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Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: schap23 09.10.19 - 11:15

    Der Gesetzgeber hat, vor wenigen Jahren extra die 14-Tage Rücknahmepflicht eingeführt. Das geschah ganz offen in der Absicht, den Onlinehandel gegenüber dem stationären Handel zu behindern. Jetzt regt man sich auf, daß viele Kunden das gnadenlos ausnutzen. Insbesondere bei Kleidung war doch klar absehbar, daß die Kunden sich ein ganzes Sortiment kommen lassen, um dann bestenfalls ein oder zwei Kleidungsstücke zu kaufen.

  2. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: BrechMichel 09.10.19 - 11:42

    Ich finde das Problem liegt nicht beim Rückgaberecht selbst sondern dass Rücknahmen meist kostenlos sind. Viele Leute kaufen eben 3 oder mehr Produkte und schicken dann 2 zurück, weils ja nix kostet. Hier sollte der Kunde zumindest den Versandt selber zahlen müssen, dass würde helfen dass einzudämmen und ist auch gut für den Verkäufer..
    Ich finde ein Rückgaberecht wichtig, bin aber auch bereit den Rückversandt dann auf meine Kappe zu nehmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.19 11:44 durch BrechMichel.

  3. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: ibsi 09.10.19 - 12:37

    BrechMichel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde ein Rückgaberecht wichtig, bin aber auch bereit den Rückversandt
    > dann auf meine Kappe zu nehmen.
    Ich nicht.

    Wieso soll ich bezahlen wenn ein Produkt kaputt / beschädigt ankommt? Wieso soll ich bezahlen wenn mein Schrank zwar so gut wie nur Größe M hat, das Produkt M sein sollte, aber eher Größe S ist?

  4. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: BrechMichel 09.10.19 - 13:06

    Sofern ein Artikel nicht der Beschreibung entspricht sehe ich das genauso - ich meine hierbei das Rücksenden von Artikeln bei "nichtgefallen" was scheinbar total ausgenutzt wird

    Wer nur was ausprobieren will kann meiner meinung nach dafür auch ruhig was bezahlen. Warum soll der Verkäufer für Deinen "Spass" aufkommen?

  5. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Michael H. 09.10.19 - 13:18

    BrechMichel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sofern ein Artikel nicht der Beschreibung entspricht sehe ich das genauso
    > - ich meine hierbei das Rücksenden von Artikeln bei "nichtgefallen" was
    > scheinbar total ausgenutzt wird
    >
    > Wer nur was ausprobieren will kann meiner meinung nach dafür auch ruhig was
    > bezahlen. Warum soll der Verkäufer für Deinen "Spass" aufkommen?

    Ich glaube die Mitte wäre richtig.
    Wenn ich etwas bestelle und es kommt defekt an oder es wurde das falsche geschickt... Ist das ja keine Rücksendung. Hier steht der Händler sowieso in der Mängelpflicht, die korrekte und/oder funktionierende Ware zu liefern.

    Wenn ich jedoch etwas bestelle und ich vertue mich nur. Beispielsweise mir erst passiert... ich war überzeugt, dass mein Auto H4 Lampen hat, H7 waren es aber. Musste ich zurückschicken und neue bestellen. Hier musste ich auch den Rückversand übernehmen. Kein Thema. War blöd von mir. Falsch bestellt.

    Sich aber ne Couch liefern lassen um dann zu merken, dass sie von den Maßen her gar nicht passt... sollte keine kostenlose Rücksendung beinhalten.

    Genau so wenig wie wenn man ein Gerät bestellt und es einem zu laut ist. z.B. ein Ventilator
    Das Gerät ist angekommen. Es funktioniert. Es ist exakt das Modell wie beschrieben und selbst die dB angaben stimmen. Ende.

    Bei defekter, falscher Ware sollte dem Käufer kein Schaden entstehen dürfen.
    Anders herum, sollte es nicht möglich sein dürfen, Artikel zurücksenden zu dürfen für Lau, weil man einmal rumprobieren möchte.

    Gerade zur WM z.B. werden TV´s bei Amazon (wobei amazon ja meines Erachtens sogar ein 30-Tägiges Rückgaberecht hat) zur WM gekauft und nach der WM wieder zurückgeschickt. Beamer etc genau so.

    Ebenso muss man eben auch schauen, dass Händler Geräte/Waren nicht einfach entsorgen dürfen, wenn diese nicht kaputt sind.
    Quasi ein verpflichtender Abverkauf von B-Ware.

    Ich kann auch nicht verstehen, wie es teurer sein kann, einen 1600¤ TV lieber wegzuwerfen, als z.B. mit der Herstellergarantie von nem Jahr das Teil für 1400¤ zu verkaufen.

    Bei defekten Geräten ebenfalls. Dann sammelt man eben 200 LG TV´s mit Displayschaden und schickt die bei LG zur Reperatur bzw. zum austausch um.

  6. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Ph4te 09.10.19 - 14:05

    Steht auch im Artikel. Gerade teure Artikel wie die TVs betrifft das nicht, die gehen als B-Ware wieder raus. Das Problem betrifft Artikel bis 15 Euro besonders häufig.

    Selbst wenn ein zurück geschickter Fernseher eine Macke hat, kann man den immer noch für im Zweifel 500¤ weniger verkaufen. Bei 15¤ Artikeln lohnt das nicht.

  7. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: ChMu 09.10.19 - 14:44

    Es geht um Artikel im Verkaufswert von “bis zu” 15 Euro. Also Socken, Blusen, shorts, Teddy Baeren, shampoo, Toiletten Papier, Windeln, Bilder, Plastik Kram im Wahrenwert von oft einigen cent.
    Schon die Ruecksendung ist teurer als der Artikel, muss aber gemacht werden, ansonsten wuerden die Leute ja nur noch gratis “einkaufen”
    Ein Party Dress der maximal drei Waeschen uebersteht fuer 9 Euro und nach einmaligem tragen als “nicht gefallen” zurueckgeschickt wird (man kann ja nicht zwei mal im gleichen Kleid auftauchen) kann nicht mehr verkauft werden. Das Ding wurde fuer 1,50 gekauft, mit Transport und Steuern also 1,90 wert, dann mit prime gratis versendet (kosten weitere 1,20) und dann fuer 1,20 zurueck geschickt. (Ebenfalls vom Versender gezahlt). Was soll er nun machen? Reinigen lassen und wieder ins System aufnehmen um mit 50% Rabatt zu verkaufen? Also mehr auszugeben als man damit verdienen kann? Nein, wird vernichtet, das kostet kaum was und man spart Millionen fuer eine extra Abteilung welche nun einzelne Retouren auf Weiterverwendung ueberprueft.

  8. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Apfelbaum 09.10.19 - 14:59

    Der Artikel erwähnt aber auch in einem Nebensatz beiläufig, dass Unternehmen einiges an Waren rein aus Patentgründen vernichten lassen und nicht aus Kostengründen.

    Das heißt, dass Luxusmarkenhersteller wie z.b. LV ihre zurückgesendeten oder nicht verkauften Sachen, die einen theoretischen Verkaufswert von mehreren 1000 ¤ bzw Dollar haben, vernichten. Weil man auch die Luxus Scheiße lieber für wenige Kröten leicht abgeändert nachproduzieren kann.

  9. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: ChMu 09.10.19 - 15:20

    Apfelbaum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel erwähnt aber auch in einem Nebensatz beiläufig, dass
    > Unternehmen einiges an Waren rein aus Patentgründen vernichten lassen und
    > nicht aus Kostengründen.
    >
    > Das heißt, dass Luxusmarkenhersteller wie z.b. LV ihre zurückgesendeten
    > oder nicht verkauften Sachen, die einen theoretischen Verkaufswert von
    > mehreren 1000 ¤ bzw Dollar haben, vernichten. Weil man auch die Luxus
    > Scheiße lieber für wenige Kröten leicht abgeändert nachproduzieren kann.

    Nein, solche Laeden lassen die gefaelschten Waren vernichten. Da kommt also die teure Marken Handy Huelle fuer 80 Euro zurueck weil sie gefaelscht ist, die muss vernichtet werden. Schlimm genug wenns schon im Versand war. IdR werden solche “Marken” Artikel bereits vorher, brand neu, vernichtet. Und der reine Wert dieser Artikel ueberschreitet seltenst einen Euro.

  10. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Olliar 09.10.19 - 16:11

    BrechMichel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Leute kaufen eben 3 oder mehr
    > Produkte und schicken dann 2 zurück, weils ja nix kostet.

    Sie "kaufen" sie um sich einfacher entscheiden zu können.
    Gerade Schuhe und Kleidung würde niemand ohne kulantes Rückgabe recht
    online kaufen.

    > Hier sollte der
    > Kunde zumindest den Versandt selber zahlen müssen, dass würde helfen dass
    > einzudämmen und ist auch gut für den Verkäufer..

    Genau!
    Mir schickt ein Betrüger defekten Schrott zu und darf den bezahlen und auch noch das Porto wenn ich ersatz haben will?

    Klingt nach einem echten Plan..


    > Ich finde ein Rückgaberecht wichtig, bin aber auch bereit den Rückversandt
    > dann auf meine Kappe zu nehmen.

    Wenn Dich der rückversand mehr als das Produkt kostet wirst Du es sein lassen.
    Was hindert einen unserlösen Anbieter dir Schrott zuliefern, wenn er weniger als die Portokosten kostet?

  11. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Olliar 09.10.19 - 16:24

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Gesetzgeber hat, vor wenigen Jahren extra die 14-Tage Rücknahmepflicht
    > eingeführt.

    > Das geschah ganz offen in der Absicht, den Onlinehandel
    > gegenüber dem stationären Handel zu behindern.

    "Online zu behindern"? Hallo?

    Ein Nachteil beim Online-Kauf war, das man nichts an/ausprobieren konnte.
    Somit mußte man zum stationären Handel!
    Bei diesem hast Du KEIN Umtauschrecht. "Umtausch nur mit Kassenbelag" ist reiner Goodwill des Händlers!

    Dieser Gang entfiel.
    Die Folgen siehst Du in der Innenstadt:
    "Handy-Laden, 1Euro-Shop,Handy-Laden,1Euro-Shop,Kette,Parfümerie,Juwelier,Handy-Laden"
    Toll....
    Das liegt zwar auch an den absurden Mieten...aber...

    Übrigens begründet ein "falsche Größe erwischt" auch kein Umtausch recht!

    > Jetzt regt man sich auf, daß viele Kunden das gnadenlos ausnutzen.

    Es wurde ja schon entschärft durch eine Grenze bei 40 Euro

    >Insbesondere bei Kleidung war doch klar absehbar, daß die Kunden sich
    > ein ganzes Sortiment kommen lassen, um dann bestenfalls ein oder zwei
    > Kleidungsstücke zu kaufen.

    Ja. Ist doch logo.
    Passen Dir alle Schuhe auf denen deine Schuhgröße steht auf Anhieb?
    Glückwunsch. Welchsle bloß nicht den Hersteller...
    Willst Du ein Paar bestellen, warten, "passt nicht" , zurück, warten, nächstes Bestellen, warten?

    Es ist NOCH Schlimmer:
    Bei Zalando kannst Du mehr bestellen als du auf Deinem Konto zur Verfügung hast!
    Zu hast 30 Tage Zeit zu bezahlen. Manche bekommen das nicht hin und landen in der Schuldenfalle.

    aber:
    Amazon hat auch schon Kunden ausgeschlossen, die zuviel zurück geschickt hatten.

  12. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Ph4te 09.10.19 - 17:36

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schap23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Gesetzgeber hat, vor wenigen Jahren extra die 14-Tage
    > Rücknahmepflicht
    > > eingeführt.
    >
    > > Das geschah ganz offen in der Absicht, den Onlinehandel
    > > gegenüber dem stationären Handel zu behindern.
    >
    > "Online zu behindern"? Hallo?
    >

    Man ging davon aus, dass das eine zusätzliche Belastung für den Onlinehandel ist, womit der Einzelhandel niedrigere Preise anbieten kann.
    Dass das so nach hinten los geht und die Kunden aus Gründen der Bequemlichkeit erst recht in Richtung Onlinehandel getrieben hat, konnte niemand ahnen. Prime, garantiere Lieferung am nächsten Tag usw gab es ja zu dieser Zeit noch nicht.

  13. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Quantium40 09.10.19 - 17:40

    schap23 schrieb:
    > Der Gesetzgeber hat, vor wenigen Jahren extra die 14-Tage Rücknahmepflicht
    > eingeführt. Das geschah ganz offen in der Absicht, den Onlinehandel
    > gegenüber dem stationären Handel zu behindern.

    Der Onlinehandel sollte nicht behindert werden, sondern die Kunden in Hinsicht auf die Prüfmöglichkeiten gleichgestellt.
    Wenn man bedenkt, inwieweit Produktbilder in Onlineshops zum Teil von den tatsächlichen Produkten abweichen, ist dies durchaus notwendig.
    Das Problem geöffneter Originalverpackungen hat der Offlinehandel übrigens genauso.

  14. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: amagol 09.10.19 - 18:42

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon die Ruecksendung ist teurer als der Artikel, muss aber gemacht
    > werden, ansonsten wuerden die Leute ja nur noch gratis
    > “einkaufen”

    Amazon hat mir schon ein paar mal gesagt, ich sollte Artikel selbst entsorgen weil eine Ruecksendung nicht lohne. Das war aber immer wenn ich das im Chat klaeren musste, nicht der Ruecksendebutton auf der Website.

  15. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Hotohori 09.10.19 - 18:51

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schap23 schrieb:
    > > Der Gesetzgeber hat, vor wenigen Jahren extra die 14-Tage
    > Rücknahmepflicht
    > > eingeführt. Das geschah ganz offen in der Absicht, den Onlinehandel
    > > gegenüber dem stationären Handel zu behindern.
    >
    > Der Onlinehandel sollte nicht behindert werden, sondern die Kunden in
    > Hinsicht auf die Prüfmöglichkeiten gleichgestellt.
    > Wenn man bedenkt, inwieweit Produktbilder in Onlineshops zum Teil von den
    > tatsächlichen Produkten abweichen, ist dies durchaus notwendig.
    > Das Problem geöffneter Originalverpackungen hat der Offlinehandel übrigens
    > genauso.

    Japp, würden Abbildungen, Beschreibungen und angegebene Größen immer passen, bräuchten Leute auch keine 3 unterschiedlichen Größen bestellen oder wegen Farbabweichungen oder falschen Beschreibungen wieder zurück schicken. Damit würden Rücksendungen deutlich zurück gehen.

  16. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: ChMu 09.10.19 - 19:25

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schon die Ruecksendung ist teurer als der Artikel, muss aber gemacht
    > > werden, ansonsten wuerden die Leute ja nur noch gratis
    > > “einkaufen”
    >
    > Amazon hat mir schon ein paar mal gesagt, ich sollte Artikel selbst
    > entsorgen weil eine Ruecksendung nicht lohne. Das war aber immer wenn ich
    > das im Chat klaeren musste, nicht der Ruecksendebutton auf der Website.


    Stimmt, das hatte ich auch schon oefters, hauptsaechlich bei defecten, zB China Handys oder Ip Kameras. Sowas kostet unter 100 Euro und Amazon bietet dir selbst nach zwei Jahren entweder Austausch oder Geld zurueck. Ein Grund fuer den Erfolg von Amazon. Oft sagen sie, was sollen wir mit nem 14Monate alten 89 Euro Handy welches nicht mehr angeht, schmeiss weg, morgen (oder heute Abend) hast Du ein neues.

  17. Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: Der Agent 09.10.19 - 20:14

    Richtig! Gerade bei Mode is Rücksendung idR aber auch schon im Preis einkalkuliert.
    Gerade bei Klamotten ist schwer abschätzbar was passt -jetzt nicht nur physisch sondern auch optisch. Andererseits haben es die Klamottenläden bis heute noch nicht mal auf die Reihe gebracht die Maße der Kleidung einfach anzugeben, also zB Breite des Shirts auf Becken/Teile/Brusthöhe, Länge von Schulter/Kragen-Übergang zu unterem Ende. Wäre eigentlich leichtest machbar indem man das Stück auf ne große Fläche mit Raster auflegt und abfotografiert. Sowas könnte ein Computer automatisch vermessen. Haben wir in 2020 aber noch immer nicht auf die Reihe gebracht... Innovation^2

  18. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: crazypsycho 09.10.19 - 20:32

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Gesetzgeber hat, vor wenigen Jahren extra die 14-Tage Rücknahmepflicht
    > eingeführt. Das geschah ganz offen in der Absicht, den Onlinehandel
    > gegenüber dem stationären Handel zu behindern. Jetzt regt man sich auf, daß
    > viele Kunden das gnadenlos ausnutzen. Insbesondere bei Kleidung war doch
    > klar absehbar, daß die Kunden sich ein ganzes Sortiment kommen lassen, um
    > dann bestenfalls ein oder zwei Kleidungsstücke zu kaufen.

    Gerade bei Kleidung boten die Händler schon den kostenlosen Rückversand an, bevor es das gesetzliche Widerrufsrecht gab.
    Sich mehrere Kleidungsstücke zu bestellen und nur ein oder zwei zu behalten war schon damals kein Ausnutzen, sondern das Geschäftsmodell der Händler.

  19. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: FreiGeistler 10.10.19 - 07:04

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, solche Laeden lassen die gefaelschten Waren vernichten. Da kommt also
    > die teure Marken Handy Huelle fuer 80 Euro zurueck weil sie gefaelscht ist,
    > die muss vernichtet werden. Schlimm genug wenns schon im Versand war. IdR
    > werden solche “Marken” Artikel bereits vorher, brand neu,
    > vernichtet. Und der reine Wert dieser Artikel ueberschreitet seltenst einen
    > Euro.

    Da wundere ich mich schon eine Weile; im Gesundheitswesen werden Generika gefördert, weil die originalen Medikamente nutzlos teurer sind. Aber bei Markenartikeln macht man so ein Theater, vernichtet die "Fälschungen". Diese "Marken" sind viel zu lange geschützt!

  20. Re: Erst gesetzliche Rücknahmepflicht einführen und sich dann über Ergebnis aufregen

    Autor: BlindSeer 10.10.19 - 07:49

    Wenn du auf deinem Generika den Markennamen eines Produkts verwendest wirst du auch schnell Post bekommen. ;) Darum steht da ja nur "Nasenspray", "ASS" drauf und nicht "Aspirin"

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