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Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: sundilsan 16.09.16 - 06:50
Diese Bevormundung wie im Kindergarten muss endlich aufhören. Wer so einen Button nicht will, soll ihn einfach nicht nehmen, fertig. Wo ist das Problem?
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Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: TrollNo1 16.09.16 - 08:01
Machst du das mit allem so? Es ist keine Bevormundung, es ist die Prüfung auf die Konformität mit bestehenden Gesetzen. Zudem sind die Buttons Wettbewerbsverzerrung.
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Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: sundilsan 16.09.16 - 08:30
TrollNo1 schrieb:
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>es ist die Prüfung auf die Konformität mit bestehenden Gesetzen
Ja, Deutschland braucht da wieder ne extra Wurst. Ätzend.
>Zudem sind die Buttons Wettbewerbsverzerrung.
Das dürfte nur Händler interessieren. Bin ich nicht, ist mir also egal. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: HibikiTaisuna 16.09.16 - 08:50
TrollNo1 schrieb:
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> Machst du das mit allem so? Es ist keine Bevormundung, es ist die Prüfung
> auf die Konformität mit bestehenden Gesetzen. Zudem sind die Buttons
> Wettbewerbsverzerrung.
Oh, buhu. Die Wettbewerbsverzerrung ist mir als Amazon Kunde in diesem Falle herzlich egal. Wenn ich eh bei Amazon diese Artikel bestelle, dann kann ich dafuer auch einen Dash-Button nutzen. Ich wollte mir eigentlich in meiner neuen Wohnung eine zentrale Bestellstation mit einem Raspi und verschiedenen Schaltern aufbauen und nun nach dem Dash Release lieber die Button nutzen. Sollte es seitens des Gerichts gekippt werden, baue ichs mir dann doch einfach selbst. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: Anonymer Nutzer 16.09.16 - 08:51
TrollNo1 schrieb:
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> Machst du das mit allem so?
Warum sollte er/sie. Das ist nicht das Thema.
> Es ist keine Bevormundung, es ist die Prüfung
> auf die Konformität mit bestehenden Gesetzen.
Und das Gesetz ist hier doof, weil kaum bis gar nicht umsetzbar. Außerdem hat der Kunde den Button ja genau wegen des Weglassens / Überspringens von AGB-Anerkennung, Login, Warenkorb und dergleichen angeschafft.
> Zudem sind die Buttons
> Wettbewerbsverzerrung.
Nein, sind sie nicht. Kann sich ja jeder Waschmittelhersteller bei Amazon melden und die Kunden kaufen die Buttons genau weil sie so sind wie sie sind. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: TrollNo1 16.09.16 - 08:52
Und wenn rein zufällig, sobald die Dash Buttons gut laufen, alle Artikel 10% teurer werden? Also nur die, die per Dash Button bestellt werden können. Interessiert dich das dann auch nicht?
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Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: Avarion 16.09.16 - 08:52
sundilsan schrieb:
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> TrollNo1 schrieb:
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> >es ist die Prüfung auf die Konformität mit bestehenden Gesetzen
>
> Ja, Deutschland braucht da wieder ne extra Wurst. Ätzend.
Tja, hat Amazon eben Pech gehabt. Die entsprechenden Gesetze gibts nicht erst seit gestern und es ist ja nicht so als wäre es ein Problem für Amazon dem Nachzukommen. LCD auf den Button drauf der den aktuellen Preis anzeigt, nur liefern was beim Dash-Button angezeigt wird und Lieferfristen festlegen. Bei Sachen die nicht am gleichen Tag in den Versand gehen den Kunden per Email nochmal über alles informieren mit der Möglichkeit einzelne Punkte zu stornieren. Hat der Kunde die Amazon App kann die Info dorthin gelegt werden. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: sundilsan 16.09.16 - 09:16
TrollNo1 schrieb:
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> Und wenn rein zufällig, sobald die Dash Buttons gut laufen, alle Artikel
> 10% teurer werden? Also nur die, die per Dash Button bestellt werden
> können. Interessiert dich das dann auch nicht?
Echt jetzt? Du meinst, wenn das Waschmittel plötzlich 1 ¤ mehr kostet? Naja, da werde ich wohl einen Kredit aufnehmen müssen oder mein Haus verkaufen, oder mein Auto. Eigentlich kann ich dann gleich von der Brücke springen, den einen Euro verkraftet dann mein Herz sowieso nicht. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: Anonymer Nutzer 16.09.16 - 09:21
Nein, denn Dashbuttons werden in der Regel nur von erwachsenen, mündigen Bürgern gekauft. Für solche ist es durchaus zumutbar, sich regelmäßig über Preise zu informieren. Sofern Amazon das nicht als Bringschuld sogar schon vorher für den Kunden erledigt und Preisänderungen ankündigt.
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Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: Anonymer Nutzer 16.09.16 - 09:29
Avarion schrieb:
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> Tja, hat Amazon eben Pech gehabt. Die entsprechenden Gesetze gibts nicht
> erst seit gestern und es ist ja nicht so als wäre es ein Problem für Amazon
> dem Nachzukommen.
Richtig. Aber wozu sind Gesetze da? Nicht zum Selbstzweck. Das betreffende Gesetz dient dem Schutz des Verbrauchers. Nur ist hier der Fall jener, dass der Kunde den Button genau deshalb kauft, um eben den Bestellvorgang abzukürzen. Er will also in dem Fall gar nicht auf diese Art und Weise geschützt werden.
Was die Verbraucherschützer hier machen ist Paragrafenreiterei, die niemandem dient, außer der unnötig textgetreuen Erfüllung eines Gesetzes, das eigentlich dazu gedacht war, unübersichtliche oder uneindeutige Onlinebestellungen zu verhindern. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: TrollNo1 16.09.16 - 09:31
Ok, heute kostet es 5 Euro. In 2 Monaten dann auf einmal 5,50 Euro. Nächstes Jahr dann 6,10 Euro. Zum Sommer dann 6,80 usw.
Merkste was?
Andere Läden sind immer noch bei 5 Euro, nur der bequeme Amazon Käufer ist schon 2 Euro drüber. Kostet dich kein Vermögen, bringt Amazon aber genau dieses ein. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: TrollNo1 16.09.16 - 09:32
Entschuldigung, wenn ich lache.Der erwachsene mündige Bürger ist leider nicht die Zielgruppe der Buttons. Und auch nicht die einzige Käufergruppe.
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Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: TrollNo1 16.09.16 - 09:36
Ach, kann ich mir inzwischen aussuchen, welches Gesetz bei mir gilt und welches nicht?
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Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: Dino13 16.09.16 - 09:36
Wehe man muss sich an irgendwelche Gesetze halten. Schon ist das sofort total uncool. Heute muss es echt hipp sein die Gesetze zu brechen. Und sowieso sind sie alle eh idiotisch. Da ist es doch kein Wunder das Unternehmen teilweise bis zu 0,05% Steuern zahlen.
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Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: Anonymer Nutzer 16.09.16 - 09:36
TrollNo1 schrieb:
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> Entschuldigung, wenn ich lache.Der erwachsene mündige Bürger ist leider
> nicht die Zielgruppe der Buttons.
Selbstverständlich ist er das. Ich finde die Anspielung ziemlich arrogant, dass jemand, der sich den Haushalt ein bisschen bequemer machen will, gleich als dumm oder unmündig abgestempelt wird.
Btw., machst Du Dein Waschmittel komplett selbst, und wenn ja, macht Dich das zu einem erwachseneren, mündigeren Bürger? Oder muss ich Dich wörtlich bei Deinem Benutzernamen nehmen? -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: TrollNo1 16.09.16 - 09:38
david_rieger schrieb:
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> TrollNo1 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Es ist keine Bevormundung, es ist die Prüfung
> > auf die Konformität mit bestehenden Gesetzen.
>
> Und das Gesetz ist hier doof, weil kaum bis gar nicht umsetzbar. Außerdem
> hat der Kunde den Button ja genau wegen des Weglassens / Überspringens von
> AGB-Anerkennung, Login, Warenkorb und dergleichen angeschafft.
>
Es ist egal, ob das Gesetz doof ist. Es ist leicht umzusetzen. Display ran, aktuellen Preis drauf, Button beschriften. Fertig.
> > Zudem sind die Buttons
> > Wettbewerbsverzerrung.
>
> Nein, sind sie nicht. Kann sich ja jeder Waschmittelhersteller bei Amazon
> melden und die Kunden kaufen die Buttons genau weil sie so sind wie sie
> sind.
Hersteller schon, aber was ist mit kleinen Händlern, die dasselbe Produkt bei Amazon anbieten, evtl. günstiger? Die gucken in die Röhre. Werden ja nicht mal angezeigt -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: Anonymer Nutzer 16.09.16 - 09:38
TrollNo1 schrieb:
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> Ok, heute kostet es 5 Euro. In 2 Monaten dann auf einmal 5,50 Euro.
> Nächstes Jahr dann 6,10 Euro. Zum Sommer dann 6,80 usw.
>
> Merkste was?
Ist doch überall so, dass Dinge eher teurer werden. Schlag' mal das Wort Inflation nach.
Wieso soll jetzt aber der Amazon-Kunde niemals mitbekommen, was er da an Preisen bezahlt? Du tust ja gerade so, als würde alles, was per Dash bestell wird, nie auf einer Rechnung auftauchen und bei einer 10-Jahres-Endabrechnung macht der Kunde dann große Augen. Lächerliche "Argumentation", leider. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: TrollNo1 16.09.16 - 09:39
Die Zielgruppe ist definitiv der Käufer, der sich nicht um den Preis schert. Also nicht gerade mündig.
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Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: sundilsan 16.09.16 - 09:39
TrollNo1 schrieb:
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> Andere Läden sind immer noch bei 5 Euro, nur der bequeme Amazon Käufer ist
> schon 2 Euro drüber. Kostet dich kein Vermögen, bringt Amazon aber genau
> dieses ein.
Was interessiert mich das Vermögen von Amazon? Mir ist völlig egal, wie reich Amazon ist, solange ich mein Waschmittel unkompliziert per Knopfdruck bekomme. Ihr müßt mal aufhören immer so neidisch auf andere zu schauen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Wenn einer ne 50 Cent Erhöhung nicht bezahlen kann, hat der ganz andere Probleme zu lösen. -
Re: Vielleicht darf der erwachsene Kunde das selber entscheiden?
Autor: Dino13 16.09.16 - 09:39
Was ist das für eine Argumentation: "er will nicht geschützt werden"? Wer sagt das? Wer entscheidet denn das? Und wann soll welches Gesetz für wen gelten? Ist das so wie mit dem Tempolimit, da will man ja auch nicht beschützt werden, folglich sollte nie jemand eine Straffe bezahlen müssen. Außer er möchte geschützt werden natürlich.



