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"von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

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  1. "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: Free Mind 08.04.15 - 09:35

    eine ziemlich reißerische Formulierung, die auch im Grunde falsch ist. Sie wollen bezahlt werden wie Fachkräfte im Einzelhandel und nicht wie Lagerarbeiter in der Logistik. Und dafür habe ich kein Verständnis.

  2. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: Lucamarc 08.04.15 - 09:43

    Ich persöhnlich auch nicht. Es sind nunmal keine Fachkräfte die sich eine lange Zeit auf die Arbeitswelt vorbereitet haben. Vielleicht hatten sie auch nicht die Möglichkeit dazu.
    Das ändert aber nichts an der Tatsache!

    Und die Diskussion von wegen "Amazon ist böse weil sie so viele Saison Arbeiter einstellen aber ihnen keine Festanstellung bieten!" finde ich auch völliger Schwachsinn.

    "Es scheint nicht immer nur die Sonne.
    Der Regen fällt auf den Gerechten, genau wie auf den Ungerechten."

  3. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: corpid 08.04.15 - 10:12

    Lucamarc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persöhnlich auch nicht. Es sind nunmal keine Fachkräfte die sich eine
    > lange Zeit auf die Arbeitswelt vorbereitet haben. Vielleicht hatten sie
    > auch nicht die Möglichkeit dazu.
    > Das ändert aber nichts an der Tatsache!
    >
    > Und die Diskussion von wegen "Amazon ist böse weil sie so viele Saison
    > Arbeiter einstellen aber ihnen keine Festanstellung bieten!" finde ich auch
    > völliger Schwachsinn.


    Ist so auch nicht korrekt, wie ich bereits unter einer anderen News zu diesem Thema geposted habe hat mein Cousin sich vor ein paar Jahren mal freiwillig zum Weihnachtsgeschäft beworben. Nach dem Weihnachtsgeschäft hätte er (Fachkraft für Lagerlogistik) auch eine Festanstellung erhalten können die er allerdings wegen dem weiten Arbeitsweg nicht angenommen hat.

    Auch sind laut seiner Aussage die Arbeitsbedingungen, gerade in Hersfeld, nicht so schlimm wie es immer in den Nachrichten steht. Er ist übrigens einer der Leute vom Fach die sich (trotz Verdi angehörigkeit) total gegen dieses Affentheater aussprechen.
    Es geht hier nur um Prestige, in anderen Firmen gäb es für die angestellten mehr zu holen, da will die Verdi aber nicht den supporter spielen, einfach weil eine 50 Mann klitsche nicht so prestigeträchtig ist.

  4. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: Mingfu 08.04.15 - 10:17

    Lucamarc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es sind nunmal keine Fachkräfte die sich eine lange Zeit auf die Arbeitswelt
    > vorbereitet haben.

    Müssen sie auch nicht. Warum soll eine physisch anspruchsvolle Arbeit, die vermutlich niemand von uns gern machen würde - und erst recht nicht sehr lange - nicht ansprechend bezahlt werden?

    > Und die Diskussion von wegen "Amazon ist böse weil sie so viele Saison
    > Arbeiter einstellen aber ihnen keine Festanstellung bieten!" finde ich auch
    > völliger Schwachsinn.

    Befristungen von zwei Jahren sind keine Saisonkräfte. Und es ist auch nicht zu erwarten, dass der Bedarf nur vorübergehend besteht und Amazon in zwei Jahren keine Pakete mehr zu packen hat. Das sind ganz reguläre Arbeitsplätze, bei denen lediglich der Arbeitgeber die Option haben will, problemlos Leute loswerden zu können. Das ist aber Missbrauch und Wettbewerbsverzerrung, weil wenn eine solche Option generell bestehen soll, dass man Leute ohne Angabe von Gründen regelmäßig kündigen kann, bräuchten wir nicht für unbefristete Arbeitsverhältnisse entsprechend hohe Kündigungsschutzklauseln.

  5. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: AndyMt 08.04.15 - 10:28

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lucamarc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es sind nunmal keine Fachkräfte die sich eine lange Zeit auf die
    > Arbeitswelt
    > > vorbereitet haben.
    >
    > Müssen sie auch nicht. Warum soll eine physisch anspruchsvolle Arbeit, die
    > vermutlich niemand von uns gern machen würde - und erst recht nicht sehr
    > lange - nicht ansprechend bezahlt werden?
    >
    > > Und die Diskussion von wegen "Amazon ist böse weil sie so viele Saison
    > > Arbeiter einstellen aber ihnen keine Festanstellung bieten!" finde ich
    > auch
    > > völliger Schwachsinn.
    >
    > Befristungen von zwei Jahren sind keine Saisonkräfte. Und es ist auch nicht
    > zu erwarten, dass der Bedarf nur vorübergehend besteht und Amazon in zwei
    > Jahren keine Pakete mehr zu packen hat. Das sind ganz reguläre
    > Arbeitsplätze, bei denen lediglich der Arbeitgeber die Option haben will,
    > problemlos Leute loswerden zu können. Das ist aber Missbrauch und
    > Wettbewerbsverzerrung, weil wenn eine solche Option generell bestehen soll,
    > dass man Leute ohne Angabe von Gründen regelmäßig kündigen kann, bräuchten
    > wir nicht für unbefristete Arbeitsverhältnisse entsprechend hohe
    > Kündigungsschutzklauseln.
    Umgekehrt wird ein Schuh draus: eben WEIL die Kündigungsschutzklauseln für Festanstellungen in Deutschland so extrem hoch sind, bevorzugt man befriestete Verträge. Denn das Arbeitsaufkommen in diesen Verteilzentren ist nun man sehr saisonal. Was soll man mit den Leuten im Sommerloch machen, wenn alle festangestellt sind? Däumchen drehen lassen? Zwangsurlaub? Kurzarbeit auf Staatskosten?
    Hier in der Schweiz hat kaum jemand mehr als 2 o. 3 Monate Kündigungsfrist - beidseitig. So ist es auch sinnvoll und fair - und es funktioniert hervorragend.

  6. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: Mingfu 08.04.15 - 10:43

    Den deutschen Kündigungsschutz sehe ich als angemessen an. Hire-and-Fire-Vertreter sollten mal nicht vergessen, dass es sich bei Arbeitskräften nicht um die Anmietung von Maschinen handelt, sondern dass es Menschen sind. Und die möchten nicht jeden Morgen mit der Frage aufwachen, ob sie auch in zwei Monaten noch Geld verdienen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die möchten vielleicht auch einmal eine Familie gründen und nicht überlegen müssen, ob Kinder bei ihren unsicheren Arbeitsverhältnissen eine vernünftige Umgebung zum Aufwachsen geboten werden kann.

    Und wenn wir hier schon Äpfel mit Birnen vergleichen: Wir können als Ausgleich ja auch einmal die deutschen Gewerkschaften für schweizer Löhne streiken lassen. Da fällt den deutschen Arbeitgebern aber definitiv die Kinnlade runter. Wenn nebenbei in der Schweiz alles so problemlos läuft, frage ich mich auch, warum man sich so sehr gegen Zuzug wehrt. Offenbar ist dieses System nicht sonderlich tragfähig, wenn es zu einer Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt kommt.

  7. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: Lucamarc 08.04.15 - 11:14

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lucamarc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es sind nunmal keine Fachkräfte die sich eine lange Zeit auf die
    > Arbeitswelt
    > > vorbereitet haben.
    >
    > Müssen sie auch nicht. Warum soll eine physisch anspruchsvolle Arbeit, die
    > vermutlich niemand von uns gern machen würde - und erst recht nicht sehr
    > lange - nicht ansprechend bezahlt werden?

    Ich hab nichts gegen körperliche Arbeit. Ich gehe bald in Richtung Windmühlen Wartung und Montage.
    Ansprechend bezahlt ist wieder Ansichtssache.
    Es mag auch vielleicht harte Arbeit sein, nur die sie vorher (Auf der Bildungsseite)
    vermutlich nicht viel getan haben. Bildung muss sich lohnen, da sie ja auch kostet und (auch wenn nicht Körpelich) harte Arbeit ist.


    >
    > > Und die Diskussion von wegen "Amazon ist böse weil sie so viele Saison
    > > Arbeiter einstellen aber ihnen keine Festanstellung bieten!" finde ich
    > auch
    > > völliger Schwachsinn.
    >
    > Befristungen von zwei Jahren sind keine Saisonkräfte. Und es ist auch nicht
    > zu erwarten, dass der Bedarf nur vorübergehend besteht und Amazon in zwei
    > Jahren keine Pakete mehr zu packen hat. Das sind ganz reguläre
    > Arbeitsplätze, bei denen lediglich der Arbeitgeber die Option haben will,
    > problemlos Leute loswerden zu können. Das ist aber Missbrauch und
    > Wettbewerbsverzerrung, weil wenn eine solche Option generell bestehen soll,
    > dass man Leute ohne Angabe von Gründen regelmäßig kündigen kann, bräuchten
    > wir nicht für unbefristete Arbeitsverhältnisse entsprechend hohe
    > Kündigungsschutzklauseln.


    Das war auf ein anderes Thema bezogen welches auch immer wieder aufkommt. Gemeint von mir war aber Leiharbeit. Entschuldige diesen Fehler bitte.

    "Es scheint nicht immer nur die Sonne.
    Der Regen fällt auf den Gerechten, genau wie auf den Ungerechten."

  8. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: bofhl 08.04.15 - 12:13

    Stimmt - bei einer 50-Mann-Firma stünde hier nicht mal eine Erwähnung der Firma!

  9. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: AndyMt 08.04.15 - 13:37

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den deutschen Kündigungsschutz sehe ich als angemessen an.
    > Hire-and-Fire-Vertreter sollten mal nicht vergessen, dass es sich bei
    > Arbeitskräften nicht um die Anmietung von Maschinen handelt, sondern dass
    > es Menschen sind. Und die möchten nicht jeden Morgen mit der Frage
    > aufwachen, ob sie auch in zwei Monaten noch Geld verdienen, um ihren
    > Lebensunterhalt zu bestreiten. Die möchten vielleicht auch einmal eine
    > Familie gründen und nicht überlegen müssen, ob Kinder bei ihren unsicheren
    > Arbeitsverhältnissen eine vernünftige Umgebung zum Aufwachsen geboten
    > werden kann.
    >
    > Und wenn wir hier schon Äpfel mit Birnen vergleichen: Wir können als
    > Ausgleich ja auch einmal die deutschen Gewerkschaften für schweizer Löhne
    > streiken lassen. Da fällt den deutschen Arbeitgebern aber definitiv die
    > Kinnlade runter. Wenn nebenbei in der Schweiz alles so problemlos läuft,
    > frage ich mich auch, warum man sich so sehr gegen Zuzug wehrt. Offenbar ist
    > dieses System nicht sonderlich tragfähig, wenn es zu einer
    > Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt kommt.
    Naja - bei weit über 20% Ausländer Anteil in Deutschland sprechen wir wieder über Tragfähigkeit von Systemen. Im übrigen gehöre ich zu denen, die durchaus denken, dass es noch mehr sein können und das System tragfähig genug ist. Die peinlichen Abstimmungsergebnisse in letzter Zeit will ich gar nicht verteidigen.
    Für unsere Löhne mussten wir nicht streiken, das ging Schritt- für Schritt im gegenseitigen Einverständnis über die letzen 100 Jahre. Und niemand lebt in permanenter Angst, nur weil man evtl. in 2 oder 3 Monaten keinen Job mehr haben könnte. Man hat ja schnell wieder einen. Meistens... weil ein Arbeitgeber muss ja keine Angst haben bei Festanstellung 1 Jahr weiter bezahlen zu müssen, ob man die Leute benötigt oder nicht.

  10. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: heubergen 08.04.15 - 14:46

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn nebenbei in der Schweiz alles so problemlos läuft,
    > frage ich mich auch, warum man sich so sehr gegen Zuzug wehrt. Offenbar ist
    > dieses System nicht sonderlich tragfähig, wenn es zu einer
    > Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt kommt.

    Ein System das funktioniert darf ja nicht zerstört werden und darum kämpfen wir darum dass auch unsere nächste Generation eine Arbeit hat die sie fordert und fördert und indem sie angemessen entlöhnt werden.

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die peinlichen Abstimmungsergebnisse in letzter Zeit will ich
    > gar nicht verteidigen.
    > Für unsere Löhne mussten wir nicht streiken, das ging Schritt- für Schritt
    > im gegenseitigen Einverständnis über die letzen 100 Jahre. Und niemand lebt
    > in permanenter Angst, nur weil man evtl. in 2 oder 3 Monaten keinen Job
    > mehr haben könnte. Man hat ja schnell wieder einen. Meistens... weil ein
    > Arbeitgeber muss ja keine Angst haben bei Festanstellung 1 Jahr weiter
    > bezahlen zu müssen, ob man die Leute benötigt oder nicht.

    Nichts hinzuzufügen, blödes deutsches System.

  11. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: Schrödinger's Katze 08.04.15 - 17:30

    Free Mind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine ziemlich reißerische Formulierung, die auch im Grunde falsch ist. Sie
    > wollen bezahlt werden wie Fachkräfte im Einzelhandel und nicht wie
    > Lagerarbeiter in der Logistik. Und dafür habe ich kein Verständnis.

    Ich persönlich erwarte von einer der reichsten Firmen der Welt, dass sie ihre Mitarbeiter angemessen bezahlen. Dass man dann mehr Geld verdient als in einer Hinterhofklitsche sollte selbstverständlich sein.

    Zu einer so großen Firma wie Amazon gehört ohnehin ein Haustarifvertrag.

  12. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: corpid 09.04.15 - 09:45

    Amazon und reich im selben Satz zu verwenden ist schon fast verwerflich.

    Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, haben die bis vor 2 Jahren nichtmal schwarze Zahlen geschrieben.

  13. Re: "von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten"

    Autor: RapidStrikeCS-18 09.04.15 - 21:17

    Free Mind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine ziemlich reißerische Formulierung, die auch im Grunde falsch ist. Sie
    > wollen bezahlt werden wie Fachkräfte im Einzelhandel und nicht wie
    > Lagerarbeiter in der Logistik. Und dafür habe ich kein Verständnis.

    Zum x-ten Male:

    Bei Amazon existiert derzeit kein Tarifvertrag. Das ist FAKT, ich arbeite für Amazon und werde nicht nach Tarif bezahlt.

    Die Gewerkschaft Ver.di fordert einen Tarifvertrag und fordert den Arbeitgeber zu Verhandlungen diesbezüglich auf.

    Wie gehen Sie Ihre Gehaltsverhandlungen an? Sagen Sie zu Ihrem Chef: "Ich möchte gerne mehr Geld, aber bloß nicht zu viel, sagen wir, 0,5 Prozent wären okay, mir würden aber auch 0,2 Prozent reichen. Ich bitte um ein Personalgespräch"? Oder stellen Sie erst mal Maximalforderungen und gehen dann im Laufe der Verhandlungen runter bis zu Ihrer persönlichen Schmerzgrenze?

    Nicht anders sieht es im Falle Amazons aus. Da gewerbliche Mitarbeiter keine individuellen Gehaltsverhandlungen führen können (zumindest tendiert die Aussicht auf Erfolg dafür gegen Null), organisieren sie sich in einer Gewerkschaft und fordern den Arbeitgeber zu kollektiven Lohnverhandlungen auf. Auch hier werden im Vorfeld Maximalforderungen gestellt. In den Verhandlungen kann man immer noch einen Kompromiss finden.

    Der Arbeitgeber möchte aber nicht verhandeln. Das kollektive Personalgespräch wird verweigert. Im Vorfeld der Verhandlungen mit den Forderungen heruntergehen wäre unklug, denn wer schon mit einem Kompromissvorschlag in die Verhandlungen geht, kann nur verlieren (siehe oben).

    AndyMt schrieb:
    > Umgekehrt wird ein Schuh draus: eben WEIL die Kündigungsschutzklauseln für
    > Festanstellungen in Deutschland so extrem hoch sind, bevorzugt man
    > befriestete Verträge. Denn das Arbeitsaufkommen in diesen Verteilzentren
    > ist nun man sehr saisonal. Was soll man mit den Leuten im Sommerloch
    > machen, wenn alle festangestellt sind? Däumchen drehen lassen?
    > Zwangsurlaub? Kurzarbeit auf Staatskosten?
    > Hier in der Schweiz hat kaum jemand mehr als 2 o. 3 Monate Kündigungsfrist
    > - beidseitig. So ist es auch sinnvoll und fair - und es funktioniert
    > hervorragend.

    Die Leute, um die es geht, wurden aber bereits in vielen Fällen ein Sommerloch über beschäftigt, wenn auch nur befristet. Der Personalbedarf scheint also durchaus zu bestehen. Schließlich wollen die Beschäftigten auch irgendwann Urlaub machen, und eine Urlaubssperre im Sommer dürfte an den meisten Betriebsräten kaum vorbeikommen (mögliche Ausnahmen beginnen mit "P").

    Wie es ein Kollege während eines der letzten Streiks ausdrückte: Wenn mein Arbeitgeber meinen Arbeitsvertrag schon mehrmals verlängert hat, ich meine Probezeit bestanden habe und schon fast zwei Jahre hinter mir habe, erwarte ich, dass er sich irgendwann entscheidet, ob er mich haben will oder nicht.

    Wie schon gesagt: Welche "Saison" dauert zwei Jahre?

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