktion machen und sagen Kaufe X
    > und bekomme (Ladenhüter) Y gratis dazu. Dann wären die Waren weiter im
    > Kreislauf und müssten nicht entsorgt werden.
    >
    > Mit der aktuellen Gesetzgebung ist so etwas nicht praktikabel weil die
    > Gratiszugabe teuer für den Händler wird

    Gratiszugaben sind keine Spenden.
    Produktbundles gibt es auch jetzt schon, wobei ich keine Ahnung habe, wie es steuerlich behandelt wird, wenn man unter EK verkauft.

    Als Unternehmen hast Du oft kein Interesse dran, Produkte (zu) günstig zu verkaufen, weil es Auswirkungen auf andere Verkäufe hat. Und Retouren annehmen, prüfen und dann in den Verkauf zu geben und (ggf. reduziert) zu verkaufen. Die Personalkosten sind da zu hoch.

  13. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Allandor 26.11.21 - 11:28

    d schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Verhindert schlicht, dass richtiges Entsorgen billiger ist, als
    > irgendeinen Verein mit Müll zu überfluten. Weder ne Tafel könnte Mengen
    > unbegrenzt annehmen, sehr wahrscheinlicher wäre dass sich Vereine finden,
    > die alles gratis annehmen, um sich rosinen zu picken und den Rest
    > unsachgerecht zu verklappen. Die Steuer ist ja nicht zufällig entstanden.

    Führt aber letztlich dazu, das z.B. die Firma in der ich arbeite keine ausgedienten Laptops mehr an Wohltätige Organisationen oder Schulen spendet. Denn das ist dann richtig teuer. Da lohnt es sich eher denen das Geld zu geben damit die gleichwertige Geräte neu kaufen können.

  14. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Meister 26.11.21 - 12:03

    Es reicht sogar schon, wenn du weniger als 66% der ortsüblichen Vergleichsmiete nimmst, damit das Finanzamt von Liebhaberei ausgeht und du entsprechend nur noch Anteilig Kosten absetzen kannst.

    Ein gutes Beispiel ist auch, dass du Umsatzsteuer auf selbstgenutzten Strom zahlen musst, wenn du gleichzeitig deinen überschüssigen Strom verkaufst. War ganz witzig als ich das erfahren habe, weil es mal von der versteckten Kamera einen Streich gab, bei denen Sonnenkontrolleure von Haus zu Haus gegangen sind und Sonnensteuer eintreiben wollten. Weit entfernt ist das ja nicht davon.

  15. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: fanreisender 26.11.21 - 12:55

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Führt aber letztlich dazu, das z.B. die Firma in der ich arbeite keine
    > ausgedienten Laptops mehr an Wohltätige Organisationen oder Schulen
    > spendet. Denn das ist dann richtig teuer. Da lohnt es sich eher denen das
    > Geld zu geben damit die gleichwertige Geräte neu kaufen können.

    Was passiert eigentlich, wenn der ausgediente Laptop buchhalterisch korrekt auf 1 ¤ abgeschrieben ist und dann zu ebendiesem Preis verkauft wird?

  16. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Oktavian 26.11.21 - 13:22

    > Was passiert eigentlich, wenn der ausgediente Laptop buchhalterisch korrekt
    > auf 1 ¤ abgeschrieben ist und dann zu ebendiesem Preis verkauft wird?

    Das kannst Du schon machen. Problematisch ist bei technischen Geräten dann, dass Du Sachmängelhaftung übernehmen musst für ein Jahr. Klar, kann man auch wieder versuchen auszuschließen, aber ganz so einfach ist das nicht.

    Abgeschriebene Geräte darf man prinzipiell verschenken, aber dann gibt es Gerangel darum, wer was bekommen hat, wer bevorzugt wurde, usw. In meiner Ex-Firma hab ich als IT-Leiter da folgendes Verfahren implementiert:
    Wenn ein Gerät (Notebooks meist) ausgemustert werden sollte, konnten interessierte Kollegen darauf bieten, wir haben es versteigert (mit einer gewissen Quote, dass jeder mal drankam).

    Das Geld ging aber nicht an uns, der Kollege hat dieses Geld für einen gemeinnützigen Zweck seiner Wahl gespendet. Er hat die Spendenquittung vorgezeigt, dafür gab es das Gerät geschenkt. Und natürlich durfte er die Spendenquittung bei der Steuer einreichen.

    Wir sind alles immer gut losgeworden, oft auch zu guten Preisen, haben nichts dran verdient, waren (da ja geschenkt) aus der Sachmängelhaftung raus, und die Kollegen waren auch sehr glücklich damit.

  17. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Allandor 26.11.21 - 13:31

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Was passiert eigentlich, wenn der ausgediente Laptop buchhalterisch
    > korrekt
    > > auf 1 ¤ abgeschrieben ist und dann zu ebendiesem Preis verkauft wird?
    >
    > Das kannst Du schon machen. Problematisch ist bei technischen Geräten dann,
    > dass Du Sachmängelhaftung übernehmen musst für ein Jahr. Klar, kann man
    > auch wieder versuchen auszuschließen, aber ganz so einfach ist das nicht.
    >
    > Abgeschriebene Geräte darf man prinzipiell verschenken, aber dann gibt es
    > Gerangel darum, wer was bekommen hat, wer bevorzugt wurde, usw. In meiner
    > Ex-Firma hab ich als IT-Leiter da folgendes Verfahren implementiert:
    > Wenn ein Gerät (Notebooks meist) ausgemustert werden sollte, konnten
    > interessierte Kollegen darauf bieten, wir haben es versteigert (mit einer
    > gewissen Quote, dass jeder mal drankam).
    >
    > Das Geld ging aber nicht an uns, der Kollege hat dieses Geld für einen
    > gemeinnützigen Zweck seiner Wahl gespendet. Er hat die Spendenquittung
    > vorgezeigt, dafür gab es das Gerät geschenkt. Und natürlich durfte er die
    > Spendenquittung bei der Steuer einreichen.
    >
    > Wir sind alles immer gut losgeworden, oft auch zu guten Preisen, haben
    > nichts dran verdient, waren (da ja geschenkt) aus der Sachmängelhaftung
    > raus, und die Kollegen waren auch sehr glücklich damit.

    Ganz so einfach ist das leider nicht mehr. Der Staat erkennt (obwohl komplett Abgeschrieben) das Gerät halt nicht als "Wert 0" an. D.h. wenn einer deiner Kollegen das "geschenkt" bekommen, muss der Kollege das leider über sein Gehalt als Zuwendung versteuern. Quasi genau das, was du auch bei einer Spende eben dieses Geräts musst.
    Ist normalerweise trotzdem noch ein guter Deal. Aber Geräte Spenden hat der Staat quasi unmöglich gemacht. So viel zur Weiterverwendung der Teile.
    Stattdessen gehen die Geräte jetzt an eine Firma, die die Geräte abnimmt, die SSDs darin zerstört (Datenschutz etc) und die Geräte dann weiter verkauft.
    Spenden gehen dann nur noch über Geld.


    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was passiert eigentlich, wenn der ausgediente Laptop buchhalterisch korrekt
    > auf 1 ¤ abgeschrieben ist und dann zu ebendiesem Preis verkauft wird?

    Auch wenn ein Gerät abgeschrieben ist, ist der Wert leider nicht 0.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.21 13:32 durch Allandor.

  18. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: drvsouth 26.11.21 - 13:34

    Meister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein gutes Beispiel ist auch, dass du Umsatzsteuer auf selbstgenutzten Strom
    > zahlen musst, wenn du gleichzeitig deinen überschüssigen Strom verkaufst.

    Stell dir vor: In der Schweiz musst du sogar den fiktiven Mietwert deiner selbstgenutzen Immobilie versteuern. Da werden dir 60-70% der üblichen Miete für deine Immobilie aufs Einkommen aufgeschlagen, die du dann versteuern musst. Nennt sich "Eigenmietwert". Da schaut man als Deutscher dann doch nicht mehr so neidisch in die Schweiz.

  19. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Bermuda.06 26.11.21 - 17:40

    PaBa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bermuda.06 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ohne die Steuer könnte ein Onlinehändler ne Aktion machen und sagen Kaufe
    > X
    > > und bekomme (Ladenhüter) Y gratis dazu. Dann wären die Waren weiter im
    > > Kreislauf und müssten nicht entsorgt werden.
    > >
    > > Mit der aktuellen Gesetzgebung ist so etwas nicht praktikabel weil die
    > > Gratiszugabe teuer für den Händler wird
    >
    > Gratiszugaben sind keine Spenden.
    > Produktbundles gibt es auch jetzt schon, wobei ich keine Ahnung habe, wie
    > es steuerlich behandelt wird, wenn man unter EK verkauft.
    >
    > Als Unternehmen hast Du oft kein Interesse dran, Produkte (zu) günstig zu
    > verkaufen, weil es Auswirkungen auf andere Verkäufe hat. Und Retouren
    > annehmen, prüfen und dann in den Verkauf zu geben und (ggf. reduziert) zu
    > verkaufen. Die Personalkosten sind da zu hoch.

    Wenn du als Händler Ware in einem Bundle dazu gibst, dann musst du diese auch voll besteuern.

  20. Re: Steuer auf Spenden richtig und wichtig

    Autor: Michael H. 26.11.21 - 23:09

    Bermuda.06 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne die Steuer könnte ein Onlinehändler ne Aktion machen und sagen Kaufe X
    > und bekomme (Ladenhüter) Y gratis dazu. Dann wären die Waren weiter im
    > Kreislauf und müssten nicht entsorgt werden.

    Gibt genug andere Argumente hier die auch noch dagegen sprechen... aber ein Punkt wäre auch noch, dass dennoch ein wirtschaftlicher Schaden entstehen würde.

    Sagen wir du hast 200 Fernseher und 100 Soundbars...
    100 TVs werden verkauft, gehen zurück...

    Also machst du ein Bundle und sagst, kaufe ne Soundbar, krieg nen Retouren-TV gratis dazu.
    Jetzt werden 100 Soundbars gekauft von Leuten die ne Soundbar und nen TV haben wollen.

    Die Situation die du jetzt hast, ist halt genau so negativ für den Händler, weil er jetzt 100 Soundbars an Leute verkauft hat, die nen TV gebraucht hätten, seine 100 neuen TV´s stehen aber noch verpackt im Lager und bleiben dort liegen, weil die 100 potentiellen Käufer über das Bundle schon einen solchen erhalten haben.

    Hätte er das nicht gemacht, hätte er 100 Soundbars und 100 neue TV´s verkauft, weil der Bedarf war ja anscheinend da.

    So bleibt er auf seiner Ware hocken... daher ist es immer noch teurer für Ihn die zu verschenken als sie einfach zu verschrotten.

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