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  5. › Amazon verkauft mehr Kindle-E-Books…

Im anderen Forum glaubt es sicher keiner ....

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  1. Im anderen Forum glaubt es sicher keiner ....

    Autor: Siga432974097 26.12.09 - 19:15

    Im Forum zu der anderen Meldung glaubt es sicher wieder keiner.

    Was heist das faktisch ? Wie viel Anteil hat Amazon am US-Markt und am .de-Markt für Bücher ?

    Interessant wäre auch eine Preis-Statistik, wie viel billiger (Wenn überhaupt) die EBooks gegenüber den Print-Büchern sind.
    Aber sicher kriegen Volkswirte und Lobbyisten eine fetten Auftrag, das für den Kulturminister herauszufinden wenn die ersten Druckereien zu machen weil EReader den Druckmarkt (kostenlose Zeitungen, Werbung, Zeitungen, Zeitschriften, ADAC-Magazin, Fernsehzeitschriften, ...) verändern.

    Aber mal den Besitz von virtuellen Gütern definieren ist hier jedem egal.

  2. Re: Im anderen Forum glaubt es sicher keiner ....

    Autor: megaimmi2005 26.12.09 - 19:28

    > Im Forum zu der anderen Meldung glaubt es sicher wieder keiner.
    wozu auch, diese meldung ist eine ebenso selbsterfuellende prophezeihung wie seinerzeit das mit der hd-dvd.

    > Was heist das faktisch ? Wie viel Anteil hat Amazon am US-Markt und am
    > .de-Markt für Bücher ?

    Die Meldung sagt nichts anderes, als dass an den Tagen _nach weihnachten_ also als viele das ding unter dem weihnachtsbaum gefunden haben und natuerlich ausprobieren mussten, damit mehr verkaeufe getaetigt hat als mit buechern, fuer deren Kauf man an den Feiertagen eh keine zeit hat - wozu auch, wenns erst ne woche spaeter geliefert wird, das Geld schon ausgegeben ist und man mit dem weihnachtsmuell ohnehin beschaeftigt ist.

    Extrem interessant finde ich da tatsaechlich den Vergleich mit der hd-dvd, bei der der Zeitpunkt ausgesprochen aehnlich war. "Kurz" nach weihnachten, als also viele ne playstation3 bekommen hatten und die blueray-faehigkeit natuerlich ausprobieren wollten - wieso auch nicht - wurden da "weit mehr" bluerays als hd-dvds verkauft. Die xbox360 hatte nunmal kein solches laufwerk standardmaessig dabei. Waers so gewesen haette sich der "formatkrieg" noch etwas hingezogen.

    Parallel dazu moechte ich auch mal die letzte Bundestagswahl erwaehnen. Zwei Tage vor der Wahl meldete die Bildzeitung - und damit auch alle anderen zielgruppenrelevanten "Nachrichtenkanaele" - dass die cdu mit "grossem Abstand" in den umfragen fuehre. Als spd-waehler geht man da erst gar nicht mehr hin, weils ja eh schon verloren ist - oder waehlt das naechst kleinere uebel.

    Newsmeldungen schaffen eben die realitaet.


    > Interessant wäre auch eine Preis-Statistik, wie viel billiger (Wenn
    > überhaupt) die EBooks gegenüber den Print-Büchern sind.

    waer kuerzlich irgendwo exemplarisch erwaehnt bei nem buch mit 25$ zu ebook mit 10$.

    Allerdings legt amazon da wohl drauf um damit umsaetze zu generieren.

    > Aber sicher kriegen Volkswirte und Lobbyisten eine fetten Auftrag, das für
    > den Kulturminister herauszufinden wenn die ersten Druckereien zu machen
    > weil EReader den Druckmarkt (kostenlose Zeitungen, Werbung, Zeitungen,
    > Zeitschriften, ADAC-Magazin, Fernsehzeitschriften, ...) verändern.

    Nein, da sind doch Raubkopierer dran schul, das weiss doch nun wirklich jeder!.....

  3. Re: Im anderen Forum glaubt es sicher keiner ....

    Autor: Siga5205587 26.12.09 - 20:04

    megaimmi2005 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Im Forum zu der anderen Meldung glaubt es sicher wieder keiner.
    > wozu auch, diese meldung ist eine ebenso selbsterfuellende prophezeihung
    > wie seinerzeit das mit der hd-dvd.

    Im anderen Forum tummeln sich die LP-Käufer/Video2000-Käufer, die niemals eine MusikCD, DVD, BD, Handy haben werden. Die behaupten, das würde niemand jemals kaufen. Darum ging es.

    > > Was heist das faktisch ? Wie viel Anteil hat Amazon am US-Markt und am
    > > .de-Markt für Bücher ?

    > Die Meldung sagt nichts anderes, als dass an den Tagen _nach weihnachten_

    Stimmt eigentlich. Die Leute haben online Ebooks gekauft.
    Andererseits ist bis Januar das geschenkte Geld spürbar. Und bei Amazon kann man auch normale Bücher bestellen.

    > als also viele ne playstation3 bekommen hatten und die blueray-faehigkeit
    > natuerlich ausprobieren wollten - wieso auch nicht - wurden da "weit mehr"

    Ja ok. Hätte golem ja auch erwähnen können.

    > > Interessant wäre auch eine Preis-Statistik, wie viel billiger (Wenn
    > > überhaupt) die EBooks gegenüber den Print-Büchern sind.
    > waer kuerzlich irgendwo exemplarisch erwaehnt bei nem buch mit 25$ zu ebook
    > mit 10$.
    > Allerdings legt amazon da wohl drauf um damit umsaetze zu generieren.

    Der Handelsrabatt in Deutschland sind für bestellte Bücher in der Buchhandlung 30%. Für normale Bücher bis zu 45% oder schon mal 50%.
    Bei EBook entfällt Lagerung, Druck, Kapitalbindung, Porto usw.
    Billige Hoster und teure Mobilfunk-Firmen (bei Kindle) ersetzen das.
    In der Foren sind völlig falsche Vorstellungen. Und Wirtschafts(Pseudo)untericht hilft da auch nicht.

  4. Re: Im anderen Forum glaubt es sicher keiner ....

    Autor: halihalohaloesle 28.12.09 - 17:16

    also in deutschland sind die verlage mal wieder dran, für jahre sehr unatraktiv zu gestalten, z.b. die bestätigung der Buchpreisbindung ist definitiv bullshit (musste jetzt sein, ich entschuldige mich jetzt auch gleich mal), angeblich sollen die Einsparungen lt. Verläge auch nur bei 10-15% liegen, und die unterschiedliche MwSt-Besteuerung (Buch 7%, ebooks 19%) machen noche inmal 9% schlechter.

    Naja, wer das glaubt, der glaubt sicherlich auch viel anderen Käse ;-)

    allein, dass es kein Risiko/fehlkalkulation in der auflage gibt, ist soviel wert, dass es rein wirtschaftlich nur noch vernüftig ist, ebooks zu unterstützen, nun gut, das ist für zukünftige werke, kleinauflagen usw.

    nun gut, aktuell bzw. in naher zukunft kann das auch erstmal ein problem werden, wenn man schlecht einschätzen kann, wie stark der ebook markt ist, hat man natürlich eine Fehlerquelle mehr...

    aber dass die kosten für Produktion und Vertrieb bei 10-15% liegen sollen, ha, dann sind die margen für die Verlagshäuser aber verdächtig hoch ;)

    Solange es drm gibt, und geräte wie Kindl kein freies Format unterstützen, und epub z.B. auch noch nicht perfekt ist, solange schaffe ich mir keines der geräte an, natürlich muss der preis auch stimmen, das gerät sollte nicht mehr als 100 euro kosten, bücher sollten günstiger sein, und schon mehr als 10-15%! 20-30% sollten es sein, eine Ausleihfunktion muss es geben, Kommentarfunktionen die exportierbar/importierbar sind, für alle Fachbücher sind auch extrem reizvoll.

    apropos es muss natürlich auch die Bücher geben, die man lesen möchte, und die gibt es aktuell als ebook, nur im drm und mit englisch sprachigen titeln (kindl)

  5. Re: Im anderen Forum glaubt es sicher keiner ....

    Autor: Siga29275075 30.12.09 - 02:12

    Die Händler-Rabatte sind üblicherweise 30-45%. In Deutschland vertikale (iirc) Preisbindung iirc also wohl auch bei den Zwischenhändlern.
    Also die 30% die Apple beispielsweise vermutlich für die Welt/Bild-Apps bekommt. JEDEN MONAT VERMUTLICH.

    Oder die 30%-45% die Amazon wohl kriegt.
    Die Frage ist eine andere. Aber das wird niemals aufgedeckt :-(
    Wo liegt die Kapitalbindung. Die Verlage haben teilweise Distributoren. Und es gibt die Großhändler wie Libri.
    Wie viel Bücher-Exemplare sind wirklich im Besitz Verlage ? Evtl 0.
    Man druckt, die Druckerei schickt Rechnung mit Zahlungsziel 14 (30, 60,90...) Tage weil sie sonst den Auftrag nicht kriegt.
    Der Buchhandel wird auf einen Schlag zum EVT/Erstverkaufstag beliefert. D.h. der Verlag hat (wie ein Küchenstudio das die Lieferung kriegt, beim Endkunden einbaut und die Rechung stellt und dann erst den Lieferanten bezahlt) niemals die Bücher der Erstauflage/Erstschlag geldmäßig "schultern" müssen. Erst Neuauflagen vielleicht und die liegen dann vielleicht Libri/Zwischenhändlern auf der Tasche.

    Noch krasser könnte das für Zeitschriften sein. Was überbeliefert wird, wird verrechnet (Remission). Aber die nächste Lieferung ist ja auch überbeliefert. Also haben die Zeitschriften(Zeitungs)-Verlage evtl einen kostenlose "Dauerkredit" durch die Zeitschriftengeschäfte (bzw. ZeitschriftenGrosso und Bahnhofsbuchhändler). Bei E-Vertrieb bricht das zusammen.

    Es gibt genug kostenloses (legales!) Material für EReader ("wenns nicht grad ein Kindle ist"). Von daher wäre es mir egal weil ich genug dafür zu lesen bekäme.
    200 ist die Grenze. Dann werden die ersten Zeitschriften darauf wechseln (ADAC-Magazin usw.) weil es krass viel billiger ist.
    Theoretisch.
    Heise kriegt das Jahresabo auch im Voraus.
    Von daher gibts bei denen kein/wenig gebundenes Kapital. Nur die Kosten fürs Personal und die Anzahlung/Abfindung für die Autoren.

    Interessanter ist, das Autoren sich per Paypal/Überweisung/AmazonMarketplace bezahlen lassen können und dann per EMail das Buch herausschicken.
    Fast völlig vernichtend verlieren Verlage fürderhin Vertriebs-Volumen. SCNR.
    Im Gegensatz zu Musik/Filmen mit zu vielen Beteiligten(komponist, texter, ...) ist das bei Büchern und Zeitschriften viel direkter und einfacher.
    Sogar die Texte bei Apple hochladen und 70%(Autor)/30%(Apple) wäre schnell profitabel. Amazon Marketplace wäre aber interessanter.

    Updates dann natürlich kostenlos.
    Die Zukunft sieht rosig aus.

    Und die Reader werden schon noch billiger. Wenn auch nicht so schnell, wie man gerne hätte.
    Sie sind halt nicht subventioniert wie Handies. Bei 30 Euro für ein Welt-Abo im Monat (angeblich) = 360 Euro im Jahr, lohnt sich sogar vielleicht (Portokosten gespart) einen EReader stattdessen anzubieten.
    Bei 84 Euro für ein ct-Jahres-Abo lohnt das natürlich nicht.

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